<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Operation &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
	<atom:link href="https://www.ostwestf4le.de/tag/operation/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.ostwestf4le.de</link>
	<description>Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 18 May 2017 05:47:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/cropped-Ortsschild-Amelunxen-Ostwestfalen-Beverungen-Nordrhein-Westfalen-Westfalen-1-32x32.jpg</url>
	<title>Operation &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
	<link>https://www.ostwestf4le.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">14917959</site>	<item>
		<title>Die ewige Sorge um die Eltern</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2017/05/20/die-ewige-sorge-um-die-eltern/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2017/05/20/die-ewige-sorge-um-die-eltern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2017 06:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Dad]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mum]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Sorge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://348974.webhosting71.1blu.de/?p=33929</guid>

					<description><![CDATA[Wir werden älter. Jeden Tag aufs Neue. Und mit uns alle Menschen um uns herum. Als junger Mensch ist mir das selten bewusst geworden. Doch seitdem ich die magische Marke von vierzig Jahren überschritten habe, wird es immer deutlicher. Und &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/05/20/die-ewige-sorge-um-die-eltern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" rel="bookmark" title="Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten">Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten</a> <small>Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen, dass die...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2016/01/17/seid-gut-zu-euren-eltern/" rel="bookmark" title="Seid gut zu euren Eltern!">Seid gut zu euren Eltern!</a> <small>Wer die Überschrift dieses Textes liest, wird sich erst einmal...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2016/02/21/allein-im-haus-der-eltern/" rel="bookmark" title="Allein im Haus der Eltern">Allein im Haus der Eltern</a> <small>Schon auf der Hinfahrt vom Rheinland wächst das mulmige Gefühl...</small></li>
</ol>
</div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir werden älter. Jeden Tag aufs Neue. Und mit uns alle Menschen um uns herum. Als junger Mensch ist mir das selten bewusst geworden. <span id="more-33929"></span></p>
<p>Doch <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2014/12/13/happy-birthday-einige-gedanken-zu-meinem-vierzigsten-geburtstag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seitdem ich die magische Marke von vierzig Jahren überschritten habe</a>, wird es immer deutlicher. Und das alt werden &#8211; und auch das alt sein &#8211; beziehe ich weniger auf mich als auf meine mir besonders nahestehenden Menschen. Meine Eltern.</p>
<p>Je älter die Eltern werden, umso größer werden die Sorgen. Erst kürzlich stand bei einem meiner Herzmenschen wieder eine Operation an. Zwar war es dieses Mal nicht so krass wie vor einiger Zeit, <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">als mein Dad im Herzzentrum in Bad Oeynhausen war</a>, aber dennoch.</p>
<h3>Das Warten auf die Operation</h3>
<p>Am Abend vor der Operation bin ich mit den Gedanken an meinen Vater und die bevorstehende Operation ins Bett gegangen und konnte an nichts anderes denken. In der Nacht vor der Operation habe ich schlecht geschlafen und bin Stunde um Stunde aufgewacht.</p>
<p>Ja, es ist ein Routine-Eingriff. Ein Eingriff, der regelmäßig vorgenommen und der im Prinzip ohne Komplikationen verläuft. Aber kann man bei über 65-jährigen überhaupt von Routine-Eingriffen sprechen? Ist es je nach Krankengeschichte nicht so, dass jede OP riskant ist?</p>
<p>Am Montag Morgen stand dann fest, dass nachmittags um 14 Uhr operiert wird. Erleichterung machte sich bei mir breit. Denn <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seit Januar 2015 bin ich regelrecht traumatisiert</a>, was bevorstehende Operationen und das Warten darauf angeht.</p>
<p>Und auch den ganzen Vormittag und Mittag über galt mein Blick regelmäßig der Uhr. 10 Uhr, 10:30 Uhr, 11 Uhr und so weiter und so fort. 12:15 Uhr. Noch eindreiviertel Stunde. Was mein Dad wohl gerade macht? Wird er für die Anästhesie vorbereitet?</p>
<p>https://twitter.com/Ostwestf4le/status/851413539390664708</p>
<h3>Überraschende Wende</h3>
<p>Dann war es 14 Uhr und meine Nervosität wuchs und wuchs. Familienmitglieder hatten virtuell eine Kerze entzündet und Anne zu Hause ebenfalls eine Kerze brennen lassen. Das ist Familie: auch wenn wir hunderte Kilometer voneinander getrennt sind, so sind wir im Herzen vereint und spenden uns gegenseitig Zuspruch, Kraft und Zuwendung.</p>
<p>Ich hatte das Glück, mich während der Operation mit Arbeit im Büro abzulenken. Auch wenn das Vorhaben der Ablenkung nur mittelmäßig gut geklappt hat. Aber immerhin etwas.</p>
<p>Wider Erwarten und eigentlich viel zu früh kam um viertel vor drei eine WhatsApp-Nachricht. Von meinem Daddy. Ich bemerkte, wie mir während des Lesens ein kalter Schauer über den Rücken lief und sich Feuchtigkeit in den Augen ansammelt. Alles war gut. Dad geht es gut. Die Operation ist vorgezogen worden und mein Vater war bereits früher an der Reihe.</p>
<p>Und weil es kitschiger nicht sein könnte, hellte sich just in diesem Augenblick der Himmel auf und die Sonne leuchtete durch mein Bürofenster.</p>
<h3>Die Rollen ändern sich</h3>
<p>Eins ist mir auch klar geworden. Früher haben sich meine Eltern aufopferungsvoll um mich gekümmert, mich aufgezogen und zu dem gemacht, was ich bin. Und sich um mich gesorgt.</p>
<p>Jetzt bin ich an der Reihe. Mit dem Sorgen machen um die Eltern und auch mit dem Helfen der Eltern. Und ich kann doch so wenig davon zurückgeben, was mir einst von ihnen gegeben wurde.</p>
<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" rel="bookmark" title="Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten">Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten</a> <small>Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen, dass die...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2016/01/17/seid-gut-zu-euren-eltern/" rel="bookmark" title="Seid gut zu euren Eltern!">Seid gut zu euren Eltern!</a> <small>Wer die Überschrift dieses Textes liest, wird sich erst einmal...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2016/02/21/allein-im-haus-der-eltern/" rel="bookmark" title="Allein im Haus der Eltern">Allein im Haus der Eltern</a> <small>Schon auf der Hinfahrt vom Rheinland wächst das mulmige Gefühl...</small></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ostwestf4le.de/2017/05/20/die-ewige-sorge-um-die-eltern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">33929</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Ich bin jetzt Läufer – Woche 138</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2017/02/19/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-138/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2017/02/19/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-138/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2017 07:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[#ProjektLaufen2017]]></category>
		<category><![CDATA[Jogging]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Laufpause]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Running]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://348974.webhosting71.1blu.de/?p=33315</guid>

					<description><![CDATA[Sehr übersichtlich ist meine 138. Lauf-Woche abgelaufen. Eine magere Lauf-Einheit ist es geworden, doch das war durchaus so geplant und ließ sich leider nicht verhindern.. Ablenkung vor der Operation Am Dienstag Mittag stand für mich eine Operation auf dem Programm. &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/02/19/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-138/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/02/26/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-139/" rel="bookmark" title="Ich bin jetzt Läufer – Woche 139">Ich bin jetzt Läufer – Woche 139</a> <small>Elf Tage haben sich angefühlt wie eine Ewigkeit. Elf Tage...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/06/05/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-153/" rel="bookmark" title="Ich bin jetzt Läufer – Woche 153">Ich bin jetzt Läufer – Woche 153</a> <small>Was für ein Frühsommer war das denn bitte? Fast eine...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/01/01/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-131/" rel="bookmark" title="Ich bin jetzt Läufer – Woche 131">Ich bin jetzt Läufer – Woche 131</a> <small>In der Woche vor dem Weihnachtsfest hat es nur zu...</small></li>
