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	<title>Droemer Knaur &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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	<description>Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.</description>
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	<title>Droemer Knaur &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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		<title>Rezension: Sei nicht abergläubisch, das bringt Unglück! von Christoph Kuch und Florian Severin</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2015/02/03/rezension-sei-nicht-aberglaeubisch-das-bringt-unglueck-von-christoph-kuch-und-florian-severin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2015 07:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeder von uns kennt das: wenn ein Tag komplett in die Hose gegangen ist, schieben wir die Schuld gern der schwarzen Katze in die Schuhe, die morgens unseren Weg gekreuzt hat. Wenn wir Glück haben, schreiben wir das dem Tüchtigen &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/02/03/rezension-sei-nicht-aberglaeubisch-das-bringt-unglueck-von-christoph-kuch-und-florian-severin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder von uns kennt das: wenn ein Tag komplett in die Hose gegangen ist, schieben wir die Schuld gern der schwarzen Katze in die Schuhe, die morgens unseren Weg gekreuzt hat.<span id="more-27751"></span></p>
<p>Wenn wir Glück haben, schreiben wir das dem Tüchtigen oder dem Hufeisen zu, das wir kürzlich beim Spaziergang entdeckt haben. Dem Kollegen im Büro, der missmutig durch die Gänge tapert, attestieren wir, mit dem falschen Fuß aus dem Bett gestiegen zu sein.</p>
<p>Doch wie nachhaltig ist Aberglaube wirklich? Christoph Kuch und Florian Severin greifen in <a id="static_txt_preview" href="http://www.amazon.de/gp/product/3426786923/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3426786923&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=FLTXQUERUHI25D5B" target="_blank">Sei nicht abergläubisch, das bringt Unglück!</a> nicht weniger als die Psychologie des Unglaublichen auf und demonstrieren, dass viele Elemente, die wie Zauberei wirken, vielmehr ein schlauer psychologischer Kniff sind und mitnichten etwas Magisches an sich haben.</p>
<p>Auch vor der Esoterik und den vermeintlichen Wunderheilungen macht Christoph Kuch nicht Halt und entmystifiziert einige Sachverhalte. Auch die Alternativ-Medizin bekommt ihr Fett weg. Christoph Kuch und Florian Severin verteufeln Globuli &amp; Co. nicht per se, sondern machen mit Fakten und Daten deutlich, dass die eine oder andere Wirkung auf rein als Placebo wirkt.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426786923/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3426786923&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=FBQ4JFN4L65SSCHO"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-27752" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Sei-nicht-abergläubisch-das-bringt-Unglück-Christoph-Kuch-Florian-Severin-200x300.jpg" alt="Cover Rezension Sei nicht abergläubisch, das bringt Unglück! Christoph Kuch Florian Severin" width="200" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Sei-nicht-abergläubisch-das-bringt-Unglück-Christoph-Kuch-Florian-Severin-200x300.jpg 200w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Sei-nicht-abergläubisch-das-bringt-Unglück-Christoph-Kuch-Florian-Severin.jpg 473w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>Die Autoren mischen dabei Statistik und Empirik mit persönlichen Erfahrungsberichten und Anekdoten. Alle Elemente zusammen ergeben einen unterhaltsamen Mix durch die Welt des Aberglaubens und der (Selbst-)Täuschung.</p>
<p>Zum Abschluss gibt Christoph Kuch noch einen Einblick hinter die Kulissen einer Vorführung, die dem Mentalmagier im Jahr 2012 den Titel als Weltmeister der Mentalmagie im englischen Blackpool eingebracht hat.</p>
<p>Neben der Vorbereitung und Durchführung der Performance erhält der Leser des Buches von <a id="static_txt_preview" href="http://www.amazon.de/gp/product/3426786923/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3426786923&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=FLTXQUERUHI25D5B" target="_blank">Sei nicht abergläubisch, das bringt Unglück!: Die Psychologie des Unglaublichen</a> auch ein paar Lektionen gegen Lampenfieber und die richtige Organisation eines Auftritts.</p>
<p>Wer allerdings gehofft hat, dass Kuch und Severin ihren ganz persönlichen magischen Zauberkasten öffnen und ihre Geheimnisse verraten, wird enttäuscht sein. Ganz der Magier-Ehre entsprechend, lassen sich beide nicht wirklich in die Karten schauen. Doch das tut dem Buch aus dem Knaur Taschenbuchverlag keinen Abbruch &#8211; ganz im Gegenteil.</p>
