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	<title>Angst &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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	<description>Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.</description>
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	<title>Angst &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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		<title>Rezension: Stärker als das größte Leid von Thomas Hohensee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2018 06:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkttest]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeden Tag passiert unfassbar viel Leid um uns herum. Von kleinen Missgeschicken, die oft nicht der Rede wert sind, über krasse Einschnitte des Lebens, die den Alltag gehörig durcheinander bringen. Bis hin zu hammerharten Schicksalsschlägen wie der Tod eines geliebten &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2018/10/04/rezension-staerker-als-das-groesste-leid-thomas-hohensee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Tag passiert unfassbar viel Leid um uns herum. Von kleinen Missgeschicken, die oft nicht der Rede wert sind, über krasse Einschnitte des Lebens, die den Alltag gehörig durcheinander bringen. <span id="more-37973"></span>Bis hin zu hammerharten Schicksalsschlägen wie der Tod eines geliebten Menschen, die das Leben komplett verändern.</p>
<p>Je nachdem, wie es um die psychische Robustheit, heute auch als Buzzword Resilienz bekannt und gehypt, bestellt ist, können diese Ereignisse den Menschen gehörig aus der Bahn werfen. Und die innere Stärke nachhaltig und auf Dauer stark schwächen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-37974 size-medium" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Stärker-als-das-größte-Leid-Thomas-Hohensee-192x300.jpg" alt="Cover Rezension Stärker als das größte Leid Thomas Hohensee" width="192" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Stärker-als-das-größte-Leid-Thomas-Hohensee-192x300.jpg 192w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Stärker-als-das-größte-Leid-Thomas-Hohensee.jpg 368w" sizes="(max-width: 192px) 100vw, 192px" /></p>
<p>Wie gelingt es diesen Menschen, aus dem Teufelskreis der Traurigkeit und Depression herauszukommen? Wie schaffen es diese Menschen, neuen Lebensmut und neue Lebensfreude zu gewinnen?</p>
<p>Mit diesen Fragen hat sich Thomas Hohensee beschäftigt und mit <a href="https://amzn.to/2NMcygh" target="_blank" rel="noopener">Stärker als das größte Leid</a> einen Ratgeber und Impulsgeber geschrieben. Der Coach für Persönlichkeitsentwicklung verspricht mit der Lektüre &#8220;in drei Schritten unerschütterlich durchs Leben&#8221; gehen zu können.</p>
<p>Und während andere Autoren solche Vorhaben gleich in Bücher mit hunderten von Seiten zwängen, versucht es der Berliner auf schlanken 160 Seiten.</p>
<h3>In drei Schritten unerschütterlich durchs Leben</h3>
<p>Sein Konzept, um zu neuer Lebensfreude und neuem Lebensmut zu gelangen, basiert auf seinen Erkenntnissen aus der Traumaforschung,. Dazu kommen Erfahrungen aus der Kognitiven Verhaltenstherapie sowie den jahrtausendealten Weisheiten der Taoisten, der Stoiker und des Buddha.</p>
<p>Insbesondere der letzte Part hat mich ein wenig skeptisch gemacht. Esoterische Lehren wie Buddha und Tao standen bislang nicht auf meiner Hitliste der Lebenskonzepte. Ich musste mich eines Besseren belehren lassen. Thomas Hohensee gelingt es vortrefflich, die Theorie der Konzepte mit der Praxiserfahrung aus seinem beruflichen Alltag zu verbinden.</p>
<p>Die Kombination dieser Lehren und der Abgleich mit der Lebenswirklichkeit mündet in den eingangs zitierten drei Schritten, die zur Unerschütterlichkeit führen. Als erstes gilt es, das Leiden anzunehmen, um es in innere Stärke zu verwandeln. Dann geht es darum, dem Leiden einen Sinn zu geben, um es zu nutzen. Die Königsdisziplin im letzten Schritt ist das Improvisieren, um das Leiden final zu überwinden</p>
<h3>Leicht gelesen, leicht getan?</h3>
<p>Was sich als einfaches Vorhaben liest, ist alles andere als simpel. Das weiß jeder, der sich schon einmal in einer schier ausweglosen Lage befunden hat. Die drei Schritte zur Unerschütterlichkeit helfen, das Geschehene sukzessive aufzuarbeiten und die Kraft des Leidens in eine neue Stärke zu verwandeln.</p>
<p>Es versteht sich von selbst, dass dieser Weg kein leichter ist und voller Hindernisse steckt. Er ist aber möglich, wenn ich mich darauf einlasse. Ich muss es nur tun.</p>
<h3>Einprägsam, überzeugend und verständlich</h3>
<p>Mich hat an <a href="https://amzn.to/2NMcygh" target="_blank" rel="noopener">Stärker als das größte Leid</a> besonders beeindruckt, wie überzeugend, einprägsam <em>und</em> verständlich Thomas Hohensee sein Konzept zur innerlichen Stärke erläutert und mit Verhaltenstipps garniert. Er verzichtet auf komplizierte wissenschaftliche Modelle und Fremdwörter, sondern spricht die Sprache des Lesers.</p>
