Ein Ostwestfale im Rheinland

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Bunt gemischt: Meine 5 Lieblingslieder

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Das vergangene Thema bei der Blogger-Challenge war etwas schwermütig. Es ging um die Angst.

Doch jetzt wird es wieder beschwingter und leichter. Oder vielleicht auch nicht? Denn Lieblingslieder müssen nicht unbedingt fröhlich sein. Auch nicht immer zuversichtlich. Musik kann Stimmungen verstärken – und das geht in beide Richtungen.

Deshalb lasst euch von meinen fünf Lieblingslieder inspirieren. Vielleicht habe ich auch euren Geschmack getroffen. Und wenn nicht, ist das auch egal. Es sind ja schließlich meine Lieblingssongs 😉

Die Qual der Wahl

Die fünf liebsten Lieder auszuwählen ist nicht nur eine Mammutaufgabe, sondern auch eine Momentaufnahme. Ich brauchte einige Zeit, bis ich meine liebsten Songs auf fünf eindampfen konnte. Am Ende kam mir die zündende Idee für die Top Five beim Laufen. Und jeder Song steht für eine bestimmte Epoche in meinem Leben.

Es sind nicht nur aktuelle Hits, sondern auch Titel, die bereits einige Jahr(zehnt)e auf dem Buckel haben. Jedes Lied verbinde ich mit bestimmten Ereignissen, Emotionen und Erlebnissen.

Eine Reise in die Vergangenheit

Ist das nicht verrückt? Wenn ich eins dieser Lieder höre, werde ich direkt in die damalige Zeit katapultiert. Es fühlt sich wie früher an, die Gerüche und Gefühle sind plötzlich wieder da. Erinnerungen an die frühe Jugend, das Leben als Teenager oder als junger Erwachsener.

Jetzt aber genug der Vorrede. Vorhang auf, Musik ab!

Ten Sharp – You

Ten Sharp waren im Herbst 1991 eine der angesagtesten Pop-Acts. Ihr One-Hit-Wonder You wird auch heute noch im Radio gespielt.

Die Niederländer haben einen Song komponiert, den ich heute noch auswendig mitsingen kann. Ich mag das Lied, es klingt fröhlich und beschwingt und kann auch als Schnulze durchgehen.

Natalie Imbruglia – Torn

Sechs Jahre nach Ten Sharp kam die Australierin auf die Musikbühne.

In ihrem Video Torn habe ich sie rocken und singen gesehen und war hin und weg. Es war das erste Mal, das ich richtig in eine Sängerin verliebt gewesen bin.

Natalie war sooooo süß – und so weit entfernt in Down Under!

Robbie Williams – Advertising Space

Robbie darf natürlich auch nicht fehlen. Ich habe etliche CDs und DVDs vom englischen Sänger. Und ich gestehe, dass ich Take That damals in den 1990ern auch nicht wirklich übel fand.

Als Solo-Künstler ist Williams aber deutlich besser und vielseitiger. Advertising Space kam 2005 auf den Markt und erinnert mich an eine ganz bestimmte Zeit in meinem Leben. Mehr müsst ihr darüber nicht wissen 🙂

Pet Shop Boys – Suburbia

Die Jungs aus der Zoohandlung dürfen in dieser Aufzählung natürlich auch nicht fehlen.

Seitdem ich mein Interesse für die Musik entdeckt habe, sind die Pet Shop Boys mit am Start gewesen. Ich bin quasi mit Chris und Neil alt geworden. Von den 1980ern bis in die heutige Zeit begleitet mich PSB.

System of a Down – B.Y.O.B.

Der eine oder andere wird aufschrecken: System of a Down? Was zum Teufel ist denn da los?

Genauso vielseitig wie meine Interessen ist auch mein Musikgeschmack. Schlager, das Beste aus den 1970er, 1980, 1990er und das Beste von heute gibt es genauso zu hören wie härtere Sachen. So wie System of a Down.

Die Alternative-Metal-Band aus Kalifornien ist mir erstmals Anfang 2016 auf einer Amazon Prime Music-Playlist begegnet und seitdem schätze ich die vielseitige Mucke der Musiker insbesondere bei schnellen Läufen.

Samuel Barber – Adagio for Strings

Fünf waren mir nicht genug, also habe ich einen Bonus-Track eingebaut.

Als sechstes Lied habe ich mich für Adigio for Strings von Samuel Barber entschieden. Das erste Mal bin ich 2004 mit dem Song in der Techno-Version von Tiësto in Berührung gekommen. Damals hatte ich keinen blassen Schimmer, dass ich fünf Jahre später die Ursprungsversion, also das Original kennenlernen sollte.

Als meine Omi im Oktober 2009 gestorben ist, bin ich beim Stöbern in der YouTube-Liste auf Barbers Stück gestoßen. Und ich merkte schnell: Wenn ich traurig bin, kann ich damit meine Traurigkeit verstärken. Ein gutes Gefühl übrigens, auch wenn das auf manche spooky wirkt.

Was soll das eigentlich?

Dieser Artikel ist Teil meiner 30 Tage Blogger-Challenge. Hier gibt es weitere Infos zum Start der Serie und alle Themen, die in den 30 Tagen enthalten sind.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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