Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Mein erstes Mal: ich starte beim Venloop 2017

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Er gilt als einer der beliebtesten Wettkämpfe des Jahres und erfreut sich jedes Jahr immer mehr Teilnehmern: der Venloop in den Niederlanden.

Venloop ist das Kunstwort aus der niederländischen Stadt Venlo und dem niederländischen Wort loop, was nichts anderes als Lauf bedeutet.

Die Faszination dieses Events erschließt sich dem Außenstehenden am ehesten, wenn er sich einige der zahlreichen Videos anschaut, die am Rande der Laufstrecke aufgenommen worden sind.

Der gesamte Lauf ist – unabhängig von der gewählten Distanz über fünf, zehn oder 21,095 Kilometer – eine große Party für alle auf und neben der Strecke. Bisher habe ich jedes Mal mit ein wenig Wehmut die Berichte und Fotos der Teilnehmer in den Jahren 2015 und 2016 bestaunt.

Ich laufe beim Venloop 2017!

Venloop LogoDoch damit ist jetzt Schluss! Ich werde vom Zuschauer aus der Ferne zum Teilnehmer beim Halbmarathon des Venloop 2017 am Sonntag, 26. März 2017.

Dass ich mit dabei sein kann, ist allerdings einem tragischen Zufall geschuldet, der mich auch mit ein wenig zeitlichem Abstand immer noch traurig macht.

Ein Arbeitskollege von mir hatte sich bereits im Oktober 2016 für den Venloop angemeldet. Wenige Wochen später stellte sich heraus, dass sein Kreuzband arg in Mitleidenschaft gezogen worden ist und ihm eine Operation droht. Unabhängig von der Frage „OP ja oder nein“ hat er sich Ende November 2016 dazu entschieden, die Teilnahme am Lauf nicht wahrzunehmen.

Damit hatte ich die Wahl: seinen Startplatz übernehmen oder ihn die Teilnahme stornieren zu lassen. So sehr der Gedanke an den Lauf Freude bei mir ausgelöst hat – endlich eines der begehrten Starter-Tickets zu erhalten -, so sehr hatte ich auch Skrupel mit dieser Entscheidung.

Pech für den Kollegen, Glück für mich

Schließlich hätte ich von seinem Unglück und seinem lädierten Kreuzband profitiert, das einen Start in Venlo unmöglich gemacht hat. Andererseits war es eine bequeme Chance, doch noch auf den Zug Venloop 2017 aufzuspringen. Denn es gab zwar weitere Möglichkeiten, über den Veranstalter oder den Sekundärmarkt an Tickets zu gelangen, doch wer garantiert mir, dass ich dabei Erfolg haben werde?

Genau dieses Argument hat – neben beschwichtigenden Worten meines verletzten Arbeitskollegen – den Ausschlag gegeben, dass ich einer Startplatz-Übernahme zugestimmt habe. Und nach einem klein bisschen schlechten Gewissen ist die Vorfreude bereits seit einiger Zeit riesengroß.

Seit Ende November freue ich mich auf den Lauf und habe nach meiner operationsbedingten Laufpause mit dem Training begonnen. Zweifelsfrei wird der Venloop im Laufjahr 2017 das Highlight für mich sein.

Meine geplante Zielzeit für den Venloop

Der Venloop 2017 ist nach dem Himmelgeister Lauf Anfang Juli 2016 erst mein zweiter Halbmarathon als Wettkampf.

Damals habe ich mir eine Zielzeit von 1:53 Stunden vorgenommen und habe mit 1:52:02 Stunden beinahe eine Punktlandung geschafft. Für Venlo habe ich keine richtige Idee, was ich mir vornehmen soll. Im Training schaffe ich die Distanz in weniger als einer Stunde und 55 Minuten. Für den Wettkampf sollte also erneut mehr drin sein.

Es wäre natürlich fantastisch, das erste Mal eine Sub 1:50 Stunden abzuliefern. Das entspricht einer Pace von 5:12 Minuten. Puh, das ist verdammt viel Holz. Ich lasse es erst mal alles auf mich zukommen und schaue, wie es läuft. Das Schlimmste wäre, zu verbissen an das Ganze heranzugehen und den Lauf nicht genießen zu können.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 unter #ProjektLaufen2016 und #ProjektLaufen2017.

Autor: Marc

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7 Kommentare

  1. Viel Spaß!

    Bin ein bisschen neidisch.

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  3. Ich wünsche Dir viel Erfolg und drücke die Daumen, dass Du das gesteckte Ziel erreichst!

    Ich bin auch auf der Strecke unterwegs, aber wir werden uns wohl nicht begegnen, denn ich brauche mindestens eine halbe Stunde länger. Für mich ist es ein Sightseeing-Lauf, denn ich habe viele Jahre in Venlo gelebt und wir laufen sogar an meiner damaligen Wohnung vorbei…

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