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	<title>Bestzeit &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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	<description>Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.</description>
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	<title>Bestzeit &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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		<title>Das war mein dritter Halbmarathon beim 16. Himmelgeister Brückenlauf 2019</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jun 2019 06:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[#ProjektLaufen2019]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich mich zum dritten Mal für den Himmelgeister Halbmarathon Ende Juni angemeldet. Waren die Temperaturen bei meinem Debüt 2016 und auch ein Jahr später angenehm, schlug die Hitzekeule dieses Jahr brutal zu. Es wird heiß. Richtig heiß! &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2019/06/30/dritter-halbmarathon-16-himmelgeister-brueckenlauf-2019/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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</div>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich mich zum dritten Mal für den Himmelgeister Halbmarathon Ende Juni angemeldet.<span id="more-40339"></span></p>
<p>Waren die Temperaturen <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2016/07/05/mein-erster-halbmarathon-himmelgeister-brueckenlauf-2016/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei meinem Debüt 2016</a> und <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2017/06/26/halbmarathon-14-himmelgeister-brueckenlauf-2017/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auch ein Jahr später</a> angenehm, schlug die Hitzekeule dieses Jahr brutal zu.</p>
<h3>Es wird heiß. Richtig heiß!</h3>
<p>Schon knapp eineinhalb Wochen vorher deutete sich ein Hochdruckgebiet an, das von Sonntag an heiße Temperaturen ins Rheinland bringen sollte.</p>
<p>https://twitter.com/ostwestf4le/status/1142664486358278145?s=21</p>
<p>Und auch die Veranstalter wiesen auf diese Besonderheit hin und versprachen, für bestmögliche Abkühlung zu sorgen:</p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/413800988785607/photos/a.458756807623358/1303679106464453/?type=3&#038;__xts__%5B0%5D=68.ARBNjRAv7SugLDmY5r7en2yeTwoeL2qPcwvtNaK8bVH-WzD4g6CqdoEWLEzOgk-4IJbOH3HwXP9FhAzVsSHSNQPYCYnobg0RUvSkTaSk8S20Nt5RCHw4hw2ZteSL7MaTN1wI4fFNQAi7pL_mBCMAlE1S8Pcuegx_TuyS7sz8QiVAjaCfaDFXJxitZfHqchjzju340_VcJ4ldBcfD_zEbPMBnX0JsMisUaMjM7IfnPZP4eOeQtxgldC8nprDk9-WhB96rZt5RKR_ISOyRhAdrxy4aD1A4PxhnEnb-hzIxlDk7UnWCTVk_XGK3iu1SDemXNW5Yx_Up4rS_nEJhSTVtUA5C_w&#038;__tn__=-R" data-width="552" style="background-color: #fff; display: inline-block;"></div>
<h3>Die Renntaktik ändern</h3>
<p>Mein ursprüngliches Ziel, eine neue Bestzeit über 21,095 Kilometer in Angriff zu nehmen, musste ich also zähneknirschend über Bord werfen. Vernunft ging vor &#8211; auch wenn mein Trainingsplan eine Sub 1:45 Stunden als Ziel hatte.</p>
<p>Schon vor dem Lauf musste ich einen Rückschlag hinnehmen.</p>
<p>https://twitter.com/ostwestf4le/status/1144687676001570817?s=21</p>
<p>Am Donnerstag habe ich mich auf der Straße langgelegt und als Souvenir zwei größere, blutige Schürfwunden davongetragen. Auch wenn ich gutes Heilfleisch habe, reichte es nicht bis zum Samstag Morgen, um unversehrt an den Start zu gehen.</p>
<p>Doppelt dumm, dass die Wunden am Knie und am Schienbein gewesen sind und das ausgerechnet diese Stellen bei jedem Schritt und Tritt schmerzen. Ich hatte kurz darüber nachgedacht, den Wettkampf sausen zu lassen, habe mich dann aber dagegen entschieden. Aufgrund der heißen Temperaturen hatte ich mich bekanntlich schon im Vorfeld mit dem gescheiterten Projekt &#8220;neue persönliche Bestzeit&#8221; arrangiert.</p>
<h3>Race Day!</h3>
<p>Am Samstag war für mich die Nacht bereits um viertel nach fünf zu Ende. Anders als sonst habe ich mich bei der Anfahrt gegen das Auto und für die Öffentlichen entschieden.</p>
<p>Nach dem obligatorischen Wettkampf-Frühstück mit Toast, Banane und Nutella, Kaffee und Wasser ging es um kurz nach halb sieben mit der Bahn nach Düsseldorf und von dort aus mit dem Bus Richtung Himmelgeist.</p>
<p>Das Thermometer zeigte bereits um sechs Uhr 17 Grad. Noch nie hatte ich so wenig mit dabei auf dem Weg zu einem Rennen. Die Laufklamotten hatte ich bereits an und im Sportbeutel waren außer zwei Flaschen Wasser und zwei Handtüchern nur das Startnummernband und mein Laufgürtel. Lässig 🙂<br />
<iframe style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fphoto.php%3Ffbid%3D10219919283033360%26set%3Da.1436805161037%26type%3D3&amp;width=500" width="500" height="380" frameborder="0" scrolling="no"></iframe><br />
Die S-Bahn war pünktlich und auch der Bus von Bilk nach Himmelgeist hat mich nicht im Stich gelassen. Auch wenn die Fahrt mit den Öffentlichen länger als mit dem eigenen Auto dauert, war die Anfahrt deutlich entspannter.</p>
<p>Um halb acht wurden die Startunterlagen abgeholt und dann ging es kurze Zeit später auch schon los. Zu dieser Zeit arbeitete sich das sommerliche Wetter bereits Richtung 20 Grad vor. Ausreichend und regelmäßig Trinken war die Maxime an diesem Tag.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter " src="https://scontent-dus1-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/66199283_10219919283473371_6673928416871317504_n.jpg?_nc_cat=107&amp;_nc_oc=AQk0drQOxSpyjonELqxGLlUiPjpYgefZIKYNPzjDrFEphLBa2cfD3piR1VqRaNmDmBE&amp;_nc_ht=scontent-dus1-1.xx&amp;oh=461d8d50d41155fd0ac91a7a9473d40f&amp;oe=5DB8B905" width="540" height="405" /></p>
<h3 dir="auto">Der Wettkampf</h3>
<p>Kurz vor dem Start habe ich mit dem Gedanken gespielt, mich dem 1:45er Pacemaker anzuschließen. Ob das eine gute Idee ist? Was hatte ich schon zu verlieren? Ich wollte es zumindest ausprobieren.</p>
<p>Direkt nach dem Start ließ ich mich zum Überpacen verleiten. Ich lief einfach meinen Stiefel und groovte mich bei einer 5er-Pace ein. Mal schauen, wie lange ich den Pacemaker im Blick behalten sollte.</p>
<p>Die erste Verpflegungsstation ließ ich noch links liegen, aber danach habe ich jedes Mal gestoppt und mich erfrischt. Erst mit dem Wasser zum Trinken und dann eine Ladung als Abkühlung für den Oberkörper und den Kopf. Mit dieser Taktik kam echte Hitze erst gar nicht auf.</p>
<p>Überhaupt waren die sommerlichen Temperaturen aufgrund zahlreicher Schatten- Abschnitte und einem leichten Wind entlang des Rheins absolut erträglich.</p>
<h4 dir="auto">Das Rechnen beginnt</h4>
<div dir="auto">
<p>Die zehn Kilometer hatte ich in gut 50 Minuten erledigt und die Rechnerei begann. Sollte es zu einer neuen persönlichen Bestleistung reichen? Bis dahin fühlte ich mich erstaunlich frisch und fit. Auch das verletzte Knie meldete sich nicht. Es zwickte nichts. Allerdings war auf einmal der 1:45-Pacemaker verschwunden, meine Pace lag da bei 5:02 Minuten.</p>
<p>Bei Kilometer 16 habe ich mich über den ersten Cola-Shot als Energiekick gefreut. Auch bei Kilometer 19 gab es erneut die koffeinhaltige Brause und es ging in den Endspurt. Zwei Kilometer vor dem Ziel überholte mich Stefan S. und wir zogen gemeinsam los Richtung Endspurt. Stefan hatte ich es zu verdanken, dass ich das Tempo halten konnte.</p>
<p>Am Ende bin ich gesund und entspannt ins Ziel gekommen. Und anstelle eines Genusslaufes unter zwei Stunden lief es erstaunlich rund von Beginn an. Die Belohnung: eine Zielzeit von 1:47:38 Stunden.</p>
<blockquote class="embedly-card" data-card-controls="0" data-card-key="f1631a41cb254ca5b035dc5747a5bd75">
<h4><a href="https://www.relive.cc/view/g36678731914?r=embed-site">Relive &#8216;Hitzeschlacht beim Himmelgeister Halbmarathon &#x1f3c3;&#x1f3fb;&#8217;</a></h4>
</blockquote>
<p><script async src="https://cdn.embedly.com/widgets/platform.js" charset="UTF-8"></script></p>
<h4 dir="auto">Fast einen neuen persönlichen Streckenrekord</h4>
<p>Beim letzten Start vor zwei Jahren hat die Uhr bei 1:48:23 Stunden gestoppt. Oder anders gesagt: Nur 15 Sekunden haben mir zu einem neuen persönlichen Streckenrekord gefehlt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter " src="https://scontent-dus1-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/65475698_10219919284633400_6745707396380753920_n.jpg?_nc_cat=102&amp;_nc_oc=AQkjnBQ8Abzk8Zsc9akP9XdXiOGoq3MH0GhoxrXkCITGIosR8FFOZjKCY5cXKxFYm9g&amp;_nc_ht=scontent-dus1-1.xx&amp;oh=b3e9f0ee3932e2aa5ad857796749c597&amp;oe=5DC07791" width="540" height="749" /></p>
<p>Allerdings war es vor zwei Jahren mit 17 Grad auch deutlich kühler. Insofern: kein Grund zum Meckern, ich bin happy über diese Leistung. Eine Leistung, die ich so nicht erwartet habe.</p>
<p>Ein riesengroßes Danke an das Orga-Team und die zahlreichen helfen Hände an den Verpflegungsstationen, die für die nötige Abkühlung und Erfrischung der Sportlerinnen und Sportler gesorgt haben. Das lief perfekt und hat dafür gesorgt, dass es wie jedes Mal  eine gelungene und liebenswerte Veranstaltung geworden ist.</p>
<p>https://twitter.com/Ostwestf4le/status/1145059797940736000</p>
<h3>Grüße an Oliver</h3>
<p>Das Schöne an den Lauf-Veranstaltungen ist für mich, virtuelle Lauf-Kumpels endlich einmal im echten Leben zu treffen.</p>
<p>So wie Oliver. <a href="https://immerweiterlaufen.de/2019/06/wenn-die-startnummer-zur-zielzeit-wird/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Laufblogger</a> hat mich direkt am Start überholt und auch nach dem Zieleinlauf war Zeit für einen längeren Plausch.</p>
<h3>Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”</h3>
<p>Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2014/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">findet ihr unter #ProjektLaufen2014,</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2015" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#ProjektLaufen2015</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2016" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#ProjektLaufen2016</a>, <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2017" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#ProjektLaufen2017</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2018" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#ProjektLaufen2018</a> und <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2019" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#ProjektLaufen2019</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://www.ostwestf4le.de/2019/06/30/dritter-halbmarathon-16-himmelgeister-brueckenlauf-2019/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Das war der 14. Korschenbroich Waldlauf 2018</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2018/09/30/das-war-der-14-korschenbroich-waldlauf-2018/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2018/09/30/das-war-der-14-korschenbroich-waldlauf-2018/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2018 06:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[#ProjektLaufen2018]]></category>
		<category><![CDATA[Bestzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Seegers]]></category>
		<category><![CDATA[Jogging]]></category>
		<category><![CDATA[Korschenbroich]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Manolo Müller]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Bestzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Running]]></category>
		<category><![CDATA[Urkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Waldlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Lange habe ich mit mir gerungen: starte ich beim Korschenbroicher Waldlauf 2018 wie bei meinem Debüt im Jahr 2016  über die fünf und die zehn Kilometer Distanz oder konzentriere ich mich auf einen Wettkampf? Ich war hin- und hergerissen und &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2018/09/30/das-war-der-14-korschenbroich-waldlauf-2018/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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<p>Ich war hin- und hergerissen und dann kam sechs Tage vor dem Rennen Manolo um die Ecke und sorgte für Klarheit bei mir. Auf Facebook hatte sich zwischen uns folgender Dialog entsponnen:</p>
<blockquote><p>Verbessere doch erst mal die 10&#8217;er (und 5&#8217;er) Bestzeiten, Du hast doch gut dafür trainiert, ehe Du so eine WischiWaschi 5/10km Zeit hinlegst&#8230;&#8230;</p>
<p>Du meinst also, auf EINEN Wettkampf konzentrieren?</p>
