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	<title>Schutzengel &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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	<description>Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.</description>
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	<title>Schutzengel &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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		<title>Der Abschied am Telefon und der ewig lange Donnerstag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 07:00:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach dem angespannten Wochenbeginn näherte sich die Anspannung zur Mitte der Woche mit der bevorstehenden Operation ihrem Höhepunkt zu. Am Dienstag hieß es erst einmal Abschied nehmen per Telefon. Mein Vater und ich versinken in dem Gespräch nicht in Selbstmitleid, &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/03/05/der-abschied-am-telefon-und-der-ewig-lange-donnerstag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p10AQf-7d8" target="_blank">Nach dem angespannten Wochenbeginn</a> näherte sich die Anspannung zur Mitte der Woche mit der bevorstehenden Operation ihrem Höhepunkt zu.<span id="more-27908"></span></p>
<p>Am Dienstag hieß es erst einmal Abschied nehmen per Telefon. Mein Vater und ich versinken in dem Gespräch nicht in Selbstmitleid, sondern machen uns gegenseitig Mut. Wir freuen uns gemeinsam auf die Zeit nach der Operation, wenn das Herz gestärkt ist und alles wieder gut ist. Das Gespräch gibt meinem Vater Kraft &#8211; das hoffe ich zumindest. Und es gibt mir Kraft &#8211; das bilde ich mir zumindest ein.</p>
<p>Dann ist es Mittwoch. Am Mittwoch Morgen um halb zehn ist die Aufnahme im Herzzentrum. Vorher habe ich mich nochmals von meinem Dad verabschiedet und ihm die Worte geschrieben, die mir wichtig gewesen sind. Ab jetzt beginnt die Wartezeit erst richtig. Diese ewige Wartezeit. Und es kommt noch schlimmer: Ich habe erfahren, dass am Tag der Operation keine Besuche beim Patienten erlaubt sind und wir nur telefonisch über die Ergebnisse der Herz-Operation informiert werden sollen.</p>
<p>Dennoch bleibt es bei meinem Plan. Ich fahre am Donnerstag mit dem Zug nach Bad Oeynhausen und bleibe über Nacht bei meiner Mum.</p>
<h2>Laufen gegen die Angst</h2>
<p>Der 29. Januar 2015 wird sich auf ewige Zeiten in mein Gedächtnis eingebrannt haben. Es war der &#8211; allerdings nur vorläufige &#8211; Höhepunkt einer emotionalen Ausnahmesituation, die ich in dieser Form in meinen vierzig Lebensjahren noch nicht erlebt habe. Und auch hoffentlich nicht so schnell wieder erleben werde. Sorge und Angst um einen Herzmenschen zu haben, das ist eine der schlimmsten Erlebnisse im Leben.</p>
<p>Schon am Mittwoch Abend hatte ich erfahren, dass die Operation am Donnerstag erst um 16 Uhr beginnt. Im Herz- und Diabetes-Zentrum Bad Oeynhausen werden die Operationen um acht Uhr, zwölf Uhr und um 16 Uhr in jeweils acht OP-Sälen durchgeführt &#8211; allein die Vorstellung ist Wahnsinn! Also hieß es weiter Warten.</p>
<p>Aus diesem Grund habe ich den Donnerstag Vormittag im Büro verbracht. Arbeiten lenkt ab und mein Zug sollte mich um 11: 48 Uhr Richtung Ostwestfalen bringen, so dass ich um 14:18 Uhr in der Kurstadt ankommen werde.</p>
<p>Die Nacht auf Donnerstag habe ich schlecht geschlafen. Wieder und wieder bin ich aufgewacht und bevor mein Wecker um 4:50 Uhr auf sich aufmerksam machen konnte, stand ich bereits im Badezimmer und hatte mir die Laufsachen übergestreift. Ich hatte die Hoffnung, dass mir ein Zehn-Kilometer-Lauf ein wenig den Kopf freipustet und meine Gedanken ordnet.</p>
<p>Zehn Kilometer zum Auspowern. Das hat auch einigermaßen geklappt, doch immer wieder spielten meine Gedanken die positiven Hoffnungen und die negativen Ängste durch. Nicht umsonst habe ich meinen einstündigen Lauf meinem Vater gewidmet, der an diesem Tag vor einer seiner größten Herausforderungen stand und dessen Herz mit meinem Lauf ein Extra-Kick Kraft und Ausdauer geben sollte.</p>
<p>Esoterischer Quatsch? Mag sein. Mir war es wichtig und mir tat es gut. Und meinem Dad sicherlich auch.</p>
<h2>Alles wieder auf Start?</h2>
<p>Auf dem Weg ins Büro dann ein kleiner Schock: der Operationstermin um 16 Uhr war in Gefahr. Ein Notfall-Patient wirbelte die Tagesplanung in der Klinik durcheinander und ließ offen, ob Dad spät am Abend oder erst am Freitag operiert werden sollte. Das bedeutete weiterhin warten, warten und warten. Mein Vater berichtete von zahlreichen Einlieferungen neuer Patienten mit dem Hubschrauber und dem Krankenwagen &#8211; es war einiges los im HDZ.</p>
<p>Doch unabhängig von der terminlich nicht fixierten OP habe ich schon mittags die Zugfahrt angetreten. Meine Bahn-Tickets ließen mir die Freiheit, die Rückreise ins Rheinland flexibel zu gestalten &#8211; egal ob am Freitag oder erst am Samstag.</p>
<p>Das Arbeiten für ein paar Stunden im Büro und die intensiven Gespräche &#8211; auch im Job ist im Moment einiges los und im Umbruch &#8211; hat mich von meiner Nervosität in Bezug auf die Operation ein wenig abgelenkt. Doch um kurz nach elf ging es Richtung Hauptbahn Düsseldorf und dann in den Regionalexpress nach Ostwestfalen.</p>