<p>Denn jeder von uns lässt sich doch gern einmal verzaubern.</p>
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		<title>Rezension: Sie kennen dich! Sie haben dich! von Markus Morgenroth</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2014 07:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkttest]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Datensammler]]></category>
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		<category><![CDATA[Droemer Knaur]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Morgenroth]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Sammeln von Daten ist inzwischen zu einem Milliardengeschäft avanciert. Egal in welchem Lebensbereich – die Datenjäger sind immer aktiver und werden in ihren Methoden immer versierter. &#8220;Der Informationskapitalismus ist ein massiver Angriff auf unser Recht auf Selbstbestimmung&#8221;, stellt Markus &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2014/11/13/rezension-sie-kennen-dich-sie-haben-dich-markus-morgenroth/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sammeln von Daten ist inzwischen zu einem Milliardengeschäft avanciert. <span id="more-26941"></span>Egal in welchem Lebensbereich – die Datenjäger sind immer aktiver und werden in ihren Methoden immer versierter.</p>
<p>&#8220;Der Informationskapitalismus ist ein massiver Angriff auf unser Recht auf Selbstbestimmung&#8221;, stellt Markus Morgenroth fest und erklärt in <a id="static_txt_preview" href="http://www.amazon.de/gp/product/3426276461/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3426276461&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=MDYFJE72X4YN55TO" target="_blank">Sie kennen dich! Sie haben dich! Sie steuern dich!: Die wahre Macht der Datensammler</a> auf welchen Wegen und auf welchen Kanälen der Mensch, der Kunde, der Nutzer und der Verbraucher heute mehr oder weniger bewusst die Preisgabe seiner Daten unterstützt.</p>
<h2>Unsere digitale Akte wächst jeden Tag und wird dicker und dicker.</h2>
<p>Denn wer glaubt, er könne den Daten-Sammlern mit digitaler Abstinenz ein Schnippchen schlagen, ist gehörig auf dem Holzweg. Auch wer kein Navigationsgerät oder Smartphone nutzt, dessen Daten werden gesammelt: Beim Arbeitgeber, beim Arzt, beim Finanzamt, bei der Bank, beim Einkaufen.</p>
<p>In der Ära des Informationskapitalismus ist das Speichern von Informationen spottbillig geworden und auch vermeintlich wertlose Daten lassen sich in Verbindung mit den richtigen Algorithmen zu Geld machen. &#8220;Daten sind das neue Gold&#8221;, weiß Markus Morgenroth und warnt insbesondere die Generation der heutigen Kinder und Jugendlichen, die im Zeitalter von Social Media posten und auf Fotos posen, was das Zeug hält.</p>
<p>Die auf den ersten Blick trockene Thematik des Daten Sammelns wird mit Beispielen aus dem täglichen Leben begreifbar gemacht. Während das Direktmarketing ein alter Hut ist, ist das Stalking mit Kundenkarten ungleich erfolgreicher. Der Autor nennt exemplarisch Paypack mit seinen millionenfach in Deutschland ausgegebenen Karten als Platzhirsch.</p>
<h2>Die Datensammler sind überall</h2>
<p>Die totale Überwachung illustriert Morgenroth anhand der Smartphone-Nutzung, bei dessen Benennung er anstelle &#8216;Telefon&#8217; den Begriff &#8216;Spion&#8217; bevorzugt. Auch die Apps, jene kleinen digitalen Helferlein, die erst in Kombination mit dem Smartphone funktionieren, werden als potenzielle Datenschnüffler enttarnt.</p>
<p>Auch im Berufsleben ist die Überwachung an der Tagesordnung. Neben der klassischen analogen Personalakte wird immer häufiger eine zweite digitale Akte geführt. Privat und beruflich geschriebene E-Mails sind ein wahrer Schatz für Datenanalysten. Kein anderes Medium bietet so viel Stoff für die Analyse des Nutzers.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426276461/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3426276461&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=MDYFJE72X4YN55TO"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-26944" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Sie-kennen-dich-Sie-haben-dich-Sie-steuern-dich-Markus-Morgenroth-197x300.jpg" alt="Cover Rezension Sie kennen dich! Sie haben dich! Sie steuern dich! Markus Morgenroth" width="197" height="300" /></a>Die Auswertung von Meta Daten aus E-Mails und Telefonaten in Verbindung mit dem privaten Facebook- und Twitter-Profil zeichnen ein erschreckend genaues Bild des Nutzers und machen deutlich, wie einfach unser Leben zu durchleuchten ist.</p>
