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	<title>Sucht &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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	<description>Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.</description>
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	<title>Sucht &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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		<title>Rezension: Das Schwarz an den Händen meines Vaters von Lena Schätte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 06:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkttest]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholismus]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Lena Schätte]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[S. Fischer Verlag]]></category>
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					<description><![CDATA[Lena Schättes Roman &#8220;Das Schwarz an den Händen meines Vaters&#8221; ist ein beeindruckendes und zugleich erschütterndes Porträt einer Kindheit, die im Schatten des Alkoholismus eines Vaters steht. Mit einer bemerkenswerten Schonungslosigkeit und doch großer Zärtlichkeit nimmt uns die Autorin mit &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2025/06/18/rezension-das-schwarz-an-den-haenden-meines-vaters-lena-schaette/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Lena Schättes Roman &#8220;<a href="https://amzn.to/3ZtNLAu" target="_blank" rel="noopener">Das Schwarz an den Händen meines Vaters</a>&#8221; ist ein beeindruckendes und zugleich erschütterndes Porträt einer Kindheit, die im Schatten des Alkoholismus eines Vaters steht. <span id="more-52020"></span></p>
<p>Mit einer bemerkenswerten Schonungslosigkeit und doch großer Zärtlichkeit nimmt uns die Autorin mit in das Leben von Motte, der Ich-Erzählerin, und ihrer Familie.</p>
<p>Die Protagonistin Motte wächst in sogenannten &#8220;einfachen Verhältnissen&#8221; auf, wobei ihre Herkunft im Ruhrgebiet zwar eine Rolle spielt, aber nicht im Sinne einer romantisierenden Verklärung des Bergbaus. Vielmehr dient das Milieu als authentischer Hintergrund für das zerrüttete Familienleben.</p>
<p>Der Vater, ein Arbeiter, Spieler und Trinker, prägt Mottes Welt in einem ambivalenten Maße. Es gibt den liebevollen, schnellen Vater, der sich Verstecke ausdenkt und Antworten auf alle Fragen weiß, und dann gibt es den anderen Vater – den, der vom Alkohol verschlungen wird, der von der Werkshalle ins Büro versetzt werden muss, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt.</p>
<h3>Das Auf und Ab der Sucht</h3>
<p><a href="https://amzn.to/3ZtNLAu"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-52021" src="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Das-Schwarz-an-den-Haenden-meines-Vaters-Lena-Schaette-192x300.jpg" alt="Cover Rezension Das Schwarz an den Händen meines Vaters Lena Schätte" width="192" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Das-Schwarz-an-den-Haenden-meines-Vaters-Lena-Schaette-192x300.jpg 192w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Das-Schwarz-an-den-Haenden-meines-Vaters-Lena-Schaette.jpg 532w" sizes="(max-width: 192px) 100vw, 192px" /></a>Mottes Kindheit ist geprägt von den ständig wechselnden Phasen der Sucht des Vaters, von dem Schmerz und der Hilflosigkeit, die der Alkohol in die Familie trägt. Die Mutter bringt ihren Töchtern bei, dass Schnaps Ärger bedeutet, und die Kinder lernen früh, die feinen Nuancen der väterlichen Gemütszustände zu lesen, die vom Alkoholkonsum abhängen.</p>
<p>Motte selbst ist nicht immun gegen die Anziehungskraft des Alkohols; schon als Kind trinkt sie Reste beim Schützenfest, und als junge Frau landet sie betrunken im Hausflur. Dies zeigt die tiefgreifenden Prägungen und die Vererbbarkeit von Verhaltensmustern in Suchtfamilien.</p>
<p>Die Stärke des Romans liegt in Schättes eindringlicher und zugleich nüchterner Sprache. Sie verzichtet auf Pathos und Sentimentalität, um die traumatischen Erinnerungsfetzen und die Realität der Sucht ungeschönt darzustellen. Jeder Satz sitzt und vermittelt die ganze Wucht des Erlebten.</p>
<p>Trotz der düsteren Thematik gelingt es der Autorin, die Liebe und den Zusammenhalt in der Familie spürbar zu machen. Motte liebt ihren Vater, auch wenn er trinkt, und diese bedingungslose, oft schmerzhafte Liebe ist der rote Faden, der sich durch die Erzählung zieht.</p>
<h3>Krebs ist ein A&#8230;loch</h3>
<p>Besonders bewegend ist, wie Motte im Angesicht der Krebsdiagnose ihres Vaters nach einem Weg sucht, sich nicht nur von ihm, sondern auch vom Alkohol zu verabschieden.</p>
<p>Dies ist ein harter, zarter Roman über Abschied, Selbstakzeptanz und die Resilienz der Frauen in dieser Familie, die oft widerstandsfähiger sind als die Männer.&#8221;<a href="https://amzn.to/3ZtNLAu" target="_blank" rel="noopener">Das Schwarz an den Händen meines Vaters</a>&#8220;&#8221; ist ein gewaltiger, mitreißender Roman, der einen tiefen Einblick in das Leben mit einem alkoholkranken Familienmitglied bietet.</p>
<p>Lena Schätte, die selbst mit Suchtkranken arbeitet, verleiht der Geschichte eine beeindruckende Authentizität und Sensibilität. Es ist ein Buch, das nicht nur berührt, sondern auch zum Nachdenken anregt – über Familienbande, die Prägungen der Kindheit und den schwierigen Weg zur eigenen Heilung.</p>
<p>Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich auf eine intensive und ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema Alkoholismus und seinen Auswirkungen einlassen möchten.</p>
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		<title>Webmaster Friday: Computer-Spiele – Zocken oder Zeitverschwendung?</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2015/05/29/webmaster-friday-computer-spiele-zocken-oder-zeitverschwendung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2015 06:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Civilization]]></category>
		<category><![CDATA[Colonization]]></category>
		<category><![CDATA[Command and Conquer]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Garry's Mod]]></category>