<p>Ja, das wäre die Überlegung. Hilft Dir dann auch bei der Einschätzung für zukünftige Trainingspläne/Intervalltrainings/Wettkämpfe usw. einen genaueren Anhalt zu haben:<br />
Wie genau sieht Dein Leistungsvermögen aus? Welche Zeiten sind möglich und wo kannst Du Dich wie verbessern (z.B. für 5&#8217;er Bestzeit verstärktes Bahnintervall Training z.B., für 10&#8217;er TempoDauerläufe an der 90% HFmax Schwelle usw.)</p></blockquote>
<p>Die Argumente waren genauso klar wie nachvollziehbar und die Entscheidung stand damit für mich fest: nur ein Lauf &#8211; und zwar der über die zehn Kilometer.</p>
<h3>Keine schlechte Vorbereitung</h3>
<p>Meine Vorbereitung für den ersten Wettkampf <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2018/07/19/mein-b2run-in-muenchen-2018/" target="_blank" rel="noopener">seit dem B2Run in München im Juli</a> war nicht planlos. Im Gegenteil. Um etwas für die Schnelligkeit zu tun, habe ich regelmäßig Intervalle abgeliefert und dabei durchaus brauchbare Ergebnisse abgeliefert.</p>
<p>Auch sonst stimmte die Mischung im Training. Überwiegend langsamere Läufe mit einer Tempo-Einheit pro Woche. Der Mix sollte es machen, so war meine Devise. Und bei allem anderen entscheidet ohnehin die Tagesform. Und das Wetter.</p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10217613364106828&#038;set=a.1436805161037&#038;type=3&#038;permPage=1" data-width="552" style="background-color: #fff; display: inline-block;"></div>
<p>Apropos Wetter. Nach dem verregneten Sonntag eine Woche zuvor war die Witterung am Wettkampftag durchaus brauchbar. Bei 16 Grad und Sonne satt konnte sich kein Sportler beklagen. Es war nicht zu warm und nicht zu kalt.</p>
<p><a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2017/10/17/der-13-korschenbroicher-waldlauf-2017/" target="_blank" rel="noopener">Anders als im Vorjahr</a> bin ich dieses Mal nicht mit dem Rad nach Korschenbroich ins Waldstadion geradelt, sondern habe den Fahrdienst von Thomas in Anspruch genommen, der erstmals beim Waldlauf gestartet ist. Das Aufwärmen haben wir dann kurz vor dem Lauf mit ein paar Runden auf dem alten Sportplatz erledigt.</p>
<h3>Das Rennen beginnt</h3>
<p>Aufgrund der Bauarbeiten im Stadion &#8211; die Stadt bekommt einen Kunstrasenplatz &#8211; musste ich mich vor dem Start mit der neuen Streckenführung vertraut machen. Anders als bisher führte die Runde nicht <em>zweimal </em>durch das Stadion, sondern nur zu Beginn und beim Zieleinlauf.</p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/WaldlaufKorschenbroich/photos/a.1596206693819427/1597724407000989/?type=3&#038;theater" data-width="552" style="background-color: #fff; display: inline-block;"></div>
<p>Und dann lief der Countdown und knapp einhundert Läuferinnen und Läufer machten sich auf den Weg auf die 10.000 Meter lange Strecke. Ich startete kurz hinter der Startlinie und kam relativ gut weg. Nur nicht zu schnell anlaufen, sondern fein die Pace halten. Ich hatte mir eine Sub 48 Minuten vorgenommen, was einer Pace von knapp 4:45 entspricht.</p>
<h4>Nicht ständig auf die Uhr schauen</h4>
<p>Anders als sonst habe ich mich dieses Mal bewusst gezwungen, nicht ständig auf die Laufuhr zu schauen und Pace und Herzfrequenz zu prüfen. Einfach nur laufen und auf das Tempo konzentrieren. Und das klappte erstaunlich gut. Als ich nach knapp 700 Metern das erste Mal auf das digitale Ziffernblatt geschaut habe, hatte sich die Pace bei 4:30 eingependelt.</p>
<p>Ich hatte das Glück, dass sich die Läuferin mit der Startnummer 309, Claudia Seegers, auf meine Pace eingependelt hatte und ich mich an ihre Fersen heften konnte. Ein Vorhaben, das mich ganz schön gefordert hat. Und ein Vorhaben, das letzten Endes dafür gesorgt hat, dass ich immer hellwach und auf der gleichen Pace geblieben bin.</p>
<blockquote class="embedly-card" data-card-controls="0" data-card-key="f1631a41cb254ca5b035dc5747a5bd75">
<h4><a href="https://www.relive.cc/view/g25255352343?r=embed-site">Relive &#8216;WTF? &#x1f633;</a></h4>
<p>Neue Bestzeit auf zehn Kilometer beim Korschenbroicher Waldlauf &#x1f3c3;&#x1f3fb; &#x1f45f; &#x1f389;&#8217;</p></blockquote>
<p><script async src="//cdn.embedly.com/widgets/platform.js" charset="UTF-8"></script><br />
Claudia und ich wechselten uns in der Führung ab und sorgten so für immer wieder neue Impulse. Apropos Impulse. Nach einem Kilometer realisierte ich einen Läufer mit einem rot-weißen Laufshirt vom TuS Oedt wenige Meter vor mir. Es war Manolo Müller, der sich eine Zeit um die 45 Minuten vorgenommen hatte.</p>
<p>Ich war erstaunt: hatte er sein Tempo verlangsamt oder war ich so schnell? Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass Letzteres richtig war. Mal schauen, wann mir Manolo enteilen sollte, war mein erster Gedanke. Ich tippte auf Kilometer 5 oder 6. Und lag damit falsch. Zwar hatte ich bei der Hälfte der Strecke meinen langsamsten Kilometer, aber Manolo blieb in Sichtweite.</p>
<p>Und dann war auch schon der Zieleinlauf in greifbarer Nähe. Ich schaute auf mein Zeit und war verblüfft. Dort stand etwas von 44 Minuten. Unfassbar krass. Nach einem Schlussspurt stand eine unfassbar geile Zeit von 44:32 Minuten auf der Uhr &#8211; eine Zeit, die im öffentlichen Ergebnis noch um fünf Sekunden nach unten korrigiert wurde: 44:27 Minuten.</p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10217616861074250&#038;set=a.1436805161037&#038;type=3&#038;permPage=1" data-width="552" style="background-color: #fff; display: inline-block;"></div>
<p>Im Endergebnis war ich damit 30. von 88 männlichen Läufern und habe den Sprung auf das Treppchen nur knapp verpasst: Platz 4 in meiner Altersklasse M40.</p>
<h3>Woran lag´s?</h3>
<p>Auch wenn es wahrscheinlich ist, dass die Strecke im Schatten der Bäume nicht wirklich 10.000 Meter, sondern etwas kürzer gewesen ist, bin ich super glücklich über dieses Ergebnis.</p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/marchoettemann/posts/10217612237558665?__xts__%5B0%5D=68.ARBq5ePnwV79R7QxBC-O93SUAB0XkNu0HO3cZHHDCyQ3Kb_A5my_tcwhKPzoG-CIl7MAy4-6MneMYvt1ArDCpFycLaNhug14v6epfkW_ckwh7bYKf-dbsBeDXfuPMDmbCJwuA7D7r0PzEbvPHuj0T3hCHGk1QC6Y9NZ97Y-bv3yr9XoogeskHiM&#038;__tn__=-R" data-width="552" style="background-color: #fff; display: inline-block;"></div>
<p>Selbst wenn ich unterstelle, dass 300 Meter fehlen würden, komme ich auf eine 10k-Zeit von knapp 46 Minuten &#8211; definitiv und mit Abstand eine neue persönliche Bestzeit für mich. Eine Zeit, die belegt, dass sich das nicht immer schöne, aber harte und anstrengende Intervall-Training der letzten Wochen vor dem Wettkampf bezahlt gemacht hat.</p>
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<p>Nicht nur einmal habe ich die sechs schnellen und jeweils fünf Minuten andauernden Einheiten im Wettkampf-Tempo und einer 4:25 Pace gehasst und geliebt. Und es war genau die richtige Dosis. Jene Dosis, die mich den Lauf mehr oder weniger entspannt laufen ließ. Zwar war ich selbst von mir überrascht, wie gut ich das Tempo halten konnte, doch dafür trainiere ich ja.</p>
<p>Und nicht zu vergessen die Pace-Maker. Sowohl Claudia mit der Nummer 309, die mich von Beginn an gefordert hat, als auch Manolo, der zwar nicht in Griff-, aber zumindest in Sichtweite für mich gewesen ist. Auch er sorgte dafür, dass ich tempomäßig nicht nachgelassen habe. Glückwunsch zur 43:58-Zielzeit, Manolo 🙂</p>
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<h3>Der letzte Wettkampf 2018</h3>
<p>Weil ich wider Erwarten <em>nicht </em>beim Phoenix-Halbmarathon am 3. Oktober starten werde, ist der Waldlauf Korschenbroich mein letztes Rennen in diesem Jahr gewesen.</p>
<p>Die Bilanz ist <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2018/03/20/meine-wettkampf-planung-2018/" target="_blank" rel="noopener">mit </a><a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2018/03/20/meine-wettkampf-planung-2018/" target="_blank" rel="noopener">fünf Lauf-Veranstaltungen 2018</a> alles andere als herausragend, aber so wirklich traurig bin ich darüber nicht. Es gilt: auf ein Neues in 2019!</p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/marchoettemann/posts/10217616748951447?__xts__%5B0%5D=68.ARDThbsjRQF4JLOpHTxzq6nPYyEyjVjcjvHJDeyalPgcueqCtf_P5-R0pB57p3j7HjAdOneaZmEqNYgghz6IYj0hqX1t8uZZEVrb50MA6KI1sq94c3T-Vlw_XlszBZpNN917vSPk5uKnIiDaUySwXMUksZv1ytvZeO7UUKKMtElh54R1mBnupM0&#038;__tn__=-R" data-width="552" style="background-color: #fff; display: inline-block;"></div>
<h3>Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”</h3>
<p>Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2014/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">findet ihr unter #ProjektLaufen2014,</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2015" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#ProjektLaufen2015</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2016" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#ProjektLaufen2016</a>, <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2017" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#ProjektLaufen2017</a> und <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2018" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#ProjektLaufen2018.</a></p>
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		<title>Das war mein erster Sparkassen Phoenix-Halbmarathon 2017 in Dortmund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2017 06:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[#DeinErsterMarathon]]></category>
		<category><![CDATA[#ProjektLaufen2017]]></category>
		<category><![CDATA[Bestzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Was. Für. Ein. Tag. Was. Für. Ein. Lauf. Auch einen Tag später bin ich immer noch geflasht von den Ereignissen am Tag der Deutschen Einheit, als ich das erste mal am Halbmarathon in Dortmund teilgenommen habe.Aber der Reihe nach. Die &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/10/04/mein-erster-sparkassen-phoenix-halbmarathon-2017-dortmund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was. Für. Ein. Tag. Was. Für. Ein. Lauf. Auch einen Tag später bin ich immer noch geflasht von den Ereignissen am Tag der Deutschen Einheit, als ich das erste mal am Halbmarathon in Dortmund teilgenommen habe.<span id="more-34809"></span>Aber der Reihe nach.</p>
<h3>Die Unsicherheit</h3>
<p>Als ich am Montag Morgen, einen Tag vor dem Wettkampf, zum Bäcker gegangen bin, war ich unsicher. Hatte ich meinen Körper in den vergangenen Tagen überfordert? Nach der Leistungsdiagnostik am Samstag und dem langsamen Lauf am Sonntag über 15 Kilometer zur Lockerung der Muskeln war ich eigentlich guter Dinge, dass ich zum Renntag fit und locker bin.</p>
<p>Meine Beine hatten allerdings eine andere Meinung und fühlten sich schwer und die Muskeln lädiert an. Hatte ich es übertrieben? Hätte ich am Sonntag lieber ruhen statt rennen sollen? Diese Gedanken begleiteten mich den ganzen Tag über und stoppten auch nicht, nachdem ich meine Laufklamotten für den Dienstag Vormittag zurechtgelegt hatte.</p>
<p>Am Nachmittag kamen mein Bruder mit Familie als Überraschungsbesuch vorbei und abends gab es Pizza und Pasta. Eine perfekte Grundlage für mein Carbo-Loading am Vorabend des Wettkampfes.</p>
<h3>Mentale Leere</h3>
<p>Bevor es abends ins Bett ging, fühlte ich mich ungewohnt leer. Ich vermisste die Anspannung vor dem Rennen und fühlte eine ungewohnte Gleichgültigkeit in mir. Ein Gefühl, dass mir aus früheren Läufen vollkommen fremd war. Wo war die Nervosität, wo war die Vorfreude, wo war meine Lauflust?</p>
<p>Nachdem ich um elf das Licht ausgeschaltet hatte, wusste ich zwei Stunden später, wo die Nervosität gewesen ist. Sie hatte sich nur verspätet und war die gesamte Nacht durch mein steter Begleiter. Und begleitete mich mit einem Kopfkino vom Allerfeinsten.</p>
<p>Bis ich dem Spuk um 6:15 Uhr ein Ende bereitete und vor dem geplanten Weckerklingeln (6:45 Uhr) aufgestanden bin. Apropos Kopfkino: ich sage nur &#8220;geschmolzenes Smartphone in der Gürteltasche&#8221;, nachdem ich in meinem Traum im Dauerregen zum Startplatz am Phoenixsee spaziert bin.</p>
<h3>Rituale sind wichtig</h3>