<p>Nach der Lektüre von 160 Seiten ist &#8211; je nach psychischer Konstitution und Situation des Lesers &#8211; die innere Stärke schon spürbar, fast schon greifbar. Dann geht es an die Umsetzung der Impulse und Tipps &#8211; und das kann jeder von uns nur allein bewältigen. Mit dem Rüstzeug aus dem Buch sind wir gewappnet für diese Herausforderung, um mit neu erwachter Stärke durchs Leben zu gehen.</p>
<h3>Wir fühlen uns so, wie wir denken</h3>
<p>Zwei Sätze sind mir bei der Lektüre besonders im Gedächtnis haften geblieben:</p>
<ol>
<li>Wir fühlen uns so, wie wir denken.</li>
<li>Ändern Sie Ihre Überzeugungen, und Ihre Welt verwandelt sich, innen, aber auch außen!</li>
</ol>
<p>Diese beiden Sätze können &#8211; unabhängig von innerer Stärke &#8211; zu einem Kompass fürs Leben werden. Und dabei helfen, das Verhalten der Menschen besser verstehen und einordnen zu können.</p>
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		<title>Die Sache mit den #nonmention auf Twitter </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2018 07:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[#nonmention]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn die Sonne untergegangen ist und der kleine Zeiger auf der Uhr die zehn erreicht hat, tauchen sie in Twitter auf.  Die Rede ist von den #nonmention, die zu tausenden rund um den Erdball die Timeline fluten. Hier eine Auswahl: &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2018/01/27/die-sache-mit-den-nonmention-auf-twitter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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</ol>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Sonne untergegangen ist und der kleine Zeiger auf der Uhr die zehn erreicht hat, tauchen sie in Twitter auf. <span id="more-32915"></span></p>
<p>Die Rede ist von den #nonmention, die zu tausenden rund um den Erdball die Timeline fluten.</p>
<p>Hier eine Auswahl:</p>
<p>https://twitter.com/cutipi_/status/949648881071067136</p>
<p>https://twitter.com/Honeyich/status/942520425027907589</p>
<p>https://twitter.com/frauE_ausB/status/949581079098417152</p>
<p>https://twitter.com/Steffi721981/status/949556893592293376</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Am Anfang ist es nur eine kleine Lüge, aber um so länger du das treibst, um so größer wird die Lüge&#8230;<br />Und ich muss nicht jedem sein Leben leben oder Verständnis für sein handeln haben&#8230;wenn es mir gegen den Strich geht, dann sag ich das&#8230;<a href="https://twitter.com/hashtag/nonmention?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#nonmention</a></p>
<p>&mdash; Ennovy (@Knutschimaus) <a href="https://twitter.com/Knutschimaus/status/949036682757668864?ref_src=twsrc%5Etfw">January 4, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<h3>Was bedeuten die #nonmention?</h3>
<p>Dabei stellt sich die Frage nach dem Sinn der Kurznachrichten, die mit einer #nonmention endet.</p>
<p>Oft sind es Geheimnisse, die User mit sich herumschleppen. Es sind Gedanken und Gefühle, die in ihnen schlummern und die sie lieber für sich behalten möchten. Oder besser gesagt: Gefühle und Gedanken, die verbalisiert, aber nicht adressiert werden. #nonmention richten sich sehr wohl an Personen. Aber ihr Urheber wagt oder traut sich nicht, dies auch so explizit zu äußern.</p>
<p>Die Motive für diese Geheimniskrämerei können vielfältig sein. Scham, Angst davor, zurückgewiesen zu werden oder einfach nur zum Spaß sind drei Gründe für die Verwendung der #nonmention.</p>
<h3>Auch ich mache mit</h3>
<p>Jetzt ist natürlich die große Frage, wie sehr mich diese #nonmention beflügelt?</p>
<p>Nun, da zitiere ich mich gern selbst:</p>
<p>https://twitter.com/Ostwestf4le/status/808982409177890816</p>
<p>Und auch wenn dieser Tweets mehr als ein Jahr auf dem Buckel hat, müsste ich lügen, wenn ich behaupte, dass ich kein Fan von #nonmention bin.</p>
<p>Natürlich schweige ich mich zu den Hintergründen des Tweets vom 14. Dezember 2016 aus 😉</p>
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		<title>Allerheiligen &#8211; Zeit der Trauer und der Hoffnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 07:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Allerheiligen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
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					<description><![CDATA[Der erste November ist Allerheiligen gewidmet. Der traditionell katholisch geprägte Feiertag erinnert an die Verstorbenen. Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich als kleiner Junge vom Küchenfenster aus auf den hiesigen Friedhof in Ostwestfalen blicken konnte. Am Abend des &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/11/01/allerheiligen-zeit-der-trauer-und-hoffnung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste November ist Allerheiligen gewidmet. Der traditionell katholisch geprägte Feiertag erinnert an die Verstorbenen.<span id="more-34939"></span></p>