		<category><![CDATA[Sid Meier]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Webmaster Friday]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Webmaster Friday hat mir eine Reise in meine Kindheit beschert. Es geht um die Frage Computer-Spiele – Zocken oder Zeitverschwendung? Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, wann ich das letzte Mal ein Spiel am Computer gespielt habe. Sehr wohl &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/05/29/webmaster-friday-computer-spiele-zocken-oder-zeitverschwendung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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<p>Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, wann ich das letzte Mal ein Spiel am Computer gespielt habe. Sehr wohl kann ich mich aber an meine ersten Spielversuche an einem Rechner erinnern.</p>
<p>Es war Weihnachten 1987. Meine Eltern hatten mir einen Commodore Amiga 500 geschenkt und eröffneten mir damit die Welt der Computerspiele. Zur damaligen Zeit gab es nur die Frage Atari ST oder Commodore Amiga. Während der Atari mit einem monochromen Bildschirm aufgewartet hatte, präsentierte der Commodore satte, bunte Farben.</p>
<p>Insofern bin ich meinen Eltern heute noch dankbar, dass meine ersten Spiele am Heimcomputer farbig gewesen sind, während mein bester Freund in schwarz-weiß spielen musste. Doch davon abgesehen hatten wir nachmittags das Beste aus zwei Welten und spielten entweder bei ihm am Atari oder bei mir.</p>
<h3>Spielen am Personal Computer</h3>
<p>Nach dem Amiga 500 folgte einige Jahre später der erste Personalcomputer. Mein erstes Spiel &#8211; Star Wars: Rebel Assault &#8211; war gleichzeitig auch das erste Spiel auf einer Compact Disc. Die CD hatte die Disketten im 3,5 Zoll-Format abgelöst und ermöglichte Spiele in bis dato nicht erlebter Grafikpracht. Insbesondere das Star Wars-Spiel mit seinen filmreifen Zwischensequenzen und dem eher unterdurchschnittlichen Gameplay galt als die Referenz schlechthin.</p>
<p>Heute, mehr als zwanzig Jahre später, spiele ich schon lange nicht mehr am Rechner. Das letzte Mal muss einige Jahre her sein. Ich habe die Strategiespiele a la Command and Conquer und Colonization sowie das für mich absolut beste Spiel von Sid Meier, nämlich Civilization, geliebt und bis zum Abwinken gezockt.</p>
<p>Inzwischen habe ich den Rechner gegen die Spielekonsole getauscht. Seit Oktober 2012 steht eine PlayStation 3 im Wohnzimmer und anstelle von Strategiespiele haben Ego-Shooter und Sportspiele Einzug gehalten. Bis vor einem halben Jahr habe ich mehr oder weniger regelmäßig abends gezockt, doch derzeit reizt mich die Konsole nicht. Da schaue ich lieber Serien wie Game of Thrones oder Wayward Pines.</p>
<h3>Kinder und die Spiele-Sucht</h3>
<p>Als Vater ist mir das Computer spielen bei Kindern auch nicht fremd. Meine Söhne spielen gern am Rechner und beschäftigen sich mit Minecraft. Der große Sohn hat außerdem Steam für sich entdeckt und dabei einige weniger kommerzielle Spiele im Auge. Derzeit ist <a href="http://www.garrysmod.com/">Garry&#8217;s Mod</a> ganz stark angesagt.</p>
<p>Mir ist wichtig, dass meine Kids &#8220;vernünftige&#8221; Spiele spielen &#8211; in Sachen Sucht gilt wie bei allem anderen wie Alkohol auch hier: die Dosis macht das Gift. Passend dazu lese ich gerade übrigens das Buch <a id="static_txt_preview" href="http://www.amazon.de/gp/product/3426276569/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3426276569&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=QZFOGW7PIMSAT6SX" target="_blank">Digital Junkies: Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder</a>. Nach dem ersten Kapitel fällt mein Fazit aber eher enttäuschend aus.</p>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 18:31:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
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<p>Damals habe ich noch in Düsseldorf &#8211; Oberbilk gearbeitet und musste die Kölner Straße überqueren, wenn ich vom Bahnhof zum Büro wollte. Der Weg hin und zurück war mir geläufig und wie es oft so ist, laufen die Füße automatisch und du kannst nebenbei etwas anderes erledigen. Zum Beispiel E-Mails auf dem BlackBerry lesen und beantworten.</p>
<p>Und während ich gedankenverloren auf dem Smartphone tippe und lese und lese und tippe, realisiere ich plötzlich, dass ich mitten auf der Kölner Straße stehe und ein Auto knapp vor mir zum Stehen gekommen ist. Mit weit aufgerissenen Augen starre ich den Fahrer an und er ist leicht sauer ob meiner Dusseligkeit.</p>
<p>Eine Milisekunde weniger und einen halben Meter Bremsweg kürzer und ich hätte mit viel Glück die Nacht im Krankenhaus verbracht. Mit weniger Glück könnte ich diesen Text nicht schreiben und würde aus dem Himmel auf euch schauen.</p>
<p>Wieso kommt mir diese Geschichte in den Sinn, wenn ich das folgende Video anschaue?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/PsH9wGB_Acs" width="853" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>(<a href="http://blog.atomlabor.de/2015/04/dein-smartphone-und-du-und-andere-und.html" target="_blank">via</a>)</p>
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		<title>Film-Review: Don Jon mit Julianne Moore, Scarlett Johansson und Joseph Gordon-Levitt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2014 06:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkttest]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Ascot Elite Home Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Blu ray]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Gordon-Levitt]]></category>
		<category><![CDATA[Julianne Moore]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Porno]]></category>
		<category><![CDATA[Scarlett Johansson]]></category>
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		<category><![CDATA[Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jon Martello (Motto: &#8220;Mein Körper, meine Karre, meine Mädels, meine Jungs&#8221;) ist ein toller Typ. Er sieht gut aus, ist sportlich, kann jede Frau habe und landet jedes Mal mit einer anderen Braut im Bett.<span id="more-24610"></span></p>
<p>Doch jede Nummer in der Horizontalen ist nicht im Ansatz so phantastisch für ihn wie der Sex mit jemandem, den er ganz besonders liebt: mit sich selbst.</p>