<p>Am Morgen des Wettkampfes widmete ich mich meinem obligatorischen Ritual. Zwei Toast mit Nutella und Banane, zwei bis drei Kaffee und gut einen dreiviertel Liter Wasser sollten mich für den Phoenixsee wappnen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/mijLMGyT-Gzu8lY8QCvcMI6wZYJ9G8A9lSEmc75VS40piBY1QlLEmj6zMc4jyyQoWrD8ZlS1XUb0YJDOWWoMSLkf3FTmk2ZxBEWlzPJJwjviO5dg5y9QUbvWJzgn9tkUwk_nnOroYyfOLZmj8ZaNxXZP4C0WWtbHhGfuRZpDJ1uL5Oo_kqQQP62Z00k4aN5QlIZ-dCDo0dLCUb1eoQnNlQ8fLqXyLmMAs-WnQwcYNwQ0YJxye-c3fH3zzsctxUVfB1XTaWnMXt0SjvxMnlftUQL_Mmwm1XFk-I19TMe3RAlA-hjS3iaWT75hlD2EAfZUibJc0ZTkRn0EQQ114_nscV47stncRzypxKaNWYbFcxW5u4Ag5ElGiSYJcA5SXCwQv5WyeKvd0pQh8nl71TLAulPa68HWmsWPuEQ5FNtiqJwO1UiAdBqV47b_AU7USG-XWsjkhNxe_LJevVjZS6HPbaxwpvUkSotmKTtaxPs7ghACymLkht75aFsX5nApDqGZeWFJP13jeIjpE4WaD8vXxP9WBrrsNZbvGOUg2qsfw1SNjd8n1Ct7-Js6_IpvusISxApaXm9A24KRIBA0uLqVzZ-cbzzI2sk62RRXyrllYcE=w896-h672-no" width="896" height="672" /></p>
<p>Nach dem gemeinsamen Frühstück mit unseren Überraschungsgästen ging es um kurz vor halb neun auf die Autobahn Richtung Dortmund. In einer guten Stunde war ich am REWE Parkplatz angekommen, der bereits von vielen motorisierten Läuferinnen und Läufern bevölkert gewesen ist. Ich hatte Glück und konnte noch einen der letzten freien Parkplätze ergattern.</p>
<h3>Startunterlagen: Check!</h3>
<p>Vom REWE bis zur AOK an der Hörder Burg war es ein kleiner Spaziergang und um viertel vor zehn hielt ich die Startunterlagen in der Hand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/Mlh0RCGe_5rux7oIA1KIRxc8ZZXzp0Th34ezhXye0OV-bJ2GRU69Y2vrM3B0NIkVMzXZTII6R96wjyT0faKJS4ujbjL_8_0I_eQCwXRb6PW3hMoZM6a3rOjOnouL-VLL19BoyXa8cjHZyTj7en4AlPAIs4h3hVvsI-tRVOR3Odqioctd5CrYgLn0frh0Cn-ZkD-NU3iggu-OBW_z67caHyVGjjeYQLyK2Dd-KJ2_o02-sE962vLBqfbMtjGRH0YXo8kwuC4lvi-UmTQOgxzGPRYcW7HblUcBATcG7lAwZ62QvRGSlZ-Sj4ylBOs4fZgpDCRplyb6B9li8Ee9MwV4kMxm9gO5FdyAGhCzLGN9dN0HJZoH25aYmqKDNETXSz3dXJUjwFZDubnhyq5LBUgmXjcVXsvxICRLeQi6lWsi13Dc8gWu0pTVRj2k3P0fqFqtitGOCgG8y_ID7qkXFsgId2Wvx3fdMacyvvVHTLxF6QcYSAk_ZuBZGaE1ecgXzoB0vSGX_q8PS7OSWaGJaBedDWHp5gfBjZMZzlPgMlBsqG3I-RocBnOdDvUraeo_oEae7LuIWvHLeupT4J0ijYHiBWf-e8aPtaWw68K_L40BNb4=w1191-h672-no" width="1191" height="672" /></p>
<p>Einzig der Chip für die Zeitmessung kostete mich einige Nerven. Bislang kannte ich nur die Zeitmessung via Chip hinter der Startnummer. Beim Sparkassen-Halbmarathon mussten zwei Plastikstreifen an den beiden Schnürsenkel der Schuhe befestigt werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/M_NcMk5iN9dBuWjSMmQMU-94iUNTdp7MT__9Y4Rz7CGWeAKMfmyhBaoZGtE0f329tkDwMA_EijXObqF8S36Q_dsgjpX1KGENl8rRqALMTHV87cKgDkt6_Q9nt2yBXXZWFWAF9Y5FMKhGRjlYaqo5Ovd5eGrcOCjzy1s0N0Q5YNSJ3-0AiRfB1Ebiw3Xgbdv410jMRH3onHSNWsdNedQsVdlTyBZyApFNAWr2zV4SR1_FCbhThvB-heAn67gO0vINRMDRZmJ87yD3xba6lmcWw4ncb6gFHYdrE9AvHes0LXlpou6eL0lyk9n7J8K6g8Qb9qCS22ZnbaEfY2sS9HWGmvRc_eC5tK89AhMiu27EzEnOl_StGp12Ks1e8pDeOR4YPMX5seVwivE-cUAtQxxNpylZnvTjVkoNsKOl-d63UgHkfhB7gaiWRnul9uY1aHqxFp13SdEy7fMcJreW4E9EKaciANujhhQBRxF5ItrqkJq9w8BUYkCeCn3yTSQ-cz7EbiKMvP4Sv5k7HCdLR1gBbT0JYr8cE19FcqX4YCdtOPgKStPCWEvaEFGj_0EihxOfIlqMIZpb4k_RZ6Vj6S31dNmWR960O-2hcVALMQfAJBk=w896-h672-no" width="896" height="672" /></p>
<p>Das klappt sicherlich gut, wenn du kein Grobmotoriker bist. Ruckzuck hatte ich die Schnürsenkel zu fest angezogen und eine der beiden Löcher eingerissen. Mal schauen, ob die Zeitstreifen bis zum Ende des Laufes halten und zuverlässig meine Zeit messen. Ich war gespannt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/PDMybJ4c9_pVNXt7_JSqPaZ87K6x3gebSKypntZYPNb14PdGry4JbQ97YZJ3svCcM2oUDzSeRPt1IPrxjI06iKOqiS20qX6BXOYkN_DDwLjH1M1K1VddKJSAYKE3uzyI8gNYY3F7nU3VyJifI9RwRL_IbYxozPv-nPagD-JRB7DWfo9bhr7qeWY9ht-zbJqKPihgILQ6DqrUvuG8f4jRx0viZGPt6Vivo-Y3lRxsOvjgzKRTn8iDDW8exRKsTOnVbr2y0ExBae-xMaYOdEgnBmt4RkRNTr8KmcFKzuBkY7J1C9Capu7COhwdrIPbOX8609MYnI5zP9NjyG1kACRHtJdJLnM2EdfqS8DcKDsNTjLLnFaKNwBB0tWi1vKckF2zyrnhaF9yLRVf6YiGAFxHwylkCBTlKj9sq6VhbAFgMyIfJqRCz89h4ppUfR_CINRITd70lajMENEaAeQEXN0G5VrwDWK4ay7NfX5cOwtLr60Xs3FXEjgGuXxmK5mcUQScgdNRHOepqYzYyoIY9g_1ItyoZedC9-rQMdM3gxwnzO4OvhKC1djxb83csvOVLIp6duJyCAv0Iz6IPgPE5WjnWiurAqcnree8XYCtEIKe2O8=w1191-h672-no" width="1191" height="672" /></p>
<p>Ab zehn Uhr hatte ich noch ausreichend Zeit, rund um den Phoenix-See zu bummeln, Fotos zu schießen und die Stimmung zu genießen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/kwUzhBL3AaRjVJLFamCV2sbCh8FmV9GUeJJsY4qtjjGte39LvJmNV5hCIDSVgoETokQDPqubDUYHqQ65Yh-P_KeF5XGxuaB40GLMrjZtBnqPkkcUdVziZ0ClpdTVcAoGaR2kAAqMMta45L4wCauNeMtHS1UJCA9HQ_5KtIXpg846CjRQbtEVIzIepZhhgZIj6SLGWGzyjutVdcP6_j-dONB_qlM8liN2_krWA6t_h-MBMWt0HEh8J-l7CY3nX4XHS2_3lNcbHsIFmFMatUl66HmWQ36b-QLKCFomsVICYObGjhL1L3Db99ZIMex-2lNRBumA5FbnLRB_yKGwWENYuHgMTTmYH9qBLUJh1W_3eculvd93sIrUla5xXog2ym18ezzcW0Gf9fYXKV5pMM3IzoTqtp8OjLvd2B0n5pQIhLIxLEH62PfxOrXYcJqK7ULcY0bLOiGXjLPtokJoJrMfPee0xdCjGGodiY0u2oWnbL7GiNYvemecCdSTGAGHY9kjEmNFGqOb7VayJXVODBaC6VnRryS34uc820C_IMgrKpd_YpZJNjRyKX5RjPp8mcuSq-twJSsm75fQC_OhHfvCqq0cQetwSqY05lPNJ1Y_DMg=w896-h672-no" width="896" height="672" /></p>
<p>Das herbstliche Wetter zeigte sich langsam auch von seiner sonnigen Seite und ich hatte Hoffnung, ohne Regenschauer über das Rennen zu kommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/btmOhfpZ6TqcIiloE4WG7nXbqoFCjLzk22i95BbmVj0fQZEPitagncmxeLgBWMxSqMJS0ACK05a54Je-bLsyV8JIqGfGpiN4bbLjgapXA1QXD8nyWKtDI0jCTRB6oUix2JvVfqR_IH6ONQNP0R4e6742vPUcyKvtzZQqp-pox5CVRVPuBkaWfpN0kWHdO2Q0SpKb2zxoijB5KMpWO7cW6uEPnh0smRoLY1kUMyEl3p9oJNbVqqUf3wBNPwxCYPwD2pscaHaon8X65T9SGR_8zS3rdhb70lq6utDC3Gc4RebBYbfXMXLjxunL8lt1mUibu_ep5_sgcrWQgKavT1hRSguhogs9m0614DbzN7mHULPzqtfqEtDcZNfgk_bQCcb6481dsMqJr3I1_j6lRdA-eiM2hJ9j7PZi5b0pcjXP0PvIu2aGDEt0mBapWA1FzIdUtR_GfGQCrscO2qjh5DgQ1qv8_DjLeiL-xtTuJyugVsraCYfvygIFaYGri5MuT2x3ozlnsbLyMlxsQYKanVof7UILGjifiUF86MPCz8UZZr--LkW68qB2CAVCucm3kIBdqLmI7l7_e8BlBE7VHyuyy0szBYCP1h5RAuV2PieDwKM=w1191-h672-no" width="1191" height="672" /></p>
<p>Nachdem ich um halb elf meinen Kleiderbeutel zur Aufbewahrung abgegeben habe, war es Zeit, sich auf das Rennen zu fokussieren und zum Startpunkt zu schlendern. Noch dreißig Minuten.</p>
<h3>Meine Wettkampf-Strategie</h3>
<p>Für das Rennen hatte ich mir kein konkretes Ziel gesetzt. Meine bisherige <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2017/06/26/halbmarathon-14-himmelgeister-brueckenlauf-2017/" target="_blank" rel="noopener">persönliche Bestzeit beim Himmelgeister Halbmarathon 2017</a>  war für mich keine Marke, die ich knacken wollte. Es war mein erster Lauf in Dortmund, meiner Fußballhauptstadt, und das wollte ich in erster Linie genießen und nicht nach neuen Rekorden lechzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/gI3uaWk7bA6_FQuFOlXyhmb6gQudtGoTQ8sfXXwMLyO4ha0puCZfHmsen6rtDE-IeXqY2Wa6rfAINQxk-BtnU9HJZ3qvz-w24hiRe00Q6RT_008THAB7iLmOkN_MHUt-KvNjCUIQ2CqZ7IQphQTWWnsNbhWZl0NR3IDdA7k2URR_xJInDApi2VtDY5MRQfCX6dl9OnO_GAZj9RYfWbbCVxiQSgkbDdSmbKAUbWP9c4CqRbKEmvr2P_pxNX3xAQe6MmRfzahCYtoQoqbmaI9JPU3TqvgJ83PYMviHw-0wvPA-6LQrvSRBzaUOGolZ15-Ujf1UVxz_JIXJSAeOdHycZV_vtzHomPJOIsuK5Q83wHX6INlPR92XpQQzw8YdyE6_ctmzIAsMWC1w5Pjec_t1MzjJAJQLT24Mh2LNZrTS--UdT0_jxd03DiWjkZti1_kfUrDdMENHsO-GAehR1IogRbi7uJ1dnSKv12VWXC7tBePTuokSbLIzit46HeVi7jm8ngdxDPA2e1H4zueCVceZ1mw6ktlroSLrZ5aA6OlxUYNmSvOVHedCzUaNtkvFCdmk7dBFSC2rHXX1OLcvFgEVPkM5I5o4mLw0VGv676j0e94=w896-h672-no" width="896" height="672" /></p>
<p>Eine Zielzeit in einem Korridor von 1:50 (yeah!) bis 1:55 Stunden (echt jetzt!) wäre für mich ein klasse Ergebnis. Auch wegen der Steigungen, die der anspruchsvolle Kurs zwischendurch eingebaut hatte. Mal schauen, wie ich mit der unbekannten Strecke klar komme.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/t7WBLbZ0y3wpXI5RY269ryg4IWOf5J5YBF4BAlN7SPwac93CqqluNa_zF-qgC3jdc3QkXcoc5SJyuLMP-fINiMEyRViuHKXGXPT95IC-y3slCIt7TU3DmcKgxpsROMrG7LRZpzkMzbLgthpgLFOJVKjVNAL8nHn5UtKACcVhtbg8b43iSkeIO0hD97Sk_o0PGNEedAwGzf2zDIZ-Ft68CsF5gsJcD3EysviFpZXLvDRh-4ULrCYpcSE-e-DVkkL6MdD7eqaXc4f2HlZ15adlN3bVxJHw-Tcbi6Sk2Nm9qBEKv9_0msvgLZ0DEDETTd6FT5_o6p6F8GwHIzArNcO3tjsCSJ7oRC9Vk35zkRDy0rqYWd4yPR-f6XUaEfJzigvYpj_IHzvpeIM9QdL345QrXgpc2U5QsZjXPvLyrYEW5fI32wD-V4pakqbK9momPdUgFnsUq_U9JaNkJKbo3u-F_5CWHX4GYc5JgbgXgFWAd92vwRNIRdGi2LV6PHbAK3egdmL9hoOXTKx-54kp-zBLw0xnq6xzK7VforSpkuiQqYHNCDvh5vBgyDDmzljMeR3xtlsLG1rKijvbQhpkW9wcCsztlJNuSWATkdGv7Pz-78I=w1191-h672-no" width="1191" height="672" /></p>
<h3>Los geht´s &#8211; letzte Vorbereitungen</h3>
<p>https://twitter.com/Ostwestf4le/status/915135739498844160</p>
<p>Um viertel vor elf sortierte ich mich mutig im Startblock 1:45 Stunden ein, um gut aus dem Gewusel zu Beginn zu kommen. Allerdings war es wichtig, am Anfang nicht zu schnell zu laufen, um nicht ins Überpacen zu gelangen. Schließlich hatte ich keinen Pacemaker an meiner Seite.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/6mQkhdlGBDZ-yAwT1h9Oj95grwWS4DA96d8yJIMT31-4bQ42IdzVTtz2KqWcyxUR85mqeb-o1TRSssLFqP6PFAaI9ywbEoxT4tpPyohQhCRNxjOkwDQHUkegeFpZWL8gPfdbwPwr6OcMlb_6BlRstQ_SYRcXXrhNZP-FuqwP_zXd-lPoeEAfvpXvCwCw1IFa5R5M_ga9P4Qp75g8BLFBuqZ6O5x5xG6Esw_kcJcPuQvZcTjwLz3yBjiFu8Nq5yzz8sqq2UVgbwK3RECO88eEsKrX2ije-18RZ7fvRVTf1sWklDAdUawg4AFP2WxGF-VX6DM-R4u8TihxQTfFaOUnAynUFDRYtwit_FMyFvfhBqQS8md52qYI1K8WwLR38e-vz3ZWe2TE1oylRkXTPWWYdf_1MAMfOyllEIPDv2Npc7L_3NvjCnbKo1TlMRy_YtNEuy0hev9rX1Z0cx9xvU4nnuDdyvNesxM9WWOE1bKwUcqaLYowYRiAbOo3inwbKbApYeeEEaGm5zEpk99zJH2-XB3o1sGjoEZy1riGs3oCONdk4u89yauBmEd98ITwR6eMocWBikA-2k06Jbs7nKtocRiq_uuLCRFK28AV-hce49M=w1191-h672-no" width="1191" height="672" /></p>
<p>Auch die Pacemaker mit den schwarzen Luftballons waren mir keine Hilfe. Für zwei Stunden als Zielzeit war ich zu schnell und für 1:45 war ich zu langsam.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/EMrdcHuyBV1cNQAODCYfwSqfFFSHdUe1_oW-wrWIz82BMpyT8NiaWhoijWsgFik7kdII2mZe1rFk9Q1lXFUNzsYqjNEjaH3ZiKSaH-6qn2F6vGLliPkH4wcECPRaO4fNtqd3G-trByj7Vnx7aHhobFcdDSjmNu88rZayTm9kZvh0C5pVxqhTpWh8dR00U906vvWgPElBqY76bItkZXCr6ScvOAsnED3w7WJ7HfTmww4_T7G4SCmn0umAhYgfJoTf4Q1crva0MG2PgkcG2smNV1CcYuIx5mRZ0PCRmUt8xUODUf7XM-lR3AxWEYciMlFml2-pOj-FapKtDFkhmWUfBeIilOubpRo6faD6LkL3WLz6cb1CzLjdUjh_Pu-DSxbg1KrgTN9BK5f8rqhatGxVOBq21HZhmo0ZtnFxoXo089wd1vQJ0LBY1OXE6olzhn_Jee0l5Yl7KOGZtLWoh3LcnbwpO9yxTgOiLnKOw2EsdLQfEO72_Kz8zhAWppJ8uyvr3-FqNbVDhqqOp9rOF2IHLML2NA1XVtHNsfOEGHJGWMlxgVsDrb2OaDEaPemNfy_y5PKlSEYTXx9AbIzDFicgBFJoiPJb9u08SQOpJr-YT1I=w1191-h672-no" width="1191" height="672" /></p>
<p>Ich war also komplett auf mich allein gestellt und musste mich selbst managen, mich selbst anfeuern und mich selbst bremsen.</p>
<h3>Das Rennen</h3>
<p>Mit einigen Minuten Verspätung erfolgte der Startschuss und ich kam gut aus dem Getümmel. Rasch hatte ich meine Position auf der Laufstrecke gefunden und spulte mein Pensum ab.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/tDGaOhmpzvy64pdrvwp5TfAxSVbLJCdrelGdIgpkRMMib2fHJ5FqEpb3o4quMx4EfUrpgoJeZt6yXOPYUfOlZR1MtsC2y2T-N0wpbIpIG4i6rKkvEDyOm_9D9xmrCccxNm9YY9ZDE7kL_c-2BBNeW188omo3l_X09p4Dlp0E5WWKL4lZUUSqmdNzG9jMEjUJSTdjT5hjjz9_s322qelUMnidksTpswVw3ENjrUGGO0J8afR7nlVpDI55qXbsTW0qLHG9tx7d3oA6SIjKy27Otpqie5-_lg9KkVHPcT8iso6j51_iGrEdzCxZSh7BxxVHz60s5lgAjQ1rN9vYnTiL4OdBoywEk-NF-JZK8wtnIZAYyw30qDeXJ1ch9k-tu_XnW6W_-GkhtB4AfAtqN3eSmsAbLFc1YflxDhEVjE3Me8PXtYewLKuSB4nkfQdKFpIt-t_gqbM-LCNDSbHdpfVf67TAnWRQG8L5rIu3vRIRJQZl0x3iyJXbM_9F3iM6uatXyaDOY_HYHEOJhXjRVSsVcKGoKYayyvjEj765nwBzsJl4gJx7JOXsPeB6KAbfHulBiZ0M6awoLuWlwkioE6vc_ByZYIi5CWOUmvUmRWfyQzU=w1191-h672-no" width="1191" height="672" /></p>
<p>Mit einer Pace zwischen 5:10 und 5:20 ging es rund drei Kilometer um den Phoenix-See, bevor erste kleine Steigungen einen Vorgeschmack auf die bevorstehenden Strapazen lieferten. Doch ich meisterte diese Herausforderung und ackerte mich nicht unnötig ab.</p>
<p>Dortmund ist alles andere als flach! Das war meine Erkenntnis nach sieben Kilometern, als ich mich im Westfalenpark Richtung Florianturm hochgekämpft hatte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass am Ende mehr als 200 Höhenmeter auf meiner Laufuhr stehen sollten.</p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/SparkassenPhoenixHalbmarathon/photos/a.710876785652835.1073741827.347387822001735/1656186561121848/?type=3&#038;permPage=1" data-width="552" style="background-color: #fff; display: inline-block;"></div>
<p>Erschwerend kam hinzu, dass ich mental so im Tunnel gewesen bin, dass ich beim ersten Wechselpunkt der HM-Staffel beinahe rechts in die Wechselzone gebogen wäre, statt die normale Route zu wählen. Ich kämpfte mich den Berg hoch und ließ es beim anschließenden Abstieg ordentlich rollen. Nicht zu schnell, schließlich sorgte das Laub auf den Wegen für einiges Gefahrenpotenzial &#8211; und Ausrutschen wäre alles andere als gut gewesen.</p>
<p>Der Westfalenpark war in Sachen Höhenmeter die größte Herausforderung und nachdem sich mein Puls normalisiert hatte, kam ich wieder in die Lauf-Routine, die ich benötigte. Bei BMW und Kilometer 14 trank ich zwei Becher Dextro Energy, um das letzte Drittel des Laufes weiterhin konstant in einer 5:10er Pace zu bewältigen.</p>
