Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Das war der e-Marketingday Rheinland 2019 in der Diskothek Starfish in Aachen

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Der neunte e-Marketingday Rheinland, organisiert von den hiesigen Industrie- und Handelskammern, fand in diesem Jahr in Aachen statt.

500 Gäste und zahlreiche Aussteller haben sich in einer erneut ungewöhnlichen Location versammelt. Dieses Mal hieß es: Licht aus, Spot an – Disco! Und zwar in der Discothek Starfish.

Wolfgang Mainz eröffnet den #ihkemd

Gastgeber des e-Marketingdays war in diesem Jahr Wolfgang Mainz, seines Zeichens Aachener IHK-Präsident. Seine Rede streifte zahlreiche Themen, die kleinere und mittlere Unternehmen beschäftigen. Im Schwerpunkt stand unter anderem die Herausforderung stationärer Handel vs. Online-Geschäft und die Digitalisierung, die nachhaltig Prozesse, Strukturen und Personal beeinflussen wird.

Impulsvortrag mit Frank Eilers

Ein Highlight ist jedes Jahr der Impulsvortrag auf dem e-Marketingday. In diesem Jahr konnte Frank Eilers, Arbeitsphilosoph und Experte für die Zukunftsthemen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Zukunft der Arbeit und Innovation, verpflichtet werden. Eilers tauchte gemeinsam mit dem Auditorium in “Digitalisierung, die Spaß macht”, ein.

https://twitter.com/Ostwestf4le/status/1126037487921565696

Wir leben in der sogeannten VUKA-Welt. Vieles ist heutzutage volatil, unsicher, komplex und ambiguitiv. Was macht VUKA mit uns als Mensch? Dieser Frage ging Eilers auf den Grund. Und beweist, dass die Algorithmen von Netflix und Amazon jetzt bereits wissen, was wir als nächstes tun.

Die Gretchenfrage ist: wie kann ich als Mensch oder auch als Unternehmen, in der VUKA bestehen? Das ist ganz einfach: Es gibt keine Schablone, es gibt stattdessen unzählige Möglichkeiten. Es ist besser zuagieren als zu reagieren, rät der Keynote-Speaker, und empfiehlt das Motto: “Anders ist besser als besser”.

Übrigens: VUKA ist schon bald ein alter Hut. Der nächste heiße Scheiß ist die “Ambidextrous Organization”, auf deutsch nicht weniger sperrig als “Organisationale Ambidextrie” bekannt. Dahinter verbirgt sich grob gesagt nichts anderes als “das Bewährte tun und das Neue ausprobieren”. Es beschreibt die Fähigkeit einer Organisation, gleichzeitig effizient und flexibel zu sein.

Ab in die Workshops und Vorträge

Anschließend konnte aus einem reichhaltigen Angebot an Vorträgen, Workshops und Intensivseminaren gewählt werden.

https://twitter.com/Ostwestf4le/status/1126054351255101440

Als Stammleser von Blogger ABC habe ich mich für den “Workshop 1: Daniela Sprung – Intensivseminar 1 – 60 Minuten für den eigenen Unternehmensblog” entschieden.

Daniela hat ausführlich erklärt, wieso ein Blog nützlich sein kann, obwohl ich bereits eine Webseite für meine Unternehmen habe.  Die Webseite ist statisch, während das Blog dynamisch ist und  einen Dialog anbietet. Sehr angenehm: Daniela Sprung hat keinen Frontalunterricht abgeliefert, sondern das Plenum eingebunden.

Auf den Einwand eines Besuchers “Bloggen ist Arbeit”, entegnete die Bloggerin, dass Schreiben auch Handwerk sei und dies vernünftig geplant auch mit einer gewissen Routine einher gehen kann.

Auch auf die Frage “Wann bin ich als Blogger erfolgreich?” hatte Daniela eine Antwort. Und stellte die Gegenfrage: “Was macht erfolgreich sein aus?” Die Antwort hängt von den Zielen ab, die mit dem Bloggen verfolgt werden. Das können Leads, Seitenabrufe und vieles mehr sein, die Ziele müssen im Vorfeld definiert werden.

Nach einem intensiven Dialog ging es in die Mittagspause

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Das obligatorische Selfie darf nicht fehlen

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Nach der Mittagspause ging es ins Intensivseminar 2. Julian Fischer von Facebook hat über das erfolgreiche Managen von Kampagnen auf Instagram und Facebook referiert.

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“Mobile first” gilt auch für die Kampagnen auf Insta und Facebook. Pro Tag ist jeder Nutzer täglich fast drei Stunden online. Von dieser Zeit entfällt ein Vorteil auf die Nutzung einer App, die zum FB-Universum gehört. Fischer hatte zahlreiche Tipps und Tricks auf Lager – nur die Regenbogenschrift bekomme ich immer noch nicht hin 😉

Gestärkt von der Kaffeepause begann die dritte und letzte Session. “Es rappelt in der Kiste”, proklamiert Sebastian Schwiering erklärt, ob und wie sich Recht und Marketing im Spannungsfeld von DSGVO, E-Privacy und Urheberrecht vertragen.

https://twitter.com/Ostwestf4le/status/1126117563824578560

Und damit ging ein informativer und kurzweiliger e-Marketingday 2019 zu Ende. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, wenn Duisburg der Gastgeber der zehnten Auflage ist.

Die bisherigen e-Marketingdays

Hier eine Übersicht meiner bisherigen e-Marketingdays:

Das war der e-Marketingday Rheinland 2018 im Borussia-Park Mönchengladbach

Das war der e-Marketingday Rheinland 2017 in der Flora Köln

Das war der e-Marketingday Rheinland 2016 in Wuppertal

Das war der e-Marketingday 2015 im Cinestar in Düsseldorf

Das war der e-Marketingday 2013 im BorussiaPark Mönchengladbach.

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Autor: Marc

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