<p>Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich als kleiner Junge vom Küchenfenster aus auf den hiesigen Friedhof in Ostwestfalen blicken konnte. Am Abend des ersten Novembers flackerten zahlreiche rote Lichter auf den Gräbern und symbolisieren die Erinnerung an die Toten, die dort gebettet liegen.</p>
<p>Auch in diesem Jahr ist das nicht anders. Und wenn ich auf die vergangenen zehn Monate zurückschaue, bin ich erschrocken, wie viele liebe Menschen nicht mehr unter uns sind. Und damit meine ich weniger die Todesfälle in der Familie &#8211; Gott sei Dank &#8211; und auch nicht die Prominenten, die nicht mehr leben.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-23987" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Friedhof-Kreuz-Totensonntag-Gesteck-Kreuz-Gedenken-Trauer-300x298.jpg" alt="Friedhof Kreuz Totensonntag Gesteck Kreuz Gedenken Trauer" width="300" height="298" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Friedhof-Kreuz-Totensonntag-Gesteck-Kreuz-Gedenken-Trauer-300x298.jpg 300w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Friedhof-Kreuz-Totensonntag-Gesteck-Kreuz-Gedenken-Trauer-150x150.jpg 150w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Friedhof-Kreuz-Totensonntag-Gesteck-Kreuz-Gedenken-Trauer.jpg 479w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mich erschreckt vielmehr die Vielzahl von Angehörigen meiner Bekannten und Kolleginnen und Kollegen, die nicht mehr unter uns sind. Hinter jedem einzelnen Namen steckt ein Schicksal und eine Familie. Hinter jedem einzelnen Namen steckt Trauer und Traurigkeit vieler weiterer Menschen.</p>
<h3>Das Leben ist kostbar</h3>
<p>Allerheiligen macht mir jedes Jahr erneut deutlich, wie kostbar unser Leben ist. Es macht mir bewusst, dass das Leben ein Geschenk ist. Und dass das Leben schnell vorüber sein kann. Es gilt, jeden Tag zu genießen und als etwas Besonderes zu betrachten.</p>
<p>Der Monat November gilt mit Allerheiligen &#8211; für die Katholiken &#8211; und Totensonntag &#8211; für die Protestanten &#8211; als &#8220;dunkler&#8221; Monat. Ja, das stimmt. Doch es ist nicht nur ein dunkler, kalter Monat. Es ist auch der Monat des Gedenken, des inne Haltens und der Hoffnung. Nach dem Totensonntag folgt der Advent, die Zeit der Ankunft.</p>
<p>Wir warten auf das Christkind, wir freuen uns auf die Geburt Jesu. Kerzen erhellen unsere Zimmer und erwärmen unsere Herzen. Es ist eine schöne, besinnliche Zeit. Und genauso brauchen wir auch Allerheiligen und Totensonntag, um uns an die traurigen, nicht so schönen Momente im Leben zu erinnern.</p>
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		<title>Infografik: Was die Deutschen fürchten und wie sie damit umgehen</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2017/02/20/infografik-was-die-deutschen-fuerchten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2017 07:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[Angst ist (k)ein guter Ratgeber. Angst schützt uns vor unüberlegten Entscheidungen. Angst kann uns aber auch lähmen. Jeder Mensch hat Ängste und das ist eigentlich auch gut so. Denn Angst schützt uns seit jeher vor Gefahren. Angst kann aber auch &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/02/20/infografik-was-die-deutschen-fuerchten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angst ist (k)ein guter Ratgeber. <span id="more-32996"></span></p>
<p>Angst schützt uns vor unüberlegten Entscheidungen. Angst kann uns aber auch lähmen.</p>
<p>Jeder Mensch hat Ängste und das ist eigentlich auch gut so. Denn Angst schützt uns seit jeher vor Gefahren. Angst kann aber auch lähmend sein und das Leben eines Betroffenen stark beeinflussen. Das Verbraucherportal Gutscheinsammler.de hat 1.000 Deutsche zu ihren Ängsten befragt.</p>
<p>Das Thema bewegt: Immerhin gaben 34 Prozent an, in den letzten zwölf Monaten bis zu 500 Euro aufgrund ihrer Ängste aufgewendet zu haben.</p>
<p>Die wichtigsten Fakten zum Thema Ängste und Phobien der Deutschen sind in der folgenden Infografik zusammengefasst:<br />
<img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32997" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Infografik-Angt-Gutscheinsammler.png" alt="Infografik Angst Gutscheinsammler" width="750" height="6495" /><br />
(<a href="https://www.gutscheinsammler.de/pressecenter/umfrage-angst/" target="_blank">via</a>)</p>
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		<title>Furchtlos? Nein! Wovor ich Angst habe</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2017/01/31/furchtlos-nein-wovor-ich-angst-habe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 07:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
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					<description><![CDATA[Grummeln im Bauch. Sorge. Angst. Todesangst. Diese Aneinanderreihung von Wörtern beschreibt eine Spirale, die mir nicht fremd ist. Ich habe bisher selten Erfahrung damit gemacht, doch solch ein Erlebnis möchte ich nicht alle Tage haben. Es ist die Hölle, es &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/01/31/furchtlos-nein-wovor-ich-angst-habe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Grummeln im Bauch. Sorge. Angst. Todesangst.<span id="more-33173"></span></p>
