Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Gute Karten: So verkürzt man die Zeit bis zur Bescherung

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An Weihnachten gibt es oft so viel zu tun, dass man ganz vergisst, worum es beim Fest der Liebe eigentlich geht: Es geht nicht darum, die perfekte Weihnachtsgans zuzubereiten oder den schönsten Christbaum im Wohnzimmer stehen zu haben.

Es geht auch nicht darum, sämtliche Verwandte ins Eigenheim einzuladen und dann dafür zu sorgen, dass alle gerade genug Spaß haben, aber nicht so viel, dass sie sich zum Schluss in die Blumentöpfe übergeben. Es geht darum, sich auf seine Lieben zu besinnen, wer auch immer das sein mag, und mit ihnen eine friedliche Zeit zu verbringen.

Und wie könnte das besser gelingen als bei einer gemütlichen Runde Karteln beim Warten auf die Bescherung? Dieser Artikel stellt die besten Spiele vor, mit denen man die Zeit bis zum Klingeln des Glöckchens überbrücken kann.

Rommé

Klar, dieser Einstieg ist ambitioniert, denn Rommé ist kein einfaches Spiel. Allerdings sorgt seine Komplexität dafür, dass es auch nach mehreren Runden nicht langweilig wird, wenn man die Logik erst einmal durchblickt hat – und außerdem lässt sich der Schwierigkeitsgrad anpassen, sodass man auch mal einen Gang zurückschalten kann, wenn man keine Lust auf Hirngymnastik hat.

Das Prinzip ist ganz einfach: Man versucht, mit seinen Karten eine Folge oder einen Satz zu legen. Notwendig sind dafür zwei Kartensätze und mindestens zwei Spieler.

Poker

Der Klassiker unter den Kartenspielen, wenn man auch einen kleinen Einsatz wagen will. Es mutet schon fast nostalgisch an, dieses Spiel am Esstisch zu spielen, da Poker heutzutage vor allem aus Online-Turnieren bekannt ist.

Auch bei Anbietern wie Unibet kann man das Spiel hervorragend online zocken, kennt dabei aber meist seine Gegenspieler nicht – wenn es sich dabei nicht sogar nur um einen Algorithmus handelt. Für Weihnachten ist die Offline-Version des Games also auf jeden Fall besser geeignet. Und wenn man schon nicht um Geld spielen will – schließlich sitzen vielleicht Kinder mit am Tisch – zockt man einfach darum, wer nachher den Abwasch macht. Wetten, dass dann jeder auf Sieg spielt?

Quartett

Dieses Spiel fällt aus der Reihe in dem Sinne, dass es nicht mit klassischen Kartensets wie Bube, Dame, König, Ass gespielt wird. Besonders in Familien mit Kindern darf dieser Klassiker zu Weihnachten aber nicht fehlen. Natürlich ist es besonders schön, wenn man ein thematisch passendes Weihnachtsquartett im Spieleschrank hat – toll sind aber auch Quartetts aus der lustigen Tierwelt oder – topmodern – Quartetts mit Rockstars oder Emojis.

Doppelkopf

Das ist jetzt wieder was für die Erwachsenen und eignet sich auch bestens für die Zeit nach der Bescherung, wenn man die Flasche Eierlikör noch leeren will. Denn dieses Spiel ist ziemlich komplex und langwierig – dafür aber nicht minder unterhaltsam. Gespielt wird der Klassiker mit vier Personen und einem 48-Blatt. Achtung: Zahlen kleiner Neun gibt es in diesem Spiel nicht. Die Runden verlaufen nach dem Prinzip: Die liegende Farbe muss bedient werden und der Stärkste gewinnt. Wer viel „Lie to me“ schaut, ist im Vorteil: Er kann möglicherweise aus dem Gesicht seines Gegners ablesen, ob dieser blufft.

In diesem Sinne: Frohes Karteln – und kein schlechter Verlierer sein! Der Sage nach hat sich schon manch ein Familienstreit an einem Kartenspiel entzündet.

Autor: Marc

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