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	<title>Achtsamkeit &#8211; Ein Ostwestfale im Rheinland</title>
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	<description>Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.</description>
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		<title>Rezension: Switch off und hol dir dein Leben zurück von Monika Schmiderer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 06:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Produkttest]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Internet und Social Media haben uns im Griff. Das beginnt bereits am Morgen. Das Smartphone wird noch vor dem ersten Kaffee und dem ersten Bissen vom Frühstücksbrötchen malträtiert. E-Mails checken, Facebook-Updates lesen und das neueste aus der ganzen Welt &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2017/10/05/rezension-switch-off-und-hol-dir-dein-leben-zurueck-monika-schmiderer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet und Social Media haben uns im Griff. Das beginnt bereits am Morgen.<span id="more-34814"></span></p>
<p>Das Smartphone wird noch vor dem ersten Kaffee und dem ersten Bissen vom Frühstücksbrötchen malträtiert. E-Mails checken, Facebook-Updates lesen und das neueste aus der ganzen Welt im Video oder als Podcast auf die Ohren. Muss das sein?</p>
<h3>Wege aus der digitalen Stressfalle</h3>
<p>&#8220;Wie wir der digitalen Stressfalle entkommen&#8221;, das verspricht Monika Schmiderer im Untertitel zu ihrem Buch <a href="http://amzn.to/2xTQfdi" target="_blank" rel="noopener">Switch off und hol dir dein Leben zurück</a>. Die Autorin weiß, worüber sie schreibt. Sie bezeichnet sich als Onlinerin rund um die Uhr, bei der eine 24/7 konstante Kommunikation an der Tagesordnung gewesen ist.</p>
<p>Die gesundheitlichen Folgen traten erst langsam, aber dann mit voller Breitseite auf die Leiterin einer Agentur ein, in deren Folge Schlaflosigkeit und Burn Out ihr ständiger Begleiter gewesen sind. Es musste sich etwas im Leben ändern. Und zwar rasch und konsequent.</p>
<h3>Mediale Entschlackung</h3>
<p>Wenn schon, dann aber richtig. Das bedeutete für Schmiderer eine mediale Entschlackung, die sich nicht nur auf ein digital detox, sondern ein echtes media detox bezogen hat. Im Klartext: der Verzicht erstreckte sich nicht nur aufSmartphone, Tablet und Co., sondern auch auf Medien wie Zeitungen, Fernsehen und Radio.</p>
<p>Unvorstellbar? Mitnichten! Und wie das geht, verrät der Coach ebenfalls. Essenziell ist es, das eigene Medienverhalten zu hinterfragen, zu reflektieren und vor allem zu relativieren. Denn ansonsten ersticken wir an den zahlreichen negativen Nachrichten, die tagein, tagaus über uns hereinbrechen.</p>
<p><a href="http://amzn.to/2xTQfdi"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-34815" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Switch-off-und-hol-dir-dein-Leben-zurück-Monika-Schmiderer-197x300.jpg" alt="Cover Rezension Switch off und hol dir dein Leben zurück Monika Schmiderer" width="197" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Switch-off-und-hol-dir-dein-Leben-zurück-Monika-Schmiderer-197x300.jpg 197w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Cover-Rezension-Switch-off-und-hol-dir-dein-Leben-zurück-Monika-Schmiderer.jpg 295w" sizes="(max-width: 197px) 100vw, 197px" /></a>Zum Beispiel Social Media: Die besten Augenblicke im Leben, so schreibt das ZEITmagazin, werden ständig auf ihr Like-Potenzial abgeklopft. Aus dem Erleben und Genießen ist ein permanentes Bewerten und Posten geworden. Den Augenblick genießen? Fehlanzeige! Erst mal fix das Foto vom Sonnenuntergang auf Instagram posten.</p>
<p>Und ehe wir uns versehen, haben wir neben unserer klassischen Festanstellung einen Zweitjob als Medienkosument mit 37 Stunden Dauerrauschen jede Woche. Smartphone, Fernsehen, Radio und Social Media lassen grüßen.</p>
<h3>14 Tage ohne Medien</h3>