<p>Denn Jon, der nicht umsonst in Anlehnung an Don Juan den Spitznamen <a id="static_txt_preview" href="http://www.amazon.de/gp/product/B00GMH0WJE/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00GMH0WJE&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21" target="_blank">Don Jon</a> verpasst bekommen hat, ist sex-süchtig. Genauer gesagt süchtig nach Pornos und schaut die schmutzigen Filmchen aus dem Internet gleich mehrmals am Tag.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00GMH0WJE/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00GMH0WJE&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-24611" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Cover-Film-Review-Don-Jon-Blu-ray-234x300.jpg" alt="Cover Film-Review Don Jon Blu-ray" width="234" height="300" /></a>Lange Zeit klappt die Koexistenz zwischen schneller Nummer und Sex im Internet prima. Bis der Dunkelhaarige zuerst die heiße Barbara (gespielt von Scarlett Johansson) und dann die tiefgründige Esther (Julianne Moore) kennenlernt. Dann gerät seine Welt gehörig aus den Fugen.</p>
<p>Nachdem er alle Anstrengungen der Welt auf sich nehmen muss, um Barbaras Herz zu gewinnen und sie zu erobern, muss sich Don Jon entscheiden. Und nicht nur mit Barbara, sondern auch mit der ganz anderen Esther lernt er viele lehrreiche Lektionen über das Leben, die Liebe und die Leidenschaft.</p>
<p>Doch bis Jon die Früchte vom Baum der Erkenntnis ernten darf, ist es ein langer Weg. Und ein urkomischer und extrem sexier (Gibt es dieses Adjektiv? Falls nicht, habe ich es hiermit erfunden 🙂 ) dazu.</p>
<p>Es gibt in dem Film mehrmals diese &#8220;Und täglich grüßt das Murmeltier&#8221;-Effekte. Nicht nur immer dann, wenn Jon am Laptop die Porno-Maschine anwirft, sondern auch bei seinem Kirchgang und bei seinem Gang zur Beichte, bei dem er dem Priester seine Sex-Sucht und Untreue beichtet, bei seinem Treffen mit den Jungs im Club und vielem mehr.</p>
<p>Am Ende hat der lustig-komische Film von Ascot Elite Home Entertainment , bei dem Joseph Gordon-Levitt nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern erstmals auch Regie führt, ein durchaus tiefsinniges Finale, das die vorher eineinhalb Stunden zur Schau gestellte Oberflächlichkeit einiger Protagonisten komplett über den Haufen wirft und das Geschehen in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.</p>
<h2>Trailer zu Don Jon</h2>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube-nocookie.com/embed/tQwlXvA-h1s?rel=0" width="853" height="480" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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		<title>Social Media ist für mich Selbstprostitution und Selbstdarstellung</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2011/11/06/social-media-ist-fur-mich-selbstprostitution-und-selbstdarstellung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 06:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Foursquare]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin egoman und prostituiere mich im übertragenen Sinn. Zumindest gilt das oft für mich. Das ist mir wieder im Urlaub an der Ostsee bewusst geworden. Dass meine Mum nicht gerade begeistert von meiner Social Media-Nutzung ist, hatte ich bereits &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2011/11/06/social-media-ist-fur-mich-selbstprostitution-und-selbstdarstellung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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<p>Dass meine Mum nicht gerade begeistert von meiner Social Media-Nutzung ist, hatte ich bereits <a title="Bye, bye Foursquare und Gowalla, adé Mayorships und Items" href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2011/04/26/bye-bye-foursquare-und-gowalla-ade-mayorships-und-items/" target="_blank">an anderer Stelle</a> erwähnt. Weitere Nahrung für mein nicht geselliges und nicht urlaubs-konformes Nutzen der sozialen Medien habe ich von Dominik, aka @eneinz, in <img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-9471" title="Kühlungsborn Wegweiser" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/K%C3%BChlungsborn-Wegweiser-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" />einem Tweet während meines Urlaubs erhalten, der mich &#8211; und nicht zu Unrecht &#8211;  sinngemäß gefragt hat, wieso ich so viel während des Urlaubs twittere, mich bei Foursquare einchecke und mir die Zeit dafür nicht zu schade sei.</p>
<p>Hat Social Media schon so sehr Einzug in mein Leben gehalten, dass ich meine Abhängigkeit nicht mehr bemerke? Kann ich überhaupt noch Ruhe und Stille genießen?</p>
<p>Muss ich immer und immer wieder Bilder posten? Wieso checke ich ständig via Foursquare ein, obwohl ich daheim doch so gut wie nie die local based services nutze bzw. ihre Nutzung im Vergleich zu früher deutlich eingeschränkt habe?</p>
<p>Dient es alles am Ende nur meinem Hang zur Selbstdarstellung und Stillen meines Egos?</p>
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		<title>Rezension: 50 Tage lebenslänglich: Meine Erlebnisse in der geschlossenen Psychiatrie von Detlef Vetten</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2011/08/25/rezension-50-tage-lebenslanglich-meine-erlebnisse-in-der-geschlossenen-psychiatrie-von-detlef-vetten/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2011/08/25/rezension-50-tage-lebenslanglich-meine-erlebnisse-in-der-geschlossenen-psychiatrie-von-detlef-vetten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 06:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkttest]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholismus]]></category>
