Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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DFB-Pokal-Halbfinale: FC Bayern München – Borussia Dortmund 2:3 (2:1)

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Mit Marco Reus und Papa Sokratis konnte der BVB am Mittwoch Abend beim DFB-Pokal-Halbfinale bestreiten. Für die Borussen war es die Gelegenheit, als erste Mannschaft überhaupt zum vierten Mal in Folge ins Endspiel in Berlin einzuziehen.

Ich war vor dem Spiel vorsichtig optimistisch. Ein 1:4 wie Anfang April in der Liga sollte es nicht geben, es sei ein komplett neues Spiel, meinte Trainer Thomas Tuchel vor dem Spiel. Allerdings standen die Münchener nach dem Champions League-Aus gegen Real Madrid gehörig unter Druck.

Einen Freistoß von Gonzalo Castro auf Raphael Guerreiro passte der Portugiese auf Pierre-Emerick Aubameyang, der nach nicht einmal vier Minuten rechts am Tor vorbeigeschossen hat. Glück – aus Sicht der Bayern – nach 13 Minuten, als Julian Weigl im eigenen Strafraum an die Hand geschossen wurde, aber der Elfmeterpfif ausgeblieben ist.

Borussia geht in Führung

Und dann kam Minute 19. Einen Schuss von Guerreiro prallt vom rechten Pfosten der Bayern ab, doch Mister 1:0, Marco Reus, kann zur Führung abstauben. Borussias Lohn für eine gute Anfangsviertelstunde, in der die Gäste ein hohes Tempo gegangen sind.

Leider währte die Freude über das 1:0 nicht einmal zehn Minute. Nach einer Ecke konnte Javier Martinez freistehend mit dem Kopf ausgleichen. Das Tor beflügelte die Münchener und Dortmund hatte nun große Mühe, sich gegen den Dauerdruck zu behaupten.

Ausgerechnet Mats

Ausgerechnet der Ex-Dortmunder Mats Hummels besorgte das 2:1 und damit hatten die Roten das Spiel gedreht (41.). War es das schon mit der schwarz-gelben Herrlichkeit? Nach einem klasse Beginn ließ der BVB immer stärker nach und lag nicht unverdient hinten.

Erik Durm kam nach dem Seitenwechsel für Castro ins Spiel. Und ich hatte die Hoffnung, dass die Jungs die Passivität ablegen und wie zu Beginn mutig nach vorn spielen. Doch es wurde nicht wirklich besser. Das Passspiel war unpräzise, der Zugriff auf den Gegner nicht energisch und die Offensive quasi nicht existent.

Ganz wild wurde es in der 63. Minute, als Bürki bereits geschlagen war, aber die Bayern den Ball nicht im Tor unterbringen konnten. Sven Bender rettete in letzter Sekunde. Doch dann kam der BVB.

Das ist die Wende!

Statt vieler Worte lasse ich einfach ein paar Tweets und GIFs sprechen:

Und erneut war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Der BVB zeigte ein komplett anderes Gesicht seit der Pause, während sich die Münchener einlullen ließen. Aber noch waren mindestens 15 Minuten zu spielen und ich war mir sicher, dass hier noch lange nichts gelaufen war.

Sechs Minuten Nachspielzeit

Zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wurde Lukas Pisczek gegen Christian Pulisic ausgetauscht. Noch fünf Minuten. Dann kam die 90. Minute und zur Überraschung vieler gab es fünf (!) Minuten Nachspielzeit.

Manuel Gräfe, der Mann an der Pfeife, bekam gar nicht genug vom Spiel und ließ mehr als sechs Minuten nachspielen. Doch dann war es vorbei. Und dann war da nur noch Jubel.

Abpfiff!

Innerhalb von fünf Minuten hatte Schwarz-Gelb ein schon verloren geglaubtes Spiel in imposanter Manier gedreht und als erste Mannschaft überhaupt zum vierten Mal in Folge den Einzug ins Pokalfinale geschafft.

https://twitter.com/BALLtexter/status/857334508168892416

Wahnsinn.

Insbesondere nach dem brutalen und perfiden Mordanschlag in Dortmund ist das Balsam auf die geschundenen Seelen der Mannschaft und für den ganzen Verein.

Am 27. Mai 2017 um 20 Uhr trifft Borussia Dortmund damit auf Eintracht Frankfurt. Es ist das vierte Finale in Folge für den BVB!

Autor: Marc

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