<h3>Der Endspurt</h3>
<p>Und die Rechenspiele begannen. Die Anstiege hatte ich erfolgreich gemeistert und von nun an ging es nur noch leicht bergab oder blieb flach. Langsam realisierte ich, das geht heute etwas! Eine Zielzeit von 1:48:xx wie in Himmelgeist rückte in greifbare Nähe. Und vielleicht sogar noch etwas mehr.</p>
<p>Ich ließ die Beine einfach laufen, schaute nicht mehr ständig auf die Laufuhr und wurde belohnt. Nach und nach sammelte ich die Läufer ein, die mich auf der ersten Hälfte überholt hatte, während ich mein Pensum konstant heruntergespult hatte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/A1sHWOPcbV9_fGhDHIldpGdsJ0463ue3bh1wn5FPmSFYr7MvOJZo8B_MSBZzyQhJABogMjbroKC0ESWbPOZgzfEfOf_GEu8Sscg91PfTah5aB0eXQo2_tD9lfB9KcCDnr8tHAZ-SWD3VogMCvEl9xaFO452OdDHtKEgB9EnacxxQsXkf4zO0ZfYVsXLKfGFxja2s0Io_bo7W84wVwSJsMc4XXIsP4pojwPdNw-py8pCc7MOa2-aCKfFAfJDn46bTcphRTMALELWq0tYKis1mA6cy8v_YpYG29s3lBtX39nQT2bu0PV12vsQOmKy3EBh31QtZOthaW-Whsik6w7g6vUHmgOfMtkkSHp_ttJtNguWAuORMChGTUaLKce_zoe0WLfyH6KFbe7j2FzeONI0Ph182T0fiVGe1MMTeN9FDUAQ9kKEUdCtJIR2cwEvgGpWhilo5MpTHPtdMWt6JHudJx3YjP7xK2Z3DBbJrdugdJBYikUK3wTnF3maoQBFT9Fxqn0cqT7jDr1sBSAulckztGHx725XLgOgKADuRNxPo9j1QTO1dQik0GEIftMfGxXTRXTU8xGrYRiMtKCu754FE_-kHcblVQ5SfcawUz47VUA4=w553-h672-no" width="552" height="672" /></p>
<p>Und plötzlich war der Phoenix-See wieder in Sichtweite. Nur noch vier Kilometer. Jetzt nicht einbrechen und die Geschwindigkeit halten. Ruhig atmen. Der Puls war bei 160 und damit im Normbereich. Die Sub 1:50 war gebongt, aber vielleicht auch noch mehr?</p>
<p>Nachdem ich den fiesen Anstieg kurz vor dem Ziel gemeistert hatte, zeigte meine Uhr eine Zeit rund um 1:48 Stunden an. Jetzt hieß es warten auf die offizielle Zeit.</p>
<h3>Die neue Bestzeit!</h3>
<p>Und dann war sie da. In einer Stunde, 47 Minuten und 26 Sekunden hatte ich den Halbmarathon gefinisht!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/wvEYyLlIQS08NlZuumn4hFbcj8ZrL4LCMN52TwinCAoveRlmRf7zkBX2CwW06fvgKdbT9rJDkx7RHs6iCpGwdgt9Y4Z1Mdz90NfE5CiUrDxU6jkEPi_3nDLyKXNDou-E1TOClz2bLelQwabrUV185Q6eVWMTTk70VNJwiwcNd0NzVNCSSAfLyGDOWFwLjQWH2irxANC3JRrbS_cjtxb31m10_xOqRmacCP1DIJaevw9OEgUldHOU2nm8YgF2LUl1R5rb0AMIrsUzba58Zh_Z-xmTYbmYBh0JKOwJ2op7r0HmiCWeFyrgzKvUop3tJMTgKvAYZlGpVPgAlVmB9mjvbL1MkFfmVWmR18ZAdA7I4JOSw7ZRB1Uc6aLWUL0OGi_urbwB23vo03QickcnElodu1SVVwTfGlc7gyg00gluSP7C-7siSV28sSK0EtDol5FsbbY_sqPv-26kl_wh_MgIAAWzuj6hNTkLSCmdvSiz6ojePnjnQK5QnZ3HKRH5rPSzu-X5SqRlECUmLnZ_njdtGlkGbRklBC1ItBvo3S-BfGvNMs6c30CyshoTqxS9yXmOxMDOXt-eL0KXvLpTQf0Lo4Kmgmj9mNQv086-br5Dx38=w896-h672-no" width="896" height="672" /></p>
<p>Das ist 57 Sekunden besser als beim Himmelgeister Halbmarathon Ende Juni gewesen. Und das trotz mehr als 200 Höhenmeter. Wow! Ich war perplex und baff und glücklich &#8211; damit hatte ich definitiv nicht gerechnet!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/gLljxlsaiyDUzoBPJw73C1y9lburCB_bdQz1yZPrHN2L9py2MN55ZJEeqDzIbVrBuqUB2GlYpIRiKA9GYjIzEYT4vf8QdXPtC4rVVH7et3cpptUZqJIV9IIHNyrCwT6LvEdqne7-XgnM9z6dt7MJhlPsiH6nk5ke9HylWckyBMG144JainmCx0StS8YNi3gBwmpIPmZfRry8OsXLdzaxdLMrdPrPZHXqQCCfRNdwkqH05Tyd8j5j1YNUHK7irdRgRAtn3UK4Vv1wPH8-0gO93bc71xCZKanfcrlExYWTPKMP12lHacGiYI5yjSG4Cv_MhutMpHAnYhsb5Y4rV8P-8I5fMDU7zszjjRzzkdZ3Rp85gyjjn-8JKzPlcNDhm6vtB9iQOZji_JBFFta40KoAvyXv5bVzPHOHMGSwmpijsEXzxaPBJpjbdgGPixsx7R3cJ5jungVng6SCaCQG1PZD7SCrCYsWQjgXuscr8eNq8LoDMEA_N3Lk_NdCUVU5YXwwygdB_WZDth2nDdoxYEuk5wGt1PahfWzILlwI6yEBDVYu8FxaEc8D8roI9aVOfWyHiI3CWOE2MQvQ5onzDxJScGr9kXl1Xi1o9xKHHBhFLf0=w538-h672-no" width="538" height="672" /></p>
<p>Im Zielbereich ließ ich mir das eiskalte Alkoholfreie schmecken und freute mich über dieses top Ergebnis. Und das ausgerechnet in Dortmund, meiner Stadt. Besser geht´s nicht!</p>
<h3>Klasse Organisation vom Anfang bis zum Ende</h3>
<p>Ich bin das erste Mal beim Phoenix Halbmarathon in Dortmund gelaufen und kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Veranstaltung von Anfang bis zum Ende top organisiert ist.</p>
<p>Sowohl die umfangreichen Informationen kurz vor dem Lauf als auch der top durchgeplante Wettkampftag ließen für mich keine Wünsche offen. Auch die &#8220;idiotensichere&#8221; Beschilderung für Startnummern-Ausgabe, Start- und Zielbereich sowie WCs rund um das Gelände ist nicht selbstverständlich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/6uCHFw_h7_iseEiAPgUE0_UwfxlAUKMEi-LWqxc8K8vU-gIdsRDINGNaxzdZguuZR55Aup1qNx0Q1sVGSb0wmrb3NlNISULrh1G3jkzseY675QpyFz6Q_trVBBKqcxJNuYQzVfwNFdgKtzuWJ15DD_KEJNQD1uaLpMsQMklorq6Z9gAoPahs3FhuoQ_euJgr_ed3gr9hIZWiuZo4G0MaXwYbWJZ9WcvtwvOW2awtyIOvdtI2YQcPrT_J7UJhbv-D9YgqhUl9xYAv627Yl7Voa2T19J-9iEgxH1bfUq8vjqC6ws74WF8GE0a0fFBaWIu0EZrjF9nNl2rybU2guXMkQ4_j3UOYRLlOOoomxvpWAdyfcWeGmBVrPDhVxm_bsUGx7WnpG7YlHBdRFNYs83Jwm5Kae9CYh1v-JW0BxCXC3jpU7Ng4lazaqu50iu7wqYm_Qs2hBV2TerHAq2DjA6bnlh45plI4_3tZpu-60trWcnuPA6YyQ50ek3RrKBj5WIG-O7s6nUd3eal8kW6o_zE8ssN77f3vzgJYqjkSWxOSfb2buscNFssZsf-EmTW1I0fUn_XFDyC9l1cmjvj5bnTF3D-fVqcNo_vDFCpZ3wDnlCQ=w896-h672-no" width="896" height="672" /></p>
<p>Die Verpflegung im Zielbereich war ebenfalls spitze. Alkoholfreies Bitburger Pils mit und ohne &#8220;Obst&#8221; (Grapefruit und Zitrone), Mettwürste, Bananen, Äpfel, Gummibärchen und Schokoriegel sorgten für ein rasches Füllen der Kohlenhydrat-Speicher nach dem Lauf.</p>
<h3>Meine fünf Lessions Learned</h3>
<p>Gleich fünf Erkenntnisse habe ich aus dem Lauf mitgenommen:</p>
<ol>
<li>Ich kann auch ohne Adidas Supernova schnelle Rennen laufen.</li>
<li>Ein Pacemaker ist klasse, aber ich kann auch ohne fremde Hilfe mein festes Tempo halten und neue Bestzeiten erreichen.</li>
<li>Ein Stopp am Verpflegungsstand ab Kilometer 14 ist Pflicht, um einen sauberen Schlussspurt auf den letzten zwei Kilometern hinzulegen und nicht einzubrechen.</li>
<li>Das Training für #DeinErsterMarathon zahlt sich aus. Das gilt sowohl für die langen Läufe vom Büro nach Hause als auch das Intervall-Training, das ich bisher sträflich vernachlässigt habe.</li>
<li>Auch mit bald 43 Jahren sind noch Steigerungen bei Wettkämpfen möglich.</li>
</ol>
<p>Auf diesem Lauf kann ich aufbauen. Und auch wenn mein letzter langer Lauf einige Zweifel in mir hervorgerufen hat, bin ich inzwischen sicher, dass jeder Lauf seinen Teil dazu beiträgt, dass das Ergebnis am Ende stimmt.</p>
<p>Ich bin zufrieden und optimistisch für die nächsten Wochen und Monate.</p>
<h3>Video: Mein Lauf aus der Vogelperspektive</h3>
<div class="fb-video" data-allowfullscreen="true" data-href="https://www.facebook.com/Ostwestfale/videos/1718345804876541/" style="background-color: #fff; display: inline-block;"></div>
<h3>Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”</h3>
<p>Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2014/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">findet ihr unter #ProjektLaufen2014,</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2015" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unter #ProjektLaufen2015</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2016" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unter #ProjektLaufen2016</a> und <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2017" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#ProjektLaufen2017.</a></p>
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		<title>31,64 Kilometer! Mein bisher längster und weitester Lauf &#x1f3c3; &#x1f45f; &#x1f389;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[#DeinErsterMarathon]]></category>
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<p>Erste Zweifel kamen in mir auf. Sollte ich heute wirklich mehr als dreißig Kilometer laufen? Andererseits sprach einiges dafür, die Herausforderung anzunehmen. Ich wollte erstmals mit Trinkgürtel unterwegs sein, erstmals die Einnahme von Energiegels ausprobieren und außerdem hatte ich richtig Bock und mich die ganze Woche auf die überlange Tour gefreut.</p>
<h3>Tipps vom Ironman</h3>
<p>Am Freitag hatte ich mir noch Tipps von einem Ironman geholt. Mein Arbeitskollege riet mir unter anderem, etwas Geld für einen Kiosk dabei zu haben, wenn ich einen Cola-Schub ab Kilometer 25 benötige. Außerdem habe ich mir einen spannenden Thriller als Hörbuch heruntergeladen, um erst gar nicht viel zu schnell zu starten.</p>
<p>Als Ziel hatte ich mir für den Anfang eine Pace von 6:00 bis 6:20 Minuten gesetzt und war gespannt, ob ich das aushalte. Bekanntlich starte ich immer viel zu schnell, um dann konditionell einzubrechen. Mittags gab es Nudeln zu essen und ich sorgte schon früh für ordentlich Flüssigkeitszufuhr, um nicht frühzeitig auszutrocknen.<br />
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<h3>Das erste Mal mit Trinkgürtel unterwegs</h3>
<p>Das erste Mal mit dem Trinkgürtel war eine Rödelei. Sechs Flaschen a 200 Milliliter kann ich mit meinem Modell verwenden, habe mich aber nur für vier von ihnen entschieden. Zuvor habe ich ordentlich getrunken und sollte insofern gut mit den 0,8 Litern klar kommen. Von den Energiegels hatte ich zwei mit, wollte allerdings planmäßig nur eins nutzen.</p>
<p>Schon bald zeigte sich, dass ich ruhig großzügiger mit dem Wasser hätte planen sollen. Die Sonne kam immer häufiger zum Vorschein und sorgte für ein schweißtreibendes Vergnügen. Ich war so froh, dass ich das Wasser mit dabei gehabt habe. Erstmals habe ich bei Kilometer 12,5 das erste halbe 0,2 Liter Fläschchen geleert und ab Kilometer 17 im zwei Kilometer-Abstand die übrigen Ampullen. Das reichte perfekt bis Kilometer 31.</p>
<h3>Energiegel? Igitt!</h3>
<p>Weniger gut lief meine erste Energiegel-Erfahrung. Nach 21 Kilometer nahm ich das Orangen-Geschmack-Gel zu mir und musste mich zusammenreißen, das Würgegefühl zu unterdrücken. Das Gel war in meiner Tasche warm geworden und schmeckte neben Orange nur schleimig. Und der gewünschte Effekt (neue Power) stellt sich nicht wirklich ein. Im Gegenteil.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/ztv6BsLE9XS7gMHCDawRrZvVvNNShOmrvRMp-viGdJ4I4LV6W8nh-ZYScz9ksYf347NbEOMDn0S8p6CKWfvEyGxLKLfce5IJPYcq6qUkprdkKdl2AEYvQAiIhMk-VNYNLr_v-_ij9vEIKCsN1xvqA7njTUzuDB27eNgJ-grWMiKPKDoKvDWHwP76caEuq0xc4BAnA2kPrUjpcXHhboLKGoKTutovhwQF8AiUmO8N4tgfQRrT2cB-k1hcOJ6RcK5Qytgx3hcdJnkBjQbhcAS4tqxrNsJcsepHuLWFq5hQUT11I0VLS2giSrYE5a9loShtwZDmealSyC6xa_tdkSKTayViSg44iXtxiCD0-cvj8g8r7b_E0GslwMIfn_mLBoT28vcXJNQIOvkUnxl4RBRLi9Ec9U7DJS7Erlb4ILCJOjkPxpBTi8RX0T6vDjhSZ5mYZsTodOwPdXP20cnS4KAZpxPwcME-zu9CkzSd6Ihm69Dh4ZZInaXHKV_uVAB_kRxPG2le4QxCdH8YblvCWOZXj2VKHdJXemX1264vFql7Zho38okhXKBjljfXS2QazuW0mSiOq4z7EXI_UnLtACt30dMGK8F-0jWfe903z5lF3bu9zBx-F4eQKA=w783-h933-no" width="783" height="933" />Ab Kilometer 25 wurde das Laufen eine echte Qual. Die Pace rutschte auf sieben Minuten und ich kämpfte und kämpfte und kämpfte. Nicht nur einmal kam mir der Gedanke ans Aufgeben. Doch Aufgeben war und ist für mich weiterhin keine Option.</p>
<p>Ich biss auf die Zähne und lief. Eiskalte Cola floss in meinen Gedanken die Kehle hinunter, als ich den 28. Kilometer hinter mich gelassen hatte. Die Sonne brannte zu diesem Zeitpunkt seit eineinhalb Stunden vom Himmel.</p>
<h3>Im Ziel &#8211; und doch unzufrieden</h3>
<p>Irgendwie bin ich zu Hause angekommen. Zurück daheim löschten ein halber Liter alkoholfreies Weizen und ein Liter Coke Zero meinen ersten Durst. Die restliche Flüssigkeit habe ich mit kaltem, klarem Wasser zu mir genommen.</p>
<p>Noch nie bin ich so weit und so lang gelaufen. Und doch kann ich mir nicht vorstellen, in 224 Tagen meinen ersten Marathon zu finishen. Wie soll ich das packen, wenn ich nach nicht mal 32 Kilometer so ins Schwimmen komme? Das erste Mal spüre ich Zweifel in mir aufkommen, <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2017/07/19/dein-erster-marathon-bunert-new-balance-laufen-de/" target="_blank" rel="noopener">was mein großes Projekt #DeinErsterMarathon angeht</a>.</p>
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/BYRIA3sjOVz/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:620px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);">
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<p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/BYRIA3sjOVz/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">A post shared by Marc Höttemann (@ostwestf4le)</a></p>