<p>Diese Aneinanderreihung von Wörtern beschreibt eine Spirale, die mir nicht fremd ist. Ich habe bisher selten Erfahrung damit gemacht, doch solch ein Erlebnis möchte ich nicht alle Tage haben. Es ist die Hölle, es kostet Kraft und es zeigt dir die Grenzen deines eigenen Lebens auf.</p>
<p>Insofern habe ich &#8220;nur&#8221; Angst um meine Mitmenschen. Wer jemals um das Leben eines lieben Menschen gebangt hat, weiß wovon ich schreibe. Vor gut zwei Jahren <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/" target="_blank">ging es mir mit meinem Vater so</a>. Und eindreiviertel Jahr später <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2016/02/28/mum-das-krankenhaus-und-die-familie/" target="_blank">passierte meiner Mutter etwas ähnliches</a>. Bei solchen Erlebnissen stellt sich keine Routine ein, im Gegenteil.</p>
<p>Und die Einschläge kommen immer näher! Machen wir uns nichts vor. Wir alle werden älter. Ich bin bereits über 40, meine Mum ist über 60 und mein Dad wird in zweieinhalb Jahren 70 Jahre. alt.</p>
<h3>Materielle Sorgen? Wenn es das nur wäre!</h3>
<p>Ich habe keine materiellen Sorgen. Das mag daran liegen, dass ich mir über solche Themen <del>keine</del> nur wenig Gedanken mache. Vielleicht ist das auch ein Extrakt meiner Erfahrungen der vergangenen Jahre. Wer sich jemals so um einen Herzmenschen gesorgt hat, für den sind materielle Sorgen nur ein kleines Übel. Eine kaputte Waschmaschine kann repariert werden. Eine Delle im Auto lässt sich ausbeulen. Das kostet alles nur Geld.</p>
<p>Ist die Gesundheit eines Menschen lädiert und sein Leben in Gefahr, dann lässt sich das manchmal nicht so einfach reparieren. Dann sind Untersuchungen nötig, dann werden Operationen geplant, verschoben und dann endlich vorgenommen. Und dann gibt es dieses unendlich erscheinende Warten. Das Warten auf die Diagnose, das Warten auf die Operation, das Warten auf das Aufwachen aus der Narkose.</p>
<h3>Sorgen um die Herzmenschen hören nicht auf</h3>
<p>Und je älter ich werde, umso deutlicher wird mir bewusst, dass das Leben endlich ist. Dass die gemeinsame Zeit mit meinen Lieben endlich ist. Und dass jeder Augenblick kostbar ist.</p>
<p>Viel zu oft gerät dies in Vergessenheit.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/ebOxCC-gXpns99_XTRoOZ0qf4exFf6KpfRaOprFv8wT_Md7-KUqU18jqvfWN5IObGjXdp9so1jg=w2064-h1161-no" alt="Wald Baum schwarz-weiß" width="2064" height="1161" /></p>
<h3>Was soll das eigentlich?</h3>
<p>Dieser Artikel ist Teil meiner <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/Blogger-Challenge" target="_blank">30 Tage Blogger-Challenge</a>. Hier gibt es weitere Infos zum <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2017/01/07/die-30-tage-blogger-challenge/" target="_blank">Start der Serie und alle Themen</a>, die in den 30 Tagen enthalten sind.</p>
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		<title>Düstere Gedanken adé &#8211; lebe den Tag!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2016 06:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Endlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sorge]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ein geliebter Mensch schwer krank wird &#8211; oder schwer krank ist &#8211; dann wird mir die Endlichkeit unseres Lebens auf dieser Erde immer wieder aufs Neue schmerzlich bewusst. Wenn ein geliebter Mensch schwer krank ist und im Krankenhaus liegt, &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2016/10/22/duestere-gedanken-ade-lebe-den-tag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein geliebter Mensch schwer krank wird &#8211; oder schwer krank ist &#8211; dann wird mir die Endlichkeit unseres Lebens auf dieser Erde immer wieder aufs Neue schmerzlich bewusst.<span id="more-32447"></span></p>
<p>Wenn ein geliebter Mensch schwer krank ist und im Krankenhaus liegt, fühle ich mich mit dem unausweichlichen &#8220;Was wäre wenn&#8230;&#8221; &#8211; Gedankenspiel konfrontiert und mir wird angst und bange. Ich bekomme Herzrasen und finde mich wieder in einer Endlosspirale negativer Gedanken und Sorgen.</p>
<p>In meinem Kopf spielen sich dann die schlimmsten Szenarien ab und ich bin bisweilen starr vor Angst. Meist gelingt es mir, rechtzeitig den geistigen Absprung von diesem Teufelkreis zu schaffen. Manchmal gelingt es mir nicht und ich nehme die bösen und traurigen Gedanken mit in die Nacht und den Schlaf.</p>
<p>Wenn ein geliebter Mensch schwer krank ist, wird mir die Vergänglichkeit des Lebens schmerzlich bewusst. Ich denke an vergangene Zeiten, ich denke an meine Kindheit und Jugend und die Unbeschwertheit, die mich damals umgeben hat &#8211; und die ich nie wieder so in meinen bisherigen 41 Lebensjahren erlebt habe.</p>
<p>Mir wird bewusst, was ich alles nicht getan habe. Mir wird bewusst, was ich alles versäumt habe. Ich fühle mich schlecht dabei und nehme mir vor, es beim nächsten Mal besser zu machen.</p>
