Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Brooks Ghost 7 GTX

Ich bin jetzt Läufer – Woche 141

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Die erste Woche im März 2017 stand ganz im Zeichen des Trainings für den Venloop, bei dem ich in zwei Wochen erstmals am Start bin.

Trotz meiner operationsbedingten Pause läuft es zum größten Teil nach Plan. Nur die passenden Laufschuhe für das Rennen suche ich noch, nachdem meine Mizuno Wave Rider 19 ausgemustert worden sind. Die Entscheidung wird aller Voraussicht nach zwischen dem Nachfolger Wave Rider 20 und dem Brooks Launch 4 fallen.

Mal schauen, wie mein Praxistest bei Laufsport Bunert in Neuss ausfällt. Dort möchte ich auch eine zweite Lauf-Analyse durchführen, nachdem seit der ersten Analyse in Erfurt bereits zweieinhalb Jahre vergangen sind.

Unverhoffte Begegnung beim Rosenmontags-Lauf

Drei in einer Reihe! Nachdem ich bereits am Samstag und Sonntag als Läufer unterwegs gewesen bin, habe ich auch den für mich arbeitsfreien Rosenmontag für eine Einheit genutzt.

Während sich zahlreiche Narren und Jecken auf den Weg zum Rosenmontags-Umzug gemacht haben, bin ich zu meinem ganz persönlichen Rosenmontags-Lauf gestartet. Es ging einfach der Nase nach und ich habe die niederrheinischen Karnevalshochburgen Glehn, Schlich, Liedberg, Steinhausen, Haus Horst, Korschenbroich und Pesch passiert.
Auf dem Rückweg durch das Gewerbegebiet Kleinenbroich kam mir ein Läufer entgegen. An sich nichts Besonderes, denn Läuferinnen und Läufer treffe ich so gut wie bei jeder Einheit. Das Besondere war, dass mich der Läufer beim Entgegenkommen abgeklatscht hat. Plötzlich bemerkte ich, dass mir das Gesicht irgendwie bekannt vorkommt. Und wenn mich nicht alles täuschte, war das Daniel Weyers, der regelmäßig von Viersen nach Neuss und zurück läuft.

Und so war es auch – Daniel war genauso überrascht wie ich von dem kurzen Treffen 🙂 Am frühen Nachmittag ging es übrigens auch zum Karnevalsumzug nach Büttgen. Ein kleiner, aber feiner Umzug, der insbesondere für die Kinder immer jede Menge Spaß macht. In diesem Sinne: Helau und Alaaf

Marc hat einen runtastischen Lauf über 16,51 km in 1h 34m absolviert

Das war mein Laufmonat Februar 2017

Im Februar war meine Laufleistung alles anderes als gut. Allerdings habe ich mit der Operation und der damit verbundenen Laufpause gute Gründe. Ärgerlich nur, dass aus der vorhergesagten einwöchigen Pause am Ende fast zwei Wochen geworden sieht. Sei´s drum. Gesundheit geht vor.

Und so sieht die aktuelle Monatsstatistik 2017 aus:

  • Der Februar ist mit acht Einheiten und 119,69 Kilometern aus bekannten Gründen (Stichwort: Operation) schwach gewesen.
  • Im Januar waren es 13 Läufe mit 203,33 Kilometern.
  • Die Gesamt-Distanz in einem Monat liegt damit bei 21 Läufen mit 323,02 Kilometern.

Lockerer Lauf an Aschermittwoch

Der erste Tag des neuen Monats begann für mich mit einem Lauf. Auch wenn die Wettervorhersage fiesen Regen prophezeit hat, blieb es während der vierzehneinhalb Kilometer trocken. Allerdings hätte ich mittags in der Kantine auf das Chili con Carne verzichten sollen. Denn während des Laufes quälte mich ständig fieses Sodbrennen.

Mit den Brooks Ghost 7 GTX war ich inzwischen das dritte Mal unterwegs und fühle mich in den Schuhen echt wohl. Weil es den ganzen Tag über geregnet hatte, konnte ich die wasserdichten Brooks in einigen kolossalen Pfützen auch erstmals einer Belastungsprobe unterziehen.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 14,53 km in 1h 22m absolviert

Frühlingshafter, schneller Halbmarathon am Wochenende

Kurze Tights und Kurzarm-Shirt – so ist meine Laufklamotten-Wahl am Samstag Morgen ausgefallen. Mehr als zehn Grad um kurz vor zehn ließen ehrlich gesagt auch keine Wahl zu.

Mit twenty one pilots´ Vessel und Linkin Park auf den Ohren ging es entlang der Felder zum Nordkanal. Ursprünglich hatte ich keinen Lauf über die Halbmarathon-Distanz geplant, aber es lief einfach gut und da passte es einfach.
Bei Kilometer 9 und Kilometer 15 habe ich bewusst zwei schnelle Kilometer eingebaut, die ich mit einer Pace unter fünf Minuten gerockt habe. Auch die letzten zwei Kilometer habe ich mit voller Pulle heruntergespult, allerdings reichte es dort nicht zu einer Sub 5.

Der Lauf war flott und klasse und am meisten hat mich gefreut, dass mein rechtes Knie null Zicken gemacht hat. Ein wenig wehmütig macht es mich, dass der Frühling nur ein kurzes Stelldichein geben wird und die nächsten Tage eher so lala werden.

Und beim nächsten Mal steht ein fettes Jubiläum auf dem Programm, auf das ich mich schon sehr freue. Hach, das wird fein! Hätte mir das jemand vor drei Jahren gesagt, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Mehr darüber in der kommenden Woche 🙂

Marc hat einen runtastischen Lauf über 21,23 km in 1h 53m absolviert

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 unter #ProjektLaufen2016 und #ProjektLaufen2017.

Autor: Marc

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