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Umsteigen auf die Vier-Tage-Woche, um zu retten, was noch zu retten ist

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Die momentane Wirtschaftskrise bedroht Arbeitnehmer und Arbeitgeber noch stärker als die Finanzkrise von 2008. Schon jetzt werden die Folgen vielerorts deutlich spürbar. Um die langfristigen Schäden so gering wie möglich zu halten hat nun auch die Gewerkschaft IG Metall, einen Vorschlag unterbreitet: Den Umstieg auf die Vier-Tage-Woche!

Das Ziel soll es sein so einen drohenden Job-Abbau bestmöglich zu verhindern. Im Bereich der Autoindustrie wird diese Lösung als durchaus sinnvoll erachtet, so dass In der nächsten Tarifrunde die Vier-Tage-Woche sicherlich ein wichtiges Thema sein wird

Interessant ist dabei die Tatsache das die Idee einer Arbeitszeitverkürzung einher geht mit dem immer stärker genutzten Angebot an Home-Office Arbeitsplätzen Hier sieht die Wirtschaft offensichtlich keine Gefahr, dass der Arbeitnehmer seine Zeit mit Nebenbeschäftigungen wie z.B. Fußball Wetten im Internet verbringt. Wobei auch bei einer 4 Tage-Woche natürlich die entstehende freie Zeit genutzt wird.

Da Sportwetten aktuell sehr beliebt, sind würde mehr Freizeit unter Umständen zu höheren Umsätzen im Freizeitbereich führen. Die Wettindustrie könnte also von einer solchen Regelung ebenso profitieren wie andere Bereiche der Freizeitunterhaltung. Dabei führt die Arbeitszeitverkürzung nicht gezwungenermaßen auch zu einem Produktivitätsverlust. In Finnland ist diese Idee der Vier-Tage-Woche bereits umgesetzt mit dem Ergebnis, dass weniger Fehler gemacht wurden und die Arbeitsleistungen besser sind. Die Arbeitszeitverkürzung ist selbstverständlich nicht pauschal für jede Branche und jeden Betrieb geeignet.

Es war im März im Gespräch, dass für ungefähr 4 Millionen Arbeitnehmer keine Lohnerhöhungen in diesem Jahr realisiert werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die weitere wirtschaftliche Entwicklung darstellt.

Die Auftragsbücher füllen sich wieder

mein ArbeitsplatzLaut jüngsten Berichten erholt sich die Wirtschaft langsam, aber eine kurze Arbeitswoche ist trotzdem weiterhin im Gespräch. Dabei die Einführung der bekannten Kurzarbeit oder der Vier-Tage-Woche sicher eine Möglichkeit, sich zukunftsweisend zu verhalten.

Im zweiten Quartal ist die Wirtschaft massiv eingebrochen. Im Juli waren 2,9 Millionen Arbeitslose gemeldet. Alleine aufgrund der Kurzarbeit sind weniger Arbeitslose gemeldet als zu erwarten gewesen wäre. Das zeigt, dass eine entsprechende Regelung durchaus Sinn machen kann.

Die zwei wichtigen „I“ als Bemessungsgrad für die aktuelle Wirtschaftslage sind die Investitionen und die Insolvenzen in der Wirtschaft. Dabei rechnet die Bundesagentur mit einem erheblichen Anstieg der Insolvenzen.

Um genau dieses bestmöglich zu vermeiden, wird nun dieses neue Arbeitsmodell ins Gespräch gebracht. Dabei sind mittelständische Unternehmen durchaus von der Vier-Tage-Woche überzeugt, Voraussetzung für eine echte Entlastung der Unternehmen und gleichzeitiger Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit muss aber nach Ansicht der Arbeitgeber sein, dass keine Sonderzahlungen wie z.B.  Lohnfortzahlung in besonderen Fällen anfallen.

Es wird auf die Vernunft und das Verständnis der Mitarbeiter gesetzt, um generell den Jobabbau zu verhindern, ob nun mit der Vier-Tage-Woche oder Kurzarbeit ist abhängig von der Branche. Generell – und darin sind sich alle einig – ist es besser, die Arbeitszeit zu reduzieren, als Entlassungen zu realisieren. Die Vier-Tage-Woche ist für viele Arbeitnehmer unter diesem Gesichtspunkt durchaus eine sinnvolle Alternative.

Wirtschaftswissenschaftler argumentieren, dass die verkürzte Arbeitszeit die Aufmerksamkeit der Arbeitnehmer auf die Tätigkeit fokussiert. Bei der Fünf-Tage-Woche ist erheblich mehr unproduktive Arbeitszeit zu berücksichtigen. Der Stoßseufzer kommt von einigen Teilzeitkräften: „Wir haben weniger Zeit und müssen unser Arbeitspensum schneller bewältigen, als die Kollegen, die Vollzeit arbeiten“.

Die 75 Prozent-Stelle ist eine Alternative zur Vier-Tage-Woche. Wenn der Betrieb die 40-Stunden-Woche realisiert, entsprechen 75 Prozent 30 Stunden. Oder anders ausgedrückt: vier Tage lang wird täglich 7,5 Stunden gearbeitet. So stellt sich jeder Verbraucher die Vier-Tage-Woche vor. Andere Arbeitnehmer bevorzugen allerdings, das tägliche Arbeitspensum in 6 Stunden an fünf Tagen zu schaffen.

Jeder hat andere Vorstellungen, letztendlich ist jedoch das Ziel, weniger Stunden zu arbeiten, um die allgemeine Wirtschaft zu stabilisieren. Dabei ist in den Überlegungen bislang noch völlig offen, ob die Vier-Tage-Woche nur über einen befristeten Zeitraum gelten soll oder ob es sich in absehbarer Zeit als ein neues Arbeitsmodell durchsetzen wird. Es bleibt spannend.

Mit freundlicher Unterstützung von William Hill.

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Autor: Marc

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