Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Bodensee-Tagebuch 2015 – Tag 7: Fischtreppe, Zeppelin-Rundflug und Immenstaad

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Als ich am Freitag Morgen um viertel vor sieben aufgewacht bin, wollte ich eigentlich liegen bleiben und noch ein wenig schlafen.

Doch ich hatte mir vorgenommen, Richtung Friedrichshafen zu laufen. Und wenn ich mir etwas vornehme, dann erledige ich das auch. Also ab in die Laufklamotten und Laufschuhe und losgelaufen. Schon nach wenigen Metern spürte ich meine Waden brennen – eine Erinnerung an unseren Aufstieg über 600 Höhenmeter auf den Pfänder am Tag zuvor.

Am Ende wurden es 15 Laufkilometer mit einem wunderbaren Blick auf die Schweizer Voralpen in Friedrichshafen und das Frühstück mit frischen Brötchen schmeckte gleich besonders gut.

Zudem war es eine ideale Stärkung für einen ganz besonderen Tag im Urlaub. Denn am Nachmittag stand mein erster Flug mit einem Zeppelin an.

Spaziergang am Mühlbach

‎Bevor es soweit war, haben wir uns die Zeit mit einem kleinen Spaziergang rund um Fischbach vertrieben und den Ausflug gleich mit einer Geocaching-Tour verbunden. Allerdings sind wir in Sachen Cachen extrem aus der Übung, denn wir haben weder den Traditional, noch den Multi gefunden.

Schön war die Runde dennoch. Entlang des Mühlbaches ist ein kleines Wäldchen, das insbesondere bei Mücken sehr beliebt zu sein scheint. ‎

Außerdem gibt es einen sogenannten Fischpass, der mir bislang unter dem Begriff Fischtreppe bekannt gewesen ist.

Ein Rundflug mit dem Zeppelin

Um halb eins sind wir Richtung Zeppelin Hangar FN gefahren. Während ich den Flug über den Bodensee und Friedrichshafen genossen habe, hat Anne mit den Kids im Zeppelin-Restaurant auf mich gewartet.

Der dreißig Minuten lange Flug war wirklich spitze und allererste Sahne. Die Fahrt mit dem Luftschiff ist zwar kein günstiges Vergnügen, aber definitiv seinen Preis wert. Einen ausführlichen Bericht von meiner Fahrt in 200 Meter Höhe gibt es in Kürze hier im Blog.

Nach dem Rundflug über den Bodensee war es endlich Zeit für das verspätete Mittagessen. Ich hatte gestern beim Laufen Immenstaad näher kennengelernt und wollte heute gern die typische schwäbische Küche genießen.

Hunger, Hunger, Hunger!

Als wir um 16 Uhr durch den Ort gekurvt sind und ein passendes Lokal gesucht haben, gab es Ernüchterung. Die Gaststätten hatten allesamt von 14 bis 17 Uhr Nachmittagsruhe. Wir haben uns die Zeit bis um fünf mit einem Bummel durch das Örtchen vertrieben.

Anschließend haben wir es uns im Biergarten vom Gasthof Adler gemütlich gemacht und ich konnte endlich schwäbische Spezialitäten genießen. Neben einem leckeren Export Bier aus Schussrieder gab es eine Fisch-Spezialität aus dem Bodensee: Felchen. In Form von Filet und zusammen mit einem Salat und Bratkartoffeln ließ ich mir das Mahl schmecken.

Inzwischen waren die am Vormittag angenehmen Temperaturen bis auf 26 Grad geklettert und das Jammern des Jüngsten nach einer Abkühlung im Bodensee wurde immer größer. Weil wir die Badesachen im Auto dabei hatten, sind wir kurzerhand nach Hagnau in das von uns geschätzte Strandbad gefahren und ließen es uns im auf 23 Grad „abgekühlten“ Bodensee mehr als eine Stunde lang gut gehen.

Abends haben wir uns im Obsthof mit frischem Obst von unserem Vermieter versorgt und den Abend mit einem geselligen Carcassonne-Spieleabend ausklingen lassen.

Vor dem Schlafen gehen wurde mir schmerzlich und traurig zugleich bewusst, dass wir bereits die Halbzeit unseres Bodensees-Urlaubs erreicht hatten. Wo ist nur die Zeit geblieben?

Weitere Beiträge über den Urlaub am Bodensee

Alle bisherigen und alle zukünftigen Artikel über unseren Aufenthalt am Bodensee finden sich unter dem Schlagwort #Bodensee2015.

Autor: Marc

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