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	<title>Eltern &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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	<description>Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.</description>
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	<title>Eltern &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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		<title>Rezension: Alte Eltern &#8211; Über das Kümmern und die Zeit, die uns bleibt von Volker Kitz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2024 06:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Womöglich liegt es an meinem Alter (am Ende dieses Jahres werde ich 50 Jahre alt), aber ich mache mir seit einigen Monaten Gedanken über das Leben und was es noch für mich bereithält. Selbstverständlich beschäftige ich mich auch mit meiner &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2024/08/28/rezension-alte-eltern-ueber-das-kuemmern-und-die-zeit-die-uns-bleibt-volker-kitz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Womöglich liegt es an meinem Alter (am Ende dieses Jahres werde ich 50 Jahre alt), aber ich mache mir seit einigen Monaten Gedanken über das Leben und was es noch für mich bereithält. Selbstverständlich beschäftige ich mich auch mit meiner Familie, meinen Eltern und allerlei mehr.<span id="more-50891"></span></p>
<p>Bislang habe ich die Bücher von Volker Kitz wie beispielsweise <a href="https://www.ostwestf4le.de/2016/03/22/rezension-ich-bin-was-ich-darf-volker-kitz/" target="_blank" rel="noopener">Ich bin, was ich darf</a> gelesen. Doch dieses Mal ist das Themenspektrum ein gänzlich anderes.</p>
<h3>Hochaktuell und gesellschaftlich relevant</h3>
<p>Volker Kitz, ein erfolgreicher Autor und Jurist, greift in seinem Buch „<a href="https://amzn.to/3XkEbz4" target="_blank" rel="noopener">Alte Eltern &#8211; Über das Kümmern und die Zeit, die uns bleibt</a>“ ein hochaktuelles und gesellschaftlich relevantes Thema auf. Es geht um eine Reise durch die Herausforderungen und emotionalen Landschaften, die entstehen, wenn sich die Rollen innerhalb der Familie verschieben und Kinder zu Fürsorgern ihrer alternden Eltern werden.</p>
<p><a href="https://amzn.to/3XkEbz4"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-50896" src="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Alte-Eltern-Volker-Kitz-195x300.jpg" alt="Cover Rezension Alte Eltern Volker Kitz" width="195" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Alte-Eltern-Volker-Kitz-195x300.jpg 195w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Alte-Eltern-Volker-Kitz.jpg 529w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a>Der Autor verwebt persönliche Anekdoten mit tiefgründigen Reflexionen über das Altern, die Pflege und die unvermeidliche Konfrontation mit dem Verlust. Sein Buch ist kein praktischer Ratgeber, sondern eine eindringliche Erkundung der menschlichen Seele und der familiären Bindungen, die im Angesicht des Alterns und der Demenz auf die Probe gestellt werden.</p>
<p>Kitz schreibt mit einer aufrichtigen und berührenden Stimme, die den Leser unmittelbar in die Welt seines Vaters einführt, dessen allmählicher Verlust der Orientierung und Erinnerung mit schmerzhafter Klarheit dargestellt wird.</p>
<h3>Impulse zur Selbstreflexion</h3>
<p>Die Erzählung ist durchzogen von philosophischen Fragen nach dem Wesen der Erinnerung, der Identität und der Verantwortung, die wir für unsere Liebsten tragen. Dabei scheut der Autor nicht davor zurück, die Schwierigkeiten und Dilemmata zu beleuchten, die mit der Pflege eines demenzkranken Elternteils einhergehen. En passent liefert Volker Kitz zahlreiche Impulse zur Selbstreflexion.</p>
<p>Die Stärke des Buches liegt in seiner Fähigkeit, universelle Themen anzusprechen, die jeden betreffen können, der sich mit dem Altern auseinandersetzt. Dem Juristen gelingt es, eine Brücke  zwischen seiner persönlichen Geschichte und den Erfahrungen, die viele Menschen teilen, zu schlagen. Er regt zum Nachdenken an über die Art und Weise, wie wir mit unseren älteren Angehörigen umgehen, wie wir Trauer verarbeiten und wie wir uns auf die letzten Momente im Leben unserer Eltern vorbereiten können.</p>
<p>&#8220;<a href="https://amzn.to/3XkEbz4" target="_blank" rel="noopener">Alte Eltern &#8211; Über das Kümmern und die Zeit, die uns bleibt</a>&#8221; ist ein bewegendes Zeugnis der Liebe eines Sohnes zu seinem Vater und der komplexen Emotionen, die mit dem Älterwerden der Menschen, die wir lieben, verbunden sind. Es ist ein Buch, das nicht nur informiert, sondern auch Trost spendet und zum Dialog anregt.</p>
<p>Es verdient einen Platz in den Regalen all jener, die sich mit den tiefsten Fragen des Lebens auseinandersetzen und die bereit sind, sich von einer Geschichte berühren zu lassen, die so persönlich ist und doch so universell.</p>
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		<title>Rezension: Chill mal! Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig von Matthias Jung</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 06:00:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Chill mal! Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig, rät Matthias Jung und hat ein Buch mit dem gleichnamigen Titel über die dramatische Zeit für Heranwachsende und deren Eltrern geschrieben. Neben Vertrauen und Verständnis füreinander ist auch ein &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2022/06/07/rezension-chill-mal-am-ende-der-geduld-ist-noch-viel-pubertaet-uebrig-matthias-jung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://amzn.to/2viQMrB" target="_blank" rel="noopener">Chill mal! Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig</a>, rät Matthias Jung und hat ein Buch mit dem gleichnamigen Titel über die dramatische Zeit für Heranwachsende und deren Eltrern geschrieben.</p>
<p><span id="more-36776"></span><br />