<p>Der Ausbruch aus dem Gefängnis der digitalen Abstumpfung kann nur mit einem radikalen Schnitt gelingen, meint Monika Schmiderer und kommt damit zu ihrem Herzstück des Buches. SWITCH OFF bedeutet zu Beginn des Experimentes 14 Tage kein TV, kein privates Internet, kein Social Media, kein YouTube, kein Online-Shopping und weder Radio, Zeitung noch andere Nachrichten.</p>
<p>Anstelle desssen geht es darum, ein kreatives Leben zu leben. Nicht kreativ im Sinne von Kunst. Kreativ sind wir dann, wenn wir etwas mit Liebe und Hingabe erledigen. Mit Freude und ohne dabei an den Applaus anderer zu denken.</p>
<h3>Ein radikaler Schritt, der sich lohnt</h3>
<p>Dies ist natürlich eine radikaler Schnitt zu bisherigen Verhaltensweisen. Anhand von zahlreichen praxisnahen Tipps und Inspirationen nimmt uns die Autorin an die Hand. Sie gibt Hilfe zur Reflexion, bietet Checklisten an, stellt konkrete Aufgaben und liefert inspirierende Gedanken, die einen kompletten Tag umfassen.</p>
<p>Wohltuend ist die Vorgehensweise von Schmiderer beim SWITCH OFF-Programm. Sie steht nicht mit erhobenem Zeigefinger neben ihren Lesern, sondern nimmt sie an die Hand. Sie beurteilt nicht den erhöhten Medienkonsum und die Smartphone-Nutzung, sondern stellt Fragen, regt zum medialen Entschlacken an und ermuntert zum Ausprobieren.</p>
<h3>Manfred Spitzers Erben?</h3>
<p>Ähnlichkeiten zu Manfred Spitzer sind nicht nur offensichtlich, sondern auch gewollt. Schmiderer ist eine Befürworterin <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2012/09/08/rezension-und-linksammlung-digitale-demenz-von-manfred-spitzer/" target="_blank" rel="noopener">des Autors von Digitaler Demenz</a> und verhehlt dies auch nicht.</p>
<p>Anders als Spitzer geht es dem Detox-Coach aber nicht primär darum, das Internet und soziale Medien zu verteufeln. Es geht vielmehr um den dosierten und bewussten Einsatz und um das (Wieder-)Finden des eigenen Ichs und die Ruhe und Entspannung abseits des ständigen medialen Grundrauschens, das uns umgibt.</p>
<p>Switch Off ist mehr als nur offline sein. Es ist auch mehr als eine digitale Entgiftung. Das ist nur das Mittel zum Zweck. Denn durch die neu gewonnene Zeit, die nicht im Netz und mit (sozialen) Medien verbracht wird, kann das eigene Leben analog und digital entrümpelt werden.</p>
<p>Damit Zeit für das Wesentliche ist. Das Leben.</p>
<h3>Trailer: Switch Off!</h3>
<div class="video-wrapped" style="width: 620px; height: 349px; background-image: url('https://www.ostwestf4le.de/wp-content/plugins/video-embed-privacy/preview/0gLoypWPzqI.jpg')" data-embed-frame="&lt;iframe title=&quot;Monika Schmiderer SWITCH OFF Trailer&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;349&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/0gLoypWPzqI?feature=oembed&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;" data-embed-play="Abspielen&lt;div class=&quot;small&quot;&gt;Das Video wird von Youtube eingebettet abespielt. Es gilt die &lt;a href=&quot;https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Datenschutzerklärung von Google&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;">
<div class="video-wrapped-nojs">Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.<br /><a href="https://www.youtube.com/watch?v=0gLoypWPzqI">https://www.youtube.com/watch?v=0gLoypWPzqI</a></div>
</div>
<h3>Das Beste zum Schluss: Switch Off-Party</h3>
<p>Der Höhepunkt des 14-tägigen Programms ist die Switch Off-Party, zu der Freunde eingeladen werden und auf der komplett medienfrei Spaß und gute Laune im Vordergrund stehen. Smartphones sind deshalb absolut tabu.</p>
<p>Auch wenn dies auf den ersten Blick krass erscheint. Eine Einladung unter dem Motto &#8220;Disconnect to connect&#8221; hat etwas für sich. Und auch nach dem zwei Wochen langen Experiment lässt Monika Schmiderer die Probanden nicht im Stich.</p>
<p>Im dritten und letzten Kapitel erklärt sie Strategien zum angemessenen Mix vom Offline- und Online-Leben. Es liegt an uns selbst, ob und wie wir den Spagat hinbekommen, &#8220;das Beste aus beiden Welten&#8221; zu vereinen und es auch zu leben.</p>
