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	<title>Droemer &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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	<description>Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.</description>
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	<title>Droemer &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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		<title>Rezension: Du bleibst, was du bist von Marco Maurer</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2015 06:00:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit einigen Jahren ist das dreigliedrige Schulsystem Deutschlands in der Kritik. Immer mehr Grundschüler streben &#8211; ob gewollt oder ungewollt &#8211; an die Gymnasien, während Haupt- und Realschulen immer seltener die erste Wahl sind. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Doch &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/07/09/rezension-du-bleibst-was-du-bist-marco-maurer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren ist das dreigliedrige Schulsystem Deutschlands in der Kritik.<span id="more-28990"></span></p>
<p>Immer mehr Grundschüler streben &#8211; ob gewollt oder ungewollt &#8211; an die Gymnasien, während Haupt- und Realschulen immer seltener die erste Wahl sind. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Doch darum geht es in <a id="static_txt_preview" href="http://www.amazon.de/gp/product/342627633X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=342627633X&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=3OFOBQEZ2JXNCOZR" target="_blank">Du bleibst, was du bist: Warum bei uns immer noch die soziale Herkunft entscheidet</a> nur am Rande.</p>
<p>Vielmehr ist das Buch die konsequente Fortsetzung <a href="http://www.zeit.de/2013/05/Arbeiterkind-Schulsystem-Aufstieg" target="_blank">des Artikels &#8220;Ich Arbeiterkind&#8221; in der Wochenzeitung Die Zeit</a>, in der das Arbeiterkind Maurer niedergeschrieben hat, wie ihm gegen die Mechanismen des Schulsystems der Aufstieg gelang.</p>
<p>Wer in dem Buch eine Generalabrechnung mit dem Schulsystem sieht, liegt nicht ganz falsch. Es geht Maurer allerdings nicht darum, dass <em>alle </em>Schulabgänger studieren sollen. Es geht ihm darum, dass mehr Menschen aus sozial schwachen Milieus studieren, damit die Universitäten und die Wirtschaft die begabtesten und leidenschaftlichen jungen Menschen bekommen &#8211; und nicht ausschließlich diejenigen mit dem Glück der Geburt in eine wohlhabende Familie.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/342627633X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=342627633X&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=3OFOBQEZ2JXNCOZR"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-28991" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Du-bleibst-was-du-bist-Marco-Maurer-185x300.jpg" alt="Cover Rezension Du bleibst, was du bist Marco Maurer" width="185" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Du-bleibst-was-du-bist-Marco-Maurer-185x300.jpg 185w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Du-bleibst-was-du-bist-Marco-Maurer.jpg 316w" sizes="(max-width: 185px) 100vw, 185px" /></a>Was das Buch so lesenswert macht, ist das geschickte Verweben der eigenen Lebensgeschichte Marco Maurers mit den Fakten aus einem Land, in dem &#8220;Bildung für alle&#8221; nur eine platte Attitüde, aber nur selten gelebte Wirklichkeit ist. Denn während 77 von 100 Akademikerkindern studieren, sind es nur 23 von 100 Arbeiterkindern. Und diese Auslese liegt nicht am fehlenden Intellekt der Sprösslinge, sondern am Bildungssystem Deutschlands.</p>
<p>Mit vielen Menschen hat sich der Journalist getroffen. Dabei sind weniger bekannte Akademiker und auch bekannte Persönlichkeiten wie Bahnchef Rüdiger Grube, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Politiker Cem Özdemir. Sie alle eint die Schlussfolgerung, dass Deutschland in Bezug auf die Bildungschancen ein ungerechtes Land ist, das Kinder zu früh im Rahmen des dreigliedrigen Schulsystems aufteilt und damit Schulkarrieren verhindert bzw. erst gar nicht ermöglicht. Außerdem wird mehrfach die Undurchlässigkeit der sozialen Milieus bemängelt.</p>