</ol>
</div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr übersichtlich ist meine 138. Lauf-Woche abgelaufen.<span id="more-33315"></span></p>
<p>Eine magere Lauf-Einheit ist es geworden, doch das war durchaus so geplant und ließ sich leider nicht verhindern..</p>
<h3>Ablenkung vor der Operation</h3>
<p>Am Dienstag Mittag stand für mich eine Operation auf dem Programm. Nichts Großes und für den Arzt Routine. Als Patient ist das jedoch etwas anderes.</p>
<p>In den Tagen vor dem Eingriff konnte ich den Termin gedanklich gut beiseiteschieben. Das klappte am Tag der OP jedoch weniger gut und deshalb habe ich den Morgen für einen Ablenkungs-Lauf genutzt, um nicht grübelnd daheim auf den Termin zu warten. Und so ging es um halb acht in der Dämmerung und bei vier Grad auf die Laufstrecke.</p>
<p>Ich war erstaunt, was um diese Zeit schon auf den Feldern rund um meinen Heimatort los gewesen ist. Die Obstbauern haben die Erdbeer-Plantage vorbereitet und damit meine Lust auf den Frühling angeheizt. Der Lauf war entspannt und hat seinen Zweck erfüllt &#8211; ich konnte mich während der 14 Kilometer bestens entspannen und ließ negative Gedanken erst gar nicht zu.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-medium" src="https://lh3.googleusercontent.com/lN04rHB5Dwqn0FG6bwKsRoxbXaYlzInRsySb4scx8FwhGrJ1Ug_ZGrt5o2TPPBNN2IMxernnRYx_DLM=w391-h220" width="391" height="220" />Das setzte sich auch anschließend auf dem Operationstisch liegend fort. Ich war relaxt und habe die Operation gut überstanden. Einziger Wermutstropfen: eine Woche Sportpause 🙁 Und nicht nur das. <a href="http://wp.me/p10AQf-8Fy" target="_blank">Die einwöchige Woche Pause wurde auf unbestimmte Zeit verlängert</a> und hält mich mindestens noch einige Tage von den Laufschuhen fern.</p>
<p><a href="https://www.runtastic.com/sport-sessions/58996ac75f19b1107dc84098?sharing_token=58997d87ae8cbe256a03aaed" target="_blank">Marc hat einen runtastischen Lauf über 14,08 km in 1h 18m absolviert</a></p>
<h3>Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”</h3>
<p>Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2014/" target="_blank">findet ihr unter #ProjektLaufen2014,</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2015" target="_blank">unter #ProjektLaufen2015</a> <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2016" target="_blank">unter #ProjektLaufen2016</a> und <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/tag/projektlaufen2016" target="_blank">#ProjektLaufen2017.</a></p>
<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/02/26/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-139/" rel="bookmark" title="Ich bin jetzt Läufer – Woche 139">Ich bin jetzt Läufer – Woche 139</a> <small>Elf Tage haben sich angefühlt wie eine Ewigkeit. Elf Tage...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/06/05/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-153/" rel="bookmark" title="Ich bin jetzt Läufer – Woche 153">Ich bin jetzt Läufer – Woche 153</a> <small>Was für ein Frühsommer war das denn bitte? Fast eine...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/01/01/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-131/" rel="bookmark" title="Ich bin jetzt Läufer – Woche 131">Ich bin jetzt Läufer – Woche 131</a> <small>In der Woche vor dem Weihnachtsfest hat es nur zu...</small></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ostwestf4le.de/2017/02/19/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-138/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">33315</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Grausam und nervig: die Laufpause nach der Operation</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2017/02/15/grausam-nervig-laufpause-nach-operation/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2017/02/15/grausam-nervig-laufpause-nach-operation/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[#ProjektLaufen2017]]></category>
		<category><![CDATA[Jogging]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Laufpause]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Running]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://348974.webhosting71.1blu.de/?p=33328</guid>

					<description><![CDATA[Ich drehe am Rad! Es ist Tag 5 nach dem vom Arzt auferlegten Sportverbot und ich fühle mich wie ein im Zwinger eingesperrter Hund. Die Sonne scheint, das Wetter ist optimal für eine gemütliche Laufrunde am Sonntag Vormittag und ich &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/02/15/grausam-nervig-laufpause-nach-operation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2014/12/24/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-26/" rel="bookmark" title="Ich bin jetzt Läufer – Woche 26">Ich bin jetzt Läufer – Woche 26</a> <small>In der Woche vor dem Weihnachtsfest musste ich mein Pensum...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/02/19/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-138/" rel="bookmark" title="Ich bin jetzt Läufer – Woche 138">Ich bin jetzt Läufer – Woche 138</a> <small>Sehr übersichtlich ist meine 138. Lauf-Woche abgelaufen. Eine magere Lauf-Einheit...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/" rel="bookmark" title="Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation">Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation</a> <small>Als ich am Samstag Morgen um kurz nach sechs in...</small></li>
</ol>
</div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich drehe am Rad! Es ist Tag 5 nach dem vom Arzt auferlegten Sportverbot und ich fühle mich wie ein im Zwinger eingesperrter Hund.<span id="more-33328"></span></p>
<p>Die Sonne scheint, das Wetter ist optimal für eine gemütliche Laufrunde am Sonntag Vormittag und ich bin nach der Operation zum Nichtstun verdammt. Doch es ist nur zu meinem Besten. Verfrühter Eifer kann teuer werden. Und mit einer noch längeren Pause bestraft werden.</p>
<p>Wenn ich ehrlich bin, ist das Laufverbot auch nicht unbegründet. Schließlich kann ich ein Ziehen rund um die Operationsnarben nicht verhehlen. Und ein Risiko möchte ich auch nicht eingehen. Denn je früher ich mit dem Laufen beginne, umso größer ist die Gefahr eines Rückfalls. Was passiert, wenn die Narben wieder aufplatzen? Dann beginnt alles wieder von vorn.</p>
<h3>Die Waage ist mein Feind</h3>
<p>Wenn da nicht die Waage wäre. Weniger als eine Woche nach dem Eingriff zeigt mir <a href="http://amzn.to/2laqSzp" target="_blank">die Withings-Waage</a> am Montag Morgen satte 81,1 Kilogramm an. Nicht wirklich dramatisch. Aber bei jemandem wie mir, der überwiegend konstant weniger als 80 Kilo auf der Skala stehen hat, kann das schon die Stimmung verhageln.<br />
<a href="http://amzn.to/2laqSzp"><img decoding="async" class="size-large wp-image-33329 aligncenter" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Withings-WS-50-Smart-Body-Analyzer-Waage-1024x598.jpg" alt="Withings WS-50 Smart Body Analyzer Waage" width="620" height="362" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Withings-WS-50-Smart-Body-Analyzer-Waage-1024x598.jpg 1024w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Withings-WS-50-Smart-Body-Analyzer-Waage-300x175.jpg 300w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Withings-WS-50-Smart-Body-Analyzer-Waage-768x448.jpg 768w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Withings-WS-50-Smart-Body-Analyzer-Waage.jpg 1163w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a>Aber es nützt ja nichts. Ich muss da einfach durch. Und so beuge ich mich meinem Schicksal und harre weiterhin aus. Ich warte darauf, dass sich die resorbierbaren Fäden endlich lösen und der Heilungsprozess vorangeht. Von einer Woche &#8220;no sports&#8221; hat mein Mediziner nach der OP gesprochen.</p>
<p>Dieser Zeitraum ist inzwischen zwei Tage überschritten. Lange sollte es aber nicht mehr dauern. Ich möchte wieder laufen, möchte die Natur genießen und meinen Körper endlich wieder ordentlich auspowern.</p>
<h3>Shopping-Lust gegen Pausen-Frust</h3>
<p>Wenn ich meine Befriedigung schon nicht aus dem Laufen ziehen kann, so soll es zumindest Spaß beim Einkaufen machen.</p>
<p>Also habe ich mir Ersatz für meine Lieblingsschuhe, <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2017/01/24/training-wettkampfschuh-mizuno-wave-rider-19/" target="_blank">die Mizuno Wave Rider 19</a>, gesucht und mich <a href="http://amzn.to/2lbfcg7" target="_blank">für die Brooks Launch 3</a> entschieden. Damit wurde mein Frust ein wenig gelindert und die Lust auf den ersten Lauf nach der Rekonvaleszenz gesteigert.</p>