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<p>Mit einem Tag Abstand hat sich meine Unzufriedenheit gelegt. Ich bin gelaufen und habe es durchgezogen. Die Wetterbedingungen waren alles andere als optimal. So eklig das Gel auch geschmeckt hat: ich habe es vertragen und werde andere Präparate testen. Und eine weitere positive Erfahrung spürte ich am Sonntag eine Nacht nach dem Lauf: ich hatte keinerlei körperliche Beschwerden in den Muskeln oder den Knien. Ich bin fit für lange Distanzen.</p>
<h3>Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”</h3>
<p>Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2014/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">findet ihr unter #ProjektLaufen2014,</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2015" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unter #ProjektLaufen2015</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2016" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unter #ProjektLaufen2016</a> und <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2017" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#ProjektLaufen2017.</a></p>
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		<title>Das war mein zweiter Halbmarathon beim 14. Himmelgeister Brückenlauf 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2017 06:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, was war das für ein Lauf! Auch zwei Tage später bin ich noch geflasht von dem Wettkampf und meiner Zielzeit.<span id="more-34096"></span></p>
<p>Ich hatte mir <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2017/06/15/himmelgeister-brueckenlauf-2017-duesseldorf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vor dem Rennen ganz mutig eine Sub 1:50 Stunden ins Auge gefasst</a>, nachdem ich sowohl beim Venloop 2017 als auch bei meinem Debüt in Himmelgeist 2016 an dieser Marke gescheitert bin. Doch jetzt war die psychologisch wichtige Marke fällig &#8211; und zwar richtig fällig. Doch der Reihe nach.</p>
<h3>Unsicherheit vor dem Rennen</h3>
<p>Einen Tag vor dem Wettkampf war ich unsicher, wo ich leistungsmäßig stehe. Meine letzter Trainingslauf datierte vom Mittwoch, ehe ich drei Tage beruflich in Frankfurt und Mainz unterwegs gewesen bin. Untergebracht im Hotel habe ich nicht nur gut gefrühstückt, sondern auch mittags und abends warm gegessen und das eine oder andere Bier genossen.</p>
<p>Meine Waage quittierte diese ungewohnten Alkohol- und Essensmengen mit einem Sprung über die 80 Kilo-Marke. Und die Aufnahme von Kohlenhydraten setzte sich am Freitag fort, als es mittags ungeplant einen Besuch bei Mc Donald&#8217;s gegeben hat. Na ja, muss auch mal sein 🙂 Dafür habe ich auch die zweite Laufeinheit, die für Donnerstag Abend geplant war, ein Opfer der Hitze (abends noch mehr als 30 Grad!) werden und ausfallen lassen.</p>
<p>Also alles andere als gute Voraussetzungen für eine neue persönliche Bestleistung. Andererseits gibt es ja auch die Tapering-Phase, die nur leichte bis gar keine läuferischen Aktivitäten vor dem Wettkampf vorsieht. In dieser Hinsicht habe ich alles richtig gemacht 😉</p>
<h3>Das Lauf-Equipment</h3>
<p>Am Freitag Abend habe ich meine Renn-Klamotten zurechtgelegt. Die <a href="http://amzn.to/2u5KwxT" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Adidas Supernova</a>, meine dünnen CEP-Laufsocken, kurze Tights und ein dünnes Adidas-Laufshirt. Natürlich durfte auch die <a href="http://amzn.to/2sRElOA" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Garmin Forerunner 235 Laufuhr</a> nicht fehlen, während die Musik wie bei Laufveranstaltungen üblich, zu Hause bleiben sollte.</p>
<p>Anders als vor einem Jahr, <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2016/07/05/mein-erster-halbmarathon-himmelgeister-brueckenlauf-2016/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">als es mit 13 Grad und Regen in der Nacht eher frisch gewesen ist</a>, konnte dieses Jahr die Regenjacke und die Laufjacke zum warm halten zu Hause bleiben. Es sollte tagsüber 22 Grad geben und am Morgen mit 16 Grad eher frisch sein. Und dann war es auch schon Samstag Morgen.</p>
<h3>Race Day</h3>
<p>Der Wecker klingelte an diesem Samstag früher als unter der Woche. Es war kurz vor halb sechs und neben zwei Kaffee gab es das typische Wettkampf-Frühstück für mich. Zwei Toasts mit Nutella und Bananenscheiben, zwei Kaffee sowie drei Gläser Wasser waren eine gute Grundlage für den Lauf.<br />
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<p>Auf der Südbrücke kurz vor Düsseldorf zeigten sich bereits die ersten Vorboten des Laufes. Das Kilometer 12-Schild weckte die Vorfreude auf den Wettkampf und sorgte für ein erstes Kribbeln bei mir. Noch eineinhalb Stunden bis zum Startschuss. Wie im Vorjahr knubbelten sich an der Haltestelle Universität-Süd die ersten Läuferinnen und Läufer. Der Bus 835 war einigermaßen pünktlich und so ging es los in das beschauliche Himmelgeist.<br />
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<h3>Ein Pacemaker? Zwei Pacemaker!</h3>
<p>Wie bei meinem Himmelgeist-Debüt (Danke, Dirk!) hatte ich auch dieses Jahr einen persönlichen Pace-Maker. Alex hat auch am Brückenlauf teilgenommen und wollte &#8220;eher gemütlich&#8221; laufen. Das bedeutete, dass er &#8220;nur&#8221; mit einer Zielzeit von Sub 1:50 Stunden ankommen wollte und damit perfekt für mein Vorhaben gewesen ist, endlich die Sub 1:50 zu knacken.</p>
<p>Allerdings war ich leicht pessimistisch, ob ich dieses Vorhaben erfolgreich in die Tat umsetzen konnte. Die Gründe dafür hatte ich oben bereits beschrieben. Allerdings war es nichts mit <em>einem</em> Pacemaker. Ich bekam sogar einen <em>zweiten</em> Tempomacher gratis dazu! Stefan, den ich bereits von einigen Läufen <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2016/05/14/mein-erstes-mal-lauftreff-neuss-barfusspfad/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">und dem Lauftreff am Barfußpfad kannte,</a> hatte sich Alex angeschlossen. Genau wie Alex ist auch Stefan leistungsmäßig deutlich über mir.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/vCCLHTygUi3gumvLHufzfNgemR_jy2_dqX8pnTdFp45Y8T9MvorDdh1o4FaM01AZsCL5vrHDw-BKL7MC3vilXBLZKA01nslAaT3178dq--_e_qaKJyTptKp5SzXhjaQKw0FafO-pOsi7S5KUI53nqMRvbRte_4xnVeCKwlVbU6MaRXzYfBfcr_UnsOk3k4XjLkohCd5PqFB_GVZjWQ_aPwEM39ZTC0eM_5UBwe1vKo65CwDiFh9Oqb1lwsK4jPP49O3J3WcS7uyOv9h6PHn-yVEIMmMs0z0lXSgJtvzip-YEJd5pWktXebzS-nzOwuuSzyeUV6qcoUVz9KnZv_2Q2acKWbwe9y6ESXz97OD4gVx_7uNOFhFtvARSXWOpkga-bufaReY_O9-Rq-yAOaQyQrEXYjCWGhdkwpEw1swN-2CCAK34uhAm1z2Za_-aiawZu5z4nQ3qBDBttHpM892pRGk4Bkz3X2IPoZULSekUOfOneRiEKlA5TmioF_4PiYaasaS-TJIyJW7An6tmbAzH9FwFKp2drjFEtZi6d1DXkoWlDwkhEs7KDDjH-u84OezDrKtfg2v-YcNryQc0y0eLVbYqJC7CBFTarPhlrxUl5EUl1O_X42woLg=w1657-h932-no" width="1657" height="932" />Weil die beiden Jungs am Vortag beim Grevenbroicher Citylauf nicht nur zwei (Alex) bzw. drei (Stefan) Wettkämpfe gelaufen sind, kam ihnen meine anvisierte Zielzeit ganz recht und so sind wir zu dritt in den Kampf gezogen. Und das sollte sich im Nachhinein als goldrichtig für mich herausstellen.</p>
<h3>Der Wettkampf beginnt</h3>
<p>Kurz hinter der Startlinie haben wir uns einsortiert und nachdem der obligatorisch verspätete Bus mit großem Hallo und La Ola-Welle begrüßt worden war, konnte der Startschuss um kurz nach acht ertönen.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/0N9HpPWyJ9vAu9mHbKWn1PD11dOVeI444afztrXLIYc59rHyvM3ve5u9Lebho_B7_I8tkszAbWpleLojeMeT8hs99aKDV3PycB4k_2FY7fv2Jn-meGiCvvmtVg7CHgeTbr_s2jVN_EA0cmINVvCNAd8mREdaZhWn5HycU-GuxchTQc7Vmgr_nxRpNo3uFckojSp-KUjRFrn6WDgoM_IJDes8bTdT5wY8g63dM3vt2-MmtHh96zFpQPyPWR_QB1XdVG_bAdqRdESaMMJYr8GMRDqJ3Cz76uYHROLmNzUIZAdjdt_XyD9zp1LRY7I0KZZgETpV6HLYINoSZj8qfLYihxo2HCM1o9U7kqlQBgOE9hvI2hUdp5jLmXEIKQsqjA3WrpDDSoaSjyQxhR65-pBeShZqBTLjDRcwMd55aMLV4kkWzCcMKv_HSG5OSPKaqxNFs8YJFPgBUBdhxtT_SWKQZWMEdo5RDr5GDSQjAIWembL0PuPRGFt-cmW5-x0g6TczH1ymEM1bn7JIkNS5U_e_IgBd8bDJWUBtKoHNt7JC8Rvapg9Sxa5CWkQDGAUEAqaY7V-qgccmPCQZTkE7WVZJHEGwgZbqlfNRE-05jrdcAdoGcIpOQx97Fw=w1657-h932-no" width="1657" height="932" />Mit Alex, Stefan und ich peilten anfangs eine Pace zwischen 5:10 und 5:15 an. Ich wusste: wenn ich unter 1:50 Stunden ins Ziel kommen wollte, musste im Ziel mindestens eine 5:11er Pace stehen. Uff, das war eine Ansage. Als mir Alex am Donnerstag vor dem Lauf von einer geplanten Pace von 5:11 Minuten pro Kilometer berichtet hatte, wuchs mein Respekt vor der Aufgabe.</p>
<p>Doch diese Gedanken wischte ich beiseite und konzentrierte mich auf das Laufen. Mein Blick galt nur gelegentlich der Laufuhr. Und es klappte prima. Ohne große Korrekturen blinkte regelmäßig die Ziffernfolge 5:15 oder 5:10 auf der Uhr auf. Wie eine Maschine spulten wir unser Programm ab und hatten sogar &#8211; zumindest auf den ersten zwölf, dreizehn Kilometer, Zeit für einen Plausch zu dritt.</p>
<p>Ruckzuck waren fünf Kilometer abgespult, dann zehn Kilometer. Und plötzlich lief ich über die Südbrücke. Jene Brücke, die ich zweieinhalb Stunden zuvor mit dem Auto befahren hatte. Die Zeit war wie im Flug vergangen und wir lagen klasse in der Zeit. Stefan hatte nicht nur die Aufgabe des Pacemakers übernommen, sondern betätigte sich auch als Zeitnehmer. Es sah gut aus. Doch dann kam ein fieser Gegner.</p>
<h3>Naturgewalt als Gegner</h3>
<p>Nachdem wir den Rhein überquert hatten, ging es rechtsrheinisch in südlicher Richtung nach Himmelgeist. Es wehte kilometerlang ein fieser Gegenwind, der das Vorankommen erschwert hatte. Zu allem Überfluss gesellte sich auch noch die Sonne dazu, die sich bislang hinter den Wolken verborgen hatte. Jetzt war es nicht mehr ganz so gemütlich zu laufen, doch ich war erstaunt, dass ich selbst bei Kilometer 14 immer noch keine körperlichen Beschwerden verspürte.</p>
<p>Das hatte ich auch Alex zu verdanken, der mit mit dem Zuruf &#8220;Pace&#8221; ermahnte, an Steigungen nicht zu stark aufzudrehen und unnötig Kräfte zu verschwenden. Überhaupt war ich erstaunt, wie gut ich das für mich ungewohnt hohe und konstante Tempo wegstecken konnte. Langsam aber sicher wuchs in mir die Erkenntnis, dass es etwas mit meinem großen Ziel werden könnte.</p>
<h3>Verpflegungspunkt 8 mit Power Up</h3>
<p>Bis zum Verpflegungspunkt 8, der nach 17,7 Kilometer am Wasserwerk stationiert war, hatte ich bis dahin alle sieben Verpflegungsstationen ausgelassen. Weder Wasser noch Isogetränke hatte ich &#8211; im Gegensatz zu meinen beiden Tempomachern &#8211; zu mir genommen.</p>
<p>Das lag zum einen am fehlenden Durst &#8211; ich weiß, wenn der Durst kommt, ist es bereits zu spät &#8211; und zum anderen an meinem Unvermögen, während des Laufens zu trinken. Vor einem Jahr endete der Versuch in einem nassen Fiasko. Ich erinnerte mich an die Worte von Klaus Nofftz, der mir in Vorbereitung für den Venloop 2017 geraten hatte, beim Trinkstand zu stoppen und in Ruhe zu trinken.</p>
<p>Und so machte ich es auch. Ich hielt am Cola-Stand an und schüttete die süße Limonade in kleinen Schlucken in mich hinein. Eine Entscheidung, die sich als goldrichtig erweisen sollte. Als es in den Endspurt ging &#8211; wir lagen weiterhin perfekt im Soll. Auf den letzten drei Kilometern rief mir Stefan immer wieder die erwartete Zielzeit zu, die sich mit etwas Puffer unter 1:50 festsetzte.</p>
<h3>Endspurt im Halbmarathon</h3>
<p>Weil ich mich selten beim Laufen selbst beobachte, war ich erfreut, als Stefan bei Kilometer 19 feststellte, dass ich &#8220;immer noch ganz entspannt&#8221; aussehe. Und es stimmte. Mein Puls lag unter 160 Schlägen pro Minute, die Oberschenkel und Waden brannten weder noch zwickten sie und ich hätte immer noch Bäume ausreißen können. Und dann kam der Endspurt.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/ghBfLNF3LFfsfFcrILDfPYLN6mT-kD52wR1NwJm_VyhRqT6Efv_8UY8iQOWBV7Oj0G0MwZ005P3sV-BwcFNTxgeXRvsx3-MkPXKEOBJ-biZbD2e-bCicykH4BdoEWvqMgCcysfcD_4nIcPBamTqx-LkZGo07oedbo2eTY-34sme3BEqkUuyKSkFRNSegejbfcsXfRgO6aIO3ocv-1gnyNfcLLj7pe6OK9DYgwTm4K4EYmM7s2hOUwRldZGK8mu_v0JBdTm4AGsZ9AyTeyZNN800p0f3OuUaDbIKy73w8nqr-guTimDIbvNboTDqOjyKGpNDLKWTkRRM1ce9KPZpCBi2yBsfdCuUwvfRdveaPDF9R2cgMgvfQriri5j1heVGqSiAiIqIRru2gPbSsVaq1sTDRZWxskyt1dSfVqIcK21S6RMbQmhs9EfJT-f0FX7EejS1h2qqjTZIMYTMoAf_KM9gnwzL5sUJgaDOXOz8ceizc1vy_3zDu7krAGLzp3r7EcNmoJ0KsFHsDbpSMacm22Za8QNy6Fin-e7xO5fvcAwts2fT2VWFqFozEil8qcRFKONlaY5yOHXL0kooNSaxMKqUIU6SkV6bDa0zyg0jYegkE1zDPQ8I7oQ=w720-h870-no" width="720" height="870" />Tausend Meter vor dem Ziel zog Stefan das Tempo an. Von 5:10 ging es auf 5:05 und 5:00 Minuten und ich spürte die Power des Koffeins. Die Cola tat in meinem Körper was sie tun sollte und sorgte für einen Boost. Stefan feuerte die Läufer um ihn herum und speziell mich unentwegt an. Als wir in Himmelgeist nahe des Zieleinlaufs angekommen waren, gab ich noch mal alles und sprintete über die Ziellinie. Wow, das fühlte sich verdammt gut an.</p>