		<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Detlef Vetten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Psychatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt viele Bücher über die Volksdroge Alkohol. Bei vielen handelt es sich um Erfahrungsberichte (ehemals) Alkoholkranker. Leider viel zu selten wird hinter die Kulissen geblickt. Autor Detlef Vetten beschreitet mit seinem Buch &#8220;50 Tage lebenslänglich: Meine Erlebnisse in der &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2011/08/25/rezension-50-tage-lebenslanglich-meine-erlebnisse-in-der-geschlossenen-psychiatrie-von-detlef-vetten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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<p>Autor Detlef Vetten beschreitet mit seinem Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868822372/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3868822372" target="_blank">50 Tage lebenslänglich: Meine Erlebnisse in der geschlossenen Psychiatrie</a>&#8221; einen anderen literarischen Weg. Er stellt nicht sein Schicksal und sich in den Mittelpunkt (ganz im Gegenteil!), sondern berichtet von den Leidensgenossen, die nach seiner Einweisung in die &#8211; wie er es nennt &#8211; &#8220;Klapse&#8221; in München-Haar gebracht werden und beleuchtet ihren alkoholischen sowie therapeutischen Werdegang.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868822372/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3868822372"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-9295" title="50 Tage lebenslänglich Detlef Vetten" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/50-Tage-lebensl%C3%A4nglich-Detlef-Vetten-204x300.jpg" alt="" width="204" height="300" /></a>Detlef V. erzählt die Geschichte der Patienten intensiv und detailliert, der Klinikalltag wird eher nur beiläufig erwähnt. Der Blick hinter die Fassade der vermeintlich klinisch sauberen Krankenhäuser und in die Gemüter ihrer Bewohner ist eindringlich und beängstigend beschrieben. Die Patienten in der Psychatrie bilden einen Querschnitt unserer Gesellschaft.</p>
<p>Sei es die alte Dame, die nach mehreren Schicksalsschlägen nur noch spendenden Trost im Alkohol findet oder der früher erfolgreiche Eishockeyspieler, der sein Leben auf der Überholspur gegen ein Krankenbett und den Alkoholentzug eingetauscht hat. Oder das junge Mädchen, das sich ritzt und ein krasser Gegenentwurf zu dem erfolgreichen Manager ist, der zu Beginn seiner alkoholischen Eskapaden nie wochentags, sondern nur am Wochenende trank und dabei mit einer Frau liiert war, die ihn fast das Leben gekostet hat.</p>
<div id=":1i8">
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<p>Während viele Lebensgeschichten dramatisch, ungeschminkt drastisch und ohne Hoffnung enden, hat Herr V. die 50 Tage lebenslänglich überlebt. Wie sein Leben, das in Trümmern vor ihm liegt, weitergeht, bleibt offen und lässt den Leser nachdenklich zurück.</p>
<p>Am Ende der Lesereise durch die Klinik stellt sich die Frage: wer muss behandelt werden? Die Patienten in der Klinik oder &#8220;wir anderen&#8221; draußen vor den Toren der Klinik als vermeintlich Gesunde, die oft genug zu &#8220;Co-Alkoholikern&#8221; mutieren, indem wir offensichtlich Alkoholkranke ihrem Schicksal überlassen und außer Nase rümpfen nichts für sie übrig haben.</p>
<h2>Mein Fazit</h2>
</div>
</div>
<p>Mich hat &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868822372/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3868822372" target="_blank">50 Tage lebenslänglich</a>&#8221; sehr berührt und gefesselt. Ich gehe nach der Lektüre des Buches wachsamer durch die Welt. Ich schaue den betrunkenen Mann, der nahe des Hauptbahnhofes am Boden liegt, mit anderen Augen an. Ich bin nachdenklicher geworden, was meinen eigenen Alkoholkonsum angeht. Denn wir dürfen nicht vergessen: Die Volksdroge Alkohol ist omnipräsent und es kann jeden von uns treffen.</p>
<p>Meine Wertschätzung und Anerkennung gegenüber dem Pflegepersonal ist nach dem Lesen des Buches nochmals gewachsen. Es ist unglaublich, mit welcher Hingabe und Liebe &#8211; sofern dieser Begriff in diesem Kontext angemessen ist &#8211; die Pfleger mit ihren Patienten umgehen, sich um sie kümmern und in ihnen den Menschen und nicht nur eine Nummer und ein Abwicklungsprodukt sehen.</p>
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		<title>Infografik: brauchst Du einen Social Media &#8211; Entzug?</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2011/05/04/infografik-brauchst-du-einen-social-media-entzug/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2011/05/04/infografik-brauchst-du-einen-social-media-entzug/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 15:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[Social Media ist nützlich, keine Frage. Social Media kann aber auch süchtig machen. Und das geht schneller, als einem lieb ist. Wenn man immer wieder im Minuten-Takt die Updates der Freunde bei Facebook checkt, wenn man unentwegt die Status-Updates bei &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2011/05/04/infografik-brauchst-du-einen-social-media-entzug/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media ist nützlich, keine Frage. Social Media kann aber auch süchtig machen. Und das geht schneller, als einem lieb ist. <span id="more-7122"></span></p>
<p>Wenn man immer wieder im Minuten-Takt die Updates der Freunde bei Facebook checkt, wenn man unentwegt die Status-Updates bei Twitter prüft und wenn man den ganzen Tag auf diese Art und Weise prokrastiniert und prokrastiniert und prokrastiniert.</p>
<p>Diese Infografik gibt Auskunft, wie es um die eigene Sucht in Sachen Social Media bestellt ist:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="986" height="3630" class="aligncenter size-full wp-image-7123" title="Infografik Social Media Sucht" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Infografik-Social-Media-Sucht.png" alt="" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Infografik-Social-Media-Sucht.png 986w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Infografik-Social-Media-Sucht-768x2827.png 768w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Infografik-Social-Media-Sucht-278x1024.png 278w" sizes="auto, (max-width: 986px) 100vw, 986px" /></p>
<p>(<a href="http://neoblogismus.de/infografik-brauchst-du-einen-social-media-entzug/2011/03/29" target="_blank">via</a>)</p>
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		<item>
		<title>Bye, bye Foursquare und Gowalla, adé Mayorships und Items</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2011/04/26/bye-bye-foursquare-und-gowalla-ade-mayorships-und-items/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 06:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Foursquare]]></category>