<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2014/12/24/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-26/" rel="bookmark" title="Ich bin jetzt Läufer – Woche 26">Ich bin jetzt Läufer – Woche 26</a> <small>In der Woche vor dem Weihnachtsfest musste ich mein Pensum...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/02/19/ich-bin-jetzt-laeufer-woche-138/" rel="bookmark" title="Ich bin jetzt Läufer – Woche 138">Ich bin jetzt Läufer – Woche 138</a> <small>Sehr übersichtlich ist meine 138. Lauf-Woche abgelaufen. Eine magere Lauf-Einheit...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/" rel="bookmark" title="Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation">Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation</a> <small>Als ich am Samstag Morgen um kurz nach sechs in...</small></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ostwestf4le.de/2017/02/15/grausam-nervig-laufpause-nach-operation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">33328</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Die Zeit nach der Operation</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2015/04/02/die-zeit-nach-der-operation/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2015/04/02/die-zeit-nach-der-operation/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 06:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Anrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Oeynhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Dad]]></category>
		<category><![CDATA[HDZ]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Sohn]]></category>
		<category><![CDATA[Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://348974.webhosting71.1blu.de/?p=27931</guid>

					<description><![CDATA[Die Operation meines Dads war erfolgreich und es war Zeit zum Durchatmen. Am nächsten Morgen galten meine Gedanken natürlich wieder meinem Vater. Ich hatte am Vorabend erfahren, dass er bis zum nächsten Morgen schlafen sollte und erst dann geweckt wird. &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/04/02/die-zeit-nach-der-operation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/" rel="bookmark" title="Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation">Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation</a> <small>Als ich am Samstag Morgen um kurz nach sechs in...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/" rel="bookmark" title="Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag">Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</a> <small>Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" rel="bookmark" title="Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten">Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten</a> <small>Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen, dass die...</small></li>
</ol>
</div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p10AQf-7gq" target="_blank">Die Operation meines Dads war erfolgreich</a> und es war Zeit zum Durchatmen. Am nächsten Morgen galten meine Gedanken natürlich wieder meinem Vater. <span id="more-27931"></span></p>
<p>Ich hatte am Vorabend erfahren, dass er bis zum nächsten Morgen schlafen sollte und erst dann geweckt wird. Die Operation ist für den Körper sehr anstrengend und intensiv gewesen und deshalb ist Ruhe in dieser Phase das Wichtigste.</p>
<p>Als ich am Montag um elf Uhr beim Arzt angerufen hatte, sollte sich diese Festellung bestätigen. Jetzt hatte ich das Ruder in die Hand genommen und die Informationen für den Rest der Familie zusammengetragen. Und da hat sich gezeigt, dass das Kind, das ich für meine Mutter immer bleiben werde (wie sie es ausdrückt), zum erwachsenen Sohn geworden ist.</p>
<p>Klingt doof, aber was ich damit sagen will ist: während sich meine Eltern viele Jahre lang um mein Wohlergehen gekümmert und gemacht und getan haben, ist es jetzt an der Zeit für mich, ihnen einen Teil davon zurückzugeben. Jetzt kümmere ich mich, kläre Dinge und lasse mich informieren. Das hilft uns allen in der Familie und ist für mich nur folgerichtig und selbstverständlich.</p>
<h2>Die ersten drei Tage nach der OP</h2>
<p>Von einer Arbeitskollegin habe ich gelernt, dass die ersten drei Tage nach der Operation am meisten Kraft kosten. Das gilt in erster Linie natürlich für den Patienten, aber auch für die Angehörigen. Als ich am Montag Vormittag mit dem Arzt telefoniert hatte, ging es mir nach dem Gespräch nicht gut. Bei Dad ist ein Lungenödem aufgetreten, das als erstes in den Griff bekommen werden musste.</p>
<p>Wer sich die Mühe macht und &#8220;Bypass-Operation&#8221; und &#8220;Lungenödem&#8221; googlet, macht einen großen Fehler, der absolutes Unwohlsein und Übelkeit zur Folge hat. Denn neben medizinischen Erklärungen gibt es auch jede Menge Erfahrungsberichte und Schauermärchen zu lesen.</p>
<p>Und wieder habe ich in der darauffolgenden Nacht schlecht geschlafen. Als mein Vater am Sonntag Nachmittag die Operation hinter sich hatte, habe ich geglaubt, die größte Etappe sei geschafft. Rational gesehen ist das auch sicherlich richtig. Aber dann ging die Sorge bei mir erst richtig los.</p>
<p>Der Zustand meines Dads ist stabil und bessert sich stetig. Doch die Angst bei mir bleibt. Und setzt sich nachts fort. Deshalb war es kein Wunder, dass ich in der Nacht mehrmals aufgewacht und erneut vor dem Klingeln des Weckers wach gewesen bin. Und was hilft am besten gegen Angst? Richtig: Laufen!</p>
<p>Also ab in die Laufschuhe und losgelaufen. Die kalte, klare Luft sollte mir den Kopf freipusten und die trüben Gedanken vertreiben. Ich merke immer mehr, dass mein rationaler Panzer, den ich mir angelegt habe, immer mehr zerbröselt ist und meine psychischen und seelischen Wunden freigelegt hat.</p>
<p>Doch mir ist auch eins klar geworden: Es gilt, positiv nach vorn zu schauen und auf die Stärke meines Vaters und die Kompetenz der behandelnden Ärzte zu vertrauen, dann wird alles gut. Deshalb habe ich den Lauf über zehn Kilometer auch meinem Daddy gewidmet.</p>
<h2>Ein ganz neuer Blickwinkel</h2>
<p>Die Tage und Wochen vor der Operation meines Vaters, die Stunden während der Operation und die Stunden und Tage nach der Operation haben nicht nur meine Beziehung zu meinem Vater und meiner Mutter verändert und gefestigt, sondern auch meinen Blick auf das Leben verändert.</p>
<p>Viele Dinge, die eine vermeintliche Bedeutung haben, sind sooooo unwichtig.</p>
<p>Viele Konflikte, die Kraft kosten und dennoch bis aufs letzte ausgefochten werden, sind sooooo unnötig.</p>
<p>Viele Sorgen und Nöte, die unwahrscheinlich groß und unüberwindbar erscheinen, sind sooooo unbegründet.</p>
<p>Das erkennt man oftmals erst, wenn man einen lieben Menschen gemeinsam durch diese schwierige Zeit einer schwierigen und nicht ungefährlichen Operation begleitet hat.</p>
<p>Auch wenn ich an vielen der vergangenen Tage gemeinsam mit meiner Familie eine emotionale Achterbahnfahrt mit Ausschlägen in alle Richtungen gemacht habe: Ich bin dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte und noch viel, viel dankbarer, dass mein Vater den komplexen Eingriff gut überstanden hat.</p>
<p>Jetzt geht es nach dem Krankenhaus-Aufenthalt in die Reha und schon bald wird mein Dad ganz der Alte sein.</p>
<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/" rel="bookmark" title="Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation">Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation</a> <small>Als ich am Samstag Morgen um kurz nach sechs in...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/" rel="bookmark" title="Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag">Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</a> <small>Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" rel="bookmark" title="Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten">Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten</a> <small>Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen, dass die...</small></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ostwestf4le.de/2015/04/02/die-zeit-nach-der-operation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">27931</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2015 07:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Anrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Oeynhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Dad]]></category>
		<category><![CDATA[HDZ]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Sohn]]></category>
		<category><![CDATA[Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://348974.webhosting71.1blu.de/?p=27926</guid>