<a href="https://amzn.to/2viQMrB" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignright wp-image-36778 size-medium" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Chill-mal-Matthias-Jung-191x300.jpg" alt="Cover Rezension Chill mal! Matthias Jung" width="191" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Chill-mal-Matthias-Jung-191x300.jpg 191w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Chill-mal-Matthias-Jung.jpg 367w" sizes="(max-width: 191px) 100vw, 191px" /></a>Neben Vertrauen und Verständnis füreinander ist auch ein Leitmotiv für ich essenziell geworden, das Matthias Jung gegen Ende des Buches zitiert: &#8220;Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauche ich es am meisten.&#8221;</p>
<p>Eltern brauchen Humor, Schlagfertigkeit, Verständnis und die Gabe, nicht alles persönlich zu nehmen. Ebenso wichtig ist die Kommunikation, die sich allerdings nicht elenden Monologen ergießen sollte. Stattdessen adressatengerecht kurz und knackig. Ebenso hat kein Teenager Bock auf &#8220;Bei mir früher&#8221;- oder &#8220;Damals war alles besser&#8221;-Geschichten.</p>
<p>Respekt und Liebe sind zwei wichtige Ingredienzen für eine gute gemeinsame Zeit mit wenig Stress. Reibung ist ebenfalls wichtig. Und Authentizität und Vertrauen, um auch loslassen zu können.</p>
<h3>Änderung des Bewusstseins</h3>
<p>&#8220;Wir leben zusammen in getrennten Welten&#8221;, so bringt es der Autor treffend auf den Punkt. Und nicht nur das. Pubertät ist eine Reise. Eine Reise mit Entbehrungen, mit Überraschungen und offenem Ende.</p>
<p>Beim Lesen des Buches &#8211; und auch danach in der Reflektion &#8211; hat bei mir eine Bewusstseinsänderung stattgefunden. Ich schaue anders auf meinen pubertierenden Sohn. Verständnisvoller. Nachgiebiger (allerdings ohne dabei nicht konsequent zu sein). Liebevoller.</p>
<p>Denn jetzt mal ganz im Ernst (auch ein klassischer Spruch meines Sohnes, den wir sogar auf einem T-Shirt verewigt haben &#8211; und er fand es sogar lustig!): am Ende geht es doch darum, Verständnis füreinander zu entwickeln und ins Gespräch zu kommen. Und das, was sich Pubertät nennt, ist oftmals für das Kind absolut anstrengend. Und dann hilft Verständnis viel mehr als motzen und kritisieren.</p>
<h3>Theorie und Praxis im perfekten Mix</h3>
<p>Matthias Jung versteht es, in <span id="productTitle" class="a-size-large"><a href="https://amzn.to/2viQMrB" target="_blank" rel="noopener">Chill mal! Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig</a></span> theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen zu koppeln und amüsant, aber nicht albern, unter das lesende Volk zu bringen. Obwohl: der eine oder andere Witz im Buch hat einen Bart und ist nicht immer wirklich lustig. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau 😉</p>
<p>Neben vielen, vielen Informationen über die Pubertät und die Jugendlichen, die darunter zu leiden haben, waren zwei Erkenntnis für mich besonders erhellend:</p>
<p>1. Ich bin nicht allein. Ich teile mein Schicksal als Vater eines Pubertieres mit vielen anderen Müttern und Vätern.<br />
2. Ich muss lockerer werden. Bisher habe ich gedacht, ich sei als Vater nicht ganz so übel. Das bestätigt mir auch mein Sohn. Aber es geht auch noch besser. Stichwort: Strafen. Denn Strafen bringen meist nichts.</p>
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		<title>Rezension: Die Ältern von Jan Weiler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 06:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkttest]]></category>
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					<description><![CDATA[Nein, es handelt sich nicht um einen Rechtschreibfehler im Titel des neuen Buches von Jan Weiler: Die &#8220;Ältern&#8221; sind als Schreibweise wirklich so gewollt. Schließlich handelt das Werk von den älter werdenden Eltern, die im Pubertätsprozess ihrer Kinder langsam aber &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2020/09/15/rezension-die-aeltern-jan-weiler/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es handelt sich nicht um einen Rechtschreibfehler im Titel <a href="https://amzn.to/2YXe034" target="_blank" rel="noopener noreferrer">des neuen Buches von Jan Weiler: Die &#8220;Ältern</a>&#8221; sind als Schreibweise wirklich so gewollt. <span id="more-43421"></span></p>
<p>Schließlich handelt das Werk von den älter werdenden Eltern, die im Pubertätsprozess ihrer Kinder langsam aber sicher auf die Zielgerade einbiegen. Dabei fühlte es sich wie gestern an, als die lieben Kleinen gewickelt, getröstet und gefördert worden sind. Und nun sind sie dem Kindergarten und der Grundschule längst entwachsen, haben eigene Meinung und eigene Sichten auf das Leben und brauchen alles &#8211; nur nicht mehr die mehr oder weniger klugen Ratschläge ihrer oftmals als spießig wahrgenommenen Eltern.</p>
<p><a href="https://amzn.to/2YXe034"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-43422" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Die-Aeltern-Jan-Weiler-Till-Hafenbrak-194x300.jpg" alt="Cover Rezension Die Ältern Jan Weiler Till Hafenbrak" width="194" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Die-Aeltern-Jan-Weiler-Till-Hafenbrak-194x300.jpg 194w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Die-Aeltern-Jan-Weiler-Till-Hafenbrak.jpg 408w" sizes="(max-width: 194px) 100vw, 194px" /></a>Es geht in <a href="https://amzn.to/2YXe034" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Ältern</a> um das &#8220;flügge werden&#8221; der Kinder, die längst keine Kinder mehr sind und ihr eigenes Leben leben wollen und das vehement einfordern. Diese Autonomie klappt oft erstaunlich gut &#8211; um am Ende aber doch Daddys Kreditkarte oder Mutters Kochkünste bemühen zu müssen.</p>
<p>Die Geschichten handeln vom Alltag in der Familie Weiler, von der vermutlich letzten gemeinsamen Urlaubsreise nach Südeuropa und skurrilen Erlebnissen im schulischen Kontext. Kurz gesagt vom ganz normalen Wahnsinn, den Eltern mit Töchtern und Söhnen im Teenager-Alter tagein, tagaus bewältigen müssen, ohne dabei den Verstand zu verlieren 🙂</p>
<h3>Was kommt nach Carla und Nick?</h3>
<p>145 Seiten amüsante Unterhaltung bietet Jan Weilers neueste Streich. In dem Buch aus dem Piper Verlag habe ich mich mehrfach schmunzelnd und laut lachend als Vater von zwei Söhnen im Alter von 13 und 17 Jahren wiedererkannt. Insbesondere mein Großer hat in den vergangenen Monaten eine Metamorphose vom Kind zum jungen Erwachsenen erlebt, die sich in vielen Situationen wiederfindet, von denen auch Weiler berichtet.</p>