		<category><![CDATA[Gowalla]]></category>
		<category><![CDATA[lbs]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich kehre den local based services, kurz lbs, den Rücken. Kein Einchecken mehr bei Foursquare und kein Item-Sammeln mehr bei Gowalla. Warum mache ich das? Weil ich es kann. Ausschlaggebend dafür war der Besuch meiner Eltern zu Liams Geburtstag. Meine &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2011/04/26/bye-bye-foursquare-und-gowalla-ade-mayorships-und-items/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kehre den local based services, kurz lbs, den Rücken. Kein Einchecken mehr bei <a href="https://de.foursquare.com/ostwestf4le" target="_blank">Foursquare</a> und kein Item-Sammeln mehr bei <a href="http://gowalla.com/users/Ostwestf4le" target="_blank">Gowalla</a>.<span id="more-6985"></span></p>
<p>Warum mache ich das? Weil ich es kann. Ausschlaggebend dafür war der Besuch meiner Eltern zu Liams Geburtstag. Meine Mum ist ohnehin sehr sensibel, was meine starke Smartphone-Nutzung in Anwesenheit anderer angeht und weist mich immer wieder &#8211; und das nicht zu unrecht &#8211; auf meine vermeintliche Sucht hin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6988" title="Gowalla" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Gowalla.jpg" alt="" width="640" height="238" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Gowalla.jpg 640w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Gowalla-300x112.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Bei diesem Besuch Anfang April ist ihr nach meinem wiederholten Einchecken bei Eisdielen, Supermärkten und anderen Locations der Kragen geplatzt. Und das soll schon etwas heißen, denn bis meiner Mum der Geduldsfaden reißt, muss schon viel passieren. Außerdem sollte jeder gehorchen, wenn die eigene Mutter Ratschläge erteilt. Schließlich ist sie der Mensch, der einen am besten kennt und der darüber hinaus auch noch über eine gehörige Portion Lebenserfahrung verfügt.</p>
<p>Darüber hinaus hat mich der Wutanfall meiner Mum nachdenklich gemacht. Wieso checke ich eigentlich permanent an jeder Location ein? Welchen Nutzen stiftet es mir? Welcher Vorteil bringt mir eine Mayorship bei Foursquare? Inwiefern verbessert ein neues Item bei Gowalla mein Leben?</p>
<p>Auf alle Fragen fielen mir keine vernünftigen Antworten ein. Deshalb habe ich beschlossen, Foursquare und Gowalla good bye zu sagen. Das bedeutet nicht, dass ich meine Accounts bei diesen ortsbezogenen Diensten löschen werde. Ich werde nur deutlich reduzierter von den Check-Ins Gebrauch machen. Und ich weiß schon heute, dass es mir damit besser gehen wird.</p>
<p>Übrigens scheine ich mit meiner &#8220;reduzierten&#8221; Abstinenz <a href="http://t3n.de/news/check-in-dienste-hype-vorbei-305590/" target="_blank">nicht allein zu sein</a>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6989" title="Foursquare" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Foursquare.jpg" alt="" width="883" height="691" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Foursquare.jpg 883w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Foursquare-300x235.jpg 300w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Foursquare-768x601.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 883px) 100vw, 883px" /></p>
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		<title>Rezension: Der Fixierungscode von Ibrahim Evsan</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2010/12/12/rezension-der-fixierungscode-von-ibrahim-evsan/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2010/12/12/rezension-der-fixierungscode-von-ibrahim-evsan/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 07:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Evsan]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Fixierungscode]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Ibrahim Evsan]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[sevenload]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[Ibrahim Evsan ist Web 2.0-Jüngern kein Unbekannter. Der 35-jährige ist vielen als Gründer von der Videoplattform sevenload bekannt und bloggt auf www.ibrahimevsan.de über die Medienwelt. Mit &#8220;Der Fixierungscode&#8221; hat Evsan einen Wegweiser für das Internet geschrieben, der nicht nur für &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2010/12/12/rezension-der-fixierungscode-von-ibrahim-evsan/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898832554?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3898832554"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-4748" title="Fixierungscode" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Fixierungscode.jpg" alt="" width="160" height="160" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Fixierungscode.jpg 160w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Fixierungscode-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px" /></a>Ibrahim Evsan ist Web 2.0-Jüngern kein Unbekannter. Der 35-jährige ist  vielen als Gründer von der Videoplattform sevenload bekannt und bloggt  auf <a href="http://www.ibrahimevsan.de/" target="_blank">www.ibrahimevsan.de</a> über die Medienwelt.</p>
<p>Mit &#8220;Der Fixierungscode&#8221; hat Evsan einen Wegweiser für das Internet geschrieben, der nicht nur für Eingeweihte ein Gewinn ist.<span id="more-4744"></span></p>
<p>Das Internet ist heute omnipräsent. Im Vergleich zum Jahr 2000 hat die  digitale Revolution die Mediennutzung radikal verändert. Aufbauend auf  diesen Fakten erläutert Evsan in der Einleitung das Internet und wie es  funktioniert. Im Vergleich zum Auto fahren, für das man zu Recht einen  Führerschein benötigt, um die theoretischen und praktischen Kenntnisse  und Fertigkeiten zu belegen, kann sich jeder im Netz ohne besondere  Ausbildung bewegen. Ob das gut ist? Eher nicht.</p>
<p>Ibrahim Evsan teilt unsere Gesellschaft in zwei voneinander getrennte  Kulturen auf. Die &#8220;Onliner&#8221; und die &#8220;Offliner&#8221;. Der Onliner hat den  digitalen Raum bereits betreten und es sich dort bequem gemacht, während  der Offliner noch den Schlüssel in dieses Zimmer sucht. Schwierig wird  es im realen leben, wo beide Kulturen aufeinandertreffen, denn vom  Äußeren her ist der Onliner keineswegs vom Offliner zu unterscheiden.</p>