					<description><![CDATA[Als ich am Samstag Morgen um kurz nach sechs in Bad Oeynhausen durch den frischen Neuschnee Richtung Bahnhof gestapft bin, hatte ich ein schweres Herz. Ich fühlte die ganze Anspannung und Sorge der vergangenen 48 Stunden auf mir lasten. Es &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/04/02/die-zeit-nach-der-operation/" rel="bookmark" title="Die Zeit nach der Operation">Die Zeit nach der Operation</a> <small>Die Operation meines Dads war erfolgreich und es war Zeit...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" rel="bookmark" title="Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten">Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten</a> <small>Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen, dass die...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/" rel="bookmark" title="Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag">Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</a> <small>Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte...</small></li>
</ol>
</div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich am Samstag Morgen um kurz nach sechs in Bad Oeynhausen durch den frischen Neuschnee Richtung Bahnhof gestapft bin, hatte ich ein schweres Herz. <span id="more-27926"></span></p>
<p>Ich fühlte die ganze Anspannung und Sorge der vergangenen 48 Stunden auf mir lasten. Es tat mir leid, dass ich wieder Richtung Rheinland aufbrechen musste und meinen Dad und meine Mum <a href="http://wp.me/p10AQf-7gn" target="_blank">nach der zum zweiten Mal verschobenen Operation</a> allein lassen musste.</p>
<p>Aber ich wusste auch, dass ich im Falle eines Falles in weniger als drei Stunden wieder bei ihnen sein konnte, wenn etwas Unvorhergesehenes passieren sollte. Und der Krankenbesuch mit der gesamten Familie für das kommende Wochenende war schon fest eingeplant.</p>
<p>Den restlichen Tag verbrachte ich mit mehr oder weniger sinnvollen Tätigkeiten. Ich erledigte Dinge, die ein Mann und Vater halt an einem Samstag so erledigt. Immer hatte ich den bevorstehenden Sonntag im Hinterkopf. Den Tag, an dem die Operation am Herzen meines Vaters endlich über die Bühne gebracht werden sollte.</p>
<h2>Die Operation am Sonntag, 1. Februar 2015</h2>
<p>Ich habe in der Nacht von Samstag auf Sonntag schlecht geschlafen. Anders als in den zwei Nächten in Bad Oeynhausen, als ich in Dads Nähe war, schlief ich am Niederrhein unruhig und bin mehrmals aufgewacht. Ich habe von meinem Vater geträumt, den ich kurz vor der Operation im Vorraum des OPs noch besucht habe und habe von einer Operation des kleinen Sohnes geträumt. Es waren sehr eindringliche, aufwühlende Träume.</p>
<p>Um halb acht teilte uns Dad mit, dass es gleich los ginge. Das war die gute Nachricht. Doch dann begann die nervliche Anspannung von neuem. Tränen stießen mir in die Augen und ich wünschte mir nichts sehnlicher als dass die Operation endlich beginnt und meinem Vater geholfen wird. Wenn wir auch als Familie an vielen unterschiedlichen Orten zu diesem Zeitpunkt gewesen sind, so waren wir im Herzen vereint.</p>
<p>Ich habe kurze Zeit später eine Kerze angezündet. Das Frühstück wollte nicht recht schmecken und war nur eine lästige Pflicht. Meine Gedanken schweiften immer wieder zu meinem Dad, bei jedem Blick auf die Uhr stellte ich mir vor, wie es ihm geht und was gerade im Rahmen der Operation passiert. Es war zehn Uhr.</p>
<p>Arbeit lenkt ab und das gilt insbesondere für Hausarbeit. Unter diesem Motto haben Anne und ich uns abgelenkt. Betten bezogen, Bäder geputzt, Staub gesaugt, aufgeräumt und und und. Halt alles solche Sachen, die sonst eher verpönt sind und nicht wirklich Spaß machen. Hauptsache, die Wartezeit wird verkürzt und die Ungewissheit und Sorge vertrieben. Es war elf Uhr.</p>
<p>Der ultimative Zeitvertreiber ist das Aufräumen der Kinderzimmer. Stundenlange Beschäftigung ist garantiert. Als auch diese Arbeit erledigt war, ging ich weiter auf die Suche nach einer Beschäftigung. Dreieinhalb Stunden nach dem geplanten Operationsbeginn. Es war halb eins.</p>
<p>Dank der Erfahrung vom Freitag Abend, als ich von unserem Kontakt im HDZ schon siebzig Minuten vorher wusste, dass die OP nicht erfolgt ist, war mir zweierlei klar. Erstens schien der Operationsplan an diesem Sonntag eingehalten worden zu sein. Zum anderen ist es kein schlechtes Zeichen, dass wir bislang noch keine Rückmeldung von der Herzklinik erhalten hatten. Also weiter warten.</p>
<p>Um 12:40 Uhr rief mein Krankenhaus-Kontakt an und sorgte für eine erste Erleichterung bei mir. Es lief bislang alles nach Plan und es gibt keinen Grund zur Beunruhigung. Meine aufgestaute Anspannung löste sich ein Stück weit und bahnte sich in Form von Tränen den Weg nach außen. Daddy, alles wird gut!</p>
<p>Minute um Minute und Stunde um Stunde verrint. Im Vergleich zu Anne bin ich nach dem ersten Zwischenstand und meiner kleinen Heul-Attacke entspannter. Die Liebste sorgt sich weiterhin und denkt an alle möglichen Nebenwirkungen und Folgen, während ich im Jetzt hängenbleibe. Ich schaue Anne beim Kochen zu und decke den Tisch. Wein zum Essen ist heute Pflicht. Beruhigung der Nerven und so &#8211; ihr kennt das. Es war halb zwei.</p>
<p>Eine Viertelstunde später kam die Erlösung per Handy-Anruf. Schon an der frohmutigen Stimme meines Klinik-Kontaktes wusste ich, dass das Kerze anzünden, das Beten und Hoffen und das Bangen zu einem guten Ende geführt hat. Mein Dad hat die Operation gut überstanden. Eine zentnerschwere Last fiel von meinen Schultern. Dad ist erfolgreich operiert, es geht ihm den Umständen entsprechend gut und wir alle, die mit ihm gebangt haben, sind erleichtert.</p>
<p>Eine weitere Viertelstunde später meldete sich auch die Herzklinik und brachte die frohe Kunde. Es war geschafft! Die schwierigste Etappe war überwunden. Es war 14 Uhr.</p>
<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/04/02/die-zeit-nach-der-operation/" rel="bookmark" title="Die Zeit nach der Operation">Die Zeit nach der Operation</a> <small>Die Operation meines Dads war erfolgreich und es war Zeit...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" rel="bookmark" title="Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten">Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten</a> <small>Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen, dass die...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/" rel="bookmark" title="Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag">Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</a> <small>Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte...</small></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ostwestf4le.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">27926</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Warten, warten, warten &#8211; und kein Ende in Sicht</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2015/03/19/warten-warten-warten-kein-ende-in-sicht/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2015/03/19/warten-warten-warten-kein-ende-in-sicht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2015 07:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Anrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Oeynhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Dad]]></category>
		<category><![CDATA[HDZ]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Sohn]]></category>
		<category><![CDATA[Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://348974.webhosting71.1blu.de/?p=27923</guid>

					<description><![CDATA[Das ewige Warten auf die Operation am Freitag war genauso anstrend wie nervig. Die Uhr zeigte bereits nach ein Uhr mittags an. Inzwischen hatte ich meinen siebten Kaffee des Tages getrunken und wurde langsam zitterig. Sollte es erneut nichts werden &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/19/warten-warten-warten-kein-ende-in-sicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" rel="bookmark" title="Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten">Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten</a> <small>Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen, dass die...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/" rel="bookmark" title="Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag">Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</a> <small>Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/" rel="bookmark" title="Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation">Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation</a> <small>Als ich am Samstag Morgen um kurz nach sechs in...</small></li>
</ol>
</div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p10AQf-7gm" target="_blank">Das ewige Warten auf die Operation am Freitag</a> war genauso anstrend wie nervig.<span id="more-27923"></span></p>