<p>Die Frage aller Fragen bleibt aber (noch) unbeantwortet: was kommt nach Carla und Nick, wenn Tochter und Sohn dem Teenager-Alter entwachsen sind und sich die Pubertiere gehäutet haben und als Adoleszentin und Adoleszent durchs Leben gehen?</p>
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		<title>Rezension: Familienjahre &#8211; Wie unser Leben mit Kindern gelingt von Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2020 07:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkttest]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Schulte-Markwort]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Pubertät]]></category>
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					<description><![CDATA[Familienjahre. Mir gefällt schon der Begriff. Und das sage ich nicht nur als Vater von zwei Söhnen und Ehemann einer Mutter. Schließlich bezeichnen die Familienjahre die Zeit, die für die heranwachsenden Kinder mindestens genauso prägend und entscheidend sind wie für &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2020/01/02/rezension-familienjahre-wie-unser-leben-mit-kindern-gelingt-prof-dr-michael-schulte-markwort/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Familienjahre. Mir gefällt schon der Begriff. Und das sage ich nicht nur als Vater von zwei Söhnen und Ehemann einer Mutter. Schließlich bezeichnen die Familienjahre die Zeit, die für die heranwachsenden Kinder mindestens genauso prägend und entscheidend sind wie für die Eltern.<span id="more-41610"></span></p>
<p>Und damit war klar, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte. In seinem neuesten Werk mit dem Titel <a href="https://amzn.to/2rUoUsM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Familienjahre &#8211; Wie unser Leben mit Kindern gelingt</a> begleitet der Psychotherapeut Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort die Entwicklung einer Familie vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Auszug des erwachsenen Kindes.</p>
<p><a href="https://amzn.to/2rUoUsM"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-41611" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Familienjahre-Wie-unser-Leben-mit-Kindern-gelingt-Prof.-Dr.-Michael-Schulte-Markwort-189x300.jpg" alt="Cover Rezension Familienjahre Wie unser Leben mit Kindern gelingt Prof. Dr. Michael Schulte Markwort" width="189" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Familienjahre-Wie-unser-Leben-mit-Kindern-gelingt-Prof.-Dr.-Michael-Schulte-Markwort-189x300.jpg 189w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Familienjahre-Wie-unser-Leben-mit-Kindern-gelingt-Prof.-Dr.-Michael-Schulte-Markwort.jpg 373w" sizes="auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px" /></a>Das Schöne an dem knapp 300 Seiten starken Taschenbuch ist die Aufteilung nach Lebensabschnitten des Kindes. Also von der Wiege direkt nach der Geburt bis zum Umzugswagen, der den Weg in das eigene Leben weist, wenn man so will.</p>
<p>Meine beiden Söhne sind 13 und 16 Jahre alt und weiterer Nachwuchs ist nicht geplant. Deshalb habe ich die ersten sechs Kapitel nur quergelesen und überflogen. Ab Kapitel 7 war ich dann wieder komplett am Start und habe das Buch verschlungen.</p>
<p>Schulte-Markwort steht für eine pädagogische Richtung, die weniger von Verboten und Sanktionen getrieben ist, und stellt das Miteinander, die Kommunikation auf Augenhöhe und die positive Verstärkung in den Vordergrund. Dieses Konzept kommt auch bei <a href="https://amzn.to/2rUoUsM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Familienjahre</a> rasch zum Ausdruck.</p>
<p>Die am Ende eines jeden Kapitels eingeflochtene Rubrik &#8220;THINK!&#8221; fasst die Hauptaussagen des Abschnitts kurz und prägnant zusammen. Das ist ideal zum Reflektieren des eigenen Verhaltens. Nicht minder lesenswert sind die fiktiven Briefe, die der Professor an das Kind in seinen unterschiedlichen Lebensphasen verfasst hat.</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass viele junge Paare, die sich mit dem Gedanken einer Familiengründung tragen, genauso von dem Buch profitieren können wie ältere Eltern mit Kindern in der Schule. &#8220;Familienjahre&#8221; ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Handbuch. Ein Buch, das nicht nur einmal gelesen, sondern immer wieder gern in die Hand genommen wird. Am Ende geht es darum, das erworbene Wissen anzuwenden und in die Tat umzusetzen.</p>
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		<title>Abschied ist ein scharfes Schwert &#8211; das Kind fährt weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Feb 2018 07:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Aschau]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Gymnasium Korschenbroich]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchberg]]></category>
		<category><![CDATA[Kitzbühl]]></category>
		<category><![CDATA[Kitzbühler Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Liam]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Skifahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
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					<description><![CDATA[Abschied ist ein scharfes Schwert, das oft so tief ins Herz Dir fährt. Der Refrain eines Schlagers von Roger Whittaker aus dem Jahr 1984 kommt mir in den Sinn, als ich mich am Donnerstag Morgen von meiner Frau und meinen &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2018/02/03/abschied-ist-ein-scharfes-schwert-das-kind-faehrt-weg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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</ol>
</div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Abschied ist ein scharfes Schwert, das oft so tief ins Herz Dir fährt.</p>
<p><span id="more-35990"></span></p>
<p>Der Refrain <a href="http://amzn.to/2nxIp4i" target="_blank" rel="noopener">eines Schlagers von Roger Whittaker</a> aus dem Jahr 1984 kommt mir in den Sinn, als ich mich am Donnerstag Morgen von meiner Frau und meinen Kindern verabschiede. Auf dem Weg zur Bahn denke ich darüber nach, dass ich den großen Sohn heute Abend für acht Tage verabschieden werde.</p>
