Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Furchtlos? Nein! Wovor ich Angst habe

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Grummeln im Bauch. Sorge. Angst. Todesangst.

Diese Aneinanderreihung von Wörtern beschreibt eine Spirale, die mir nicht fremd ist. Ich habe bisher selten Erfahrung damit gemacht, doch solch ein Erlebnis möchte ich nicht alle Tage haben. Es ist die Hölle, es kostet Kraft und es zeigt dir die Grenzen deines eigenen Lebens auf.

Insofern habe ich „nur“ Angst um meine Mitmenschen. Wer jemals um das Leben eines lieben Menschen gebangt hat, weiß wovon ich schreibe. Vor gut zwei Jahren ging es mir mit meinem Vater so. Und eindreiviertel Jahr später passierte meiner Mutter etwas ähnliches. Bei solchen Erlebnissen stellt sich keine Routine ein, im Gegenteil.

Und die Einschläge kommen immer näher! Machen wir uns nichts vor. Wir alle werden älter. Ich bin bereits über 40, meine Mum ist über 60 und mein Dad wird in zweieinhalb Jahren 70 Jahre. alt.

Materielle Sorgen? Wenn es das nur wäre!

Ich habe keine materiellen Sorgen. Das mag daran liegen, dass ich mir über solche Themen keine nur wenig Gedanken mache. Vielleicht ist das auch ein Extrakt meiner Erfahrungen der vergangenen Jahre. Wer sich jemals so um einen Herzmenschen gesorgt hat, für den sind materielle Sorgen nur ein kleines Übel. Eine kaputte Waschmaschine kann repariert werden. Eine Delle im Auto lässt sich ausbeulen. Das kostet alles nur Geld.

Ist die Gesundheit eines Menschen lädiert und sein Leben in Gefahr, dann lässt sich das manchmal nicht so einfach reparieren. Dann sind Untersuchungen nötig, dann werden Operationen geplant, verschoben und dann endlich vorgenommen. Und dann gibt es dieses unendlich erscheinende Warten. Das Warten auf die Diagnose, das Warten auf die Operation, das Warten auf das Aufwachen aus der Narkose.

Sorgen um die Herzmenschen hören nicht auf

Und je älter ich werde, umso deutlicher wird mir bewusst, dass das Leben endlich ist. Dass die gemeinsame Zeit mit meinen Lieben endlich ist. Und dass jeder Augenblick kostbar ist.

Viel zu oft gerät dies in Vergessenheit.
Wald Baum schwarz-weiß

Was soll das eigentlich?

Dieser Artikel ist Teil meiner 30 Tage Blogger-Challenge. Hier gibt es weitere Infos zum Start der Serie und alle Themen, die in den 30 Tagen enthalten sind.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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