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	<title>Alkoholismus &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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	<description>Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.</description>
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	<title>Alkoholismus &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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		<title>Rezension: Das Schwarz an den Händen meines Vaters von Lena Schätte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 06:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkttest]]></category>
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		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
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					<description><![CDATA[Lena Schättes Roman &#8220;Das Schwarz an den Händen meines Vaters&#8221; ist ein beeindruckendes und zugleich erschütterndes Porträt einer Kindheit, die im Schatten des Alkoholismus eines Vaters steht. Mit einer bemerkenswerten Schonungslosigkeit und doch großer Zärtlichkeit nimmt uns die Autorin mit &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2025/06/18/rezension-das-schwarz-an-den-haenden-meines-vaters-lena-schaette/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Lena Schättes Roman &#8220;<a href="https://amzn.to/3ZtNLAu" target="_blank" rel="noopener">Das Schwarz an den Händen meines Vaters</a>&#8221; ist ein beeindruckendes und zugleich erschütterndes Porträt einer Kindheit, die im Schatten des Alkoholismus eines Vaters steht. <span id="more-52020"></span></p>
<p>Mit einer bemerkenswerten Schonungslosigkeit und doch großer Zärtlichkeit nimmt uns die Autorin mit in das Leben von Motte, der Ich-Erzählerin, und ihrer Familie.</p>
<p>Die Protagonistin Motte wächst in sogenannten &#8220;einfachen Verhältnissen&#8221; auf, wobei ihre Herkunft im Ruhrgebiet zwar eine Rolle spielt, aber nicht im Sinne einer romantisierenden Verklärung des Bergbaus. Vielmehr dient das Milieu als authentischer Hintergrund für das zerrüttete Familienleben.</p>
<p>Der Vater, ein Arbeiter, Spieler und Trinker, prägt Mottes Welt in einem ambivalenten Maße. Es gibt den liebevollen, schnellen Vater, der sich Verstecke ausdenkt und Antworten auf alle Fragen weiß, und dann gibt es den anderen Vater – den, der vom Alkohol verschlungen wird, der von der Werkshalle ins Büro versetzt werden muss, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt.</p>
<h3>Das Auf und Ab der Sucht</h3>
<p><a href="https://amzn.to/3ZtNLAu"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-52021" src="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Das-Schwarz-an-den-Haenden-meines-Vaters-Lena-Schaette-192x300.jpg" alt="Cover Rezension Das Schwarz an den Händen meines Vaters Lena Schätte" width="192" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Das-Schwarz-an-den-Haenden-meines-Vaters-Lena-Schaette-192x300.jpg 192w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Das-Schwarz-an-den-Haenden-meines-Vaters-Lena-Schaette.jpg 532w" sizes="(max-width: 192px) 100vw, 192px" /></a>Mottes Kindheit ist geprägt von den ständig wechselnden Phasen der Sucht des Vaters, von dem Schmerz und der Hilflosigkeit, die der Alkohol in die Familie trägt. Die Mutter bringt ihren Töchtern bei, dass Schnaps Ärger bedeutet, und die Kinder lernen früh, die feinen Nuancen der väterlichen Gemütszustände zu lesen, die vom Alkoholkonsum abhängen.</p>
<p>Motte selbst ist nicht immun gegen die Anziehungskraft des Alkohols; schon als Kind trinkt sie Reste beim Schützenfest, und als junge Frau landet sie betrunken im Hausflur. Dies zeigt die tiefgreifenden Prägungen und die Vererbbarkeit von Verhaltensmustern in Suchtfamilien.</p>
<p>Die Stärke des Romans liegt in Schättes eindringlicher und zugleich nüchterner Sprache. Sie verzichtet auf Pathos und Sentimentalität, um die traumatischen Erinnerungsfetzen und die Realität der Sucht ungeschönt darzustellen. Jeder Satz sitzt und vermittelt die ganze Wucht des Erlebten.</p>
<p>Trotz der düsteren Thematik gelingt es der Autorin, die Liebe und den Zusammenhalt in der Familie spürbar zu machen. Motte liebt ihren Vater, auch wenn er trinkt, und diese bedingungslose, oft schmerzhafte Liebe ist der rote Faden, der sich durch die Erzählung zieht.</p>
<h3>Krebs ist ein A&#8230;loch</h3>
<p>Besonders bewegend ist, wie Motte im Angesicht der Krebsdiagnose ihres Vaters nach einem Weg sucht, sich nicht nur von ihm, sondern auch vom Alkohol zu verabschieden.</p>
<p>Dies ist ein harter, zarter Roman über Abschied, Selbstakzeptanz und die Resilienz der Frauen in dieser Familie, die oft widerstandsfähiger sind als die Männer.&#8221;<a href="https://amzn.to/3ZtNLAu" target="_blank" rel="noopener">Das Schwarz an den Händen meines Vaters</a>&#8220;&#8221; ist ein gewaltiger, mitreißender Roman, der einen tiefen Einblick in das Leben mit einem alkoholkranken Familienmitglied bietet.</p>