<div class="video-wrapped" style="width: 620px; height: 349px; background-image: url('https://www.ostwestf4le.de/wp-content/plugins/video-embed-privacy/preview/fC4QnduEpZU.jpg')" data-embed-frame="&lt;iframe title=&quot;Abschied ist ein scharfes Schwert....&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;349&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/fC4QnduEpZU?feature=oembed&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;" data-embed-play="Abspielen&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;Das Video wird von Youtube eingebettet abespielt. Es gilt die &lt;a href=&quot;https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Datenschutzerklärung von Google&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;">
<div class="video-wrapped-nojs">Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.<br /><a href="https://www.youtube.com/watch?v=fC4QnduEpZU">https://www.youtube.com/watch?v=fC4QnduEpZU</a></div>
</div>
<h3>Rückblende</h3>
<p>Rückblende. Zwei Jahre zuvor ist meine emotionale Welt ähnlich. Der große Sohn wird <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2016/02/03/abschied-nehmen-die-eigenen-kinder-werden-gross/" target="_blank" rel="noopener">zum Schüleraustausch nach Brighton</a> fahren. In einer Gastfamilie verbringt er seine Zeit und wird neben Südengland auch London live erleben.</p>
<p>Schon damals fühlte sich der Abschied schwer an. Es ist ungewohnt, das Kind nicht bei und um sich zu haben. Liam fehlt morgens beim Frühstück, abends beim Essen und das Wochenende ebenfalls. Wir sitzen zu dritt am Tisch und es ist offensichtlich. <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2011/08/13/familienleben-zu-dritt-einer-fehlt/" target="_blank" rel="noopener">Ein Kind fehlt</a>.</p>
<p>Dieses Jahr ist es nicht anders. Für acht Tage geht es nach Tirol in Österreich zum Skifahren. Die Tasche ist gepackt, der Rucksack mit Knabbereien, Süßigkeiten und Getränken (Keine Energydrinks! Die Schüler sollen im Bus schlafen!) prall gefüllt.</p>
<h3>Schlechter Schlaf</h3>
<p>In den Tagen vor der Abfahrt habe ich schlecht geschlafen. Viele Gedanken sind mir durch den Kopf gegangen, rationale und irrationale Gedanken haben sich einen Kampf geliefert. Es ging mir nicht gut.<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0;" src="https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m28!1m12!1m3!1d2664627.6992762354!2d7.17046302936307!3d49.292017299746874!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!4m13!3e0!4m5!1s0x47b8ad6f82585ca3%3A0xa5791d614fe4b961!2sKorschenbroich!3m2!1d51.1894661!2d6.514404799999999!4m5!1s0x4777b30c6db0c605%3A0x3153e4357234c930!2sAschau%2C+Aschau+Dorf+57%2C+6365+Kirchberg+in+Tirol%2C+%C3%96sterreich!3m2!1d47.3831079!2d12.309191799999999!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1517574270002" width="800" height="600" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Auch am Donnerstag geht es mir nicht gut. Für halb neun am Abend war die Fahrt Richtung Kitzbühler Alpen geplant. Wir sind zehn Minuten vorher angekommen und sehen, dass sich die Abfahrt sicher noch verzögern wird. Anfangs steht Liam bei uns, doch nach und nach trudeln seine Kumpels ein und plötzlich verabschiedet er sich von uns mit der großen Reisetasche und dem Rucksack.</p>
<p>Anne und ich plaudern mit anderen Eltern und ein wenig verfliegt meine Trauer. Wieso eigentlich Trauer? Ist doch Quatsch! Liam hat die Gelegenheit, ein tolles Abenteuer im Schnee zu erleben und wird eine klasse Zeit haben. Es gibt keinen Grund traurig zu sein &#8211; vielmehr ist das ein Grund, sich für das Kind zu freuen.</p>
<h3>Bye, bye, Großer</h3>
<p>Es wird 21 Uhr und dann geht alles ganz schnell. Die Koffer sind sicher verstaut, die Schülerinnen und Schüler haben ihre Plätze im Bus eingenommen.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter " src="https://lh3.googleusercontent.com/08GcGlLz4goLLpOCJGYu_CkEkow53NqVKRG_IyiqINVusnsk6n2iOhlvlhRCVKjrQ3bhYcP5a-Y-672P36JdvBUvVcg1kbmgT6JDdi-AGhO8BwX-SuLyjUjgx83pq9afSbMYOJqc4kUFJm6xmw1cJRsaBTCleEKb9Bs7FOGQDZrUjJr87o9F6l2DN8w6Cg9YHT2_E6XVMT54JYkBbKiXUOO6ZD-cayQTSfKdnlKGWiAyHe3H_vRgpzH9J6arpEHkh9NFrsFJR9cWDao9hnXOh5UgtPmzOQ9COeblhI7bisI3MkAPi8mw-eba25gjbEWjsaf8qdsNwx18kQlm8RmbyPKVt8Si0LUV6eid7x3I1KcyBXpfYIF0A3wcv6_cTk9aQKuPZ4WPmUdK2Jd94GvxBtF5YaHjnZljCuGFsO6en8McH9_LZELu0_HdUSPplaXuCUJBSklrwEKD3XtVGjwzz_8XufZiCu-uMeRxre_HF5IJR87CqAbfZs_GJuTeOT276_o61IL_k_0qWaEzHoySPAPur_hpknPuPzXziToYh5yFIHuP3kUtzx-Nmbmk-84ixxV1TZAL5sMaDuWquMzJSttAdKpQVQKiQ-0fKylJ=w1648-h930-no" width="640" height="361" />Ein Doppeldeckerbus mit Anhänger für die Ski, Schuhe und vieles mehr sowie ein klassischer Reisebus machen sich auf den Weg Richtung Kirchberg in Tirol.</p>
<p>Ein kurzes Winken von dem Platz im ersten Stock des Busses und dann sehe ich nur noch die Rücklichter des Trosses auf seinem Weg ins knapp 780 Kilometer entfernte Aschau.</p>
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		<title>Rezension: Mutterblues von Silke Burmester</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2017/06/20/rezension-mutterblues-silke-burmester/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2017 06:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkttest]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[AnnenMayKantereit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterkind]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Kiepenheuer & Witsch]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[KiWi-Taschenbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Pubertät]]></category>
		<category><![CDATA[Silke Burmester]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Pubertät ist ein großer Einschnitt im Leben eines Jugendlichen. Doch nicht nur die Teens leiden unter dieser Phase, in der die Abnabelung vom Elternhaus einher geht mit ersten Erfahrungen mit Sex und Alkohol, Liebe und Partnerschaft und das Ausprobieren &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/06/20/rezension-mutterblues-silke-burmester/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pubertät ist ein großer Einschnitt im Leben eines Jugendlichen. Doch nicht nur die Teens leiden unter dieser Phase, in der die Abnabelung vom Elternhaus einher geht mit ersten Erfahrungen mit Sex und Alkohol, Liebe und Partnerschaft und das Ausprobieren einen großen Stellenwert im Leben einnimmt.<span id="more-34033"></span></p>
