Im Februar bin ich aus beruflichen Gründen nach Frankfurt gereist.
Dummerweise ist meine Reise ausgerechnet an dem Tag gestartet, als in der Hessenmetropole Straßenbahnen und U-Bahnen streikbedingt nicht gefahren sind.
Und nicht nur das: heftiger Schneefall und rudimentär vom Schnee befreite Gehwege haben meinen zweieinhalb Kilometer langen Weg ins Büro an der Bockenheimer Warte nicht zu einem Vergnügen werden lassen.
Hotel Palmengarten
Das Hotel Palmengarten liegt in fußläufiger Entfernung von meinem Arbeitgeber.
Vorab: ich kann die negativen Bewertungen für die Unterkunft nicht nachvollziehen. Ich habe das erste Mal im Hotel Palmengarten übernachtet und hatte ein Einzelzimmer zur Straße. Das Fenster hat den Lärm an der stark befahrenen Straße gut gedämpft – im Sommer würde ich mich für ein Zimmer auf der Gegenseite entscheiden.
Das Zimmer ist sauber, das Bad renoviert. Generell kann die Einrichtung des Hauses einen frischen Look vertragen. Neben einem Kühlschrank und kleinem Fernseher gibt es auch zwei Flaschen Wasser aufs Haus. Das Frühstück – zum Preis von 16 Euro – lässt aus meiner Sicht wenig Wünsche offen. Es gibt Rührei, Obst, Joghurt, Wurst, Käse, diverse Brötchen und Snacks sowie Kaffee- und Tee-Spezialitäten.
Restaurant Ponte
Klein, aber fein – so ist mein erster Eindruck, als ich das Restaurant Ponte betrete.
Klein, aber fein – so sind auch die Speisekarte und die Weinkarte.
Als erstes genießen wir diverse Tapas und Leckereien, bevor wir uns der Hauptspeise widmen. Ich entscheide mich für den gebratenen Rücken vom Iberico Schwein mit Kartoffelcreme, Frühlingszwiebeln und Brombeere.
Bei dem Wein fällt mir die Wahl nicht leicht. Ich beginne mit einem Riesling vom Sonnenhof, gefolgt von einem Sauvignon Blanc vom gleichen Weingut. Zum Abschluss gibt es meinen Favoriten: einen Ferraton La Tournée Rosé.
Ein schöner Abend mit feinen Gesprächen – das war mein Besuch im Restaurant Ponte in der Straße Am Weingarten.
