Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Beurer PM 25 Pulsuhr Handgelenk

Produkttest: Beurer PM 25 Pulsuhr mit Brustgurt

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Laufen macht Spaß und ist gesund. Das weiß ich inzwischen aus eigener Erfahrung, denn seit knapp zwei Monaten laufe ich regelmäßig und werde nicht nur fitter, sondern nehme obendrein auch noch ab.

Und nicht nur das. Ich habe eine spannende Erfahrung gemacht: Je länger und je häufiger man läuft, umso mehr beschäftigt man sich mit weitergehenden Themen.

Neben der passenden Kleidung geht es auch um die Messung des Laufens und der „medizinischen“ Werte. Ich zeichne meine Laufstrecke mit der runtastic-App auf und kann deshalb auf eine GPS-Uhr verzichten.

Weil ich nicht satte 70 Euro für den separat erhältlichen runtastic-Brustgurt zu zahlen bereit bin, habe ich mich nach Alternativen umgeschaut und bin auf die Beurer PM 25 Pulsuhr aufmerksam geworden.

Die Uhr für Einsteiger und Freizeitsportler besitzt unter anderem folgende Features:

  • EKG-genaue Herzfrequenz-Messung
  • individuell einstellbarer Trainingsbereich mit Alarm
  • Ermittlung von Trainingszeiten unter-/inner-/ oberhalb des Trainingsbereichs
  • Anzeige der durchschnittlichen und maximalen Herzfrequenz, des Kalorienverbrauchs in Kalorien und die Fettverbrennung in Gramm
  • Zeit-Funktionen: Uhrzeit, Kalender (bis 2020), Wochentag, Datum, Weckalarm, Stoppuhr
  • wasserdicht bis 30 Meter und damit zum Duschen geeignet
  • Display-Beleuchtung

Lieferumfang der Beurer PM 25

In dem Karton befinden sich neben der Herzfrequenz-Pulsuhr ein Brustgurt sowie ein verstellbarer elastischer Spanngurt.

Außerdem sind ein Aufbewahrungsbeutel – dazu später mehr – und neben einer ausführlichen Gebrauchsanleitung auch eine separate Kurzanleitung für ungeduldige Zeitgenossen wie mich enthalten.

Erste Schritte mit der Beurer PM 25

Obwohl ich ein Fan vom direkten Ausprobieren bin und ungern lange Anleitungen lese, habe ich mir zuerst die bilinguale Kurzanleitung angeschaut.

Auf der Vorderseite der Pappkarte wird die Display-Anzeige mit den drei Zeilen und Symbolen beschrieben sowie die Funktion der vier Knöpfe rechts und links vom Display erklärt. Auf der Rückseite gibt es eine detaillierte Menü-Übersicht, um zwischen den einzelnen Punkten hin- und herzuspringen. .

Die Gebrauchsanleitung in deutscher und englischer Sprache macht die ersten Schritte zu einem Kinderspiel. Die erste Einrichtung der Uhr ist ein wenig aufwendig, aber dank der ausführlichen Anleitung im Nu erledigt.

Als erstes geht es um die Erfassung der Grunddaten. Neben der Einstellung des Datums und der Zeit werden auch Nutzerdaten wie Größe, Gewicht und Geschlecht erfasst. Damit ist die Uhr schon eingerichtet und der erste Lauf kann beginnen.

Das erste Anlegen des Brustgurtes

Wo ist das verdammte Brustbein? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich die Anleitung gelesen hatte und zum Anlegen des Brustgurtes gelangt bin.

Ich musste mich erst einmal schlau machen, wo sich das Brustbein befindet. Dabei ist das ganz einfach. Das Brustbein ist ein länglicher, platter Knochen, der sich vorn in der Mitte des Brustkorbs befindet und über die beiden Schlüsselbeine rechts und links mit der Schulter verbunden ist.

Ich könnte das jetzt mit einem Foto visualisieren, aber ich erspare euch einen Schnappschuss des angelegten Gurtes auf meiner behaarten Brust. Nur so viel: es gibt in der Anleitung eine Skizze und eine detaillierte Beschreibung, wie der Gurt am besten sitzt.

Der erste Lauf mit dem Brustgurt war unkompliziert. Der Gurt lässt sich angenehm tragen, kratzt nicht und stört nicht beim Laufen. Nach kurzer Zeit habe ich den Gurt nicht mal bemerkt.

Mein Tipp: bei der ersten Benutzung der Pulsuhr als erstes den Brustgurt anlegen und dann die Uhr einrichten. So kann sich der Gurt am Körper erwärmen und erste Signale an die Uhr senden.

Im Übrigen muss der Brustgurt wie bei anderen Konkurrenzprodukten nicht befeuchtet werden, um den Sensor zu aktiveren, sondern arbeitet direkt drauf los.

Das erste Mal Laufen mit Pulsuhr

Gleich bei meinem ersten Lauf konnte die Beurer PM 25 Pulsuhr ihr Können unter Beweis stellen. Denn ich bin prompt in einen heftigen Regenguss geraten und konnte die Wasserdichtigkeit der Uhr und des Brustgurtes einer Bewährungsprobe unterziehen.

Und sowohl die Pulsuhr als auch der Brustgurt haben mich nicht enttäuscht. Trotz Starkregens gab es keinerlei Beeinträchtigung bei der Funktion der Pulsuhr und auch nicht bei dem Brustgurt – obwohl mein Shirt komplett durchnässt worden ist.Beurer PM 25 Pulsuhr Handgelenk

Sehr praktisch: der Aufbewahrungsbeutel

Nach dem Laufen stellt sich die Frage: wohin mit dem ganzen Lauf-Geraffel? Beurer hat dafür eine genauso simple wie praktische Antwort: ab damit in den Aufbewahrungsbeutel!

In dem quadratischen Beutel, der sich mit einer Kordel praktisch verschließen lässt, finden die Pulsuhr und der Brustgurt bequem Platz und können neben den übrigen Lauf-Accessoires und -Gadgets platzsparend aufbewahrt werden.

Fazit: viel Licht und ein klitzekleiner Schatten

Neben all diesen positiven Eigenschaften und dem unschlagbar guten Preis-Leistungsverhältnis ist mir nur ein klitzekleiner Nachteil der Pulsuhr nach einigen Trainings-Einheiten aufgefallen.

Die Uhr speichert nur die Daten (Herzfrequenz, Kalorienverbrauch, Laufdauer) eines Laufes. Bei einem weiteren Lauf werden die Daten des nächsten Laufes entweder addiert oder müssen vor dem Lauf zurückgesetzt werden.

Wirklich dramatisch ist das aber nicht, so dass ich die Beurer PM 25 Pulsuhr vorbehaltlos empfehlen kann.

Autor: Marc

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