<h3>1:48:23 Stunden</h3>
<p>Meine Wunschzeit hatte ich erreicht. Und nicht nur das. Ich hatte sie deutlich unterboten. Und zwar um mehr als eineinhalb Minuten. Für mich fabelhafte eine Stunde, 48 Minuten und 23 Sekunden standen auf der Uhr. Ein Ergebnis, das ich nicht für möglich gehalten hätte.</p>
<p>Ich habe in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge am Wettkampf teilgenommen und meine Zielzeit um drei Minuten verbessert. Das ist eine Ansage. Beinahe noch erstaunlicher als meine Zielzeit war mein körperliches Empfinden. Ich fühlte mich den ganzen Lauf entspannt und locker, nur der Endspurt war anstrengend &#8211; aber das muss auch so sein.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/e5EeMfWwfqbAgOfOLkdJIUAHEAmiJxyO0xOdDQaPYgeeKvZmjTHK45ugDn-ZIgmq-8mX-Z89bhGrA5_Oe3owD2qBzoHL0QNae292Md0RpfxjmWLi3ir8dMEojhafoaw0oASimOXaAYvghMWeaPUUqPXq_0qVZ1zhihr5F5tGZWS_U_Wl12J-zc78WscACAvgiRG06rYLV5URMSwa_WOFy62tuevo6UcOfo4BVqabmbYA5ElAJiVMXan6ey88VmnmSMIAVFYz2Hrup7lMkmMjSAL2pHDqddvhZsNlNqxSfIORs2E6KF_n1ebRUJNTVoIyvyzdCYAbndABxoQYVJr44eUkBYkJA6F4B66Tdk6lkN70gHYDSH6t_5uAqHm6jIout5sTWH6fiNWq4r3_eKCxojTy6AQr3suZanSoBGVranFxvSGScP8WUvbWnUkeapKh1Us6R79oTVLyRcbQyVr7dfLGtoyppKLE-r_Q-Ts0YAaoQ_x9yCMVvAGpNlD6iS2O70xqI-O0qZlw46aNuDnoqzU-FCPdgMFZu2MlOHt3OSpYHhmAOhwCOzuBnOplxTaD3tAinERLBizO2mhFpPcXUL2iBO_4BOVTblfgnjM2UrA8YlKCM5Dh2g=w1243-h932-no" width="1242" height="932" />Meine Erkenntnis: Es ist Wahnsinn, wie kräfteschonend und doch effektiv eine konstante Geschwindigkeit ist. Vielen Dank an Alex und Stefan, die mich 21.095 Meter perfekt begleitet haben und diesen Erfolg erst möglich gemacht haben.</p>
<h3>Perfekter Halbmarathon und viele bekannte Gesichter</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright " src="https://lh3.googleusercontent.com/98hKes9vSzz9V8t7KcekZjFqMKgRI13xbRXaAQ9yIoBOxwZEk7XFJngItb_t8GXZQ_3J46TVBUGhxEJSLBPdAnsayBD86eN8aQ52l9Vn7I5UvlLooaXA7CUwYqWgCArFoblXSQxHMSSL8Zb3N686WYAAWHbQmtvWgO-XD386wnlb8L5BrGn-F6HeOvxdbOn5ltSIZBaCKztZzNnhCPcBnhzbBT7AVYU6LkXC0KCZJQsHI6oBT_Nui86J3PGLup_jvGZnDJh_ygkNRj0ETuItxoiRwcF8pR85RysJh1HHOJbAtE8LiBK0rfYooDqC5xriaqDNUQmJz7dPcTmfP00JDyfm-90sd2DxQcDdLUTEF5EwAn1y2geLCmY4nJNjSkbX2-hvwr-WWFxp4CA-fJAuGMmN61QmXlwxwf-5voeB6FLhV_8NxgItkZuTZRCW8j_HmvcLYyIGfhXC4VzwdzsGUkolGEaetGz6DrlodtpvhTERGiixMQh-vKjeMsuK_QcQMD25zHwpnXvOlkPxr3lOqdkgamGZFa-8VuuTcyzNOiReM-I3lMwSCGBPd74kGyBf1xzidJzzMLGKAlxeTkm77ET0oE_T5Eaw-aXCjrVZD9nnqQwLzLPhLQ=w640-h911-no" width="350" height="498" />Von den sportlichen Erlebnissen abgesehen, war auch der Lauf an sich erneut perfekt organisiert. Eine gleichermaßen familiäre Atmosphäre und professionelle Organisation in Himmelgeist machen den Halbmarathon zu einem absoluten Muss in meinem Laufkalender.</p>
<p>Das beginnt bei der Anmeldung, den Informationen auf der Webseite bis hin zu der Kommunikation via Facebook und endet beim Zieleinlauf mit der klasse Verpflegung. Die leckeren Müsliriegel, das erfrischende alkoholfreie Weizen, Iso-Getränke und Wasser. Nicht zu vergessen die Tombola mit den zahlreichen Preisen für die Teilnehmer (auch wenn ich erneut leer ausgegangen bin 😉 ).</p>
<p>Und natürlich auch die zahlreichen Läuferinnen und Läufer, von denen ich inzwischen auch einige kennenlernen durfte. So wie Kristina S., mit der ich bislang nur via Facebook im Austausch gewesen bin. Außerdem gab es wieder ein Erlebnis, das mir meine dürftige Namen-Merk-Schwäche vor Augen geführt hat. Sonja F. sprach mich an, die meine Posting im Gesichtsbuch kennt und die ich erst im Nachgang zuordnen konnte.</p>
<h3>Keine Beschwerden nach dem Lauf</h3>
<p>Es gab eine erstaunliche Erkenntnis nach dem Lauf: mir tat nix weh, kein Körperteil, kein Muskel. Überraschendes hatte mein Körper auch einen Tag später zu vermelden. Ich hatte am Sonntag Morgen keinen Muskelkater oder Schmerzen.</p>
<p>Da ist also für die Zukunft noch mehr drin. Selbst bei mir altem Mann.</p>
<h3>Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”</h3>
<p>Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2014/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">findet ihr unter #ProjektLaufen2014,</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2015" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unter #ProjektLaufen2015</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2016" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unter #ProjektLaufen2016</a> und <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2017" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#ProjektLaufen2017.</a></p>
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		<title>Ich bin jetzt Läufer – Woche 144</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2017/04/02/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-144/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2017/04/02/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-144/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 06:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[#ProjektLaufen2017]]></category>
		<category><![CDATA[Bestzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Halbmarathon]]></category>
		<category><![CDATA[Jogging]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Venloop 2017 war zweifelsfrei das Highlight der 144. Laufwoche. Doch auch davon abgesehen, wurde es nicht langweilig. Im Gegenteil. Ich sage nur: endlich neue Laufschuhe! Außerdem ist es mir gelungen, vier Wochenenden am Stück mindestens eine Halbmarathon-Distanz zu laufen. &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/04/02/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-144/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Venloop 2017 war zweifelsfrei das Highlight der 144. Laufwoche. <span id="more-33559"></span><br />
Doch auch davon abgesehen, wurde es nicht langweilig. Im Gegenteil. Ich sage nur: endlich neue Laufschuhe! Außerdem ist es mir gelungen, vier Wochenenden am Stück mindestens eine Halbmarathon-Distanz zu laufen.</p>
<h3>Der erste Lauf mit den Adidas Supernova</h3>
<p>Vor eineinhalb Wochen bin ich bei Gernot <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2015/11/14/klasse-beratung-service-laufsport-bunert-neuss/" target="_blank">von Laufsport Bunert Neuss</a> gewesen. Ich hatte mir vorgenommen, entweder den Mizuno Wave Rider 20 oder den Brooks Launch 4 als Nachfolger meiner Trainings- und Wettkampfschuhe Wave Rider 19 auszuwählen. Doch es kam ganz anders.</p>
<p>Am Ende wurden es &#8211; Überraschung! &#8211; Adidas Laufschuhe. Ja, ich habe Schuhe von Adidas gekauft. Genauer gesagt den Supernova, der erst Ende 2016 auf den Markt gekommen ist und mich im Vergleich zu Mizuno, Brooks, Nike, New Balance und Saucony überzeugt hat. Bis auf eine Ausnahme. Die Farbe. Aber weil ich kein Modepüppchen oder Fashion Victim bin, freue ich mich über Anthrazit als Farbe, mit der sich alles kombinieren lässt.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-33614" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Adidas-Supernova.jpg" alt="Adidas Supernova" width="846" height="787" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Adidas-Supernova.jpg 846w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Adidas-Supernova-300x279.jpg 300w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Adidas-Supernova-768x714.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 846px) 100vw, 846px" />Apropos Kombinieren. Den heutigen Lauf habe ich nicht nur zur Schuh-Premiere, sondern auch zur Premiere meinen neuen <a href="http://amzn.to/2nVJV2A" target="_blank">Lauf-Kompressionsstrümpfe von CEP</a> genutzt. Dieses Mal nicht in Gelb wie jene von Strammer Max, sondern in Grün. Und es kam noch besser. Die ersten vier Kilometer bin ich gemeinsam mit Anne gelaufen, bevor ich zehn weitere Kilometer drangehangen habe.</p>
<p>Gernot hat übrigens nicht zuviel versprochen. Die Supernova laufen sich schon beim ersten Mal einfach phantastisch und sorgen für einen ordentlichen Schub. Ich habe mich direkt drin wohlgefühlt und freue mich auf die nächsten Einheiten.</p>
<p><a href="https://www.runtastic.com/sport-sessions/58d14f523fa788cb40a99ad3?sharing_token=58d163fe5f19b17820400e02" target="_blank">Marc hat einen runtastischen Lauf über 14,06 km in 1h 27m absolviert</a></p>
<h3>Gelungene Generalprobe für den Venloop</h3>
<p>Mittwoch bin ich früh am Morgen für einen zweitägigen Management-Workshop nach München geflogen. Im Münchener Umland haben wir nicht nur hart gearbeitet, sondern auch bayerisches Essen und abends Bier genossen.</p>
<p>Zwangsläufig machte sich diese Völlerei auf der Waage bemerkbar. Zwei Kilo über meinem Normalgewicht ließen mich Freitag morgens erschrecken. Wie gut, dass am Nachmittag die Generalprobe für den Venloop auf dem Plan gestanden hat.</p>
<p>Bei 15 Grad und Sonne war bestes kurzes Laufshirt-Wetter und die zweite Gelegenheit, die neuen Adidas Supernova einzulaufen. Zwei Tage später vor dem Wettkampf habe ich es bewusst gemütlich angehen lassen und wollte es kilometermäßig auch nicht übertreiben. Allerdings hätte ich mir mittags den Grünkohl mit Mettenden sparen sollen. Die deftige Mahlzeit gab mir während des gesamten Laufes mehrfach Pfötchen, wie man so schön sagt.</p>
<p>Aber sei&#8217;s drum. Der Venloop 2017 am Sonntag kann kommen. Ich bin bereit!</p>
<p><a href="https://www.runtastic.com/sport-sessions/58d53647d03a4cbbad69c98a?sharing_token=58d5476a0c950153a8b73473" target="_blank">Marc hat einen runtastischen Lauf über 13,07 km in 1h 12m absolviert</a></p>
<h3>74 Sekunden</h3>
<p>74 Sekunden oder auch eine Minute und vierzehn Sekunden fehlten mir zu der angepeilten Sub 1:50 beim Venloop 2017, meinem ersten Halbmarathon in der niederländischen Stadt.</p>
<p>Gründe dafür gibt es viele, dass mir 74 Sekunden gefehlt haben. Das ist aber egal. Ich hatte einen feinen Lauf bei optimalen Wetterbedingungen und bin immer noch geflasht von den Eindrücken rund um die und an der Strecke. Der Venloop ist einfach ein grandioses Event mit musikalischer Dauerbeschallung und vielen Gänsehaut-Momenten.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/p3HooTYttvE5qNmKxluvn80bHB3oZiov2SXXDchURbNEUZyMVUYISsIE_DWBEl77y66I_RKGwb7j56lDq6bh1GuJOMs5YlwMxP8BDkuTmg_exEyv_1HNu67Wu0s5BW3k_s2gabm_N_YBv8n-Q8z9V2_L3WEArAS4g67wpsZxgcs3vUrJYawCeZeIH0gNE0OJeUB-XJ7DI3DWih7eUffn0qbzauTscwOd-1aZPPOQbX9LkdigoisejR5CwTohBxG9JPEeyWiwxonEYO3TkvCpSF0BgWq6rFzYSWrKwo-SD9hHWajhVJ2ZXGDaUdtzxLdrSFXqMfykagJ0YDzHUMd0MaUSJgb07L4q-IS1WOCcaubVHficKOc5x9T0tkpMguIC7cWQnP0goR3GGaRBmKm-J40Ylc8TradPlmVrrRhTTFyxy6JrXAVFecHYdSmshMk1V3sTCebCY7LzDUvwNh9RMVs9fi1jlEBFr7fhtdjpZYJm4Yd1e9nozEG8S3vjdXVhw6t7iL4lHg7IoNRoT0lpPJz2yY7nTUiQ8F8aT3kwTIY3Kc4ND2CA7wG76sE0XQDjEv8kLAwPsQqmquzGvnkqrZ-O3tmzDR1BrmIVufrHd4n6PHxUBT1rpQ=w720-h851-no" width="720" height="851" />Und das Beste: Ich habe viele bisher nur virtuell bekannte Gesichter persönlich getroffen und gesprochen und habe ein wenig ein schlechtes Gewissen. Nämlich bei den Menschen (unter anderem Holger K. und Angelika), die mich aktiv angesprochen haben, während ich eher blind durch die Gegend gelaufen bin.</p>
<p>Einen ausführlicher Bericht mit vielen Fotos gibt es nach einem Klick hier: <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2017/03/27/mein-erster-halbmarathon-venloop-venlo-2017/" target="_blank">Das war mein erster Halbmarathon beim Venloop in Venlo 2017</a>.</p>
<p><a href="https://www.runtastic.com/sport-sessions/58d7f7e30a623bbc3a014e9b?sharing_token=58d7f9fe72b0cae5c381eeb8" target="_blank">Marc hat einen runtastischen Lauf über 21,09 km in 1h 51m absolviert</a></p>
<h3>Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”</h3>
<p>Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2014/" target="_blank">findet ihr unter #ProjektLaufen2014,</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2015" target="_blank">unter #ProjektLaufen2015</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2016" target="_blank">unter #ProjektLaufen2016</a> und <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2017" target="_blank">#ProjektLaufen2017.</a></p>
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		<title>Das war mein erster Halbmarathon beim Venloop in Venlo 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2017 07:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[#ProjektLaufen2017]]></category>