<p>Doch künftig kein Social Media mehr zu nutzen, ist übrigens auch keine Lösung. Denn das Nicht-Nutzen der digitalen Möglichkeiten lässt den potenziellen Bewerber auch in einem schlechten Licht erscheinen.</p>
<p>Auch und besonders Facebook ist eine wahre Goldgrube für Informationssammler. Jeder &#8220;Like&#8221; eines Statuses, jedes &#8220;Gefällt mir&#8221; auf einer Webseite hinterlässt digitale Spuren. Die bislang nicht in Deutschland verfügbare &#8220;Graph Search&#8221; gibt bereits einen Vorgeschmack auf den unglaublich großen Datenschatz, den Facebook beherbergt.</p>
<p>Es kommt nicht von ungefähr, dass Datenschützer die &#8220;Graph Search&#8221; mit einer polizeilichen Rasterfahndung vergleichen. Denn eine Suche nach &#8220;zeig mir alle Single-Frauen im Umkreis von zehn Kilometern, die sich gern betrinken&#8221; ist genauso möglich wie auskunftsreich für interessierte Nutzer.</p>
<h2>Der Datenstaubsauger ist unersättlich</h2>
<p>Markus Morgenroth schreibt und erklärt in verständlichen Worten eine Materie, die so vielschichtig wie undurchschaubar ist. Und er beraubt den Leser der Illusion, dass es einen Ausweg aus der Datenfalle gibt.</p>
<p>Insbesondere das siebte Kapitel &#8220;Aus dem Leben eines Datenanalysten&#8221; hat mir erschreckende Erkenntnisse geliefert. Die E-Mail-Kommunikation in Verbindung mit Kalender- und Social Media-Einträgen liefert Ergebnisse, die selbst nicht Datenschutz-freudigen Nutzern Sorgenfalten auf die Stirn treiben sollten.</p>
<p>Der Datenstaubsauger saugt und saugt unaufhörlich und sein Datenhunger ist unstillbar &#8211; das ist eine der Erkenntnisse aus <a id="static_txt_preview" href="http://www.amazon.de/gp/product/3426276461/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3426276461&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=MDYFJE72X4YN55TO" target="_blank">Sie kennen dich! Sie haben dich! Sie steuern dich!: Die wahre Macht der Datensammler.</a></p>
<p>Die andere, genauso erschreckende Erkenntnis ist, dass es wenige Möglichkeiten gibt, sich vor dem Datenstaubsauger zu schützen und sich zu immunisieren. Selbst das Leben als digitaler Abstinenzler bringt wenig Nutzen und kann am Ende sogar nachteilig sein.</p>
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		<title>Rezension: Wer wir sind, und was wir wollen: Ein Digital Native erklärt seine Generation von Philipp Riederle</title>
		<link>https://www.ostwestf4le.de/2013/06/09/rezension-wer-wir-sind-und-was-wir-wollen-philipp-riederle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jun 2013 06:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkttest]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Droemer Knaur]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Riederle]]></category>
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					<description><![CDATA[Philipp Riederle  ist Jahrgang 1994 und damit in etwa so alt wie das Internet. Er zählt deshalb zu den sogenannten Digital Natives, die mit dem Internet als selbstverständlichem Medium &#8211; wie Radio und Fernseher es jahrelang gewesen sind &#8211; groß &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2013/06/09/rezension-wer-wir-sind-und-was-wir-wollen-philipp-riederle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Philipp Riederle  ist Jahrgang 1994 und damit in etwa so alt wie das Internet. Er zählt deshalb zu den sogenannten Digital Natives, die mit dem Internet als selbstverständlichem Medium &#8211; wie Radio und Fernseher es jahrelang gewesen sind &#8211; groß geworden ist.<span id="more-20599"></span></p>
<p>Die Digital Natives sind der Gegenpol zu den Digital Immigrants. Also jenen Menschen, die sich das Wissen über das Netz, dessen Gepflogenheiten und Abhängigkeiten erst mehr oder weniger mühsam erarbeiten mussten und deren Wissen diesbezüglich eher rudimentär vorhanden ist.</p>
<p>Riederle möchte mit <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00AAABGYO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00AAABGYO&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21" target="_blank">Wer wir sind, und was wir wollen: Ein Digital Native erklärt seine Generation</a> die digitale und die analoge Generation näher zusammenbringen. Außerdem ist sein Ziel, in Sachen Social Media und Internetzung generell Nachhilfe geben und dabei en passant die Generation Y, der er zweifelsfrei angehört, erklären und begreiflich machen.</p>
<p>Die ersten beiden Drittel des Buches waren für mich ein wenig zu aufgedreht, schrill und marktschreierisch. Riederle preist sein Leben in den sozialen Netzwerken und den unendlichen Weiten des Internets als Non plus ultra an und lässt andere Meinungen nicht wirklich gelten. Nicht selten nervt an dem Buch die Selbstbeweihräucherung, Selbstinszenierung und das Eigenlob des Philipp Riederle.</p>