<p>Lena Schätte, die selbst mit Suchtkranken arbeitet, verleiht der Geschichte eine beeindruckende Authentizität und Sensibilität. Es ist ein Buch, das nicht nur berührt, sondern auch zum Nachdenken anregt – über Familienbande, die Prägungen der Kindheit und den schwierigen Weg zur eigenen Heilung.</p>
<p>Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich auf eine intensive und ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema Alkoholismus und seinen Auswirkungen einlassen möchten.</p>
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		<title>Rezension: 50 Tage lebenslänglich: Meine Erlebnisse in der geschlossenen Psychiatrie von Detlef Vetten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 06:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkttest]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholismus]]></category>
		<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Detlef Vetten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Psychatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt viele Bücher über die Volksdroge Alkohol. Bei vielen handelt es sich um Erfahrungsberichte (ehemals) Alkoholkranker. Leider viel zu selten wird hinter die Kulissen geblickt. Autor Detlef Vetten beschreitet mit seinem Buch &#8220;50 Tage lebenslänglich: Meine Erlebnisse in der &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2011/08/25/rezension-50-tage-lebenslanglich-meine-erlebnisse-in-der-geschlossenen-psychiatrie-von-detlef-vetten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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<p>Autor Detlef Vetten beschreitet mit seinem Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868822372/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3868822372" target="_blank">50 Tage lebenslänglich: Meine Erlebnisse in der geschlossenen Psychiatrie</a>&#8221; einen anderen literarischen Weg. Er stellt nicht sein Schicksal und sich in den Mittelpunkt (ganz im Gegenteil!), sondern berichtet von den Leidensgenossen, die nach seiner Einweisung in die &#8211; wie er es nennt &#8211; &#8220;Klapse&#8221; in München-Haar gebracht werden und beleuchtet ihren alkoholischen sowie therapeutischen Werdegang.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868822372/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3868822372"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-9295" title="50 Tage lebenslänglich Detlef Vetten" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/50-Tage-lebensl%C3%A4nglich-Detlef-Vetten-204x300.jpg" alt="" width="204" height="300" /></a>Detlef V. erzählt die Geschichte der Patienten intensiv und detailliert, der Klinikalltag wird eher nur beiläufig erwähnt. Der Blick hinter die Fassade der vermeintlich klinisch sauberen Krankenhäuser und in die Gemüter ihrer Bewohner ist eindringlich und beängstigend beschrieben. Die Patienten in der Psychatrie bilden einen Querschnitt unserer Gesellschaft.</p>
<p>Sei es die alte Dame, die nach mehreren Schicksalsschlägen nur noch spendenden Trost im Alkohol findet oder der früher erfolgreiche Eishockeyspieler, der sein Leben auf der Überholspur gegen ein Krankenbett und den Alkoholentzug eingetauscht hat. Oder das junge Mädchen, das sich ritzt und ein krasser Gegenentwurf zu dem erfolgreichen Manager ist, der zu Beginn seiner alkoholischen Eskapaden nie wochentags, sondern nur am Wochenende trank und dabei mit einer Frau liiert war, die ihn fast das Leben gekostet hat.</p>
<div id=":1i8">
<div id=":1hk">
<p>Während viele Lebensgeschichten dramatisch, ungeschminkt drastisch und ohne Hoffnung enden, hat Herr V. die 50 Tage lebenslänglich überlebt. Wie sein Leben, das in Trümmern vor ihm liegt, weitergeht, bleibt offen und lässt den Leser nachdenklich zurück.</p>
<p>Am Ende der Lesereise durch die Klinik stellt sich die Frage: wer muss behandelt werden? Die Patienten in der Klinik oder &#8220;wir anderen&#8221; draußen vor den Toren der Klinik als vermeintlich Gesunde, die oft genug zu &#8220;Co-Alkoholikern&#8221; mutieren, indem wir offensichtlich Alkoholkranke ihrem Schicksal überlassen und außer Nase rümpfen nichts für sie übrig haben.</p>
<h2>Mein Fazit</h2>
</div>
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<p>Mich hat &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868822372/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3868822372" target="_blank">50 Tage lebenslänglich</a>&#8221; sehr berührt und gefesselt. Ich gehe nach der Lektüre des Buches wachsamer durch die Welt. Ich schaue den betrunkenen Mann, der nahe des Hauptbahnhofes am Boden liegt, mit anderen Augen an. Ich bin nachdenklicher geworden, was meinen eigenen Alkoholkonsum angeht. Denn wir dürfen nicht vergessen: Die Volksdroge Alkohol ist omnipräsent und es kann jeden von uns treffen.</p>
<p>Meine Wertschätzung und Anerkennung gegenüber dem Pflegepersonal ist nach dem Lesen des Buches nochmals gewachsen. Es ist unglaublich, mit welcher Hingabe und Liebe &#8211; sofern dieser Begriff in diesem Kontext angemessen ist &#8211; die Pfleger mit ihren Patienten umgehen, sich um sie kümmern und in ihnen den Menschen und nicht nur eine Nummer und ein Abwicklungsprodukt sehen.</p>
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