		<category><![CDATA[Bestzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Halbmarathon]]></category>
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		<category><![CDATA[Venloop 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Leichter Kopfschmerz pocht an meine Schläfe. Es ist kurz nach halb acht am Sonntag Morgen. Vor dem Klingeln des Weckers um 7:45 Uhr bin ich bereits wach. Und das, obwohl mir die Sommerzeit eine Stunde Schlaf gestohlen hat. Obwohl ich &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/03/27/mein-erster-halbmarathon-venloop-venlo-2017/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Leichter Kopfschmerz pocht an meine Schläfe. Es ist kurz nach halb acht am Sonntag Morgen. Vor dem Klingeln des Weckers um 7:45 Uhr bin ich bereits wach.<span id="more-33453"></span></p>
<p>Und das, obwohl mir die Sommerzeit eine Stunde Schlaf gestohlen hat. Obwohl ich erst nachts um eins im Bett gelegen habe. Aber das ist immer so, wenn ein Wettkampf bevorsteht. So wie an diesem Sonntag. Um 14 Uhr startet der Venloop. Mein erster Venloop überhaupt. Und mein erster Wettkampf im Jahr 2017.</p>
<h3>Pasta-Party mal anders</h3>
<p>Als ich die Einladung zur Geburtstagsfeier am Samstag Abend bekommen habe, war klar: ein Feierbiest kannst du auf der Fete nicht werden. Das eine oder andere Bier (waren es vier oder fünf?) gab es, das leckere Gegrillte schmeckte ebenfalls. Und der Nudelsalat geht doch auch als Pasta-Party durch, oder?</p>
<p>Am nächsten Morgen fühlte ich mich trotz des leichten Kopfwehs fit. Aus dem Bett ab in die Küche, den ersten Kaffee genießen und Frühstück machen. Draußen war es um kurz vor acht mit vier Grad frisch, doch nachmittags waren für Venlo Sonne und 15 Grad angesagt. Beste Voraussetzungen also.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/53C9GOdQcDECys_CF62IOvsn-YhZbIPWKQHfXNYwoHS4zwxqEIbanbnIdxKfuVN1oc9wegMznqlp7jFC3ZL_zBWfcmUWKgFp5pb_qEbcQJBR72expoIGGumj-2eMGqxVHJ_L8fai8Bu2V7fTLhuYUiUGaSbSGaTVH9-xJKitqZTJAW1yq5leJHzBP2FHBdtYkxweCUMpKcPGLExQucmOKlAIWxEts39RucpfzRy97WO-mmOqXMwXwzDHwTJEDv3IIaQCpXGptlW8zKWSWp2FKzpsSpHTHEBFYJ3MYU_EM48v3RFr8U1RXLduc7z8M_NzwiD0vRugwmRLH421WjakFTm_f_oGLA3lNGzw1Rn-grBJ2z-HJbMSYsSTnBqzNMOEgr9yc60NBD2OB5y4Rs8MFLGY4cjCeURKV8xSl0jH5f2BPuzRYz4lBsApP3498nE3rH3aEb8-HYh1Oy7IDDSd7_pYpRK0xStNUyvSd1tPtYBzI5lLQqVg_wQfEsSCWWypBbHcgMsMkpPsrwBsgouyMz90r6v-SdsjUkXrhT2lHNxELOzH_2AWTBwO3_fiXLawLLQuANN0b33i_2ai_GdyUVONOPb9BSnlE770JFxPB5r3UUEb057v4w=w1654-h930-no" width="1654" height="930" />Die Wahl der Laufklamotten war dementsprechend einfach und fiel mir leicht. <a href="http://amzn.to/2nVJV2A" target="_blank">Grüne Kompressionsstrümpfe von CEP</a>, schwarz-grüne kurze Tights, ein grünes, kurzes Laufshirt von Puma und die frisch eingelaufenen Adidas Supernova von Laufsport Bunert.</p>
<h3>Power-Frühstück</h3>
<p>Traditionell gab es mein Power-Frühstück. Vollkorn-Toast mit Nutella und Bananenscheiben, einige Kaffees und einige Gläser Wasser. Die Aufregung konnte ich gut beiseite schieben, doch als ich um viertel nach zehn die Laufklamotten eingepackt hatte und mit dem Auto zum Treffpunkt an der A52 gefahren bin, wurde es langsam ernst.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/k4U2e3qEjFhufaWEEWtwGkRkzcSYP-6XbPv01V9jC0NBnHBjTW_jDGD01KyzzavTDNfBzvtuAGT1U5oX0sxqDyrGQcNsLh0Qnl1wxWuMGl3a-m0SBodPgKQslv-7R9C6ootDLzjo1YBOQgV2MGqReX35xEZ9VBLnfnZ1XdXOHFP6nTnwbypTvdB6eMvmIH4Rl1pSDvJjbV9CEdc4K_7stP9aPQc9R4D10VqqjoajUl_ybdHzih-EQyCcknr-x3W-bRDU5wD0wW7zNKsXjl38QIwEhnND9f3PRhGHXT5VCIMSl92T6r3sXQfcsRVtv2B_qQF4J3Zh4mQdGSs9mN5qz8z8lQnyyBBGxjF8Xm3GRdNQjGnG8Qs9fDyR1pe8rD_9f38NritI2Nv5OefqfJ4ps5L1Ttw_dBBeWGkMq9HrSBFCMKZz7qN2EYnGovcRM53VyJFGCAC18GHSO_O2NE3dm9f3N_-Ouq83CC_ptG4Tb7W_TPEW3GgmRU-OcZdZ01LRMx5Fyq0FcE3Ba9i3H5tMQP9AmEjkwxohkrUw9ISv8UrTqUv63JgiIRilZUXWzN3VokuKGK8Wh9rqabsgpEkTctIQuByORd3BgVJu_yB8WvwVrbnRXTAucQ=w1654-h930-no" width="1654" height="930" />Ich hatte mich vor wenigen Wochen in der Facebook-Laufgruppe einer Fahrgemeinschaft angeschlossen. Weil ich wenig Lust hatte, in Venlo herumzuirren, habe ich auf die Erfahrung der Lauf-Veteranen gesetzt und ließ mich bequem in die Niederlande zum Event kutschieren und mir den Weg zum Start weisen.</p>
<h3>Auf dem Weg zum Wettkampf</h3>
<p>Gegen halb elf und damit viel zu früh bin ich auf dem Park and Ride Parkplatz angekommen. Nach und nach trudelten die Sportler ein und dann konnte es um elf Uhr Richtung Autobahn nach Venlos losgehen. Während sich viele für den Shuttle-Bus am Venloer Stadion Richtung Innenstadt entschieden haben, sind wir gemütlich dorthin spaziert.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/bU4VMTAXxmATITAVRVUU1y_B42M4ndBc6XAXeubrLtsevt9V3RQE4w1IYSDRaVjARSBskV_V6_aQnOX7Cdw6KtgdWv1ywpWXcgLWOSjGwuVzmsme2GAAtLpSB0fz9daDMv1WpyrJ6xpX9NTlYrSlVNeh-2IlHxq57SauvZI_Xc0Do6er-cXxNc1iRaqMkLGBex2dT830SQL-Aroz59YYo_RjvtcBVL6NJ-XuXpA18TSI5WazdCl5n33b6_ZhV5Pa0t41iN3Du4CxNzMOnaw6kyWHW86G1VfWVEGW7_to2tAuPuiNQa3SqQe9efAoakOqkEEP72qNuopc4KxNovwqIQdfSRSxJ3lVdMNpUPb5uGDsvBqcULmupEfqfusRuwjdGLj7kSPdllBa2Ln4aqweuzQz0uGg1pX0IBf3diwm2SRH3gRL3NjFeFFta2o0skjEAvG_t1AdXhz3DR3QqgECKHZDAp-FLEcerBL5T_Y0E_3OKdpwxLN2IdJvCxL69yrcODcCJISfijrHb1HHfmoiNAOUrZ4X8TXcCF4mJi0IFVo-i-F8by_CE8GWq2T9VLqRUzljJMXN7XqWW9wZjUglNNqFDlgONgP3tWf0Rw29R5d7ngoGAPQg8A=w1654-h930-no" width="1654" height="930" />Direkt nach der Ankunft erblickte ich ein vertrautes Gesicht. Eine Arbeitskollegin war mit der kompletten Familie unterwegs, um sich und ihren Mann beim Venloop-Debüt anfeuern zu lassen. Um kurz vor zwölf hatten wir das Epizentrum des Laufsports erreicht und die Sonne ließ sich immer häufiger am Himmel blocken.</p>
<p>Und es stimmte wirklich: Der Venloop ist wie ein großes Treffen der Läufer. Julia S. und Ralf M. kannte ich bisher nur aus der virtuellen Laufgruppe, <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2016/07/16/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-107/" target="_blank">während ich mit Thomas W. zumindest schon einmal rund um den Borussia-Park gelaufen bin</a>. Auch den legendären Klaus Nofftz konnte ich erstmals live und in Farbe erleben.</p>
<p>Klaus hier, Klaus da, war heiß begehrter Ratgeber für Renntaktik und Strategie  Nachdem ich mich durch die Frauen-Traube gekämpft hatte, die sich um ihn gebildet hat (Womanizer!), hatten wir Zeit für ein kleines Päuschchen. Klaus hatte einige Tipps parat: Bei Gegenwind eher langsamer laufen und nach zehn Kilometern eine Trink- und Gehpause einlegen. Das bringt mehr Kraft. Und auf keinen Fall zu schnell anlaufen.</p>
<h3>Ich erkenne keine Bekannten!</h3>
<p>Um kurz nach eins hat mich ein Mann mit Brille angesprochen: &#8220;Bist du Marc Höttemann?&#8221; Es war Holger K., dem ich vor einem Jahr einen Rabatt-Gutschein <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2015/05/26/produkttest-epson-gps-sportuhr-runsense-sf-810-lauf-runsense-view/" target="_blank">für eine Epson Runsense SF 810</a> geschenkt hatte. Er war auch das erste Mal beim Venloop und wir nutzten die Zeit für einen kleinen Plausch.</p>
<p>Und das sollte nicht das einzige Mal gewesen sein. Auch Angelika K.-H. sprach mich im Startblock an und es blieb Zeit für eine Unterhaltung. Mich ärgert es, wenn ich niemanden erkenne, das wirkt so wenig wertschätzend 🙁 Als ich nach dem Lauf durch die Facebook-Laufgruppen gescrollt bin, gab es weitere Läufer, die auch in den Niederlanden gewesen sind, die ich aber nicht sprechen konnte. Insbesondere bei Stefan R. und Sven J. bedauere ich das besonders.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/D8h2xdADAwknS4uR6jABJTaf36l3FEnIgBlhwGoiQNgo3nSh4qaIyzKIZZXkS1Gi97bRtlDgu4jJ6vDzxqGDOESz9Ye5Zg3x2uOPep5BN-Z6XbYb1LDmgoeYd___vr06ro1Pn6-qbRUbhHhjPwrsEcQ6wqM6mWT2HdyRrO0Gau4R-osw43zlZ4zwvXM5sg61kLuVJAx5nJBlJU-3U2UeceCcHKw50nbdbgxcxdMyykwYF8wyitRl01dPgtYQuEgTP1b4ePsZektoYove122dTPgxbYoTJyO9mXloq1Uu__8FoDRdi39YWMFqeWBGv_6FhwjgnFca0iS9_1pZlKvu6fEEK6f64092B4lvy18Kg1J3cuddtAw71ZKJoOJQ2lyE4yEoBCr3UxhYm_CNEHCAYcUGfGQ4kElDKqxM51ErQyYmhW1ElcKfz4mTZepOF1CQcBk22SrBYUoiK4fBp8IH35CXz80cacuhqr7xaNSIDDLCfI3HLo3NDH-Gu75cq-AtbT2IbSun4MwwBsMgL2PtN4qELHGMrpSTK29XaVzhq8uq5I9Fs8MW9s6yANY7qWRPUw6D7ykcHWV4loW6_Xzjp1NC0b8TJWk6wmk12yCl6vmPfKq13ep5Kg=w1654-h930-no" width="1654" height="930" />Die Stimmung genießen, einfach den Lauf genießen &#8211; das waren die Sätze, die ich rund um mich herum am häufigsten gehört habe. Und so ist es doch auch. Die meisten Läuferinnen und Läufer sind wegen des Spaßes und der Stimmung in Venlo. Und das zu recht!</p>
<h3>Die Renntaktik</h3>
<p>Schon einige Wochen vor dem Lauf hatte ich mir das Ziel Sub 1:50 gesetzt und war gespannt, ob das hinhaut.</p>
<p>Um halb zwei ging es Richtung Startblock und ich habe mich in der Zielzeit 1:45 bis 2:00 Stunden eingereiht. Genauer gesagt im ersten Drittel des Blocks, denn ich wollte es vermeiden, im Startgewusel stecken zu bleiben und um es nicht zu langsam, aber auch nicht zu schnell anzugehen.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/ZRHZ12Q2VccB8MGdwTR0hnML-5BcXzzaz7cr6vIbEqMMwDO7ufN5NyxiqPi8Lq1wUhEpWJzJgfdswqb_uRWdF9vh4JfmGt_UFdboW0HZ8sCGfEPVWZEJBCaWMXkIfMv57DmpMsNnQTfcMJP2LDlXhelBZbnofSFDmNLifTdzki2R6tct2WoratFECKYHARIot6N06o0IKZBjPzamKSNxpkajhQV1Ll2vlzUV3vvimY_Z845UjYBkTYVZMqLFX25RW3yBZPkgehnxt1PwPn4ula1hDSDMnAzjEoAlLOZwWoGEtR2NDEcLOjEB7ZUSXg0iC2i9hvjC89cWw_fI0-RYpGwD8Gl_lFgVpebRXZuavn_meL9rC9TMYkbqJQuI88B9C5tPBSPw0fDrTKGWnVfra3-_mJXksOytRsHMQToyeHbJe7STIF1BZaQQkb9ZqknuIIUA3b5H8521Huk2AwEj_UGKy2MDyMIvUj5AnZJC7D0sPpkEcoFlDcU2f7jqe8lhwWrVfWEcqPX0H1zKYulBBhyhIv58MO34KsqJtPEsVJFcTJjV8Fvr8dvU8qupuulHga5-Sa6EEbn7Z-6y41j7vCxzFb3Oz_F8HSUXP2vA8vXfVrXkvvmA1A=w1654-h930-no" width="1654" height="930" />Rhythmische Trommelklängen beschallten die Läuferinnen und Läufer und weckten meine Vorfreude und Lust auf den Lauf. Die Nervosität war verschwunden und ich hatte nur noch Bock auf den Lauf.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/iPM8RoeSLFpeeaMoYRsOTiU9YhKxNZ_mxzWIWrlHqB8X_47PB9FU4sXE7uNL6IGwzqa3236RY_WvDzcCz-D2dw4AvHqO8exMXvmV5fyI6uKQaoBCq6VUpcW0z5L5-dSmG2stojh2opjv8xzeBm5OZMlrCmpZ2mOdTl-B5btdUBDRjdtYI5HKuuz_nSqpmKQR6fTDXsYAGj5hU7i5oa_Xz2KgDNKaAFVZenGX5h0kYx5Bmdk1-bBrKZa6hl-sERUajsygvL3EwzPGwzARNIf15U8DhfJhZEb4BnFGSwou-1LykjVf2j-0wY-IjqIWeMni83etCg-i6QJx8K1ecTSHvhMu2PD4FDECVmR_e-wK-bt-aF9wcpkVC3mMGrdddMuuL-8xVQBrYR9sF5fQbrjFE96kMFGB-Cnw4ugAHPIPHKBSb1bPo26EA-25Q0-oLxINpz9mBJAgV68GHKFDHhk8yfI5Gr7GovT49Kjb2m2Ovvg71fYdA6qZu6eA3dIxFhcWaKx12NBBG52O379liDFOwBVWoa7X7llT3iOm2qVklAhpSoZuc5deKaOQSnJGSXGGPt23pC5s5PeJCYZ2JplsOqGdAo0YjUkdYh4qs7ZPbXt0xgGJOKdqrw=w640-h360-no" width="640" height="360" />Inzwischen war der Himmel überwiegend blau, die Wolken verschwunden und die Sonne sorgte für ein wärmendes Wohlfühl-Gefühl. Ich wusste, mir passiert heute und hier nichts, ich kann nur gewinnen.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/FNmh3O-BV6RsL7TMDji9eG8Q7ztwYuTUDnGfRyIM428bE1UccOx54JH2M_qz6BLydDGU1TsEtYVJbVA8GT3EAmFgmCVztw_PK0sQ58MqkKt5UlGU9iMKKOeg4BB_DePyaHjToUt95YxJV_5BxxQpiOouJfkZzgrJvloNZHEODaLRj6iOojrP1UBbjvwr2WFTNrE7PfJHVgPqlFU858TuVfj0WSNOmyuzKisFNHGTmu4BpSuYyTKYtRkpNQ0m6YB9rhYyqguBq1xxx5DWnEN-3Y-8XL3LEF3WQ7-c-Yh6eM11wDYm3qkrdZ7c-0NtuzJc5E4GazA7PCZgqU1Y-Ed1hdeM-59hu6FgTCBTW9jb5PEaY2ibYv5rA5Lz9xmGQauGxEGHVX2TFKx4z1QJINJlYb1tl7G6Ag-o_Tz47ifFeY9EqiH7wlqUujHu6jlt2jXLMPmD5xhsDW0VDu1Kdwmjljo5uTn4EPCHedxNVaIZEWHIWgk969ku-WzQcvealtR6MpCWoMDTyaiTV4iPLfPvmSBbdFJ7AeRrbZ_b98XJb_CK2GQx-LTAhVl2AAQJLJyZnb5B-UOKuYzrSIL2HXP7oB6mMx14qzRIkUXFzYZxc26YXfEGnXrPLg=w1654-h930-no" width="1654" height="930" />Beim Warten auf den Startschuss gingen mir tausend Gedanken durch den Kopf. Hätte ich mehr trinken sollen? Hätte ich vor dem Lauf doch noch eine Banane oder einen Powerriegel futtern sollen? Beides hatte ich nicht gemacht. Doch um 14 Uhr war das alles egal und es ging los.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/B4cNNCPxQu28DLbqa3ttFm6uqS5YJbECgWk4BV6VcZwK4yZPm80gpF2wQo-2bFpCZhPy7wCC3FVoBRokiAw1hvBhM_YfeEKG9hNzntResGYYFdFSWj8xXHG7uVDh_Y6gjdS_bV-UYaGRWIu5dSxye70ytTZpGmUSA7Hbte1ju6Ctwfnz9ilFD6beNymDpgNJ_4gA4HqmCaDFn3VniGHbEB67dGP3pLdE7hgn7rzZykXOSlk8AJ9y9NnCDqxDUahMbxpMFKE_qIkONDT3e1oHYKffaiQW8ViibpQf1Rki-rshGPqTdt-vHkKQqkUVbzB7qDS7po2c_TAtnN1ndS2hH0XFNhf3Tf9Xi7RlUyKD16lZnBi6bMX0q72E6-rwktcIkWgASjfV032K5w32PKIiDOutqdb6wVDl3EEa0d7Gi5GsV-MUD6GmmmUlnNXuGelX1JuuPVgd4CQdkoX48PwznF_ukS9tNYSTBkSfVBM9IEPKq2OEZBEOx1r0D0BHUJlOhJ9DwMLYoL4JRPQs9kemG_4M9Ak4vL696xblLjCCS0IOvZlQMmO7n8JRM8IlaIxdICLO4WO7EvmwGCUh66pXV9eMQk2Mxsxh9MmE3-dc8pCID0UhG_Af8w=w1654-h930-no" width="1654" height="930" /></p>