<p>Wenn ein Mensch schwer krank ist, dann schlafe ich in der Nacht schlecht. Ich schlafe mit traurigen und schmerzhaften Gedanken ein, wache mehrmals in der Nacht auf und fühle mich am nächsten Morgen unausgeruht und verspannt.</p>
<p>Wenn ein Mensch schwer krank ist, fällt es mir schwer, mich zu konzentrieren und meinen Alltag zu bewältigen. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie meine Gedanken zu dem lieben Menschen schleichen und die Aufmerksamkeit sich auf ihn konzentriert.</p>
<p>Wenn ein geliebter Mensch schwer krank ist und es ihm nach und nach besser geht, erlebe ich jeden gemeinsamen Tag als ein Geschenk und weiß dies immer stärker zu schätzen. Denn unser Leben ist einmalig und doch vergessen wir dies viel zu oft und wissen es nicht zu schätzen, wie wertvoll ein gesunder Geist und ein gesunder Körper sind.</p>
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		<link>https://www.ostwestf4le.de/2015/04/02/die-zeit-nach-der-operation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 06:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Anrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Oeynhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Dad]]></category>
		<category><![CDATA[HDZ]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Sohn]]></category>
		<category><![CDATA[Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Operation meines Dads war erfolgreich und es war Zeit zum Durchatmen. Am nächsten Morgen galten meine Gedanken natürlich wieder meinem Vater. Ich hatte am Vorabend erfahren, dass er bis zum nächsten Morgen schlafen sollte und erst dann geweckt wird. &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/04/02/die-zeit-nach-der-operation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p10AQf-7gq" target="_blank">Die Operation meines Dads war erfolgreich</a> und es war Zeit zum Durchatmen. Am nächsten Morgen galten meine Gedanken natürlich wieder meinem Vater. <span id="more-27931"></span></p>
<p>Ich hatte am Vorabend erfahren, dass er bis zum nächsten Morgen schlafen sollte und erst dann geweckt wird. Die Operation ist für den Körper sehr anstrengend und intensiv gewesen und deshalb ist Ruhe in dieser Phase das Wichtigste.</p>
<p>Als ich am Montag um elf Uhr beim Arzt angerufen hatte, sollte sich diese Festellung bestätigen. Jetzt hatte ich das Ruder in die Hand genommen und die Informationen für den Rest der Familie zusammengetragen. Und da hat sich gezeigt, dass das Kind, das ich für meine Mutter immer bleiben werde (wie sie es ausdrückt), zum erwachsenen Sohn geworden ist.</p>
<p>Klingt doof, aber was ich damit sagen will ist: während sich meine Eltern viele Jahre lang um mein Wohlergehen gekümmert und gemacht und getan haben, ist es jetzt an der Zeit für mich, ihnen einen Teil davon zurückzugeben. Jetzt kümmere ich mich, kläre Dinge und lasse mich informieren. Das hilft uns allen in der Familie und ist für mich nur folgerichtig und selbstverständlich.</p>
<h2>Die ersten drei Tage nach der OP</h2>
<p>Von einer Arbeitskollegin habe ich gelernt, dass die ersten drei Tage nach der Operation am meisten Kraft kosten. Das gilt in erster Linie natürlich für den Patienten, aber auch für die Angehörigen. Als ich am Montag Vormittag mit dem Arzt telefoniert hatte, ging es mir nach dem Gespräch nicht gut. Bei Dad ist ein Lungenödem aufgetreten, das als erstes in den Griff bekommen werden musste.</p>
<p>Wer sich die Mühe macht und &#8220;Bypass-Operation&#8221; und &#8220;Lungenödem&#8221; googlet, macht einen großen Fehler, der absolutes Unwohlsein und Übelkeit zur Folge hat. Denn neben medizinischen Erklärungen gibt es auch jede Menge Erfahrungsberichte und Schauermärchen zu lesen.</p>
<p>Und wieder habe ich in der darauffolgenden Nacht schlecht geschlafen. Als mein Vater am Sonntag Nachmittag die Operation hinter sich hatte, habe ich geglaubt, die größte Etappe sei geschafft. Rational gesehen ist das auch sicherlich richtig. Aber dann ging die Sorge bei mir erst richtig los.</p>
<p>Der Zustand meines Dads ist stabil und bessert sich stetig. Doch die Angst bei mir bleibt. Und setzt sich nachts fort. Deshalb war es kein Wunder, dass ich in der Nacht mehrmals aufgewacht und erneut vor dem Klingeln des Weckers wach gewesen bin. Und was hilft am besten gegen Angst? Richtig: Laufen!</p>
<p>Also ab in die Laufschuhe und losgelaufen. Die kalte, klare Luft sollte mir den Kopf freipusten und die trüben Gedanken vertreiben. Ich merke immer mehr, dass mein rationaler Panzer, den ich mir angelegt habe, immer mehr zerbröselt ist und meine psychischen und seelischen Wunden freigelegt hat.</p>
<p>Doch mir ist auch eins klar geworden: Es gilt, positiv nach vorn zu schauen und auf die Stärke meines Vaters und die Kompetenz der behandelnden Ärzte zu vertrauen, dann wird alles gut. Deshalb habe ich den Lauf über zehn Kilometer auch meinem Daddy gewidmet.</p>
<h2>Ein ganz neuer Blickwinkel</h2>
<p>Die Tage und Wochen vor der Operation meines Vaters, die Stunden während der Operation und die Stunden und Tage nach der Operation haben nicht nur meine Beziehung zu meinem Vater und meiner Mutter verändert und gefestigt, sondern auch meinen Blick auf das Leben verändert.</p>