<p>Die Uhr zeigte bereits nach ein Uhr mittags an. Inzwischen hatte ich meinen siebten Kaffee des Tages getrunken und wurde langsam zitterig. Sollte es erneut nichts werden mit dem OP-Termin?</p>
<p>Ich bin ein wirklich geduldiger Mensch, aber langsam ging mir das Warten echt auf den Geist. Die aufgestaute Nervosität wollte sich auch nicht auflösen. Es wurde halb zwei und es gab immer noch nichts Neues. Ich trank den achten Kaffee des Tages und beobachtete die dicken Schneeflocken, die vor der Klinik vom Himmel auf die Erde geschwebt sind.</p>
<p>Dass die Angehörigen unter dieser Warterei leiden, ist verständlich. Doch für die Patienten ist es erst recht eine regelrechte Tortur. Und so verging Stunde um Stunde und es tat sich nichts. Nur dank dem Patenkind meiner Eltern, das im HDZ als Schwester arbeitet, haben wir um halb drei erfahren, dass mein Dad im OP-Plan an vierter Stelle steht und wohl gegen 18 oder 19 Uhr operiert werden soll.</p>
<p>Um ein wenig den Kopf freizubekommen, bin ich mit Mum erst einmal durch das winterliche Bad Oeynhausen spaziert. Wahnsinn, wie schnell der Schnee das Grüne verdrängt und Ostwestfalen in ein Winterwunderland verwandelt hat. Wir kehrten in eine Bäckerei ein und aßen eine Kleinigkeit. Ein belegtes Brötchen und eine Cola light ersetzten ein Mittagessen &#8211; wirklichen Hunger hatte ich ohnehin nicht.</p>
<p>Als wir von der kleinen Runde ins Krankenhaus zurückkehrt sind, gab es eine Überraschung. Mein Dad hatte bereits die pre-operative Beruhigungsspritze bekommen und war froh, uns noch vor dem Einschlafen zu sehen. Es sollte allerdings weitere 95 Minuten dauern, ehe er Richtung Operationssäle geschoben worden ist.</p>
<p>Eine erste Erleichterung machte sich breit: die erste Etappe war geschafft.</p>
<h2>Die Operation startet am Freitag. Nicht.</h2>
<p>Aber denkste! Um halb sieben am Abend, eineinviertel Stunde nach der Abholung wurden wir von einer verlässlichen &#8220;dritten Seite&#8221; informiert, dass die Einleitung abgesetzt worden ist. Plötzlich kam Angst in mir hoch und schnürte mir die Kehle zu.</p>
<p>Was war passiert? Und wieso wurde abgebrochen? Wie geht es meinem Vater? Erneut Warten. Ein Warten, das mit jeder Minute unerträglicher geworden ist. Wann ruft die Klinik endlich an und nennt uns Details?</p>
<p>Es dauerte und dauerte, aber niemand rief an. Meine Angst um meinen Vater steigerte sich im Laufe der Zeit in eine regelrechte Todesangst, die ich noch niemals zuvor so gespürt hatte &#8211; und die ich meine Mutter ebenfalls nicht spüren lassen wollte. Noch nie in meinem Leben hatte ich solche Angst! Dank meines Informanten konnte dieser aber meine Sorgen <em>ein wenig </em>zerstreuen.</p>
<p>Um viertel vor acht rief die Klink an und die Schwester reichte das Telefon direkt an meinen Dad weiter. Als ich seine Stimme am Telefon gehört habe, war ich unendlich erleichtert. Dad geht es gut! Das war das Wichtigste. Da war es auch sekundär, dass er erst frühestens Sonntag einen erneuten Versuch zur OP starten kann. Ich machte mich direkt auf den Weg in die Klinik, um ihn zu besuchen und war innerhalb von fünf Minuten bei ihm.</p>
<p>Vor dem Weg durch den Schnee hatte ich erst mal zwei kräftige Schlucke aus dem Flachmann genommen, den ich dabei hatte. Langsam löste sich die Anspannung und Tränen schossen mir in die Augen. Was für ein Tag war das heute! Und wie musste sich erst mein Dad fühlen?</p>
<p>Als ich im Krankenhaus gegen acht Uhr angekommen bin, aß mein Vater gerade sein Abendessen. Er war erstaunlich gelassen, aber auch sehr erschöpft und müde. Ich habe seine Nähe genossen und war erleichtert, dass es ihm den Umständen entsprechend gut ging.</p>
<p>Nun hieß es wieder warten. Warten bis Sonntag, wenn er als einziger Patient auf der Operationsliste stehen sollte &#8211; sofern nicht wieder ein Notfall dazwischenkommt.</p>
<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" rel="bookmark" title="Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten">Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten</a> <small>Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen, dass die...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/" rel="bookmark" title="Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag">Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</a> <small>Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/26/heimfahrt-rheinland-lang-ersehnte-operation/" rel="bookmark" title="Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation">Die Heimfahrt ins Rheinland und die lang ersehnte Operation</a> <small>Als ich am Samstag Morgen um kurz nach sechs in...</small></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ostwestf4le.de/2015/03/19/warten-warten-warten-kein-ende-in-sicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">27923</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 07:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Anrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Oeynhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Dad]]></category>
		<category><![CDATA[HDZ]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Sohn]]></category>
		<category><![CDATA[Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://348974.webhosting71.1blu.de/?p=27922</guid>

					<description><![CDATA[Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen, dass die Operation meines Vaters am Donnerstag stattfinden kann. Doch damit war es am Mittag rasch vorbei. Als ich von Düsseldorf aus mit dem Regionalexpress durchs Ruhrgebiet gedüst bin, musste ich erfahren, &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/19/warten-warten-warten-kein-ende-in-sicht/" rel="bookmark" title="Warten, warten, warten &#8211; und kein Ende in Sicht">Warten, warten, warten &#8211; und kein Ende in Sicht</a> <small>Das ewige Warten auf die Operation am Freitag war genauso...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/" rel="bookmark" title="Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag">Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</a> <small>Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/05/20/die-ewige-sorge-um-die-eltern/" rel="bookmark" title="Die ewige Sorge um die Eltern">Die ewige Sorge um die Eltern</a> <small>Wir werden älter. Jeden Tag aufs Neue. Und mit uns...</small></li>
</ol>
</div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p10AQf-7g8" target="_blank">Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen</a>, dass die Operation meines Vaters am Donnerstag stattfinden kann.<span id="more-27922"></span></p>
<p>Doch damit war es am Mittag rasch vorbei. Als ich von Düsseldorf aus mit dem Regionalexpress durchs Ruhrgebiet gedüst bin, musste ich erfahren, dass der Operationstermin an diesem Tag nicht stattfindet, weil einige Transplantationen ungeplant dazwischen gekommen sind. Ein weiterer Tag Warten bedeutete das.</p>
<p>Das Gute am Schlechten war allerdings, dass ich meinen Dad im Krankenhaus besuchen konnte. Na ja, halb gut war es, denn ich habe einen riesengroßen Horror vor Krankenhäusern. Weniger als Patient, sondern viel mehr als Besucher im Krankenhaus. Besuche im Krankenhaus sind aus meiner Sicht &#8211; von Geburten abgesehen &#8211; immer mit Sorgen, Schmerzen und Schlimmerem verbunden. Mich zieht ein Besuch im Krankenhaus immer herunter.</p>
<p>Doch ganz so schlimm war es dann doch nicht. Meine Mum hat mich vom Bahnhof abgeholt und wir haben anschließend meinen Vater im Café Finselbach getroffen und ich habe mich mit einer Gulaschsuppe und alkoholfreiem Herforder Pils gestärkt. Außerdem konnte ich an dem Aufklärungsgespräch zur Operation teilnehmen und mein Respekt vor dem Eingriff wuchs erneut ein gehöriges Stück. Doch die Ärztin beruhigte meinen Nerven auch, weil sie das Vorgehen verständlich erklärt hat und Ängste nehmen konnte.</p>
<h2>Emotionaler Ausnahmezustand</h2>
<p>Am Donnerstag Nachmittag stand fest, dass die Operation am Freitag um 12 Uhr stattfinden soll. Nach einer ruhigen Nacht mit zehn Stunden Schlaf wurde ich am Morgen von der weißen Pracht begrüßt. Der Schneefall, der am Vorabend eingesetzt hat, hat ganz Bad Oeynhausen in ein Winterwunderland verwandelt.</p>
<p>Nach einem Frühstück in der Pension bin ich mit Mum ins Krankenhaus gegangen und dann ging es ganz schnell. Der OP-Termin wurde auf 11 Uhr vorverlegt und mein Dad hatte bereit das OP-Hemd an und die Koffer für die Intensivstation gepackt. Die Anspannung beim Patient, meiner Mutter und mir stieg. Das Warten hatte ja bald ein Ende, aber die Nerven waren angespannt.</p>
<p>Und nicht nur wir drei waren angespannt. <a title="Gretels Werke" href="http://www.gretels-werke.de" target="_blank">Die Liebste</a> war mit den Kids in Kleinenbroich und hatte eine Kerze angezündet und mir stiegen die Tränen beim Anblick des Fotos in die Augen.</p>