<p>Am Ende der Pubertät stehen die Zeichen auf Trennung. Das Kind &#8211; das lange zu einem jungen Heranwachsenden gereift ist &#8211; wird früher oder später das Haus verlassen und auf eigenen Füßen stehen. &#8220;Mein Kind wird erwachsen, und was werde ich?&#8221;, hat sich Silke Burmester gefragt, als sie diese schmerzvolle Phase mit ihrem Son Ben durchgemacht hat.</p>
<p>In <a href="http://amzn.to/2swMgTu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mutterblues</a> lässt sie uns an dem Wechselbad der Gefühle teilhaben und beginnt die Erzählung mit der Zeit, als Ben 14 ist und die Bauarbeiten in dessen Gehirn in vollem Gange sind. Das Bild der Baustelle im Kopf ist übrigens perfekt gewählt, denn das Hirn ist im Umbauzustand, in dem an allen Ecken und Ende gearbeitet wird. Die verschiedenen Bereiche benötigen unterschiedlich lange zur Renovierung und dummerweise wird die Region, die für die Vernunft verantwortlich ist, erst als letztes fertiggestellt. Dann ist das Pubertier ungefähr 17 Jahre alt.</p>
<h3>Es ist alles nur eine Phase</h3>
<p><a href="http://amzn.to/2swMgTu"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-34119" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Mutterblues-Silke-Burmester-191x300.jpg" alt="Cover Rezension Mutterblues Silke Burmester" width="191" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Mutterblues-Silke-Burmester-191x300.jpg 191w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Mutterblues-Silke-Burmester.jpg 333w" sizes="auto, (max-width: 191px) 100vw, 191px" /></a>Mit diesem Wissen helfen sich Eltern über die schwierige Zeit mit den lieben Kleinen hinweg. &#8220;Es ist nur eine Phase, das geht vorbei!&#8221; und &#8220;Die Biochemie ist schuld!&#8221; sind zwei hilfreiche Mantras. Burmester schreibt über ihre Seelenpein aus der Sicht der Mutter eines Sohnes. Die Abnabelungsprozesse einer Tochter bleiben &#8211; mangels Existenz &#8211; genauso außen vor wie die Sicht des Vaters, dem aber ein eigenes Kapitel gewidmet ist.</p>
<p>Denn nicht nur die Mutter hat unter der sich immer weiter entwickelnden Selbständigkeit des Sprösslings zu leiden. Auch für die Väter ist die Pubertät des Kindes eine große Herausforderung. Apropos Vater und Mann: Zwischendurch wird das Buch für meinen Geschmack ein wenig zu feministisch, aber das mag auch meinem Geschlecht geschuldet sein.</p>
<p>Die Autorin holt im Kapitel &#8220;Abschied an allen Fronten&#8221; thematisch weit aus, um die Brücke zwischen dem Abschiedsschmerz mit dem Heranwachsenden und der Menopause und dem Klimakterium zu erklären. Und da gibt es auch die Eifersucht der Eltern auf das Kind: Vater und Mutter werden alt, der Sohn oder die Tochter sind in der Blüte des Lebens. Der Vater konkurriert mit dem Sohn, die Mutter imitiert die Tochter mit ihrer Kleidung. Es ist nicht einfach.</p>
<h3>Kein fröhlicher Frauen-Roman</h3>
<p>Auch wenn es die angenehme Art, über das Thema zu schreiben, vielleicht anders suggeriert: Mutter-Blues ist kein fröhlicher Frauen- oder Mutter-Roman über das flügge werden der eigenen Brut. Silke Burmester steckt den Finger in die verletzte Wunde und nennt Dinge beim Namen und beschönigt nichts. Sie ist traurig, frustriert und verzweifelt über das Erwachsenwerden des Sohnes. Und wütend, unleidlich und auch mal scheiße drauf. Und das ist gut so.</p>
<p>Schließlich reicht es nicht aus, den gefährlichen Cocktail aus juveniler Nestflucht und einsetzenden Wechseljahren mit Hormonen und Psychopharmaka zu bekämpfen. Es geht stattdessen darum, einen der größten Abschiedsprozesse des Lebens zu meistern und dabei nicht vor die Hunde zu gehen und sich in unendlicher Traurigkeit zu verlieren.</p>
<p>Symptomatisch und bezeichnend zugleich ist ein Song, der zur Gefühlslage wie die Faust aufs Auge passt: Der <a href="http://amzn.to/2sxab5d" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Song &#8220;Oft gefragt&#8221; von AnnenMayKantereit</a>:</p>
<div class="video-wrapped" style="width: 620px; height: 349px; background-image: url('https://www.ostwestf4le.de/wp-content/plugins/video-embed-privacy/preview/TxZMfufRJfo.jpg')" data-embed-frame="&lt;iframe title=&quot;Oft Gefragt - AnnenMayKantereit (Offizielles Video)&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;349&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/TxZMfufRJfo?feature=oembed&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;" data-embed-play="Abspielen&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;Das Video wird von Youtube eingebettet abespielt. Es gilt die &lt;a href=&quot;https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Datenschutzerklärung von Google&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;">
<div class="video-wrapped-nojs">Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.<br /><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TxZMfufRJfo">https://www.youtube.com/watch?v=TxZMfufRJfo</a></div>
</div>
<h3>Trauerarbeit ist gefragt</h3>
<p>Und der <a href="http://amzn.to/2swMgTu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mutterblues</a>  bedeutet auch: Emotionen zulassen, Raum und Zeit zur Trauer und zum Trauern generell lassen.</p>
<p>Silke Burmester hat diesbezüglich eine To Do-Liste aufgestellt:</p>
<p>1. Lassen Sie die Trauer zu!<br />
2. Lassen Sie die Trauer zu!<br />
3. Lassen Sie die Trauer zu!</p>
<p>Darüber hinaus ermuntert sie die verlassenen Mütter, wilde, ich-bezogene und sinnliche Dinge zu tun. Solche Dinge, die dem Seelenschmerz ein Gefühl der Lebendigkeit entgegensetzen. Ob das beispielsweise der junge Liebhaber sein muss, das ist Geschmackssache. Und im übrigen eine Idee der Autorin, die keine Freundin der Monogamie ist.</p>