<p>Viele Dinge, die eine vermeintliche Bedeutung haben, sind sooooo unwichtig.</p>
<p>Viele Konflikte, die Kraft kosten und dennoch bis aufs letzte ausgefochten werden, sind sooooo unnötig.</p>
<p>Viele Sorgen und Nöte, die unwahrscheinlich groß und unüberwindbar erscheinen, sind sooooo unbegründet.</p>
<p>Das erkennt man oftmals erst, wenn man einen lieben Menschen gemeinsam durch diese schwierige Zeit einer schwierigen und nicht ungefährlichen Operation begleitet hat.</p>
<p>Auch wenn ich an vielen der vergangenen Tage gemeinsam mit meiner Familie eine emotionale Achterbahnfahrt mit Ausschlägen in alle Richtungen gemacht habe: Ich bin dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte und noch viel, viel dankbarer, dass mein Vater den komplexen Eingriff gut überstanden hat.</p>
<p>Jetzt geht es nach dem Krankenhaus-Aufenthalt in die Reha und schon bald wird mein Dad ganz der Alte sein.</p>
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		<title>Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2015 07:00:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als ich am Samstag Morgen um kurz nach sechs in Bad Oeynhausen durch den frischen Neuschnee Richtung Bahnhof gestapft bin, hatte ich ein schweres Herz. Ich fühlte die ganze Anspannung und Sorge der vergangenen 48 Stunden auf mir lasten. Es &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich am Samstag Morgen um kurz nach sechs in Bad Oeynhausen durch den frischen Neuschnee Richtung Bahnhof gestapft bin, hatte ich ein schweres Herz. <span id="more-27926"></span></p>
<p>Ich fühlte die ganze Anspannung und Sorge der vergangenen 48 Stunden auf mir lasten. Es tat mir leid, dass ich wieder Richtung Rheinland aufbrechen musste und meinen Dad und meine Mum <a href="http://wp.me/p10AQf-7gn" target="_blank">nach der zum zweiten Mal verschobenen Operation</a> allein lassen musste.</p>
<p>Aber ich wusste auch, dass ich im Falle eines Falles in weniger als drei Stunden wieder bei ihnen sein konnte, wenn etwas Unvorhergesehenes passieren sollte. Und der Krankenbesuch mit der gesamten Familie für das kommende Wochenende war schon fest eingeplant.</p>
<p>Den restlichen Tag verbrachte ich mit mehr oder weniger sinnvollen Tätigkeiten. Ich erledigte Dinge, die ein Mann und Vater halt an einem Samstag so erledigt. Immer hatte ich den bevorstehenden Sonntag im Hinterkopf. Den Tag, an dem die Operation am Herzen meines Vaters endlich über die Bühne gebracht werden sollte.</p>
<h2>Die Operation am Sonntag, 1. Februar 2015</h2>
<p>Ich habe in der Nacht von Samstag auf Sonntag schlecht geschlafen. Anders als in den zwei Nächten in Bad Oeynhausen, als ich in Dads Nähe war, schlief ich am Niederrhein unruhig und bin mehrmals aufgewacht. Ich habe von meinem Vater geträumt, den ich kurz vor der Operation im Vorraum des OPs noch besucht habe und habe von einer Operation des kleinen Sohnes geträumt. Es waren sehr eindringliche, aufwühlende Träume.</p>
<p>Um halb acht teilte uns Dad mit, dass es gleich los ginge. Das war die gute Nachricht. Doch dann begann die nervliche Anspannung von neuem. Tränen stießen mir in die Augen und ich wünschte mir nichts sehnlicher als dass die Operation endlich beginnt und meinem Vater geholfen wird. Wenn wir auch als Familie an vielen unterschiedlichen Orten zu diesem Zeitpunkt gewesen sind, so waren wir im Herzen vereint.</p>
<p>Ich habe kurze Zeit später eine Kerze angezündet. Das Frühstück wollte nicht recht schmecken und war nur eine lästige Pflicht. Meine Gedanken schweiften immer wieder zu meinem Dad, bei jedem Blick auf die Uhr stellte ich mir vor, wie es ihm geht und was gerade im Rahmen der Operation passiert. Es war zehn Uhr.</p>
<p>Arbeit lenkt ab und das gilt insbesondere für Hausarbeit. Unter diesem Motto haben Anne und ich uns abgelenkt. Betten bezogen, Bäder geputzt, Staub gesaugt, aufgeräumt und und und. Halt alles solche Sachen, die sonst eher verpönt sind und nicht wirklich Spaß machen. Hauptsache, die Wartezeit wird verkürzt und die Ungewissheit und Sorge vertrieben. Es war elf Uhr.</p>
<p>Der ultimative Zeitvertreiber ist das Aufräumen der Kinderzimmer. Stundenlange Beschäftigung ist garantiert. Als auch diese Arbeit erledigt war, ging ich weiter auf die Suche nach einer Beschäftigung. Dreieinhalb Stunden nach dem geplanten Operationsbeginn. Es war halb eins.</p>
<p>Dank der Erfahrung vom Freitag Abend, als ich von unserem Kontakt im HDZ schon siebzig Minuten vorher wusste, dass die OP nicht erfolgt ist, war mir zweierlei klar. Erstens schien der Operationsplan an diesem Sonntag eingehalten worden zu sein. Zum anderen ist es kein schlechtes Zeichen, dass wir bislang noch keine Rückmeldung von der Herzklinik erhalten hatten. Also weiter warten.</p>
<p>Um 12:40 Uhr rief mein Krankenhaus-Kontakt an und sorgte für eine erste Erleichterung bei mir. Es lief bislang alles nach Plan und es gibt keinen Grund zur Beunruhigung. Meine aufgestaute Anspannung löste sich ein Stück weit und bahnte sich in Form von Tränen den Weg nach außen. Daddy, alles wird gut!</p>