<p>Wenn er beispielsweise vom Lob des Veranstalters bei einer Veranstaltung eines Fotografenverbandes berichtet oder sich generell als ulta-coolen Digital Native darstellt. Es sei dahingestellt, ob der Neunzehnjährige wirklich als Prototyp der neuen Generation dient oder ob er einfach Glück gehabt hat, in einem wohlhabenden Elternhaus aufgewachsen zu sein, das einem 13-jährigen im Jahr 1997 ermöglicht hat, das erste iPhone auf dem Markt aus den USA zu importieren.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00AAABGYO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00AAABGYO&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-20600" alt="Cover Rezension Wer wird sind und was wir wollen Knaur Philipp Riederle" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Wer-wird-sind-und-was-wir-wollen-Knaur-Philipp-Riederle-196x300.jpg" width="196" height="300" /></a>Diese Sequenzen schwächen das inhaltlich gute Buch und sorgen für einen faden Beigeschmack. Dazu kommt das nervige Duzen des Lesers, das besonders anstrengend herüberkommt, wenn uns der junge Autor die digitale Welt erklären will, in der er sich ach so erfolgreich bewegt.</p>
<p>Doch so aufgedreht, provokant und spitzfindig einige Passagen in der ersten Hälfte des Buches gewesen sind, so sachlich, konstruktiv und aufklärend  wird es im letzten Drittel. Wirklich sehr gelungen ist das neunte Kapitel. In diesem Abschnitt behandelt Riederle das Phänomen Facebook und versteht es sehr gekonnt, auch Digital Immigrants das Gesichtsbuch und seine Faszination für die Digital Natives begreifbar zu machen.</p>
<p>Auch das zehnte Kapitel „Ruhe, Rausch und Rebellion“ ist verdammt gut verfasst und räumt mit Vorurteilen gegenüber der Generation Y auf. Im Vergleich mit der Generation seiner Eltern (den 1989ern) macht Riederle deutlich, dass die Jugendlichen der heutigen Zeit alles andere als verpeilt sind und stattdessen eine ganz konkrete Vorstellung ihrer Ziele haben und diese fokussiert angehen.</p>
<p>Der 18-jährige gesteht, dass seine Generation trotz „always on“, Facebook und YouPorn auch die Heimat und die Familie wichtigste Konstanten und Stützpfeiler im täglichen Leben sind und vermeintliche spießige Avancen immer mehr an Beliebtheit gewinnen. Er bricht damit eine Lanze für seine Altersgenossen, denen vorschnell Unangepasstheit, Rebellentum und Destruktivität und Desinteresse vorgeworfen wird. Es sind die kritischen Konsumenten, die anstelle des &#8220;Mitmach-Web 2.0&#8221; das &#8220;Mitmach-Leben&#8221; frei bestimmen und sich täglich seinen digitalen und analogen Herausforderungen stellen.</p>
<h2>Mein Fazit</h2>
<p>Als &#8220;Klassensprecher der Digital Natives&#8221; hat die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Philippp Riederle treffend bezeichnend. Der 18-jährige vermittelt durch seine belehrende, schnoddrige Schreibe diesen Eindruck, der dennoch für ihn als Mensch authentisch wirkt.</p>
<p>Wirklich Neues erfährt der Leser über die Generation Y in <a id="static_txt_preview" href="http://www.amazon.de/gp/product/B00AAABGYO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00AAABGYO&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21" target="_blank">Wer wir sind, und was wir wollen: Ein Digital Native erklärt seine Generation</a> allerdings nicht. Dass &#8220;always on&#8221; für diese Generation ein Lebensinhalt ist, ist genauso wenig neu wie die Vorliebe für zeitversetztes Fernsehen &#8220;wann ich es will&#8221; und die Abneigung gegen feste Programm-Schemata im Fernsehen und im Radio.</p>
<p>Seine Ideen und Gedanken für die Zukunft klingen gut &#8211; vermitteln aber auch den Eindruck, dass der junge Bursche die echte Arbeitswelt erst noch kennenlernen muss. Denn Social Media allein erwirtschaftet nicht zwangsläufig Umsatz. Und nicht jeder kann sich ein digitales und analoges Leben wie der Jungautor leisten.</p>
<p>Die Missverständnisse zwischen den Digital Immigrants und den Digital Natives lassen sich nicht nur durch flotte Sprüche und Statements auflösen. Und eine Annäherung der beiden Generationen lässt sich nur auf Augenhöhe erreichen &#8211; nicht, indem permanent polarisiert und finger pointing betrieben wird.</p>
<p>Der letzte Absatz des Buches von aus dem Droemer Knaur Verlag bringt die 255 Seiten auf einen Nenner: &#8220;Wenn unsere Generation eine Aufgabe hat, dann besteht sie darin, Medienkompetenz weiterzugeben. Das Internet besser machen, um besser zu werden. &#8230; Wir können uns mitteilen. Und das bedeutet Teilen. Und das wiederum: ein Teil dieser Welt sein und unseren Platz in ihre haben. Das ist es, was wir wollen.&#8221;</p>
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