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Euro und Niedrigzinsen – mit welcher Entwicklung ist zu rechnen?

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Im Jahr 2002 wurde mit dem Euro eine einheitliche Währung für insgesamt 11 EU-Staaten geschaffen. Inzwischen ist der Euro die Währung von insgesamt 16 Ländern, die der Eurozone angehören.

Komplizierte Wirtschaftssituation im Euro-Raum

Auf dem Devisenmarkt stellt der Euro die am zweithäufigsten gehandelte Währung dar. Etwa 40 Prozent aller Transaktionen werden jährlich in dieser Währungseinheit abgewickelt. Obwohl die Europäische Union mit einem BIP von über 13 Billionen US-Dollar die größte Wirtschaftsregion der Welt ist, zählt der Euro nur eingeschränkt zu den besten Investitionsmöglichkeiten. Aufgrund der komplizierten wirtschaftlichen Situation im EU-Raum unterliegt der Euro regelmäßigen Kursschwankungen. Innerhalb des Forex-Marktes besitzt die europäische Währung jedoch eine einzigartige Position, da der Euro die Währung zahlreicher Länder darstellt.

Der Devisenhandel gilt als größter Markt und gleichzeitig als Marktbereich mit der höchsten Liquidität der Welt, sodass auch der Forex-Markt zur Vermögensbildung in Betracht gezogen werden kann. Wer sich beispielsweise für die Währungskopplung Euro und australischer Dollar (EUR/AUD) interessiert, sollte neben dem Goldpreis stets die wirtschaftlichen Gegebenheiten der Eurozone im Blick haben. Generelle Informationen über den Forex-Handel sowie aktuelle Kurse sind im Rahmen von Ratgebern im Internet zu finden.

Die Verbraucherpreise steigen im gemeinsamen Währungsraum regelmäßig. Das Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), eine durchschnittliche Inflationsrate von unter zwei Prozent zu erzielen, konnte bislang nicht erreicht werden. Die Preise für verschiedene Waren und Dienstleistungen entwickelten sich allerdings sehr unterschiedlich. Während bei Industriegütern mit Preissteigerungen um nur 0,2 Prozent gerechnet werden muss, kosteten Lebensmittel circa 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Kerninflation wird von der Zentralbank (EZB) genau beobachtet. Aufgrund der sich abschwächenden Konjunktur wird derzeit eine Lockerung der Geldpolitik geprüft.

Welche Tipps helfen?

Falls die durchschnittliche Teuerungsrate in den kommenden Jahren auf dem gleichen Niveau bleibt, ist von einem weiteren Kaufkraftverlust auszugehen. Es ist deshalb dringend geboten, selbst fürs Alter vorzusorgen. Sparkonten gelten bereits seit langer Zeit nicht mehr als geeignete Anlageform. Minimale Sparzinsen tragen dazu bei, dass deutsche Sparer ständig Geld verlieren. Finanzexperten vermuten, dass negative Realzinsen bis weit in die 2020er-Jahre die Regel sein werden. Nach offiziellen Einschätzungen wird der Sparzins möglicherweise erst in vier und fünf Jahren die Inflationsrate wieder übertreffen.

Bei Geldanlagen sollte auf Rentabilität, Risiko und Liquidität geachtet werden. Häufig sind jedoch Anlageformen, die eine maximale Rendite, absolute Sicherheit und stets verfügbares Kapital versprechen, unseriös und deshalb nicht empfehlenswert. Bei klassischen Geldanlagen wie Sparbuch, Festgeldkonto oder Tagesgeldkonto ist zu überlegen, ob sich die Geldanlagen aufgrund der zu erwartenden Niedrigzinsen überhaupt lohnen. Bausparen und Lebensversicherungen sind weitere Möglichkeiten, Beträge langfristig festzulegen und Kapital aufzubauen.

Diese Anlageformen sind allerdings aufgrund der Niedrigzinspolitik ebenso wie Sparverträge vom finanziellen Verlust geprägt. Sachwerte wie Kunst, Antiquitäten und Autos gelten grundsätzlich als sichere Geldanlagen. Bei diesen extrem langfristigen Anlagen sind unter günstigen Umständen sehr hohe Gewinne möglich. Um die eigenen Vermögenswerte mit Sachanlagen zu vergrößern, sind jedoch umfassende Fachkenntnisse sowie ein enormes Wissen über die weitere Entwicklung entsprechender Märkte notwendig. In der Regel wird diese Anlageform meist von Insidern bevorzugt, die in der Branche über entsprechende Verbindungen verfügen.

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Autor: Marc

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