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		<title>Genieße den Augenblick und genieße dein Leben und das deiner Lieben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2015 06:00:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Todesfall]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Samstag Vormittag. Gemeinsam mit der Familie bin ich in Mönchengladbach, um das neue Minto Einkaufszentrum das erste Mal zu besuchen. Eher zufällig habe ich meinen dienstlich genutzten BlackBerry mit dabei. In einer kleinen Verschnaufpause zwischen den Geschäften schalte &#8230; <a href="https://www.ostwestf4le.de/2015/05/11/geniesse-den-augenblick-dein-leben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class='yarpp yarpp-related yarpp-related-rss yarpp-template-list'>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Samstag Vormittag. Gemeinsam mit der Familie bin ich in Mönchengladbach, um das neue Minto Einkaufszentrum das erste Mal zu besuchen.<span id="more-28518"></span></p>
<p>Eher zufällig habe ich meinen dienstlich genutzten BlackBerry mit dabei. In einer kleinen Verschnaufpause zwischen den Geschäften schalte ich das Mobilfunknetz ein, das ich aus Akkuspar-Gründen deaktiviert hatte. Einige E-Mails, die sich seit gestern Abend angesammelt haben, trudeln ein. Das übliche Job-Zeug halt.</p>
<p>Es ist auch eine E-Mail vom heutigen Morgen mit dabei. Ich muss den Inhalt mehrmals lesen, bis ich realisiere, was ich lese. Langsam setzt mein Gehirn die Wörter zu Informationen zusammen und ein kalter Schauer, der nicht stoppen will, läuft mir über den Rücken.</p>
<p>Ein Mensch ist gestorben. Ein Mensch, der meinem Arbeitskollegen, von dem ich die E-Mail erhalten habe, sehr, sehr nahe gestanden hat. Plötzlich und unerwartet gestorben &#8211; so heißt es oft in Todesanzeigen. Es ist nur ein Satz. Doch ein Satz, in dem so viel Wahres steckt. Genauso plötzlich und unerwartet ist auch dieser Mensch gestorben.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-26768" src="http://348974.webhosting71.1blu.de/wp-content/uploads/Friedhof-Amelunxen-Kreuz-Jesus-Trauer-300x300.jpg" alt="Friedhof Amelunxen Kreuz Jesus Trauer" width="300" height="300" srcset="https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Friedhof-Amelunxen-Kreuz-Jesus-Trauer-300x300.jpg 300w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Friedhof-Amelunxen-Kreuz-Jesus-Trauer-150x150.jpg 150w, https://www.ostwestf4le.de/wp-content/uploads/Friedhof-Amelunxen-Kreuz-Jesus-Trauer.jpg 590w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mir fehlen die Worte und ich realisiere, wie nah der Tod uns oft ist &#8211; ohne dass wir das realisieren. Wie oft eilen wir hektisch durch die Gegend, <a href="http://348974.webhosting71.1blu.de/2015/04/27/video-menschen-die-auf-smartphones-starren/" target="_blank">schauen oftmals mehr auf das Smartphone</a> als auf die Menschen, mit denen wir sprechen. Wie oft sind wir übellaunig, ohne dass wir einen Grund dazu hätten, der das rechtfertigt. Klar, Stress hat jeder von uns &#8211; der eine mehr, der andere weniger. Aber gibt uns das das Recht, pampig zu werden? Natürlich nicht.</p>
<p>Es ist oft diese ungewollte Unachtsamkeit. Das egozentrische Verhalten. Es muss alles immer schneller und schneller gehen. Doch eins vergessen wir dabei: uns selbst. Und unseren Partner. Und unsere Kinder. Und dann kommt dieser Augenblick, an dem es zu spät ist. Weil es keine Zeit mehr gibt, die gemeinsam verbracht werden kann, weil ein Mensch aus dem Leben geschieden ist, der noch so viele Jahre vor sich hatte. Achtsamkeit kommt dann zu spät.</p>
<p>Das gesamte Wochenende musste ich wieder und wieder an diesen Schicksalsschlag denken und habe versucht, mich in die Lage meines Arbeitskollegen zu versetzen. Ich habe mir vorgestellt, wie ich mich an seiner Stelle fühlen würde, wenn von heute auf morgen mein liebster Mensch nicht mehr bei mir ist, wie verloren und verlassen sich die Kinder fühlen und das gesamte Leben wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt.</p>
<p>Der Gedanke ist so schrecklich wie endgültig. Ich bin traurig.</p>
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