<h3>Der Wettkampf</h3>
<p>Für mich lief es zu Beginn super. Ich kam flott, aber nicht zu schnell vom Start los und die Pace pendelte sich bei knapp über fünf Minuten ein. Auch nach fünf und zehn Kilometern lag ich stabil bei einer 5:09er-Pace. Das sah gut aus. Wenn ich meine Zielzeit erreichen wollte, durfte die Pace nicht über 5:12 Minuten rutschen.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/lhKdX0ou6NeIY6CtUELVQv-bgEmYQH6rmJizLhVwhxEbToSxfhOonnTFWdgpbdxqn8b3zB7zQ03UeSX1KWLE5m5YaRijDbSGadk2Q0V9_9ktmCov062Qf572ib5-kkZU-pHbjwGOymDAwkOJ5L1s8CKDBw6YsTzRXK8Q0MgNYpRqqR3EIZvxmm_91bSp07qV2ALeCT9fNSAi_SaGGaTcWjYQT4mRwNev8GbZGv68zrd63IBo-1ajzSKQJh9ywaOeH896W1wbPI72I79LHAN8nipuY3q_laemmYq_ed_igG9s15z4wNti9EZlT4diFdbrpSdIFvPbaAnYCgPY-qvWtgwkAxnpwdY0ZOPoXeV_zKOzjz7GNu8i0N48TrBEKA1LYbsgh5FlQi6n1TAFsaoIYpx9wxKyNAPWzk2KXZpKWio5_opw-c_kHdSElt2ypsfAREuTraJ9Yo0xXFcCVTb21KIe0lK_jMI70KvmCrDfsdOdHIgmdUIEMbKhxMZOYQaPTLdY6T_WF48qlEAbtucvO5gMEVlgsfGq-lCktxR7FTrsTSkmVptu3Fap4kRB6ud8fCJpQWJ4Ii3u3iPcqdKMdqB-xDspl6UT0SiccWn88OOxjcyGsS7SVA=w1599-h899-no" width="1599" height="899" />Der Lauf fühlte sich wie eine Playlist in Dauerschleife an. Und das Publikum war einfach phantastisch. Kinder wollten abgeklatscht werden (natürlich mache ich da mit!) und bei Kilometer 2,6 und 9 sowie beim Zieleinlauf war das Publikum so dichtgedrängt an der Laufstrecke, dass die Gänsehaut-Momente einfach nicht aufhören wollten.</p>
<p>Ab Kilometer 17 wanderte die Pace über die magische Marke und ich habe das Tempo angezogen. Doch mit dem geplanten Endspurt wurde es nichts. Die Kraft war futsch, einfach verloren gegangen. Meine Zielzeit von 1:51:13 bedeutete dennoch eine neue persönliche Bestzeit auf der Distanz von 21,095 Kilometern.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/p3HooTYttvE5qNmKxluvn80bHB3oZiov2SXXDchURbNEUZyMVUYISsIE_DWBEl77y66I_RKGwb7j56lDq6bh1GuJOMs5YlwMxP8BDkuTmg_exEyv_1HNu67Wu0s5BW3k_s2gabm_N_YBv8n-Q8z9V2_L3WEArAS4g67wpsZxgcs3vUrJYawCeZeIH0gNE0OJeUB-XJ7DI3DWih7eUffn0qbzauTscwOd-1aZPPOQbX9LkdigoisejR5CwTohBxG9JPEeyWiwxonEYO3TkvCpSF0BgWq6rFzYSWrKwo-SD9hHWajhVJ2ZXGDaUdtzxLdrSFXqMfykagJ0YDzHUMd0MaUSJgb07L4q-IS1WOCcaubVHficKOc5x9T0tkpMguIC7cWQnP0goR3GGaRBmKm-J40Ylc8TradPlmVrrRhTTFyxy6JrXAVFecHYdSmshMk1V3sTCebCY7LzDUvwNh9RMVs9fi1jlEBFr7fhtdjpZYJm4Yd1e9nozEG8S3vjdXVhw6t7iL4lHg7IoNRoT0lpPJz2yY7nTUiQ8F8aT3kwTIY3Kc4ND2CA7wG76sE0XQDjEv8kLAwPsQqmquzGvnkqrZ-O3tmzDR1BrmIVufrHd4n6PHxUBT1rpQ=w720-h851-no" width="720" height="851" />Die Gründe für das knappe Verpassen meiner Wunschzeit sind vielfältig und sorgen für Fragezeichen bei mir:</p>
<ul>
<li>Hätte ich nicht am Vorabend Geburtstag feiern sollen?</li>
<li>Hätte ich vor dem Lauf noch einen Happen essen sollen?</li>
<li>War es richtig, an keiner der Verpflegungsstationen Halt zu machen und etwas zu trinken oder zu essen?</li>
<li>Wäre das Powergel richtig gewesen, auf das ich bewusst verzichtet habe?</li>
<li>Habe ich die Sonne unterschätzt?</li>
<li>Und viele weitere Fragen mehr.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/MJi4QdShXcdrFTG_EmzEBsFddl0fNPrZMn48o80I2VBE8EAs_VjOiRDbBPgawYNIN7uxWJ0S-5pBNWdytKvTNX2f3lws6EZDlUV2qj3NiqYLFfVADx6sIF3DhfJKgcoAvl3ln4EULVvzYfKegvI1D69K4PX_VHtINF_-i_desyaiTMkWNjkYkAPpUTxBYRiyNOnihSITwSLjnUpv6QvmST03Y7hPZtSr8wTrk2Hbqkoigs98xHfZVIIWsiCAtya1tStdglcvtTPpBJgG5-ygx9gSQDzD_o5fFMiuRRLF9ulZlqi_h1FrASI90npnxkmGgeXwaK2hSlrZtkUNbvmZCt-jU7LFJY-G5kl9RAZ3bfkCgTiPA4B3fHXPnmEFQvRW4tMcSWovh28HkStuhuhc16pFLkJr8eZqBxZ40JTJzOzaebngoXuGniv1vmGLicAJaO4EyJRqKeLt7M1LYMiwvURlNAwMAeFRWtNZ0Q8TbKdLZl9VgWozS6SbW-e2w3GwIvIt3YBfv8kRgsxBSBO2F4-E3sJ0TP-qsLXHwH6gUyq62e5IUJ2JS42dKyzDUCmy0XMCR6pvm8hepjK-eEleVzUasRpl6huT7s1WaNdekq4rfYu3XZSWbw=w1654-h930-no" width="1654" height="930" /></p>
<h3>Laufen, weil es Spaß macht</h3>
<p>Nach einer Nacht drüber schlafen weiß ich: das ist vollkommen egal. Denn ich laufe, weil es Spaß macht. Was hätte es mir gebracht, wenn ich die Sub 1:50 geschafft hätte? Es sind nur Zahlen, mehr nicht.</p>
<p>https://twitter.com/Ostwestf4le/status/846339613815910401</p>
<p>Insbesondere als ich auf den letzten zwei Kilometern gespürt hatte, dass mein Puls über 180 steigen wollte und mir leicht schummerig wurde, ließ ich die Vernunft siegen und drosselte das Tempo.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/sQBMRNe1dN1XXsOgUUBz4upVSxA8PMS1bWtXlz24Wk_VPq1p-peeW_wmpof3FXX6kea9sDrf8pZIwVdY2YS39oHKMhR2ckEmOJKMoZ1DiJ-kai-Q1HNm98Py2ZrZjn-Z4eFJ8PqkGKSVsF-xKJ0NS4qxN29QiIVj8k8lOZyhcju4PHz6bPNU2IFeQZW2-5cTeH8SqQvGW_oo6HpskP-b3zmz8Ux3jP_nocmVwGOQsIlc-7r99gDZT_IJYMRD91NVpaARqJcphUWqNOdH2GiiTjn5blQg_Unudca1PZ1dfMb6nZNIPOn_dGs8imRFWy2z1dVt4K3zogeLRz0ak3ccsa2fFsO77zrLl0fPM6iDdMJhWzrw1DPzFkfbfntHnJBiadGtuT0jxArAJoNdi5XxQdGWToEg7eu39SaxPvktJNGJjJNMELXvqtqZ4ClbLorCVMoMyjDkTIAP0A-6w9jTwsDyP32oeewwDXe3EEcC1Syc1SiwtT_moWnJSuF-M4cOBabvg7YwWBpoxHXO9de9gn98uwEw5NYDTZ2q6zArcQJu8B-KXkpzowW0OPzaKZPvTpo2cDvbK0tbvNtdnEXoKNk2jNy9lmuftTbcF-zaNwDuRb-GYx0XUA=w1654-h930-no" width="1653" height="930" />Und es ist immer das Beste, auf den Körper zu hören. Das gilt umso mehr, nachdem ich von dem tragischen Todesfall eines 23-jährigen bei Kilometer 4 beim Venloop gehört habe. Der Halbmarathoni hatte einen Herzstillstand, wurde reanimiert, ist aber in der Klinik verstorben 🙁 Das ist es nicht wert, für einen Lauf bis an die Grenze des gesundheitlich Erlaubten zu gehen.</p>
<p>Ich freue mich über einen feinen Lauf, die vielen Begegnungen mit Gleichgesinnten und über einen ereignisreichen Tag in Venlo!</p>
<h3>Das Ende des Tages</h3>
<p>Nach Isogetränken, Wasser und Bananen nach dem Zieleinlauf waren meine Speicher wieder aufgefüllt und es ging um fünf Uhr mit leicht schweren Beinen zurück zum Auto.</p>
<p>Die zwei, drei Kilometer bis zum Stadtrand von Venlo waren ideal zum Auslaufen. Abends daheim fühlte ich mich richtig platt. Die Beine und Füße schmerzten, und haben mich daran erinnert, dass ich ordentlich Gas gegeben habe. Die Enttäuschung beim Zieleinlauf ist immer mehr dem Stolz auf meine neue persönliche Bestzeit gewichen.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/Zf2tWZ9UXPH7W84r7RM4mIbzY1XWTOr23PJFaGQVS-bM-e3_fCMrGgZ3YhcyHbwEULI6r_YOBtIfZ7BK1yLz28rj4M1GKJ3LAb8WPil6YboqJcXAfvXXoKL0KMJJ5Y3Q0WIDH_mpq32xzMQN810BjEVTuC_yzo6gQCLCEw37Jy6acEYJ7bFjSCi-tZVKnT83nhGwYqE-Y7sZ8yniROD2oTB8x2mMKrVKoYq0HpOP4YWEAYa_YcmV5IdJI3NLU6aAfq0fQW-7Ti2KmNCVegV19SESg80N7P0gtT5vn49jkDNJ4oaBFiw3FWiizbsk0Pu8RmmBQaatXpLc60VsyJvstZW6iXzzLCeN6lgHzKuTTZvOHHzztw8tgGDtZ9mumeERnTzwm10DURwXvUMV3tBMVmiNuuYJh5RZZEqwWBiUJSWlQyu56jxaU0UR4UravMtNPDpCl-02zFHsEmVqQDVly-JfhrRl9KUHHErUm068ZtxCW-tVAnc1TbHA8tqCeclFdMqUXx0P4HdEuNk8o34JpIu7MtiYgFyLq5bBEIhNvbAQDdGA8G9JDYLILIUSyR_nRIzWjSXNm66zNgDRff2JtgPS4pHnYP0SwVa9dkpKeYoVk45z4nvolA=w1654-h930-no" width="1654" height="930" /></p>
<h3>Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”</h3>
<p>Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2014/" target="_blank">findet ihr unter #ProjektLaufen2014,</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2015" target="_blank">unter #ProjektLaufen2015</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2016" target="_blank">unter #ProjektLaufen2016</a> und <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2017" target="_blank">#ProjektLaufen2017.</a></p>
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		<title>Vom Laufen, lästiger Routine und zurückgekehrter Freude</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2016/09/07/vom-laufen-laestiger-routine-zurueckgekehrter-freude/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2016/09/07/vom-laufen-laestiger-routine-zurueckgekehrter-freude/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2016 06:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[#ProjektLaufen2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bestzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jogging]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Rekord]]></category>
		<category><![CDATA[Running]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Donnerstag am frühen Abend. Vor fast genau einer Stunde bin ich nach einem stressigen Tag im Büro losgelaufen und sitze nun erschöpft auf der Bank vor dem Haus. Ich bin außer Atem und der Schweiß rinnt von der &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2016/09/07/vom-laufen-laestiger-routine-zurueckgekehrter-freude/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Donnerstag am frühen Abend. Vor fast genau einer Stunde bin ich nach einem stressigen Tag im Büro losgelaufen und sitze nun erschöpft auf der Bank vor dem Haus.<span id="more-32238"></span></p>
<p>Ich bin außer Atem und der Schweiß rinnt von der Stirn auf mein Gesicht herunter. Der Puls, der in der Spitze bei 180 Schlägen pro Minute gelegen hat, beruhigt sich langsam und wandert in den zweistelligen Bereich. In den 60 Minuten zuvor bin ich zwölf Kilometer gelaufen. Yeah! 12 Kilometer unter einer Stunde!</p>
<p>Die Erkenntnis von meinem Lauf lässt sich auf einen ganz einfachen Nenner bringen: der alte Mann kann auch im Training schnell laufen! Eine Tatsache, die ich nicht für möglich gehalten habe.</p>
<h3>Neue Trainingsreize sind wichtig</h3>
<p>Vor einiger Zeit habe ich in einem der zahlreichen Laufbücher gelesen, dass gelegentliche Trainingsreize wichtig und das Salz in der Läufer-Suppe sind. Und ich vermute, dass ich mir diese Reize bei diesem Lauf selbst verpasst habe. Dabei sah es anfangs gar nicht danach aus.</p>
<p>Zwar bin ich die ersten zwei Kilometer mit einer Pace von gut fünf Minuten unterwegs gewesen, doch der Booster kam erst, als ich Richtung Raderbroicher Wald zwei Radfahrer und einen Läufer entdeckt habe. Zuerst habe ich mir die Zweirad-Fans &#8211; ein älteres Ehepaar, das gemütlich durch die Felder geradelt ist &#8211; ins Visier genommen und mich langsam an das Duo Meter für Meter herangearbeitet.</p>
<p>In ihrem Windschatten bin ich dann herausgebrochen und habe die beiden entspannt überholt. Anschließend habe ich den nicht gerade langsamen Läufer ins Visier genommen, der schon ein anderes Kaliber gewesen ist. Die Verfolgungsjagd dauerte deutlich länger als das Einholen der Radfahrer, doch ich war erfolgreich.</p>
<p>Als ich beide Hürden gemeistert hatte, stand nach fünf Kilometern eine Zeit von 24:42 Minuten auf der Uhr. Ich fühlte mich gut und hatte mir vorgenommen, die Pace von unter fünf Minuten möglichst lange aufrecht zu erhalten. Als nach zehn Kilometern 49:48 Minuten auf der Uhr standen, war mein Ehrgeiz nochmals gewachsen und ich wollte das Tempo bis zum Schluss durchhalten.</p>
<p>Und es hat geklappt. Die zwölf Kilometer habe ich unter einer Stunde geschafft und war einfach nur glücklich über dieses unerwartete Erfolgserlebnis.</p>
<h3>Schnell laufen im Training? Kann klappen!</h3>
<p>Einen nicht unwesentlichen Anteil an dem schnellen Lauf hatte <a href="http://amzn.to/2c8QWZ2" target="_blank">meine neue Garmin Forerunner 235 Laufuhr</a>. Dank ihr konnte ich regelmäßig meine Pace im Auge behalten und auch nach dem Überholen der Radfahrer und dem flinken Läufer meine hohe Geschwindigkeit über die komplette Distanz halten und bisweilen sogar ausbauen.</p>
<p>Das war nämlich bislang mein großes Manko. Ich bin schon so oft anfangs viel zu schnell losgelaufen und habe regelmäßig nach der Hälfte der Strecke einen körperlichen Einbruch erlebt, die mich mindestens eine halbe Minute pro Kilometer gekostet hat. Das war dieses Mal anders. Ich konnte das schnelle Tempo den gesamten Lauf aufrechterhalten und das war einfach wunderbar!</p>
<h3>Am Ende bleibt der Stolz &#8211; und der Spaß kehrt zurück</h3>
<p>Erstmals nach langer Zeit habe ich während des Laufes gegen Ende ein Gefühl von Stolz gespürt. Ein Gefühl, das ich lange Zeit nicht mehr hatte, da ich in den vergangenen Wochen &#8211; wenn nicht sogar Monaten &#8211; einfach mein Pensum heruntergespult habe. Mehr nicht.</p>
<p>Das Laufen war für mich oftmals lästige Pflicht, nicht wirkliche Freude. Und das ist seit dem Lauf über zwölf Kilometer in weniger als einer Stunde wieder komplett anders. Die Freude ist zurück. Der Spaß ist wieder da. Ich bin wieder da. Ein tolles Gefühl!<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full" src="https://lh3.googleusercontent.com/Ngm5PBGODOEZ_cqhxII5IHxIt0flvYHFAsVv4G5flpeG-jFB13WA_7EcjlM9rP2bApOhi_stPVqvmhI=w1680-h1050-no" alt="" width="708" height="837" /></p>
<h3>Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”</h3>
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