<p>Minute um Minute und Stunde um Stunde verrint. Im Vergleich zu Anne bin ich nach dem ersten Zwischenstand und meiner kleinen Heul-Attacke entspannter. Die Liebste sorgt sich weiterhin und denkt an alle möglichen Nebenwirkungen und Folgen, während ich im Jetzt hängenbleibe. Ich schaue Anne beim Kochen zu und decke den Tisch. Wein zum Essen ist heute Pflicht. Beruhigung der Nerven und so &#8211; ihr kennt das. Es war halb zwei.</p>
<p>Eine Viertelstunde später kam die Erlösung per Handy-Anruf. Schon an der frohmutigen Stimme meines Klinik-Kontaktes wusste ich, dass das Kerze anzünden, das Beten und Hoffen und das Bangen zu einem guten Ende geführt hat. Mein Dad hat die Operation gut überstanden. Eine zentnerschwere Last fiel von meinen Schultern. Dad ist erfolgreich operiert, es geht ihm den Umständen entsprechend gut und wir alle, die mit ihm gebangt haben, sind erleichtert.</p>
<p>Eine weitere Viertelstunde später meldete sich auch die Herzklinik und brachte die frohe Kunde. Es war geschafft! Die schwierigste Etappe war überwunden. Es war 14 Uhr.</p>
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		<title>Warten, warten, warten &#8211; und kein Ende in Sicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2015 07:00:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ewige Warten auf die Operation am Freitag war genauso anstrend wie nervig. Die Uhr zeigte bereits nach ein Uhr mittags an. Inzwischen hatte ich meinen siebten Kaffee des Tages getrunken und wurde langsam zitterig. Sollte es erneut nichts werden &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/19/warten-warten-warten-kein-ende-in-sicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p10AQf-7gm" target="_blank">Das ewige Warten auf die Operation am Freitag</a> war genauso anstrend wie nervig.<span id="more-27923"></span></p>
<p>Die Uhr zeigte bereits nach ein Uhr mittags an. Inzwischen hatte ich meinen siebten Kaffee des Tages getrunken und wurde langsam zitterig. Sollte es erneut nichts werden mit dem OP-Termin?</p>
<p>Ich bin ein wirklich geduldiger Mensch, aber langsam ging mir das Warten echt auf den Geist. Die aufgestaute Nervosität wollte sich auch nicht auflösen. Es wurde halb zwei und es gab immer noch nichts Neues. Ich trank den achten Kaffee des Tages und beobachtete die dicken Schneeflocken, die vor der Klinik vom Himmel auf die Erde geschwebt sind.</p>
<p>Dass die Angehörigen unter dieser Warterei leiden, ist verständlich. Doch für die Patienten ist es erst recht eine regelrechte Tortur. Und so verging Stunde um Stunde und es tat sich nichts. Nur dank dem Patenkind meiner Eltern, das im HDZ als Schwester arbeitet, haben wir um halb drei erfahren, dass mein Dad im OP-Plan an vierter Stelle steht und wohl gegen 18 oder 19 Uhr operiert werden soll.</p>
<p>Um ein wenig den Kopf freizubekommen, bin ich mit Mum erst einmal durch das winterliche Bad Oeynhausen spaziert. Wahnsinn, wie schnell der Schnee das Grüne verdrängt und Ostwestfalen in ein Winterwunderland verwandelt hat. Wir kehrten in eine Bäckerei ein und aßen eine Kleinigkeit. Ein belegtes Brötchen und eine Cola light ersetzten ein Mittagessen &#8211; wirklichen Hunger hatte ich ohnehin nicht.</p>
<p>Als wir von der kleinen Runde ins Krankenhaus zurückkehrt sind, gab es eine Überraschung. Mein Dad hatte bereits die pre-operative Beruhigungsspritze bekommen und war froh, uns noch vor dem Einschlafen zu sehen. Es sollte allerdings weitere 95 Minuten dauern, ehe er Richtung Operationssäle geschoben worden ist.</p>
<p>Eine erste Erleichterung machte sich breit: die erste Etappe war geschafft.</p>
<h2>Die Operation startet am Freitag. Nicht.</h2>
<p>Aber denkste! Um halb sieben am Abend, eineinviertel Stunde nach der Abholung wurden wir von einer verlässlichen &#8220;dritten Seite&#8221; informiert, dass die Einleitung abgesetzt worden ist. Plötzlich kam Angst in mir hoch und schnürte mir die Kehle zu.</p>
<p>Was war passiert? Und wieso wurde abgebrochen? Wie geht es meinem Vater? Erneut Warten. Ein Warten, das mit jeder Minute unerträglicher geworden ist. Wann ruft die Klinik endlich an und nennt uns Details?</p>
<p>Es dauerte und dauerte, aber niemand rief an. Meine Angst um meinen Vater steigerte sich im Laufe der Zeit in eine regelrechte Todesangst, die ich noch niemals zuvor so gespürt hatte &#8211; und die ich meine Mutter ebenfalls nicht spüren lassen wollte. Noch nie in meinem Leben hatte ich solche Angst! Dank meines Informanten konnte dieser aber meine Sorgen <em>ein wenig </em>zerstreuen.</p>
<p>Um viertel vor acht rief die Klink an und die Schwester reichte das Telefon direkt an meinen Dad weiter. Als ich seine Stimme am Telefon gehört habe, war ich unendlich erleichtert. Dad geht es gut! Das war das Wichtigste. Da war es auch sekundär, dass er erst frühestens Sonntag einen erneuten Versuch zur OP starten kann. Ich machte mich direkt auf den Weg in die Klinik, um ihn zu besuchen und war innerhalb von fünf Minuten bei ihm.</p>
