Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

ICE Paderborn Hauptbahnhof Liam Heimfahrt Herbst 2013 OWL Ostwestfalen

Blogparade: Freude am Bahnfahren

| 8 Kommentare

Mit der Deutschen Bahn ist es wie mit Bayern München oder Schalke – man mag sie oder man mag sie nicht.

Sowohl die beiden Fußballvereine als auch das Beförderungsunternehmen polarisieren von Nord nach Süd und von Ost nach West.

Doch schieben wir die Roten und die Blauen beiseite und schauen wir uns die Bahn an. Denn bei Janett im Blog ist eine Blogparade zum Thema Bahnfahren gestartet.

Bei Freude am Bahnfahren geht es um die persönlichen Erlebnisse zum Reisen mit der Bahn. Das Thema ist wie gemacht für mich, und als passionierter Bahnfahrer musste ich natürlich an der Parade teilnehmen.

Pendeln mit der Bahn macht Spaß

Als Berufspendler mit einer bald sechzehn Jahre währenden Bahnfahr-Expertise (Hilfe, bin ich alt!) kann ich voller Überzeugung sagen: Pendeln macht Spaß.

Denn wo sonst kann ich gemütlich in der Bahn sitzen, die im Sommer angenehm klimatisiert und im Winter mollig warm ist, Bücher oder Zeitungen und Magazine lesen und diverse Dinge mit dem Smartphone erledigen?

Wo sonst stehe ich nicht morgens oder nachmittags im Stau auf der Autobahn oder der Bundesstraße? Wo sonst kann ich meine Nerven schonen und muss mich nicht über aggressive Autofahrer, schnarchnasige Hutträger auf der linken Autobahnspur oder ewig lange Baustellen aufregen?
Blogparade Freude am BahnfahrenNatürlich ist nicht immer alles prima mit der Bahn. Natürlich kann es zu Verspätungen oder Zugausfällen kommen oder die Klimaanlage versagt ihren Dienst. Doch diese Einzelfälle kommen selten vor und stehen in keinem Verhältnis zu den Vorteilen des Bahnfahrens.

Und was den Faktor Zeit angeht, mag die Bahn vielleicht nicht mit dem Auto mithalten können. Das gilt auch bei mir. Würde ich mit dem Auto ins Büro fahren, wäre ich in einer halben Stunde in Düsseldorf. Mit der S-Bahn und der Straßenbahn bin ich eine knappe Stunde unterwegs.

Doch während ich im Auto die ganze Zeit beschäftigungslos bin, kann ich im Zug produktiv sein und damit Zeit an anderer Stelle einsparen.

ICE fahren ist zeitsparend

Neben Fahrten im Nahverkehr bin ich auch gelegentlich beruflich und privat im Fernverkehr unterwegs. Auch dort ist vieles prima.

Die beste Erfindung ist der ICE. Ich kenne kein Beförderungsmittel, das mich schneller und sicherer von Düsseldorf nach Frankfurt bringt als der Intercity Express. Und wenn ich mit meinen Kids nach Ostwestfalen in die alte Heimat reise, muss ich darauf achten, bei der Auswahl der Zugverbindung auch den schnellen ICE zu wählen – die Kids lieben diesen Zug.

Die Blogparade läuft noch bis zum 30. September 2014. Ihr habt also noch genügend Zeit, euer Freud und euer Leid mit der Bahn aufzuschreiben und mit der Blogosphäre zu teil.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

8 Kommentare

  1. Ich habe ein total indifferentes Verhältnis zur Bahn. Ja, es gibt Vorteile. Aber es gibt auch nicht zu unterschätzende Nachteile, die mich immer wieder vor die Entscheidung stellen, ob ich nun doch Auto oder Bahn nehme.

    ICE in der ersten Klasse ist toll. Da hat man Platz, im Ruhebereich seine Ruhe, kann die Zeit nutzen zum Schlafen oder Arbeiten. Da kann ich mich dran gewöhnen.

    Regionalverkehr ist die Seuche: dreckig, speckig, laut, geruchsbelästigend (Hygiene sollte kein Luxus sein).

    Heute ist so ein Tag, da könnte ich die Bahn verfluchen: 40 Minuten Verspätung. Gott sei Dank schon beim ersten Umsteigen, also aufs andere Gleis und wieder retour. Gott sei Dank kann ich im Homeoffice arbeiten.

    Der größte Nachteil der Bahn ist für mich allerdings die fehlende Flexibilität. Man muss sich nach anderen richten, immer auf die Uhr schauen, dass man ja rechtzeitig am Bahngleis steht, um dann doch wieder zu warten, weil der Zug ja Verspätung hat. Das ist ätzend. Da sitzt man vielleicht gerade in einer Besprechung, ist angekommen in der kreativen und nutzbringenden Phase und auf einmal muss jemand raus, weil er ja seinen Zug bekommen muss…. Nichts ist lästiger.

    Die Bahn ist für mich eine Wahl, weil unser Büro, wo ich häufiger hinpendel in Laufweite zum Bahnhof ist. Und weil ich die A3 Richtung Frankfurt einfach nicht mehr ertragen kann. Aber die Bahn ist definitiv nicht erste Wahl.

  2. Ich pflichte dir bei allen deinen Aussagen bei. Ich bin auch der Meinung, das man nach Frankfurt nicht schneller kommen kann als mit dem ICE. Obwohl ich die Rheinstrecke landschaftlich toller (aber langsamer) finde. Was das Pendeln angeht, so schwöre ich auf Bahn und Bus. Manchmal sind mir die Bahnfahren zu kurz, weils im Buch oder im Gespräch grad spannend wird…

    • Das letzte Mal bin ich die landschaftlich wirklich schöne Strecke entlang des Rheins im Sommer 1998 gefahren, als meine Frau und ich ein Vorstellungsgespräch in Frankfurt gehabt haben 🙂

  3. Pingback: Freude am Bahn(fahren) - Ich bin nicht allein. - Teilzeitreisender.de

  4. Liebe Kollegen, wir Autoren, welche nun in der Rubrik „Teilzeitreisender: Bahnfahren“ gelistet wurden, sollten uns alle einmal persönlich zum „Bahnbloggergipfel“ treffen. Dies kann dann zum Anlaß werden einen ganz neuen Blog zu schaffen.

  5. Ich hatte bisher bei meinen Bahnreisen durch Deutschland immer Glück: Keine ernsthaften Probleme mit der Deutschen Bahn. Und ICE-Fahren finde ich auch ganz angenehm, manchmal gönne ich mir auch ein 1. Klasse-Ticket. So kann man gut im Zug arbeiten und die Zeit vergeht wie im Flug. 😉

  6. Pingback: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer streikt und ich habe einen Hals > Persönliches > Deutsche Bahn, GdL, Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Home Office, S-Bahn, Streik

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