<h2>Liebe kennt keine Entfernungen</h2>
<p>Die Tage vor der Operation haben mich meinem Vater und meiner Mutter noch mal viel näher gebracht. Als Familie sind wir auch noch enger zusammengerückt &#8211; auch über die Distanz hinweg. Liebe überbrückt alle Entfernungen.</p>
<p>Ich bin froh, dass ich bei meinem Vater bis kurz vor der Operation geblieben bin. So war ich ihm nah, auch wenn es nicht viel zu sprechen gab. Das ist anders, wenn ich 240 Kilometer entfernt bin und nur in Gedanken bei ihm sein kann. Es macht die Anspannung und Sorgen erträglicher.</p>
<p>Aber zurück zur Operation. Mein Dad hatte gegen neun Uhr die Beruhigungstabletten bekommen und war entsprechend müde und schläfrig. Gemeinsam mit meiner Mum habe ich die unendlich erscheinenden Stunden der Operation verbracht. Das Warten macht dich wahnsinnig. Für 11 Uhr war am Freitag die Operation angesetzt und es wurde halb elf, viertel vor elf, elf und viertel nach elf, halb zwölf und viertel vor zwölf &#8211; nichts tat sich.</p>
<p>Die Stille im Krankenzimmer mit dem schlafenden Patienten hatte fast etwas Meditatives. Ich blieb trotz der Anspannung ruhig. Es tat gut, meinen Vater in der Nähe zu wissen und das machte das Warten erträglicher. Auch um halb eins gab es nichts Neues. Auch das Nachfragen bei den Stationsschwestern brachte keine neuen Erkenntnisse.</p>
<p>Wann geht es endlich weiter? Wann wird endlich operiert?</p>
<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/19/warten-warten-warten-kein-ende-in-sicht/" rel="bookmark" title="Warten, warten, warten &#8211; und kein Ende in Sicht">Warten, warten, warten &#8211; und kein Ende in Sicht</a> <small>Das ewige Warten auf die Operation am Freitag war genauso...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/" rel="bookmark" title="Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag">Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</a> <small>Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/05/20/die-ewige-sorge-um-die-eltern/" rel="bookmark" title="Die ewige Sorge um die Eltern">Die ewige Sorge um die Eltern</a> <small>Wir werden älter. Jeden Tag aufs Neue. Und mit uns...</small></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">27922</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 07:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Anrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Oeynhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Dad]]></category>
		<category><![CDATA[HDZ]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzengel]]></category>
		<category><![CDATA[Sohn]]></category>
		<category><![CDATA[Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://348974.webhosting71.1blu.de/?p=27908</guid>

					<description><![CDATA[Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte der Woche mit der bevorstehenden Operation ihrem Höhepunkt zu. Am Dienstag hieß es erst einmal Abschied nehmen per Telefon. Mein Vater und ich versinken in dem Gespräch nicht in Selbstmitleid, &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/02/26/schutzengel-und-schmerzhafte-reise-in-die-vergangenheit/" rel="bookmark" title="Der Schutzengel und eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit">Der Schutzengel und eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit</a> <small>Das Warten ist das Schlimmste &#8211; das ist mir nicht...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/04/02/die-zeit-nach-der-operation/" rel="bookmark" title="Die Zeit nach der Operation">Die Zeit nach der Operation</a> <small>Die Operation meines Dads war erfolgreich und es war Zeit...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" rel="bookmark" title="Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten">Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten</a> <small>Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen, dass die...</small></li>
</ol>
</div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p10AQf-7d8" target="_blank">Nach dem angespannten Wochenbeginn</a> näherte sich die Anspannung zur Mitte der Woche mit der bevorstehenden Operation ihrem Höhepunkt zu.<span id="more-27908"></span></p>
<p>Am Dienstag hieß es erst einmal Abschied nehmen per Telefon. Mein Vater und ich versinken in dem Gespräch nicht in Selbstmitleid, sondern machen uns gegenseitig Mut. Wir freuen uns gemeinsam auf die Zeit nach der Operation, wenn das Herz gestärkt ist und alles wieder gut ist. Das Gespräch gibt meinem Vater Kraft &#8211; das hoffe ich zumindest. Und es gibt mir Kraft &#8211; das bilde ich mir zumindest ein.</p>
<p>Dann ist es Mittwoch. Am Mittwoch Morgen um halb zehn ist die Aufnahme im Herzzentrum. Vorher habe ich mich nochmals von meinem Dad verabschiedet und ihm die Worte geschrieben, die mir wichtig gewesen sind. Ab jetzt beginnt die Wartezeit erst richtig. Diese ewige Wartezeit. Und es kommt noch schlimmer: Ich habe erfahren, dass am Tag der Operation keine Besuche beim Patienten erlaubt sind und wir nur telefonisch über die Ergebnisse der Herz-Operation informiert werden sollen.</p>
<p>Dennoch bleibt es bei meinem Plan. Ich fahre am Donnerstag mit dem Zug nach Bad Oeynhausen und bleibe über Nacht bei meiner Mum.</p>
<h2>Laufen gegen die Angst</h2>
<p>Der 29. Januar 2015 wird sich auf ewige Zeiten in mein Gedächtnis eingebrannt haben. Es war der &#8211; allerdings nur vorläufige &#8211; Höhepunkt einer emotionalen Ausnahmesituation, die ich in dieser Form in meinen vierzig Lebensjahren noch nicht erlebt habe. Und auch hoffentlich nicht so schnell wieder erleben werde. Sorge und Angst um einen Herzmenschen zu haben, das ist eine der schlimmsten Erlebnisse im Leben.</p>
<p>Schon am Mittwoch Abend hatte ich erfahren, dass die Operation am Donnerstag erst um 16 Uhr beginnt. Im Herz- und Diabetes-Zentrum Bad Oeynhausen werden die Operationen um acht Uhr, zwölf Uhr und um 16 Uhr in jeweils acht OP-Sälen durchgeführt &#8211; allein die Vorstellung ist Wahnsinn! Also hieß es weiter Warten.</p>
<p>Aus diesem Grund habe ich den Donnerstag Vormittag im Büro verbracht. Arbeiten lenkt ab und mein Zug sollte mich um 11: 48 Uhr Richtung Ostwestfalen bringen, so dass ich um 14:18 Uhr in der Kurstadt ankommen werde.</p>
<p>Die Nacht auf Donnerstag habe ich schlecht geschlafen. Wieder und wieder bin ich aufgewacht und bevor mein Wecker um 4:50 Uhr auf sich aufmerksam machen konnte, stand ich bereits im Badezimmer und hatte mir die Laufsachen übergestreift. Ich hatte die Hoffnung, dass mir ein Zehn-Kilometer-Lauf ein wenig den Kopf freipustet und meine Gedanken ordnet.</p>
<p>Zehn Kilometer zum Auspowern. Das hat auch einigermaßen geklappt, doch immer wieder spielten meine Gedanken die positiven Hoffnungen und die negativen Ängste durch. Nicht umsonst habe ich meinen einstündigen Lauf meinem Vater gewidmet, der an diesem Tag vor einer seiner größten Herausforderungen stand und dessen Herz mit meinem Lauf ein Extra-Kick Kraft und Ausdauer geben sollte.</p>
<p>Esoterischer Quatsch? Mag sein. Mir war es wichtig und mir tat es gut. Und meinem Dad sicherlich auch.</p>
<h2>Alles wieder auf Start?</h2>
<p>Auf dem Weg ins Büro dann ein kleiner Schock: der Operationstermin um 16 Uhr war in Gefahr. Ein Notfall-Patient wirbelte die Tagesplanung in der Klinik durcheinander und ließ offen, ob Dad spät am Abend oder erst am Freitag operiert werden sollte. Das bedeutete weiterhin warten, warten und warten. Mein Vater berichtete von zahlreichen Einlieferungen neuer Patienten mit dem Hubschrauber und dem Krankenwagen &#8211; es war einiges los im HDZ.</p>
<p>Doch unabhängig von der terminlich nicht fixierten OP habe ich schon mittags die Zugfahrt angetreten. Meine Bahn-Tickets ließen mir die Freiheit, die Rückreise ins Rheinland flexibel zu gestalten &#8211; egal ob am Freitag oder erst am Samstag.</p>
<p>Das Arbeiten für ein paar Stunden im Büro und die intensiven Gespräche &#8211; auch im Job ist im Moment einiges los und im Umbruch &#8211; hat mich von meiner Nervosität in Bezug auf die Operation ein wenig abgelenkt. Doch um kurz nach elf ging es Richtung Hauptbahn Düsseldorf und dann in den Regionalexpress nach Ostwestfalen.</p>