<p>Vor dem Weg durch den Schnee hatte ich erst mal zwei kräftige Schlucke aus dem Flachmann genommen, den ich dabei hatte. Langsam löste sich die Anspannung und Tränen schossen mir in die Augen. Was für ein Tag war das heute! Und wie musste sich erst mein Dad fühlen?</p>
<p>Als ich im Krankenhaus gegen acht Uhr angekommen bin, aß mein Vater gerade sein Abendessen. Er war erstaunlich gelassen, aber auch sehr erschöpft und müde. Ich habe seine Nähe genossen und war erleichtert, dass es ihm den Umständen entsprechend gut ging.</p>
<p>Nun hieß es wieder warten. Warten bis Sonntag, wenn er als einziger Patient auf der Operationsliste stehen sollte &#8211; sofern nicht wieder ein Notfall dazwischenkommt.</p>
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		<title>Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 07:00:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen, dass die Operation meines Vaters am Donnerstag stattfinden kann. Doch damit war es am Mittag rasch vorbei. Als ich von Düsseldorf aus mit dem Regionalexpress durchs Ruhrgebiet gedüst bin, musste ich erfahren, &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p10AQf-7g8" target="_blank">Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen</a>, dass die Operation meines Vaters am Donnerstag stattfinden kann.<span id="more-27922"></span></p>
<p>Doch damit war es am Mittag rasch vorbei. Als ich von Düsseldorf aus mit dem Regionalexpress durchs Ruhrgebiet gedüst bin, musste ich erfahren, dass der Operationstermin an diesem Tag nicht stattfindet, weil einige Transplantationen ungeplant dazwischen gekommen sind. Ein weiterer Tag Warten bedeutete das.</p>
<p>Das Gute am Schlechten war allerdings, dass ich meinen Dad im Krankenhaus besuchen konnte. Na ja, halb gut war es, denn ich habe einen riesengroßen Horror vor Krankenhäusern. Weniger als Patient, sondern viel mehr als Besucher im Krankenhaus. Besuche im Krankenhaus sind aus meiner Sicht &#8211; von Geburten abgesehen &#8211; immer mit Sorgen, Schmerzen und Schlimmerem verbunden. Mich zieht ein Besuch im Krankenhaus immer herunter.</p>
<p>Doch ganz so schlimm war es dann doch nicht. Meine Mum hat mich vom Bahnhof abgeholt und wir haben anschließend meinen Vater im Café Finselbach getroffen und ich habe mich mit einer Gulaschsuppe und alkoholfreiem Herforder Pils gestärkt. Außerdem konnte ich an dem Aufklärungsgespräch zur Operation teilnehmen und mein Respekt vor dem Eingriff wuchs erneut ein gehöriges Stück. Doch die Ärztin beruhigte meinen Nerven auch, weil sie das Vorgehen verständlich erklärt hat und Ängste nehmen konnte.</p>
<h2>Emotionaler Ausnahmezustand</h2>
<p>Am Donnerstag Nachmittag stand fest, dass die Operation am Freitag um 12 Uhr stattfinden soll. Nach einer ruhigen Nacht mit zehn Stunden Schlaf wurde ich am Morgen von der weißen Pracht begrüßt. Der Schneefall, der am Vorabend eingesetzt hat, hat ganz Bad Oeynhausen in ein Winterwunderland verwandelt.</p>
<p>Nach einem Frühstück in der Pension bin ich mit Mum ins Krankenhaus gegangen und dann ging es ganz schnell. Der OP-Termin wurde auf 11 Uhr vorverlegt und mein Dad hatte bereit das OP-Hemd an und die Koffer für die Intensivstation gepackt. Die Anspannung beim Patient, meiner Mutter und mir stieg. Das Warten hatte ja bald ein Ende, aber die Nerven waren angespannt.</p>
<p>Und nicht nur wir drei waren angespannt. <a title="Gretels Werke" href="http://www.gretels-werke.de" target="_blank">Die Liebste</a> war mit den Kids in Kleinenbroich und hatte eine Kerze angezündet und mir stiegen die Tränen beim Anblick des Fotos in die Augen.</p>
<h2>Liebe kennt keine Entfernungen</h2>
<p>Die Tage vor der Operation haben mich meinem Vater und meiner Mutter noch mal viel näher gebracht. Als Familie sind wir auch noch enger zusammengerückt &#8211; auch über die Distanz hinweg. Liebe überbrückt alle Entfernungen.</p>
<p>Ich bin froh, dass ich bei meinem Vater bis kurz vor der Operation geblieben bin. So war ich ihm nah, auch wenn es nicht viel zu sprechen gab. Das ist anders, wenn ich 240 Kilometer entfernt bin und nur in Gedanken bei ihm sein kann. Es macht die Anspannung und Sorgen erträglicher.</p>
<p>Aber zurück zur Operation. Mein Dad hatte gegen neun Uhr die Beruhigungstabletten bekommen und war entsprechend müde und schläfrig. Gemeinsam mit meiner Mum habe ich die unendlich erscheinenden Stunden der Operation verbracht. Das Warten macht dich wahnsinnig. Für 11 Uhr war am Freitag die Operation angesetzt und es wurde halb elf, viertel vor elf, elf und viertel nach elf, halb zwölf und viertel vor zwölf &#8211; nichts tat sich.</p>
<p>Die Stille im Krankenzimmer mit dem schlafenden Patienten hatte fast etwas Meditatives. Ich blieb trotz der Anspannung ruhig. Es tat gut, meinen Vater in der Nähe zu wissen und das machte das Warten erträglicher. Auch um halb eins gab es nichts Neues. Auch das Nachfragen bei den Stationsschwestern brachte keine neuen Erkenntnisse.</p>
<p>Wann geht es endlich weiter? Wann wird endlich operiert?</p>
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</ol>
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