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		<title>Die ewige Sorge um die Eltern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2017 06:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Dad]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mum]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Sorge]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir werden älter. Jeden Tag aufs Neue. Und mit uns alle Menschen um uns herum. Als junger Mensch ist mir das selten bewusst geworden. Doch seitdem ich die magische Marke von vierzig Jahren überschritten habe, wird es immer deutlicher. Und &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/05/20/die-ewige-sorge-um-die-eltern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir werden älter. Jeden Tag aufs Neue. Und mit uns alle Menschen um uns herum. Als junger Mensch ist mir das selten bewusst geworden. <span id="more-33929"></span></p>
<p>Doch <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2014/12/13/happy-birthday-einige-gedanken-zu-meinem-vierzigsten-geburtstag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seitdem ich die magische Marke von vierzig Jahren überschritten habe</a>, wird es immer deutlicher. Und das alt werden &#8211; und auch das alt sein &#8211; beziehe ich weniger auf mich als auf meine mir besonders nahestehenden Menschen. Meine Eltern.</p>
<p>Je älter die Eltern werden, umso größer werden die Sorgen. Erst kürzlich stand bei einem meiner Herzmenschen wieder eine Operation an. Zwar war es dieses Mal nicht so krass wie vor einiger Zeit, <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">als mein Dad im Herzzentrum in Bad Oeynhausen war</a>, aber dennoch.</p>
<h3>Das Warten auf die Operation</h3>
<p>Am Abend vor der Operation bin ich mit den Gedanken an meinen Vater und die bevorstehende Operation ins Bett gegangen und konnte an nichts anderes denken. In der Nacht vor der Operation habe ich schlecht geschlafen und bin Stunde um Stunde aufgewacht.</p>
<p>Ja, es ist ein Routine-Eingriff. Ein Eingriff, der regelmäßig vorgenommen und der im Prinzip ohne Komplikationen verläuft. Aber kann man bei über 65-jährigen überhaupt von Routine-Eingriffen sprechen? Ist es je nach Krankengeschichte nicht so, dass jede OP riskant ist?</p>
<p>Am Montag Morgen stand dann fest, dass nachmittags um 14 Uhr operiert wird. Erleichterung machte sich bei mir breit. Denn <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seit Januar 2015 bin ich regelrecht traumatisiert</a>, was bevorstehende Operationen und das Warten darauf angeht.</p>
<p>Und auch den ganzen Vormittag und Mittag über galt mein Blick regelmäßig der Uhr. 10 Uhr, 10:30 Uhr, 11 Uhr und so weiter und so fort. 12:15 Uhr. Noch eindreiviertel Stunde. Was mein Dad wohl gerade macht? Wird er für die Anästhesie vorbereitet?</p>
<p>https://twitter.com/Ostwestf4le/status/851413539390664708</p>
<h3>Überraschende Wende</h3>
<p>Dann war es 14 Uhr und meine Nervosität wuchs und wuchs. Familienmitglieder hatten virtuell eine Kerze entzündet und Anne zu Hause ebenfalls eine Kerze brennen lassen. Das ist Familie: auch wenn wir hunderte Kilometer voneinander getrennt sind, so sind wir im Herzen vereint und spenden uns gegenseitig Zuspruch, Kraft und Zuwendung.</p>
<p>Ich hatte das Glück, mich während der Operation mit Arbeit im Büro abzulenken. Auch wenn das Vorhaben der Ablenkung nur mittelmäßig gut geklappt hat. Aber immerhin etwas.</p>
<p>Wider Erwarten und eigentlich viel zu früh kam um viertel vor drei eine WhatsApp-Nachricht. Von meinem Daddy. Ich bemerkte, wie mir während des Lesens ein kalter Schauer über den Rücken lief und sich Feuchtigkeit in den Augen ansammelt. Alles war gut. Dad geht es gut. Die Operation ist vorgezogen worden und mein Vater war bereits früher an der Reihe.</p>
<p>Und weil es kitschiger nicht sein könnte, hellte sich just in diesem Augenblick der Himmel auf und die Sonne leuchtete durch mein Bürofenster.</p>
<h3>Die Rollen ändern sich</h3>
<p>Eins ist mir auch klar geworden. Früher haben sich meine Eltern aufopferungsvoll um mich gekümmert, mich aufgezogen und zu dem gemacht, was ich bin. Und sich um mich gesorgt.</p>
<p>Jetzt bin ich an der Reihe. Mit dem Sorgen machen um die Eltern und auch mit dem Helfen der Eltern. Und ich kann doch so wenig davon zurückgeben, was mir einst von ihnen gegeben wurde.</p>
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		<title>Furchtlos? Nein! Wovor ich Angst habe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 07:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
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					<description><![CDATA[Grummeln im Bauch. Sorge. Angst. Todesangst. Diese Aneinanderreihung von Wörtern beschreibt eine Spirale, die mir nicht fremd ist. Ich habe bisher selten Erfahrung damit gemacht, doch solch ein Erlebnis möchte ich nicht alle Tage haben. Es ist die Hölle, es &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/01/31/furchtlos-nein-wovor-ich-angst-habe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Grummeln im Bauch. Sorge. Angst. Todesangst.<span id="more-33173"></span></p>
<p>Diese Aneinanderreihung von Wörtern beschreibt eine Spirale, die mir nicht fremd ist. Ich habe bisher selten Erfahrung damit gemacht, doch solch ein Erlebnis möchte ich nicht alle Tage haben. Es ist die Hölle, es kostet Kraft und es zeigt dir die Grenzen deines eigenen Lebens auf.</p>
<p>Insofern habe ich &#8220;nur&#8221; Angst um meine Mitmenschen. Wer jemals um das Leben eines lieben Menschen gebangt hat, weiß wovon ich schreibe. Vor gut zwei Jahren <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/" target="_blank">ging es mir mit meinem Vater so</a>. Und eindreiviertel Jahr später <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2016/02/28/mum-das-krankenhaus-und-die-familie/" target="_blank">passierte meiner Mutter etwas ähnliches</a>. Bei solchen Erlebnissen stellt sich keine Routine ein, im Gegenteil.</p>
<p>Und die Einschläge kommen immer näher! Machen wir uns nichts vor. Wir alle werden älter. Ich bin bereits über 40, meine Mum ist über 60 und mein Dad wird in zweieinhalb Jahren 70 Jahre. alt.</p>
<h3>Materielle Sorgen? Wenn es das nur wäre!</h3>
<p>Ich habe keine materiellen Sorgen. Das mag daran liegen, dass ich mir über solche Themen <del>keine</del> nur wenig Gedanken mache. Vielleicht ist das auch ein Extrakt meiner Erfahrungen der vergangenen Jahre. Wer sich jemals so um einen Herzmenschen gesorgt hat, für den sind materielle Sorgen nur ein kleines Übel. Eine kaputte Waschmaschine kann repariert werden. Eine Delle im Auto lässt sich ausbeulen. Das kostet alles nur Geld.</p>
