Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Keine Pizza, keine Pasta – lieferando und Groupon: fail!

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Es sollte den Durchbruch von lieferando.de bringen: in Kooperation mit Groupon wollte der neue und aufstrebenden Lieferdienst, der früher unter yourdelivery firmiert hat,  neue Kunden an Land ziehen.

Was ist lieferando?

Ähnlich wie bei der Konkurrenz von lieferheld.de und pizza.de kann über die Homepage bei örtlichen Lieferanten Pizza, Pasta & Co. bestellt werden.

Somit produziert lieferando.de nicht selbst die Speisen, sondern bietet nur die Plattform an, über die die Bestellungen vermittelt werden – vergleichbar mit Marktplätzen wie ebay und Amazon Marketplace, die einzig und allein die Aufgabe haben, Käufer und Verkäufer zusammenzubringen.

Seit heute Nacht ist ein ganz besonders lukratives Angebot bei Groupon erhältlich:

Eine Ersparnis von 67 Prozent hat verständlicherweise nicht wenige Interessierte auf die Seite von Groupon geleitet, die umgehend den Deal abgeschlossen haben.

Was ist Groupon?

Das Kunstwort “Groupon” ist eine Wortschöpfung aus dem englischen Wort für Gruppe (“group”) und dem französischen Wort für Gutschein (“coupon”). Dabei handelt es handelt sich also um nichts anderes als einen einen klassischen Gruppenrabatt, den es beispielsweise seit Jahren in der Versicherungsbranche gibt.

Auf der Website von Groupon ist die Funktionsweise detailliert beschrieben: “Mit Groupon entdeckst Du Deine Stadt jeden Tag ganz neu! Die täglich wechselnden Deals für Restaurants, Freizeit, Wellness, Beauty oder Sport garantieren Spannung, Aufregung und Abwechslung und das bis zu 70% günstiger! Wie wäre es denn zum Beispiel mit einem Wellnesstag im SPA oder einem 4-Gänge-Menü für die Hälfte?

All diese Groupon-Erlebnisse werden nur dann umgesetzt, wenn sich eine Mindestzahl von Käuferinnen und Käufern für den Deal entscheidet. Die reduzierten Preise für die zahlreichen und täglich neuen Angebote sind also nur möglich, wenn genug Leute bei dem Angebot zuschlagen.

Was lief heute schief bei lieferando.de und Groupon?

Das “Möglichst viele müssen an dem Deal teilnehmen”-Prinzip führte heute zum Knockout des Servers bei lieferando.de. Der Deal an sich konnte ohne Probleme bei Groupon gebucht und bezahlt werden – ich habe beispielsweise fünf Gutscheine für zwanzig Euro gekauft.

Aber das Einlösen des Deals beziehungsweise das Überprüfen, ob Lieferando.de auch in meinem Postleitzahlen-Gebiet aktiv ist, führte nur zu diesem Screenshot:

Update 11:05 Uhr: Schnelle Reaktion auf Serverausfall

Nicht mal 25 Minuten nach dem Launch meines Artikels habe ich von lieferando einen Kommentar (siehe unten) zu den Schwierigkeiten erhalten – so läuft Social Media 2011.

Update 2

Um halb acht heute Abend kommentierte Christoph erneut bei mir im Blog und informierte, dass lieferando wieder erreichbar sei.

Ende gut, alles gut!

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Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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