<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/02/26/schutzengel-und-schmerzhafte-reise-in-die-vergangenheit/" rel="bookmark" title="Der Schutzengel und eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit">Der Schutzengel und eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit</a> <small>Das Warten ist das Schlimmste &#8211; das ist mir nicht...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/04/02/die-zeit-nach-der-operation/" rel="bookmark" title="Die Zeit nach der Operation">Die Zeit nach der Operation</a> <small>Die Operation meines Dads war erfolgreich und es war Zeit...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/12/fahrt-nach-bad-oeynhausen-und-warten/" rel="bookmark" title="Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten">Die Fahrt nach Bad Oeynhausen und das ewige Warten</a> <small>Am Donnerstag Morgen bin ich noch optimistisch gewesen, dass die...</small></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">27908</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Der Schutzengel und eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2015/02/26/schutzengel-und-schmerzhafte-reise-in-die-vergangenheit/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2015/02/26/schutzengel-und-schmerzhafte-reise-in-die-vergangenheit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Anrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Dad]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzengel]]></category>
		<category><![CDATA[Sohn]]></category>
		<category><![CDATA[Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://348974.webhosting71.1blu.de/?p=27722</guid>

					<description><![CDATA[Das Warten ist das Schlimmste &#8211; das ist mir nicht erst seit dem Besuch meines Dads in Ostwestfalen eine Woche vor seiner Operation bewusst geworden. Auch die weiteren Tage bis zum geplanten OP-Termin am 29. Januar 2015 haben sich für &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/02/26/schutzengel-und-schmerzhafte-reise-in-die-vergangenheit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/02/17/die-reise-nach-ostwestfalen/" rel="bookmark" title="Die Reise nach Ostwestfalen">Die Reise nach Ostwestfalen</a> <small>Es ist Donnerstag Morgen am 22. Januar 2015 um viertel...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/" rel="bookmark" title="Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag">Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</a> <small>Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/04/02/die-zeit-nach-der-operation/" rel="bookmark" title="Die Zeit nach der Operation">Die Zeit nach der Operation</a> <small>Die Operation meines Dads war erfolgreich und es war Zeit...</small></li>
</ol>
</div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Warten ist das Schlimmste &#8211; das ist mir nicht erst <a title="Die Reise nach Ostwestfalen" href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2015/02/17/die-reise-nach-ostwestfalen/" target="_blank">seit dem Besuch meines Dads in Ostwestfalen eine Woche vor seiner Operation</a> bewusst geworden.<span id="more-27722"></span></p>
<p>Auch die weiteren Tage bis zum geplanten OP-Termin am 29. Januar 2015 haben sich für mich wie eine Unendlichkeit angefühlt.</p>
<h2>Der Schutzengel spendet Kraft</h2>
<p>Am Samstag vor der Operation hat mein Vater unsere Überraschung geliefert bekommen. Bei einem meiner Läufe ist mir die Idee gekommen, ihm einen Schutzengel mit ins Krankenhaus zu geben, der ihn behütet und auf ihn aufpasst. Der kleine Bär sieht wirklich putzig aus und wird seinen Job erfolgreich erledigen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00IMF37YG/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00IMF37YG&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=OLL4WMB2V6GFIA2Q"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-27909" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Teddy-Bär-Schutzengel-291x300.jpg" alt="Teddy Bär Schutzengel" width="291" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Teddy-Bär-Schutzengel-291x300.jpg 291w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Teddy-Bär-Schutzengel.jpg 475w" sizes="(max-width: 291px) 100vw, 291px" /></a>Wenige Tage vor der Operation sind meine Gedanken ständig um diesen Tag gekreist. Wie mein Vater schlafe auch ich schlecht und ertappe mich immer wieder dabei, wie sich meine Gefühle und Gedanken auf diesen Tag fokussieren. Mein Kopf steht nicht still mit dem fiesen Spielchen &#8220;Was wäre wenn&#8230;.&#8221; und bringt alle erdenklichen Optionen zur Sprache. Zwischen &#8220;alles ist gut gelaufen&#8221; bis hin zum Unaussprechlichen ist alles mit dabei.</p>
<p>Es ist so zermürbend. Es ist so zermürbend für mich und gibt mir eine ungefähre Vorstellung davon, was sich im Kopf meines Vaters abspielen mag. Es wird Zeit, dass es Donnerstag wird und sich die Anspannung endlich lösen wird.</p>
<p>Die Konzentration im Büro ließ auch bei mir in den letzten drei Tagen vor der Operation meines Vaters zu wünschen übrig. Immer wieder schweiften meine Gedanken ab zu meinem Dad, immer wieder habe ich mir die Operation im Kopfkino angeschaut und mir das Wiedersehen nach dem Eingriff ausgemalt: Ich habe meinen Vater von der drei- bis fünfstündigen OP ausgemergelt, aber bei guter Gesundheit vor mir im Bett liegen. Mir läuft ein kalter Schauer über den Rücken und ich spüre, wie mir Tränen in die Augen schießen.</p>
<h2>Eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit</h2>
<p>Meine Gedanken springen unweigerlich mehr als fünf Jahre zurück <a title="Der Jahrestag" href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2010/10/28/der-jahrestag/" target="_blank">in den Oktober 2009</a>. Meine Omi liegt im Sterben und ich erinnere mich an die intensiven letzten gemeinsamen Stunden mit ihr. Ich erinnere mich an die Tränen, die ich auch Tage nach ihrem Tod vergossen habe und die nicht mehr aufhören wollten.</p>
<p>Doch dieses Mal ist es anders. Mein Vater ist nicht unheilbar krank, ganz im Gegenteil. Er muss operiert werden, damit sein Herz wieder stark sein kann und nach der Operation wird es ihm besser, viel besser gehen. Deshalb ist die Situation im Oktober 2009 nicht mit der Situation im Januar 2015 zu vergleichen.</p>
<p>Und doch habe ich eine scheiß Angst vor den nächsten Tagen, insbesondere vor dem bevorstehenden Donnerstag. Und auf was für Gedanken ich komme! Ich habe allen Ernstes daran gedacht, meinen Flachmann mit Wodka zu füllen und bei mir zu haben. Einfach, um meine Nervosität zu bekämpfen. Einfach einen Schluck aus der Pulle und der klare Hochprozentige wird es schon richten. Unfassbar.</p>
<h2>The Power of Love von Gabrielle Aplin</h2>
<p>Am Montag Abend, drei Tage vor der Operation, habe ich mit meinen Eltern telefoniert. Kurz nach dem Telefonat mit Mum und Dad habe ich am Rechner gesessen. Im Hintergrund lief ein Radio-Stream. Plötzlich wurde <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00CRAJU6G/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00CRAJU6G&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=QQLBA3G6LG6WYZBD" target="_blank">The Power of Love als Cover von Gabrielle Aplin aus dem Jahr 2012</a> gespielt.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//player.vimeo.com/video/53156934?color=ffffff&amp;title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Ich musste die Tränen zurückhalten, weil mich der Song so berührt hat. Und ich wusste zu diesem Zeitpunkt: alles wird gut. Mit Sicherheit wird alles gut.</p>
<p>Am Abend im Bett galten meine Gedanken auch meinem Vater. Ich musste daran denken, dass er an diesem Abend die vorerst letzte Nacht in seinem eigenen Bett verbringt. Am Dienstag Nachmittag fährt er mit Mum bereits nach Bad Oeynhausen, weil am Mittwoch Morgen um halb zehn die Aufnahme im Herzzentrum angesetzt ist.</p>
<p>Wie sich mein Vater wohl zu diesem Zeitpunkt gefühlt hat?</p>
<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/02/17/die-reise-nach-ostwestfalen/" rel="bookmark" title="Die Reise nach Ostwestfalen">Die Reise nach Ostwestfalen</a> <small>Es ist Donnerstag Morgen am 22. Januar 2015 um viertel...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/" rel="bookmark" title="Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag">Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</a> <small>Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/04/02/die-zeit-nach-der-operation/" rel="bookmark" title="Die Zeit nach der Operation">Die Zeit nach der Operation</a> <small>Die Operation meines Dads war erfolgreich und es war Zeit...</small></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ostwestf4le.de/2015/02/26/schutzengel-und-schmerzhafte-reise-in-die-vergangenheit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">27722</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Emotionale Nähe versus räumliche Distanz</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2013/04/27/emotionale-nahe-versus-raumliche-distanz-2/</link>
