Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Garmin Forerunner 235 WHR Laufuhr

Gegen den Wearables-Wahn

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Als Läufer ist mir das Thema wohl bekannt: Weareables und die Quantified-Self – Bewegung.

Und inzwischen bin ich nur noch genervt von den ständig neuen Geräten, die uns bei der Selbstvermessung helfen wollen. Es gibt Laufuhren, es gibt Pulsuhren und es gibt die Apple Watch, die alle Funktionen in sich vereint. Du kannst deine Herzfrequenz überwachen und deine Schritte zählen lassen, deinen Schlaf kontrollieren und vieles mehr.

Ist das alles überhaupt notwendig oder kann nicht auch weniger mehr sein? Dieser Frage bin ich nachgegangen und habe mich für eine Entscheidung getroffen.

Was sind eigentlich Wearables?

Zu Beginn eine Begriffsklärung. Was man unter Wearables versteht, erklärt Wikipedia:

Beispiele für Wearable Computer sind Smartwatches, Activity Tracker, Brillen, deren Innenseiten als Bildschirm dienen (zum Beispiel Google Glass) oder Kleidungsstücke, in die elektronische Hilfsmittel zur Kommunikation, Musikwiedergabe oder zur Messung von Aktivitäten eingearbeitet sind.

Ein integrierter Schrittzähler im Smartphone erfüllt eine transparente Funktionalität, ohne den Nutzer zu stören oder auffällig zu sein. Im Umfeld der Quantified-Self-Bewegung findet eine Vielzahl dieser Geräte ihre Anwendung. Sie zeichnen über unterschiedliche Sensoren Daten auf und verarbeiten diese direkt selbst oder übertragen die erfassten Daten z. B. an Smartphones oder Laptops.

Vermutlich hat jeder von euch eines dieser Geräte schon einmal benutzt. Schließlich ist das Smartphone inzwischen so verbreitet, dass jeder Mensch mindestens ein Mobiltelefon besitzt.

Meine Bedenken gegen Wearables

Ich bin als Läufer natürlich ein Teil der Zielgruppe der Wearables. Ich besitze eine Laufuhr, die neben meinen Läufen auch die Herzfrequenz und – logischerweise – auch den Ort aufzeichnet. Mit der Zeit sammelt sich ein großer Datenschatz an, der für Unternehmen interessant sein kann. Beispielsweise aus Marketing-Gesichtspunkten oder zur Gesundheits-Kontrolle. Ob mir das gefällt? Nicht wirklich.

Aus diesem Grund beschränke ich meine Nutzung dieser Wearables auf den Sport und trage sonst eine klassische Armbanduhr. Doch das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Mit meinem Smartphone werde ich natürlich auch mehr oder weniger regelmäßig getrackt – ein Übel, das ich hinnehmen muss, wenn ich auf die Annehmlichkeiten von Smartphone & Co. nicht verzichten möchte.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Passionierter Läufer, Google-Fan, iPhone 7, ipad mini 2, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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