<p>Allerdings läuft das Problem nicht nur in eine Richtung. Nicht nur Arbeiterkinder, die den akademischen Ausbildungsweg einschlagen, haben Probleme, sondern auch Akademikerkinder, die sich gegen ein Studium und für eine klassische Ausbildung entscheiden. Auch mit diesen Menschen hat Maurer Kontakt aufgenommen und aufschlussreiche Gespräche geführt.</p>
<p><a id="static_txt_preview" href="http://www.amazon.de/gp/product/342627633X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=342627633X&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=3OFOBQEZ2JXNCOZR" target="_blank">Du bleibst, was du bist: Warum bei uns immer noch die soziale Herkunft entscheidet</a> ist ein sehr persönliches Buch. Marco Maurer kehrt mehrfach sein Inneres nach außen und lässt den Leser an seinem Seelenleben und seiner Zerrissenheit teilhaben. Eine Zerrissenheit, die seiner Transformation vom Arbeiterkind zum Akademiker geschuldet ist. Eine Zerrissenheit, die sich insbesondere im Miteinander mit seinen Eltern und seiner Schwester und früheren Nachbarn und Freunden zeigt.</p>
<p>Denn das akademische Leben und der Nicht-Arbeiter-Beruf haben Maurer verändert. Nicht zu einem besseren oder einem schlechteren Menschen, sondern einfach nur in vielerlei Hinsicht verändert.</p>
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		<title>Rezension: Digital Junkies von Bert te Wildt</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 06:00:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer wieder das Gleiche: das böse Internet! Das war mein erster Gedanke nach dem Lesen der ersten Seiten von Digital Junkies: Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder. Und nach dem ersten Kapitel wollte ich das Buch schon &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/06/09/rezension-digital-junkies-bert-te-wildt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder das Gleiche: das böse Internet!<span id="more-28886"></span></p>
<p>Das war mein erster Gedanke nach dem Lesen der ersten Seiten von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426276569/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3426276569&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=V4JWLAHIVHGBT64Q" target="_blank">Digital Junkies: Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder</a>. Und nach dem ersten Kapitel wollte ich das Buch schon ge- und entnervt zur Seite legen. Zu überzeichnet und zu drastisch waren die Beispiele der digitalen Sucht, die Bert te Wildt wieder und wieder ins Feld geführt hat.</p>
<p>Die World of Warcraft-Spieler, die ihr reales Leben komplett vernachlässigen, die dramatischen Todesfälle von computerspielsüchtigen jungen Menschen, die nur im Suizid den Ausweg finden konnten und die ungeheuerlichen Morde an den eigenen Eltern, weil diese die Internetnutzung unterbrochen haben.</p>
<p>Sollte sich das Buch in die effektheischende Berichterstattung der Boulevard-Medien einreihen, die ich schon lange so satt hatte? Schon zu Beginn kann ich verraten, das dem nicht so ist.</p>
<h3>Online-Spiele, Cybersex und soziale Netzwerke</h3>
<p>Im zweiten Kapitel clustert Bert te Wildt die Abhängigkeit im Internet in die Sucht nach Online-Spielen, nach Cybersex und innerhalb von sozialen Netzwerken. Erst die Vernetzung der Computer, also das Internet, hat die Sucht nach Online-Spielen, Cybersex und sozialen Netzwerken ermöglicht.</p>
