Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Heute gegen 8 Uhr am Morgen habe ich das 41. Lebensjahr vollendet. Es ist Zeit für ein paar persönliche Anmerkungen.

Ich feiere heute – anders als im vergangenen Jahr – meinen Geburtstag nicht mit meinen Eltern und meinem Bruder.

Das hat viele Gründe, die hier aber nicht relevant sind. Und weil wir in wenigen Tagen an Weihnachten zusammen feiern, ist das auch in Ordnung. Meine Eltern haben, weil ihre beiden Söhne am gleichen Tag Geburtstag haben, jedes Jahr aufs Neue vor dem Spagat, mit wem sie das Wiegenfest verbringen. Und dieses Jahr ist mein Bruder an der Reihe und das ist gut so.

Geburtstag Torte Kuchen 39Überhaupt meine Eltern. Ich glaube, so selten wie in diesem Jahr haben wir uns noch nie gesehen. Mein Dad war das bisher letzte Mal im November 2014 zum Geburtstag des Jüngsten bei uns und der bisher letzte Besuch meiner Mum datiert auch schon vom März dieses Jahres. Es ist ein Jammer.

Die Gründe dafür sind vielfältig und liegen in der angeschlagenen Gesundheit meiner Eltern begründet. Anfang des Jahres ging es meinem Dad verdammt schlecht und er hatte im HDZ Bad Oeynhausen eine Bypass-Operation inklusive Reha, die ihn lange beschäftigt hat und immer noch beschäftigt. Und als ich das Gefühl hatte, dass sich langsam alles wieder normalisiert, war meine Mum an der Reihe. Es hört irgendwie nie auf und das ist der Punkt, der mir in dem abgelaufenen Lebensjahr besonders im Gedächtnis haften bleibt.

Es gibt aber nicht nur traurige Seiten, das vergangene Lebensjahr hatte ich auch viele schöne Seiten zu bieten. Kurzweilige Ausflüge mit der Familie, einen klasse Urlaub im Sommer am Bodensee und viele weitere Kurztrips in der Region, das Wandern im Teutoburger Wald, die Reise nach Jena, das Wochenende im Bergischen Land, die Herbstferien in der Eifel und vieles mehr.

Lauf, Marc, lauf!

Erster Wettkampf Running Laufen 29032015 Düsseldorf TG1881Ich bin glücklich darüber, dass ich auch dieses Jahr mein Laufpensum steigern konnte. Seit eineinhalb Jahren laufe ich jetzt regelmäßig dreimal die Woche und es tut mir verdammt gut. Hatte ich im ersten halben Jahr neun Kilo abgenommen, ist es in den vergangenen 365 Tagen etwas ruhiger in dieser Hinsicht geworden.

„Nur“ vier Kilo weniger wiege ich im Vergleich zum 13.12.2014. Das ist absolut akzeptabel, denn irgendwann muss auch mal Schluss sein – schließlich will ich nicht wie ein Hungerhaken aussehen. Und nachdem die Bundweite der Jeans letztjährig von 36 auf 34 geschrumpft ist, bin ich bei aktuell bei 33 angelangt.

Das Laufen tut mir also in jeder Hinsicht extrem gut. Besonders schön ist es seit diesem Herbst. Anne hat das Laufen ebenfalls für sich entdeckt und wir schaffen es meistens, einmal pro Woche gemeinsam zu laufen. Für mich ist es eine gute Gelegenheit, die langsameren Läufe zu trainieren, denn indem wir unser Tempo aufeinander abstimmen, haben wir eine gemeinsame Laufbasis, von der beide profitieren.

Was ich mir wünsche

Auch wenn es wie ein Zitat aus dem Küchenkalender klingt: je älter ich werde, umso unwichtiger sind mir materielle Dinge. Natürlich habe ich mich sehr über mein Geburtstagsgeschenk zum 41. gefreut. Die PlayStation 4 von Sony mit einigen coolen Games ist heute in unser Haus eingezogen. Und auch ein neues Smartphone habe ich mir mit dem Sony Xperia Z5 compact gegönnt.

Doch das ist alles materiell und auch schön. Doch es gibt Wichtigeres im Leben. Wie die Gesundheit. Und damit meine ich nicht nur meine eigene Gesundheit, sondern ganz besonders die meiner Lieben. Wenn die eigenen Kinder krank sind, ist das schlimm. Wenn der Bruder erkrankt ist auch. Wenn es dann auch noch die Eltern erwischt, dann ist das Gefühl der Machtlosigkeit und Ohnmacht nicht mehr weit.

Mir wird in solchen Augenblicken deutlich, wie sehr sich die Rollen im Leben verändert haben. Ich bin nicht der Sohn, der die Hilfe der Eltern benötigt, sondern es sind jetzt meine Eltern, denen ich helfen möchte und die meine Hilfe benötigen. Auch wenn die Einsicht auf ihrer Seite nicht immer so stark ausgeprägt ist, wie ich mir das wünsche 🙂

Deshalb wünsche ich mir für das neue Lebensjahr Gesundheit und Lebensfreude. Und ein Lebensjahr, das mich mit Schreckensmeldungen verschont. Einfach mal ein Jahr, das nicht für Aufregung und Sorge und Ungemach steht, sondern einfach vor sich hinplätschert. Mehr nicht.

Autor: Marc

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