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		<title>Der Schutzengel und eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 07:00:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Warten ist das Schlimmste &#8211; das ist mir nicht erst seit dem Besuch meines Dads in Ostwestfalen eine Woche vor seiner Operation bewusst geworden. Auch die weiteren Tage bis zum geplanten OP-Termin am 29. Januar 2015 haben sich für &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/02/26/schutzengel-und-schmerzhafte-reise-in-die-vergangenheit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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<p>Auch die weiteren Tage bis zum geplanten OP-Termin am 29. Januar 2015 haben sich für mich wie eine Unendlichkeit angefühlt.</p>
<h2>Der Schutzengel spendet Kraft</h2>
<p>Am Samstag vor der Operation hat mein Vater unsere Überraschung geliefert bekommen. Bei einem meiner Läufe ist mir die Idee gekommen, ihm einen Schutzengel mit ins Krankenhaus zu geben, der ihn behütet und auf ihn aufpasst. Der kleine Bär sieht wirklich putzig aus und wird seinen Job erfolgreich erledigen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00IMF37YG/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00IMF37YG&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=OLL4WMB2V6GFIA2Q"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-27909" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Teddy-Bär-Schutzengel-291x300.jpg" alt="Teddy Bär Schutzengel" width="291" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Teddy-Bär-Schutzengel-291x300.jpg 291w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Teddy-Bär-Schutzengel.jpg 475w" sizes="(max-width: 291px) 100vw, 291px" /></a>Wenige Tage vor der Operation sind meine Gedanken ständig um diesen Tag gekreist. Wie mein Vater schlafe auch ich schlecht und ertappe mich immer wieder dabei, wie sich meine Gefühle und Gedanken auf diesen Tag fokussieren. Mein Kopf steht nicht still mit dem fiesen Spielchen &#8220;Was wäre wenn&#8230;.&#8221; und bringt alle erdenklichen Optionen zur Sprache. Zwischen &#8220;alles ist gut gelaufen&#8221; bis hin zum Unaussprechlichen ist alles mit dabei.</p>
<p>Es ist so zermürbend. Es ist so zermürbend für mich und gibt mir eine ungefähre Vorstellung davon, was sich im Kopf meines Vaters abspielen mag. Es wird Zeit, dass es Donnerstag wird und sich die Anspannung endlich lösen wird.</p>
<p>Die Konzentration im Büro ließ auch bei mir in den letzten drei Tagen vor der Operation meines Vaters zu wünschen übrig. Immer wieder schweiften meine Gedanken ab zu meinem Dad, immer wieder habe ich mir die Operation im Kopfkino angeschaut und mir das Wiedersehen nach dem Eingriff ausgemalt: Ich habe meinen Vater von der drei- bis fünfstündigen OP ausgemergelt, aber bei guter Gesundheit vor mir im Bett liegen. Mir läuft ein kalter Schauer über den Rücken und ich spüre, wie mir Tränen in die Augen schießen.</p>
<h2>Eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit</h2>
<p>Meine Gedanken springen unweigerlich mehr als fünf Jahre zurück <a title="Der Jahrestag" href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2010/10/28/der-jahrestag/" target="_blank">in den Oktober 2009</a>. Meine Omi liegt im Sterben und ich erinnere mich an die intensiven letzten gemeinsamen Stunden mit ihr. Ich erinnere mich an die Tränen, die ich auch Tage nach ihrem Tod vergossen habe und die nicht mehr aufhören wollten.</p>
<p>Doch dieses Mal ist es anders. Mein Vater ist nicht unheilbar krank, ganz im Gegenteil. Er muss operiert werden, damit sein Herz wieder stark sein kann und nach der Operation wird es ihm besser, viel besser gehen. Deshalb ist die Situation im Oktober 2009 nicht mit der Situation im Januar 2015 zu vergleichen.</p>
<p>Und doch habe ich eine scheiß Angst vor den nächsten Tagen, insbesondere vor dem bevorstehenden Donnerstag. Und auf was für Gedanken ich komme! Ich habe allen Ernstes daran gedacht, meinen Flachmann mit Wodka zu füllen und bei mir zu haben. Einfach, um meine Nervosität zu bekämpfen. Einfach einen Schluck aus der Pulle und der klare Hochprozentige wird es schon richten. Unfassbar.</p>
<h2>The Power of Love von Gabrielle Aplin</h2>
<p>Am Montag Abend, drei Tage vor der Operation, habe ich mit meinen Eltern telefoniert. Kurz nach dem Telefonat mit Mum und Dad habe ich am Rechner gesessen. Im Hintergrund lief ein Radio-Stream. Plötzlich wurde <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00CRAJU6G/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00CRAJU6G&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=QQLBA3G6LG6WYZBD" target="_blank">The Power of Love als Cover von Gabrielle Aplin aus dem Jahr 2012</a> gespielt.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/53156934?color=ffffff&amp;title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Ich musste die Tränen zurückhalten, weil mich der Song so berührt hat. Und ich wusste zu diesem Zeitpunkt: alles wird gut. Mit Sicherheit wird alles gut.</p>
<p>Am Abend im Bett galten meine Gedanken auch meinem Vater. Ich musste daran denken, dass er an diesem Abend die vorerst letzte Nacht in seinem eigenen Bett verbringt. Am Dienstag Nachmittag fährt er mit Mum bereits nach Bad Oeynhausen, weil am Mittwoch Morgen um halb zehn die Aufnahme im Herzzentrum angesetzt ist.</p>
<p>Wie sich mein Vater wohl zu diesem Zeitpunkt gefühlt hat?</p>
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