<p>Ist die Gesundheit eines Menschen lädiert und sein Leben in Gefahr, dann lässt sich das manchmal nicht so einfach reparieren. Dann sind Untersuchungen nötig, dann werden Operationen geplant, verschoben und dann endlich vorgenommen. Und dann gibt es dieses unendlich erscheinende Warten. Das Warten auf die Diagnose, das Warten auf die Operation, das Warten auf das Aufwachen aus der Narkose.</p>
<h3>Sorgen um die Herzmenschen hören nicht auf</h3>
<p>Und je älter ich werde, umso deutlicher wird mir bewusst, dass das Leben endlich ist. Dass die gemeinsame Zeit mit meinen Lieben endlich ist. Und dass jeder Augenblick kostbar ist.</p>
<p>Viel zu oft gerät dies in Vergessenheit.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/ebOxCC-gXpns99_XTRoOZ0qf4exFf6KpfRaOprFv8wT_Md7-KUqU18jqvfWN5IObGjXdp9so1jg=w2064-h1161-no" alt="Wald Baum schwarz-weiß" width="2064" height="1161" /></p>
<h3>Was soll das eigentlich?</h3>
<p>Dieser Artikel ist Teil meiner <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/Blogger-Challenge" target="_blank">30 Tage Blogger-Challenge</a>. Hier gibt es weitere Infos zum <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2017/01/07/die-30-tage-blogger-challenge/" target="_blank">Start der Serie und alle Themen</a>, die in den 30 Tagen enthalten sind.</p>
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		<title>Abschied nehmen auf Zeit &#8211; die eigenen Kinder werden groß</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2016/02/03/abschied-nehmen-die-eigenen-kinder-werden-gross/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2016 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Brighton]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Gymnasium Korschenbroich]]></category>
		<category><![CDATA[Hastings]]></category>
		<category><![CDATA[Klippenwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Liam]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Schüleraustausch]]></category>
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					<description><![CDATA[Montag Morgen, kurz nach sechs. Ich bin in der Küche, genieße den ersten Kaffee des Tages und bereite gleich das Frühstück vor. Von Genießen kann aber eigentlich keine Rede sein, denn ich bin aufgeregt und hibbelig. Um halb neun werde &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2016/02/03/abschied-nehmen-die-eigenen-kinder-werden-gross/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Montag Morgen, kurz nach sechs. Ich bin in der Küche, genieße den ersten Kaffee des Tages und bereite gleich das Frühstück vor.<span id="more-30698"></span></p>
<p>Von Genießen kann aber eigentlich keine Rede sein, denn ich bin aufgeregt und hibbelig. Um halb neun werde ich mit Anne und Liam nach Korschenbroich fahren und den großen Sohn zum Bus bringen. Gemeinsam mit siebzig Schülerinnen und Schülern geht es für sechs Tage nach Brighton zum Schüleraustausch.</p>
<p>Über Calais geht es mit der Fähre nach Dover und dann in den Süden Englands. Neben dem Aufenthalt in der Gastfamilie fahren die Kinder am Mittwoch und Freitag auch zwei Tage nach London und sind in Gruppen in der Metropole unterwegs.<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0;" src="https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m28!1m12!1m3!1d5158698.973660685!2d-1.3188828720495216!3d50.85161041523871!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!4m13!3e0!4m5!1s0x47b8ad68555f958f%3A0xeb2ca7e335a9584b!2sGymnasium+Korschenbroich%2C+Don-Bosco-Stra%C3%9Fe+4%2C+41352+Korschenbroich%2C+Deutschland!3m2!1d51.1889022!2d6.5138202!4m5!1s0x48758509f6294167%3A0x9cc6af7a727d0ef9!2sBrighton%2C+The+City+of+Brighton+and+Hove%2C+Vereinigtes+K%C3%B6nigreich!3m2!1d50.82253!2d-0.137163!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1454412260168" width="600" height="450" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Ich habe die Coolness des Großen vor der Abfahrt bewundert. Während wir seine Tasche gepackt haben und bisweilen wehmütig geworden sind &#8211; ohne es uns anmerken zu lassen -, war es für ihn ein Wochenende wie jedes andere. Routine. Insbesondere in solchen Augenblicken bewundere ich Kinder und ihre Sorglosigkeit.</p>
<p>Andererseits: wieso mache ich mir Sorgen?</p>
<p>Es kommt der Augenblick, an dem du lernst, loszulassen. Der Augenblick, wenn du lernst, deinem Sohn die Freiheit zu gönnen und es zu genießen, dass er die Möglichkeit hat, etwas von der Welt zu sehen. Ich kann ihm vollkommen vertrauen, das ist nicht die Frage. Aber die Sorge und das mulmige Gefühl bleibt doch bestehen, auch wenn er im April bereits dreizehn Jahre alt wird.</p>
<h4>Erinnerungen an 1989</h4>
<p>Unweigerlich denke ich an April 1989. Ich war damals zarte vierzehn und bin mit der Schule nach Wales gereist. Bei Peter Evans und seiner Familie habe ich eine Woche verbracht und hatte eine tolle Zeit. Ich wünsche Liam eine mindestens genauso schöne Zeit mit vielen spannenden Eindrücken und Erlebnissen.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter" src="https://lh3.googleusercontent.com/-vBmVvKQdp8M/Vq8gcbDkLCI/AAAAAAAA8pw/jxYJV7huXi4/s1152-Ic42/01.02.16%252520-%2525201.jpg" alt="" width="750" height="422" />Als wir am Montag gegen halb neun am Gymnasium Korschenbroich angekommen sind, war gleich die wuselige Reise-Atmosphäre spürbar. Mich hat aber eins überrascht. Es war erstaunlich, wie viele Eltern Kinder hatten, die noch nie einige Tage von daheim gewesen sind. Es war wirklich das erste Mal, dass die Zwölf- und 13-jährigen Schülerinnen und Schüler das erste Mal ohne Eltern unterwegs gewesen sind.</p>
<p>Meine Kids kennen diese Situation schon länger. <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2015/08/10/happy-birthday-eigenheim-was-ist-plural-von-heimat/" target="_blank">Als wir damals unser Haus gebaut haben</a>, war Liam beispielsweise als Zweijähriger ohne Probleme zwei Wochen <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2014/06/25/meine-kindheit-in-ostwestfalen/" target="_blank">bei meinen Eltern in Ostwestfalen</a>. Und auch der kleine Sohn war bereits ohne seine Eltern in OWL in den Ferien. Wieso auch nicht? Die Großeltern haben Spaß, die Kids genießen es und auch die Eltern freuen sich über ein wenig Zeit zu zweit.</p>
