Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 155

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Endlich stand wieder ein Halbmarathon auf dem Trainings-Programm.

Zwei Wochen vor dem Start des Himmelgeister Brückenlaufes war es mir wichtig, dass ich mehr Routine für die langen Läufe erhalte, um mich ordentlich für den Wettkampf am 24. Juni vorzubereiten.

Sturmböen und peitschender Regen

Das Unheil hatte sich schon am Dienstag Nachmittag angekündigt. Meine Wetter-App prophezeite ab 15 Uhr stürmische Böen rund um Kleinenbroich.

Als ich um halb sechs losgelaufen bin, spürte ich den heftigen Wind. Das war fein, denn mit Rückenwind lief es sich deutlich besser. Zumindest galt das für das erste Drittel der Strecke. Denn dann lief ich gegen den Wind an und musste ordentlich kämpfen.

Dieses Mal kam es mir aber nicht zu anstrengend und beschwerlich wie am vergangenen Donnerstag vor und ich habe mich einfach durchgekämpft und habe mich nicht von den Naturgewalten entmutigen lassen. Daran änderte auch der zwischenzeitliche Regen nichts.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 13,21 km in 1h 14m absolviert

Verdammt, ist das heiß gewesen️

Irgendwie bin ich dumm. Verdammt dumm. Ich lerne es einfach nicht. Und mache jedes Mal den gleichen Fehler erneut. Irgendwie bin ich dumm.

Dabei darf jeder Fehler machen. Aber am besten jeden Fehler nur ein Mal. Wenn es danach geht, habe ich versagt. Denn schon vor zwei Wochen hatte ich mir geschworen, am späten Nachmittag bei 26 Grad nicht zu laufen, sondern den Abend abzuwarten.

Und was macht der feine Herr? Er kommt um kurz vor fünf aus dem Büro. Zieht die Laufschuhe und Laufklamotten an. Und läuft bei 26 Grad mehr als dreizehn Kilometer. Irgendwie bin ich dumm.

Und unbelehrbar.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 13,25 km in 1h 16m absolviert

Gemütlicher Halbmarathon mit Sub 2 Stunden

Nach der Hitzeschlacht am Donnerstag Nachmittag war ich froh, am Samstag Morgen um zehn Uhr bei angenehmen zwanzig Grad zu laufen. Die Sonne schien zwar vom durchweg blauen Himmel, aber das Klima war angenehm frisch.

Ich hatte mir einen Lauf über die Halbmarathon-Distanz vorgenommen. Und die Pace sollte sich anfangs um die 5:45 Minuten bewegen, bevor ich in der zweiten Hälfte wieder mehr Speed geben wollte. Das klappte anfangs gut, die Sonne wurde immer häufiger von ein paar Wolken verdrängt und ich freute mich über einige frische Windböen. Von Kleinenbroich ging es Richtung Neuss, den Nordkanal hoch bis nach Kaarst und von dort Richtung Willich, bevor ich heimwärts abgebogen bin.

17 Kilometer lief ich im geplanten Rahmen, bevor mich ein wenig die Kräfte langsam verlassen haben. Zu einer Sub 2 Stunden hat es aber über die 21,095 Kilometer gereicht. Außerdem habe ich mich tierisch über die entgegenkommenden Läuferinnen und Läufer geärgert, von denen bis auf eine Ausnahme niemand meinen freundlichen Gruß erwidert hat.

Wirke ich so scheiße auf andere, sind die Läufer so muffelig oder wo ist das Problem? Ich verstehe das nicht. Mein Ärger war allerdings verflogen, als ich mich nach dem Lauf auf die Withings-Waage gestellt habe und eine feine Entdeckung machen durfte:

Marc hat einen runtastischen Lauf über 22,77 km in 2h 09m absolviert

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 unter #ProjektLaufen2016 und #ProjektLaufen2017.

Autor: Marc

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