<p>Gefährlich wird es auch, wenn der Offliner von den Entwicklungen und den  Informationen, die im Internet zur Verfügung stehen, abgeschnitten wird.  Der Onliner hingegen läuft Gefahr, wenn die Risiken des Online-Lebens  unterschätzt und bagatellisiert werden. Nicht weniger kritisch wird es,  wenn die Onliner ihren Handies, Smartphones, iPads und Computern mehr  Bedeutung als ihren Mitmenschen schenken.</p>
<p>Schon bei diesen Beschreibungen in der Einleitung habe ich mich treffend  charakteriert gefühlt. Auch ich zücke bei jeder Gelegenheit mein  Smartphone und werde nervös, wenn die LED am Motorola Milestone blinkt  und eine neue E-Mail ankündigt.</p>
<h2>Der erste Kapitel</h2>
<p>Der &#8220;Fixierungscode&#8221; aus dem Buchtitel ist eine Wertschöpfung von Evsan.  Er beschreibt  damit die Wandlung der Mensch-Geräte-Beziehung hin zur   Geräte-Mensch-Beziehung. Der Onliner kennt es nur zu gut: das Internet   dient der Stärkung der eigenen Reputation und wird benutzt, um schnell   und zielgerichtet Informationen zu erhalten. Brisant wird es, wenn der   Wunsch nach Information zur Informations-, Sammel- oder Spielsucht   ausartet. Denn das Leben im ständigen Online-Modus hat nicht nur   Vorzüge. Die Technik kann seinen Nutzer auch versklaven.</p>
<p>Im ersten Kapitel wird der &#8220;Fixierungscode&#8221; vertieft. Er steht für eine  neuartige Mensch-Geräte-Beziehung, denn wir passen uns langsam den  Geräten an, ohne dies zu bemerken. Mit Fixierung meint Evsan, dass sich  der digital lebende Mensch zunehmend auf die digitalen Geräte und  Programme fixiert und der Code ist erforderlich, um mit den Geräten in  Interaktion zu treten.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898832554?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3898832554"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4751" title="Fixierungscode_" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Fixierungscode_.jpg" alt="" width="521" height="224" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Fixierungscode_.jpg 521w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Fixierungscode_-300x129.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 521px) 100vw, 521px" /></a></p>
<p>Evsan erklärt darüber hinaus, wie groß die Herausforderung ist, sein  digitales Leben erfolgreich zu führen, ohne sich in der Datenflut zu  verlieren (&#8220;Wir leben nicht mehr außerhalb des Netzes, wird sind das  Netz.&#8221;). Denn unser gesamtes privates Gedächtnis ist inzwischen digital  fixiert. Handy, E-Mail, Onlinebanking, Adressbuch, Fotos, Musik, Bücher  und Social Media &#8211; alles ist digital. Und: unsere digitalen Spuren im  Netz sind unauslöschlich!</p>
<p>Am Beispiel von Twitter wird der Wandel vom Web 1.0 (Konsumenten-Web)  zum Web 2.0 (Mitmach-Web) veranschaulicht. &#8220;Jeder twitternde Mensch ist  eine öffentliche Person&#8221;, hebt der Autor warnend den Zeigefinger, ohne  dabei allerdings zu erwähnen, dass es auch die Möglichkeit gibt, in einem  geschützten Account zu zwitschern, der nur von mir ausgewählten Nutzern das Lesen der Tweets ermöglicht.</p>
<p>Ibrahim Evsan ermuntert den Leser, seine Online-Reputation zu hegen und  zu pflegen. Aufgrund der Digitalisierung und dem daraus entstehenden  gläsernen User sind wir quasi &#8220;zwangsunsterblich&#8221; geworden.</p>
<h2>Der zweite Kapitel</h2>
<p>Das zweite Kapitel ist den Chancen und Gefahren des Internets gewidmet.  Das Internet nimmt sowohl beruflich als auch privat bei vielen Menschen  einen großen Teil des Tagesablaufs ein. Und jeder dieser Menschen  hinterlässt Spuren, die nicht verblassen. Das führt zu neuen  Fragestellungen, die in der analogen Welt bisher unbekannt waren und für  die in der digitalen Welt Antworten gefunden werden müssen (Stichwort:  digitale Zwangsunsterblichkeit und ihre Folgen).</p>
<p>Denn das Internet vergisst im Gegensatz zum Menschen nicht. Genau wie im  richtigen Leben geht es im digitalen Leben darum, souverän und  verantwortungsvoll zu handeln und damit umzugehen. Niemand möchte Spuren  hinterlassen, die er später lieber nicht hinterlassen hätte.</p>
<p>Ibrahim Evsan prophezeit, dass Information und Kommunikation die  treibenden Kräfte des Internets sind und auch zukünftig bleiben werden.  Nur wer in diesem Strom mitzuschwimmen vermag, kann in der digitalen  Welt bestehen. Nicht zu vernachlässigen ist die Selektion der Daten,  damit der Nutzer nicht regelrecht in der Informationsflut ertrinkt.</p>
<p>Es kann sich auch lohnen, bisher ungewohnte Wege zu gehen. Wie wäre es  mit einer &#8220;Internet-Diät&#8221;? Der Schriftsteller ermuntert, ganz bewusst  einen Tag lang auf das Dauerfeuer der Informationen zu verzichten und  stattdessen Askese an den Tag zu legen.</p>
<h2>Der dritte Kapitel</h2>
<p>Das dritte Kapitel ist den digitalen Supermächten wie Google und Amazon  gewidment. Evsan erläutert, wie allgegenwärtig Google und seine  Marktmacht ist und welche Folgen dies für jeden einzelnen hat. Darüber  hinaus wird deutlich, dass den digitalen Supermächten bisher keine  Institution gegenüber steht, die die Rechte Einzelner schützt. Trotz der  warnenden Worte vor Google und seiner Allmacht und seinen so genialen  Produkten ist der Autor ebenso begeistert von der als &#8220;Datenkrake&#8221;  diffamierten Firma aus Mountain View.</p>
<h2>Der vierte Kapitel</h2>
<p>Kapitel 4 handelt von der digitalen Selbstbestimmung. Jeder von uns ist  selbst verantwortlich, welche Daten er in welcher Güte und Detaillierung  preisgibt und muss ermessen, welchen Preis er dafür zahlt, gläsern zu  sein.</p>
<p>Am Beispiel von Twitter wird die Gefahler für die digitale  Selbstbestimmung verdeutlicht. Jeder aktive Twitterer kann Informationen  streuen, unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt. Und jeder Empfänger von  Tweets muss für sich den Wahrheitsgehalt der Information bewerten und  einschätzen.</p>
<p>Evsan fordert auf, die digitale Selbstbestimmung als Grundrecht  einzufordern &#8211; ein Appell, der insbesondere im Zusammenhang mit Facebook  nicht an Aktualität eingebüßt hat.</p>