					<comments>https://www.ostwestf4le.de/2013/04/27/emotionale-nahe-versus-raumliche-distanz-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 06:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Distanz]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Herzmensch]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Nähe]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://348974.webhosting71.1blu.de/?p=19656</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Wochenendpendlern und Verliebten, die in zwei unterschiedlichen und weit entfernten Städten wohnen, ist das Thema bekannt: räumliche Distanz. Meine Familie, und damit meine ich meine Frau und meine Söhne, leben mit mir zusammen im Rheinland. Aber andere Menschen, die &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2013/04/27/emotionale-nahe-versus-raumliche-distanz-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/05/20/die-ewige-sorge-um-die-eltern/" rel="bookmark" title="Die ewige Sorge um die Eltern">Die ewige Sorge um die Eltern</a> <small>Wir werden älter. Jeden Tag aufs Neue. Und mit uns...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/05/09/halbmarathon-versus-marathon/" rel="bookmark" title="Halbmarathon versus Marathon">Halbmarathon versus Marathon</a> <small>Das Laufen begleitet mich inzwischen mehr als neun Monate. Ich...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/" rel="bookmark" title="Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag">Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</a> <small>Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte...</small></li>
</ol>
</div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Wochenendpendlern und Verliebten, die in zwei unterschiedlichen und weit entfernten Städten wohnen, ist das Thema bekannt: räumliche Distanz.<span id="more-19656"></span></p>
<p>Meine Familie, und damit meine ich meine Frau und meine Söhne, leben mit mir zusammen im Rheinland. Aber andere Menschen, die mir sehr am Herzen liegen, sind in Ostwestfalen beheimatet und damit knapp 250 Kilometer oder eine Autofahrt von mindestens zweineinhalb Stunden von mir entfernt.</p>
<p>Ich beneide Freunde und Bekannte, die das Glück haben, in einem Ort, in einer Gemeinde oder in einem Kreis mit ihren näheren Verwandten zu leben und einfach mal so und spontan und ohne großen Aufwand auf einen Kaffee, zum Grillen oder einfach zum Quatschen vorbeikommen können. Das habe ich nicht und das vermisse ich.</p>
<p>Besonders bewusst wird mir dieser Mangel in besonderen Situationen. Und zwar dann, wenn ein Herzmensch krank ist oder in Not oder einfach Zuspruch und Nähe von mir benötigt. Ein Telefonat oder eine Unterhaltung via Skype oder der Austausch von WhatsApp-Nachrichten kann keinen persönlichen Kontakt und kein persönliches Gespräch ersetzen.</p>
<p>Derzeit erlebe ich das Spannungsfeld zwischen emotionaler Nähe und räumlicher Distanz wieder ganz besonders intensiv. Einer meiner Herzmenschen wartet seit mehreren Monaten auf eine wichtige und sehr schwierige Operation. Der Eingriff musste bereits einmal abgesagt werden und stand kürzlich unmittelbar bevor.</p>
<p>Bei unserem letzten Besuch haben wir uns intensiv über die Operation, die Risiken und die chancen unterhalten. Und diese Gespräche waren genauso belastend (was kann alles passieren?) wie hoffnungsvoll (das Ende der Schmerzen ist da). Doch als Gast, der einige Tage zu Besuch ist, bekomme ich nur Fragmente mit und nicht die gesamte Klaviatur der Emotionen, Sorgen und Ängste, die meine Herzmenschen beschäftigen und belasten.</p>
<p>Seit vergangenem Samstag Abend, als ich mich mit meinem Bruder über die Lage ausgetauscht habe, waren meine Nächte schlaflos. Ich musste ständig an meinen Herzmenschen denken und darüber nachdenken, welche Rolle ich in dem ganzen Gefüge spiele. Bin ich feige, weil ich mich räumlich entfernt habe und mich dem Thema nicht stelle(n muss)? Was kann ich mehr tun? Wie kann ich helfen, ihm seine Zweifel nehmen und Zuversicht vermitteln?</p>
<p>Hoffnung und Freude haben zwei Telefonate von meiner Frau und den Kindern mit meinem Herzmenschen am Dienstag ausgelöst. Ich erlebte den künftigen Patienten optimistisch und nicht niedergeschlagen. Ich hatte das Gefühl, dass er mehr Chancen als Risiken sieht und optimistisch in die bevorstehenden Tage im Krankenhaus geht. Diese Gefühle haben mir gut getan und mich ebenfalls froh gestimmt.</p>
<p>Doch einfach ist es nicht. Insbesondere in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem Tag der Operation, bin ich stündlich aufgewacht und war wachgerüttelt. Unendliche Gedanken haben meinen Kopf erobert und mir den Schlaf geraubt. Ich wäre am liebsten nachts um drei Uhr aufgestanden, hätte mich an den Küchentisch gesetzt und meine Gedanken geordnet &#8211; so wie ich es jetzt gerade mache.</p>
<p>Und dann war der Mittwoch da. Ich wusste, dass die Operation am Vormittag starten sollte. Patientenaufnahme um 10 Uhr, Eingangsuntersuchungen, &#8220;I feel so high&#8221;-Tablette schlucken und Einleitung der Anästhesie. Dann banges Warten über zwei bis drei Stunden, die der komplizierte Eingriff erfordert. Anschließend Aufwachraum. Abwarten auf das Ergebnis. Beobachtung des Heilungsprozesses.</p>
<p>Ich hatte mit dem Gedanken gespielt, mit der Bahn anzureisen und Präsenz zu zeigen. Doch ein Telefonat mit meinem Herzmenschen am Dienstag Vormittag brachte mich auf den Gedanken, dass der Herzmensch lieber die ganze Familie mit Vater, Mutter und Kindern am Wochenende sehen möchte. Das hat mich ehrlich gesagt erleichtert. Denn es gibt nichts Schlimmeres als Warten. Und dabei zu erleben, wie hilflos der Mensch ist, wenn er warten muss und nichts tun kann.</p>
<p>Also bin ich am Mittwoch ins Büro gegangen. Und konnte mich mit Arbeit ablenken. Telefonieren, Gespräche führen, in Meetings sitzen und E-Mails schreiben. Doch unablässig schweiften meine Gedanken ab zu meinem Herzmenschen. Ich sah ihn vor mir. Bei der Aufnahme ins Krankenhaus, bei der Einleitung der Narkose und liegend auf dem Operationstisch. Ich sah die Ärzte in ihren grünen Operationskitteln und die assistierenden Schwestern. Ich sah einen offenen Körper und Skalpelle, Tupfer und andere Instrumente.</p>
<p>Ständig lenkte sich mein Blick wie automatisch auf mein Smartphone. Ich suchte nach der im unteren Drittel des Telefon platzierten LED, die in grünen und weißen Farben auf eine neue Nachricht per WhatsApp oder E-Mail aufmerksam macht. Die LED leuchtete im Laufe des Vormittags und Mittags und Nachmittags mehrmals auf, aber es sollte bis 16 Uhr dauern, bevor ich die so heiß ersehnte Mitteilung von meinen anderen Herzmenschen erhalten sollte.</p>
<p>Bis dahin verrinnen Minute um Minute und Stunde um Stunde und ich bin fast wahnsinnig vor Sorge und Angst geworden. Jeder kann sich vorstellen, welche grausamen und schrecklichen Bilder in mir hochgekommen sind &#8211; das war ganz, ganz übel und schnürte mir beinahe die Luft zum Atmen ab. Doch dann war er da, der Anruf auf meinem Mobiltelefon. Und die Nachrichten waren gut: mein Herzmensch hat die Operation gut überstanden und es geht ihm den Umständen entsprechend gut.</p>
<p>Ich bemerke, wie mir Tränen der Rührung und der Freude in die Augen schießen und wie die über Stunden aufgestaute Anspannung schlagartig einer Entspannung weicht. Mein Herzmensch hat die schwierige Operation überstanden und es geht ihm gut. Ich habe es mir so gewünscht und so dafür gebetet &#8211; und es ist wahr geworden.</p>
<p>Das sind Momente, die unvergesslich bleiben und die zeigen, welche emotionalen Achterbahnfahrten ein Mensch erleiden, erleben und bestehen kann. Ich bin erleichtert. Einem meiner wichtigsten Herzmenschen geht es gut und jetzt bin ich guter Dinge, dass ein neuer Abschnitt beginnt.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de">
<p>Beste Nachricht des Tages: einem der wichtigsten Herzmenschen geht es jeden Tag nach der Operation besser &lt;3</p>
<p>&mdash; Marc Höttemann (@Ostwestf4le) <a href="https://twitter.com/Ostwestf4le/status/327852319549042688">26. April 2013</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
<!-- YARPP List -->
<h3>Auch interessant:</h3><ol>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/05/20/die-ewige-sorge-um-die-eltern/" rel="bookmark" title="Die ewige Sorge um die Eltern">Die ewige Sorge um die Eltern</a> <small>Wir werden älter. Jeden Tag aufs Neue. Und mit uns...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/05/09/halbmarathon-versus-marathon/" rel="bookmark" title="Halbmarathon versus Marathon">Halbmarathon versus Marathon</a> <small>Das Laufen begleitet mich inzwischen mehr als neun Monate. Ich...</small></li>
<li><a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/" rel="bookmark" title="Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag">Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</a> <small>Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte...</small></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.ostwestf4le.de/2013/04/27/emotionale-nahe-versus-raumliche-distanz-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">19656</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
