Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Strandurlaub in Deutschland: Sylt machts möglich

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Sylt assoziieren viele mit Prominenten, Party und Trubel. Dazu gehören scheinbar die Reichen der Republik, die für viel Geld Häuser kaufen und dadurch die Einheimischen vertreiben, die ohne mit der Wimper zu zucken exorbitante Summen in Internet-Wetten stecken, von denen andere nur träumen.

Vieles davon stimmt vermutlich, aber Sylt hat auch eine ganz andere Seite, die einige nicht erahnen würden. Es heißt, wer einmal dort war, kehrt immer wieder zurück. Warum? In diesem Beitrag zeigen wir die andere Seite der Insel, in die man sich schneller als gedacht, verlieben kann.

Der 40 km lange Strand

Die Besucher von Sylt zieht es unweigerlich an den Strand. Hier wird einem sofort klar, sobald einem eine kühle Brise der Nordseeluft um die Nase weht, dass ein Urlaub voller Entspannung und Erholung auf einen wartet. Und der Sylter Strand besitzt die Gabe, sich jedes Mal von einer anderen Seite zu präsentieren. Wenn man bei strahlendem Sonnenschein und der damit einher kommenden Wärme ins Wasser sieht, kommt es einem so vor, als ob man am Mittelmeer wäre.

Man kann stundenlang am circa 40 Kilometer langen Sandstrand spazieren gehen und entdeckt immer etwas Neues. Aber auch ein windig-stürmischer Tag hat seine Reize; man kämpft sich abenteuerlich zum nächsten Strandkorb und kann trotzdem endlos verweilen, mit den Füßen im Sand.

Die Natur

Grömitz Ostsee Sommer Meer 2012 Strandkorb SonneIm Urlaub möchten die meisten abschalten, fernab von dem Stress und der Hektik des Alltags, hierfür bietet Sylt eine abwechslungsreiche Natur. Prädestiniert für einen ereignisreichen Ausflug bietet sich der Lister Ellenbogen an, eine Halbinsel im Norden, die unter Naturschutz steht. Hier existieren keine Restaurants, Hotels, Kiosks oder Strandkörbe. Auch in der Hochsaison sind die Strände leer, da Autofahrer, um die Straßen zu befahren, eine Maut-Gebühr zahlen müssen – Natur pur also.

Südlich von List liegen die letzten Wanderdünen der deutschen Nordseeküste. Das liegt daran, dass ein Großteil der Wanderdünen im 18. Jahrhundert mit Strandhafer und

Heidekraut bepflanzt wurden, um Wanderung zu stoppen. Ein paar wenige sind allerdings übrig geblieben und wandern teilweise bis zu vier Meter im Jahr. Das ganze Gebiet steht ebenfalls unter Naturschutz und darf nur auf wenigen befestigten Wegen begangen werden.

Alte Friesenhäuser

Abseits der brechend vollen Orte wie Westerland, Kampen und List gibt es diverse kleine, eher beschauliche Ortschaften, wie Keitum und Morsum. Hier ist der Tourismus nicht so verbreitet und es gibt schöne alte Friesenhäuser. In Keitum sind es vorwiegend bis zu 300 Jahre alte Kapitänshäuser, die mit ihren prachtvollen Gärten begeistern.

Dort gibt es das „Altfriesische Haus“, ein altes Kapitänshaus, das besichtigt und erforscht werden kann. Dadurch erhält man einen Einblick, wie eine reiche Kapitänsfamilie im 18. Jahrhundert lebte. Der Ort Morsum lockt Touristen durch die vielen friesischen Bauernhöfe an, die in Ruhe bestaunt werden können.

Unglaubliche Restaurants

Die Dichte an wundervollen Restaurants ist auf Sylt einmalig. Von der kleinen Fischbude bis zum edlen Sternerestaurant ist hier für jeden Gaumen etwas Passendes vorzufinden. Das Highlight sind die Lokale, die auf Dünen liegen, einen Blick auf den Strand haben und damit das perfekte Ambiente schaffen.

Autor: Marc

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