<h2>Der fünfte Kapitel</h2>
<p>Im letzten Kapitel ermutigt Ibrahim Evsam zum gedanklichen Neustart und  gibt dafür Starthilfe. Er fordert, die intuitive Informations- und  Wissensverarbeitung schon früh zu fördern, damit unsere Kinder, die  mitten in der digitalen Welt aufwachsen und manch einem von uns bereits  darin überlegen sind, bestehen können. Evsan wünscht sich abschließend,  dass die Offliner zu Onlinern werden und postuliert, dass niemandem der  Zugang in die digitale Welt verwehrt werden darf.</p>
<h2>Mein Fazit</h2>
<p>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898832554?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3898832554" target="_blank">Der Fixierungscode</a>&#8221; ist der Wegweiser durch das Internet, das   Navigationsgerät, das den Weg vorbei an den Bits und Bytes weist. Die 164 Seiten des Buches sind kurzweilig geschrieben und eignen sich auch zum &#8220;zwischendurch mal lesen&#8221;. Als vermeintlicher Onliner hatte ich nie das Gefühl, dass mich die Inhalte des Buches langweilen. Im Gegenteil: auch ich konnte Neues lernen.</p>
<p>Das Buch ist nicht nur für Onliner interessant. Auch Offliner, die  bisher den Weg ins Netz gescheut haben, werden von Ibrahim Evsan mit dem  nötigen Rüstzeug für die ersten Online-Schritte versorgt. Und wieso  sollte das Online-Kind seinen Offline-Eltern nicht zum Weihnachtsfest  mit der kurzweiligen und lehrreichen Lektüre &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898832554?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3898832554" target="_blank">Der Fixierungscode</a>&#8221; eine Freude machen, damit  sich beide Generationen noch ein Stückchen besser verstehen?</p>
<p><strong>Update 30.12.2010</strong></p>
<p>Zu meiner Überraschung hat Ibrahim Evsan meine Rezension bei Twitter und Facebook gepostet &#8211; das freut mich!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5174" title="Evsan_Reaktion_Twitter" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Evsan_Reaktion_Twitter.jpg" alt="" width="553" height="199" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Evsan_Reaktion_Twitter.jpg 553w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Evsan_Reaktion_Twitter-300x108.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 553px) 100vw, 553px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5175" title="Evsan_Reaktion_Facebook" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Evsan_Reaktion_Facebook.jpg" alt="" width="508" height="337" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Evsan_Reaktion_Facebook.jpg 508w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Evsan_Reaktion_Facebook-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px" /></p>
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		<title>Rezension: Ohne Netz &#8211; Mein halbes Jahr offline von Alex Rühle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 06:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Abstinenz]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Rühle]]></category>
		<category><![CDATA[Blackberry]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[cold turkey]]></category>
		<category><![CDATA[Heikko Deutschmann]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Offline]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[Smartphone, BlackBerry, Google, Twitter, Facebook und Weblog bestimmen meinen Arbeitsalltag und mein Privatleben. Von einer temporären Abstinenz der digitalen Medien habe ich in diesem Sommer in meinem Weblog berichtet. Damals hat es sich allerdings nur um eine sehr überschaubare temporäre &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2010/10/27/rezension-ohne-netz-mein-halbes-jahr-offline-von-alex-ruhle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Smartphone, BlackBerry, Google, Twitter, Facebook und Weblog bestimmen meinen Arbeitsalltag und mein Privatleben. Von einer temporären Abstinenz der digitalen Medien habe ich in diesem Sommer <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2010/08/14/sommer-sonne-sonnenschein-%e2%80%93-mein-urlaub-und-das-projekt-social-media-abstinenz-mein-fazit/" target="_blank">in meinem Weblog berichtet</a>. Damals hat es sich allerdings nur um eine sehr überschaubare temporäre Abstinenz gehandelt.</p>
<p>Der Autor Alex Rühle ist diesbezüglich radikaler. Sechs Monate, also mehr als 24 Wochen oder mehr als 180 Tage, entsagt er dem kompletten digitalen Leben. Sowohl der BlackBerry wird ein halbes Jahr lang unter Verschluss gehalten als auch der Zugriff auf das Internt wird gekappt. Und zu allem Überfluss nicht nur beruflich, sondern auch privat. Von den Erfahrungen, Gefühlen und Erlebnissen in dieser Zeit berichtet Rühle in dem Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3608946179?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3608946179" target="_blank">Ohne Netz. Mein halbes Jahr offline</a>&#8220;.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3608946179?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3608946179"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-3683" title="ruehle_gross" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/ruehle_gross-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/ruehle_gross-195x300.jpg 195w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/ruehle_gross.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a>Schon in den ersten Tagen der Netzabstinenz wird dem Redakteur der Süddeutschen Zeitung deutlich, wie sehr das Internet und insbesondere Google unser analoges Leben bestimmt. Das Ermitteln der Adresse seines Verlage Klett-Cotta stellt Alex Rühle vor unerwartete Hürden. Eine Recherche via Google wäre binnen zehn Sekunden von Erfolg gekrönt gewesen. Mit drei Anrufen bei der &#8211; kostenpflichtigen &#8211; Auskunft dauerte es mehr als 70 Mal so lang, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.</p>
<p>Aber es gibt auch die angenehmen Erfahrungen als Offliner. Das analoge Leben hält nach 15 Tagen den ersten Höhepunkt für den Autor bereit: ein handgeschriebener Brief findet sich in seinem Briefkasten. Das Schriftstück eines Gefängnisinsassen soll sich in der Folgezeit als der Beginn einer intensiven Korrespondenz herausstellen.</p>