<h4>WhatsApp aus England</h4>
<p>Zurück zum Montag. Um kurz nach neun haben sich die beiden Reisebusse mit vier Lehrkräften und mehr als siebzig Schülern auf den Weg gemacht und zum ersten Mal war da ein kleines Gefühl der Leere.</p>
<p>Doch die Arbeit im Büro sorgte bei mir für Ablenkung und Zerstreuung. Bis zum Abend, als ich nach Hause gekommen bin und anstelle von zwei Jungs nur einen vorgefunden habe. Liam hatte sich bis dato auch noch nicht gemeldet und das trug nicht zu meiner Entspannung bei. Eltern-Sorgen halt 🙂</p>
<p>Das Tisch decken für das Abendessen brachte mich auf andere Gedanken und dann saßen wir zu dritt am Tisch. Mit den Worten &#8220;Jetzt sind wir alleine&#8221;, hat der kleine Sohn das gemeinsame Abendessen am Montag Abend zu dritt eröffnet. Ein Platz blieb leer.</p>
<p>Um Punkt halb neun kam sie dann endlich, die langersehnte Nachricht per WhatsApp: Liam ist gut angekommen, trotz stürmischer See gab es keine Probleme auf der Fähre und die Gastfamilie ist klasse. Neben zwei Katzen (Liam liebt Katzen) ist auch ein Hund an Bord. Alles gut.</p>
<p>https://twitter.com/Ostwestf4le/status/694244879375941632</p>
<p>Als ich abends bei Luke am Bett gesessen habe, konnte ich ein weiteres Kapitel im Buch &#8220;entspanntes Denken lernen&#8221; aufschlagen. Er meinte trocken: &#8220;Jetzt haben wir Liam bis zum Samstag nicht &#8211; aber ein Tag ist ja schon vergangen.&#8221;</p>
<p>Kindermund tut Wahrheit kund!</p>
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		<title>Seid gut zu euren Eltern!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2016 07:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Amelunxen]]></category>
		<category><![CDATA[Dad]]></category>
		<category><![CDATA[Distanz]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer die Überschrift dieses Textes liest, wird sich erst einmal am Kopf kratzen und sich fragen, was diese altmodische Aufforderung bedeuten soll. Seid gut zu euren Eltern? Na klar, das bin ich doch. Ich telefoniere mehr oder weniger regelmäßig mit &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2016/01/17/seid-gut-zu-euren-eltern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer die Überschrift dieses Textes liest, wird sich erst einmal am Kopf kratzen und sich fragen, was diese altmodische Aufforderung bedeuten soll.<span id="more-30445"></span></p>
<p>Seid gut zu euren Eltern? Na klar, das bin ich doch. Ich telefoniere mehr oder weniger regelmäßig mit ihnen, kümmere mich und so weiter und so fort. Aber ist das wirklich so? Ich kann es für dich nicht beurteilen, das steht mir auch nicht zu. Ich kann es nur für mich beurteilen.</p>
<p>Und mein Urteil ist in dieser Hinsicht nicht immer positiv. Denn mehr machen geht immer. Doch der Reihe nach. Jede Beziehung zu den Eltern ist anders. Ich lebe seit 1998 im Rheinland (siehe auch: <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2012/01/21/amelunxen-ist-meine-erste-kleinenbroich-meine-zweite-heimat/" target="_blank">Amelunxen ist meine erste, Kleinenbroich meine zweite Heimat</a>), meine Eltern sind in Ostwestfalen beheimatet. Gut und gerne 250 Kilometer trennen uns &#8211; eine verdammt weite Entfernung (denn: <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2014/06/25/meine-kindheit-in-ostwestfalen/" target="_blank">Zurück in die Vergangenheit: meine Kindheit in Ostwestfalen</a>).</p>
<h3>Die Eltern sind weit weg &#8211; zu weit</h3>
<p>Ich habe nicht das Glück, meine Eltern im gleichen Haus, nebenan oder im gleichen Ort wohnen zu haben. Nicht einmal um die Ecke wohnen meine Mutter und mein Vater. Wenn wir uns sehen wollen, steht mindestens eine zweieinhalbstündige Autofahrt oder eine dreieinhalbstündige Zugfahrt zwischen uns. Das ist nicht schön.</p>
<p>Anders geht es Arbeitskollegen, Freunden und Bekannten von mir. Dort sind die Eltern in unmittelbarer Nähe wohnhaft. Sie kümmern sich um die Kinder, helfen im Haushalt und sind einfach da, wenn sie gebraucht werden. Und was höre ich von meinen Arbeitskollegen, Freunden und Bekannten? Ihre Eltern nerven sie.</p>
<p>Leute, seid froh, dass ihr eure Eltern bei euch habt. Genießt die Zeit und seid dankbar dafür, dass es so ist. Denn wie schnell kann es vorbei sein. Und ich weiß, wovon ich rede. Ich wünsche niemanden die Erfahrung, Todesangst um den Vater zu haben, <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" target="_blank">so wie es mir Anfang dieses Jahres ergangen ist</a>. Ich wünsche niemanden die Angst um die Mutter, deren Asthma und Bluthochdruck sie regelmäßig quält.</p>
<h3>Sie meinen es gut mit euch</h3>
<p>Auch wenn Eltern bisweilen nerven oder anstrengend sind, bin ich mir sicher, dass sie es nie böse, sondern immer gut mit euch meinen. Wie sagt meine Mum immer so treffend: Egal wie alt du bist, du bist und bleibst immer mein Sohn.</p>
<p>Mir bedeuten die Gespräche mit meinem Vater über Gott und die Welt verdammt viel. Gleiches gilt für die Unterhaltungen mit meiner Mutter. Ich genieße es, wenn sie beide in meiner Nähe sind und wünsche mir, dass ich dieses Gefühl noch lange haben darf.</p>
<p>Und dann ist es Freitag Abend, ich liege im Bett und fühle mich melancholisch, weil die sieben Tage in der alten Heimat mit meinen Eltern morgen Mittag schon wieder vorüber sind. Wo ist die Zeit geblieben?</p>
<p>Morgen im Zug auf der Rückfahrt werden mir meine Eltern schon wieder fehlen. Und ich werde wieder neidisch auf diejenigen sein, die ihre Eltern im gleichen Haus, in der gleichen Straße, im gleichen Ort oder in der näheren Umgebung wohnen haben.</p>
<p>Ihr wisst gar nicht, wie gut ihr es habt. Oder ihr bemerkt es erst, wenn ihr eure Eltern nicht mehr habt und es zu spät ist.</p>
<p><em>Anmerkung: Als ich diese Zeilen am 10. Oktober 2015 auf der Rückfahrt vom Herbsturlaub mit den Kids in Ostwestfalen im Zug geschrieben habe, konnte ich noch nicht ahnen, dass nur drei Wochen später die Familie einen schlimmen Schicksalsschlag erleiden sollte. </em></p>
<p><em>Umso wichtiger ist mein Appell im Rückblick geworden.<br />
</em></p>
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