<p>Ein Kapitel mit der These &#8220;Smartphones als Einstiegsdroge für Kinder und Jugendliche&#8221; ist schon verdammt provokant und sehr dick aufgetragen. Und nicht nur das. Als ich das dritte Kapitel zu Ende gelesen hatte, musste ich stutzen. Hatte der Autor wirklich eine Parallele zwischen Internet-Sucht und Autisten gezogen und sie teilweise auf eine Stufe gestellt? Von diesem Gedanken verwirrt, habe ich mich dem vierten Kapitel gewidmet.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426276569/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3426276569&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=V4JWLAHIVHGBT64Q"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-28887" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Digital-Junkies-Bert-te-Wildt-Droemer-196x300.jpg" alt="Cover Rezension Digital Junkies Bert te Wildt Droemer" width="196" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Digital-Junkies-Bert-te-Wildt-Droemer-196x300.jpg 196w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Digital-Junkies-Bert-te-Wildt-Droemer.jpg 432w" sizes="(max-width: 196px) 100vw, 196px" /></a>Nach knapp 160 Seiten mit bisweilen langatmigen theoretischen Abhandlungen, dem Zitieren von Studien zur Internet-Sucht, dem Überzeichnen vom bösen Internet und einigen Tatsachenbericht aus dem Ambulanz-Alltag geht es in &#8220;Wege aus der Sucht. Behandlung&#8221; endlich in medias res.</p>
<p>Der Therapeut erklärt ausführlich die unterschiedlichen Behandlungsmethoden und geht auf ihre Vor- und Nachteile ein. Es zeigt sich, dass die Behandlung von Internetsüchtigen noch sehr stark in den Kinderschuhen steckt und gute Angebote rar gesät sind. Das hängt auch damit zusammen, dass das Feld der Online-Sucht und seinen Ablegern (Cybersex-Sucht und Online-Games) noch ein junges Forschungsgebiet ist.</p>
<p>Unter dem Motto &#8220;Wir können etwas tun! Prävention&#8221; geht es um die vorbeugenden Maßnahmen gegen die Sucht im Netz. Und das ist das Kapitel, das mich im meisten interessiert hat. Der Mediziner Dr. Bert te Wildt gibt Tipps zum kontrollierten Medienkonsum für Kinder und schließt auch die Erwachsenen davon nicht aus &#8211; im Gegenteil.</p>
<p>Das Medien-Zeitmanagement betrifft Kinder und Eltern und kann als solches auch besprochen und das tägliche Pensum festgelegt werden. Anhand von Checklisten liefert te Wildt Denkanstöße und gibt Tipps für den Konsum der Medien im Alltag.</p>
<h3>Schwierig: die finale Bewertung</h3>
<p>Beim Resümee zu Digital Junkies aus dem Droemer Verlag fällt es mir schwer, eine ausgewogene Bewertung zu finden. Meine Erwartungshaltung <em>vor </em>dem Lesen des Buches war eine andere, als ich inhaltlich vorgefunden habe. Für mich lag der Schwerpunkt auf der Prävention und dem Erkennen der Sucht. Dieses Thema findet sich erst recht spät gegen Ende des Buches.</p>
<p>Allerdings ist das eher mein Problem als das des Autors. Denn Bert te Wildt hat mit <a id="static_txt_preview" href="http://www.amazon.de/gp/product/3426276569/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3426276569&amp;linkCode=as2&amp;tag=nobraundlowbr-21&amp;linkId=V4JWLAHIVHGBT64Q" target="_blank">Digital Junkies: Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder</a> ein vollständiges Abbild der aktuellen Situation der digitalen Sucht geschrieben, das meines Wissens in dieser Art derzeit einmalig ist. Betroffene und ihre Angehörige finden auf 380 Seiten umfangreiche Informationen zu einem Krankheitsbild, das im Vergleich zu anderen Suchtarten so gut wie gar nicht erforscht ist und dessen Behandlung erst ganz am Anfang steht.‎</p>
<p>Neben den medizinischen und psychologischen Erläuterungen der Symptome gewinnt das Buch auch aufgrund der Berichte aus dem klinischen Alltag. Während viele Beispiele der Internet- und Cyber Sex-Sucht oft aus dem Ausland stammen &#8211; und damit weit, weit weg sind -, erzählt der Oberarzt Alltagsbegegnungen aus seiner Ambulanz und es wird deutlich, dass die digitalen Junkies kein einzelnes Phänomen sind.</p>
<p>Der Autor wedelt nicht permanent mit dem Zeigefinger, sondern klärt auf. Er verteufelt nicht das Internet, das inzwischen ohnehin Teil unseres Alltags geworden ist, sondern weist auf die Risiken hin. Denn wie so oft macht auch hier die Dosis das Gift. In Maßen genossen und genutzt ist alles prima. Doch der übermäßige Gebrauch bringt die Probleme mit sich.</p>
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