<p>Es sind die kleinen, feinen Geschichten und Anekdoten, die das Buch aufpeppen. Berichte vom Pflanzen eines Haselnussbaumes, den ersten kalten Entzug während eines Mittelmeerurlaubs und weitere Suchterlebnisse, die mich im ersten Augenblick schmunzeln lassen, mich im zweiten Augenblick aber nachdenklich machen: bin ich etwa auch so? Denn ich habe mich in so vielen Beschreibungen des Autors wiedergefunden.</p>
<p>Sei es, wenn er gesteht, &#8220;ich hab den Blackberry meist in meiner Hemdtasche getragen, das heißt, der Vibrationsalarm ging mir direkt ins Herz.&#8221; Und: &#8220;Diese immergleiche Wichtigkeitsperformance aus Gerätzücken, Augen verdrehen &#8230; und lostippen&#8221;, die Rühle beschreibt, kommt mir nur zu bekannt vor. Es ist wie ein imaginärer Spiegel, der mir beim Lesen vorgehalten wird. Und der mich erschreckt. Denn auch ich bin süchtig nach meinem Crackberry und meinem Motorola Milestone.</p>
<p>Auf der Fahrt zu einer Tagung habe ich morgens um sieben Uhr mit dem Lesen des Buches begonnen. Die ersten 40 Seiten habe ich fast an einem Stück gelesen. Und gleichzeitig erste Selbstversuche durchgeführt. Kann ich dem Reiz widerstehen, auf meinem Motorola Milestone die Twitter-Updates und -Replies zu checken? Kann ich es schaffen, bei dem vibrierenden Signal einer neuen E-Mail nicht in den Posteingang zu hetzen? Ja, ich kann es. Und es ist mir nicht schwer gefallen.</p>
<p>Die tagebuchähnlichen Einträge werden in regelmäßigen Abständen mit Wissenswertem über &#8220;kalten Entzug&#8221; bei BlackBerry-Nutzern und anderem Input in Sachen Online-Nutzung und -sucht angereichert. Nach dem Lesen des ersten Kapitels, das ich dank eiserner Disziplin, die Hände von meinem Smartphone zu lassen, beinahe an einem Stück gelesen habe, musste ich unweigerlich an &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0006HGRLI?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0006HGRLI" target="_blank">Supersize me</a>&#8221; denken. Der Film des US-Regisseurs Morgan Spurlock beschreibt die Wandlung eines Menschen, der sich über einen längeren Zeitraum ausschließlich von Fast Food ernährt.</p>
<p>Das zweite Kapitel behandelt den zweiten Offline-Monat und unter anderem die Ablenkung, die das Benutzen des Internets bei seinen Nutzern auslöst. Wer kennt es nicht, das PC-Prokrastinieren, wenn eigentlich dringend ein Auftrag erledigt werden muss, aber an jeder Ecke des Internets neue Ablenkungen warten: amazon.de, ebay, youtube und Konsorten.</p>
<p>Es sind die sprachlichen Finessen und Metaphern, die mich besonders an dem Buch begeistert haben. Sei es, dass Rühle von einer &#8220;menschlichen Mail&#8221; spricht, wenn er von seiner Kollegin berichtet, die ihn über das Tagesgeschehen in der Redaktion informiert. Oder wenn er über die &#8220;iPhoriker&#8221; lästert, die sich in den unzähligen Apps suhlen.</p>
<p>Der erste Rückfall der Online-Sucht kommt (erst) nach 89 Tagen. Durch einen dummen Zufall (der PC seiner Frau ist defekt und deshalb muss FireFox auf Rühles PC installiert werden), kommt der Autor in Versuchung. Seine Frau ist außer Haus und da passiert es: der Browser ist zu verführerisch und fortan wird hemmungslos gesurft &#8211; SpiegelOnline, Stefan Niggemeier, YouTube. Und auch YouPorn darf nicht fehlen. Der Autor fühlt sich schlecht und nicht willensstark. Aber das Experiment geht weiter.</p>
<p>Am 10. März sind 100 Tage &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3608946179?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3608946179" target="_blank">Ohne Netz</a>“ geschafft. Axel Rühle konstatiert, dass seine Angst vor dem Offline sein unbegründet war. Er fühlt sich nicht einsamer als sonst, eher im Gegenteil. Auch seine Freunde bestätigen ihm, dass er &#8220;so ruhig und ausgeglichen&#8221; wirke (auch wenn Rühle sich mal gar nicht so selbst wahrnimmt).</p>
<p>Nach 182 Tagen im analogen Leben und 214 Seiten im Buch ist das Experiment des Alex Rühle beendet. Rühle lässt sich als Lehre aus dem Test den BlackBerry dauerhaft wegnehmen und ersetzt das Smartphone durch ein klassisches Mobiltelefon. Und verzichtet daheim auf einen Internetanschluss &#8211; wohlwissend, dass er den PC seiner Frau als Backup-Lösung verwenden kann&#8230; Allerdings nur einen Tag, denn anschließend werden bereits wieder FireFox und Safari installiert und das digitale Leben ist mit voller Wucht zurückgekehrt.</p>
<p>Am meisten hat mich in dem Buch ein Zitat vom Soziologen Hartmut Rosa beeindruckt und nachdenklich gemacht: &#8220;Wir sind so frei wie niemand vor uns. Und gleichzeitig total gegängelt durch den permanenten Effizienzdruck.&#8221;</p>
<p>Die Symbiose aus dem Tagebuch eines BlackBerry-Abhängigem und der Wissensvermittlung der Online-Nutzung und -sucht ergeben ein lesenswertes Buch, dessen 224 Seiten durchweg kurzweilig, amüsant und lehrreich sind.</p>
<p>Was nehme ich mit? Ich habe gelernt, dass es anfangs schwierig ist, ein kompletter Offliner zu sein. Aber es ist zu bewältigen.</p>
<p>Was mir gut gefallen hat an dem Buch: es ist kurzweilig zu lesen, sprachlich überdurchschnittlich verfasst und lehrreich auch über die Online- und Offline-Pfade hinaus.</p>
<p>Was mir gefehlt hat an dem Buch: der Fokus des analogen Offliners liegen überwiegend auf den beruflichen Folgen, weniger auf dem Privatem. Das ist schade, hätte dieser Aspekt den Horizont der Leserschaft noch merklich erweitert.</p>
<p>Wer das Buch lesen möchte, wird <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3608946179?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3608946179" target="_blank">hier fündig</a>. Wer weniger gern liest und lieber zuhören möchte, kann sich das Buch auch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3862310159?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3862310159" target="_blank">von Heikko Deutschmann komplett</a> oder <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0042Z0TAK?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0042Z0TAK" target="_blank">gekürzt</a> vorlesen lassen.</p>
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