Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Ich bin jetzt Läufer – Woche 133

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Die erste komplette Trainingswoche im Jahr 2017 ist absolviert und war mit drei Läufen und mehr als 45 Kilometern erfolgreich.

Glücklicherweise hatte ich meine Einheiten rund um das Blitzeis-Wochenende gelegt, so dass mir schlimme Blessuren erspart geblieben sind.

Langsam wird es auch Zeit, dass ich mich an die Wettkampf-Planung für dieses Jahr mache, ein paar Ideen habe ich schon in petto. In Kürze gibt es mehr darüber zu lesen 🙂

Frostiger Lauf

Seit dem vergangenen Lauf habe ich mich mal mehr, mal weniger mit leichten Schmerzen an dem bekannten rechten Knie herumgeplagt. Ich hatte erst eine Thermosalbe aufgetragen, doch ein Arbeitskollege belehrte mich eines Besseren: nicht Wärme, sondern Kälte hilft in solchen Fällen.

Gesagt, getan und am Mittwoch Abend die gute alte Pferdesalbe auf das Knie geschmiert. Und siehe da, am Donnerstag Morgen waren die Blessuren verschwunden. Ob es eher Zufall oder wirkliche Linderung gewesen ist, wollte ich beim ersten Lauf der Woche am späten Donnerstag Nachmittag herausfinden.

Allerdings konnte ich mir morgens fröstelnd am Bahnsteig bei null Grad nur schwer vorstellen, dass ich wenige Stunden später die Laufschuhe schnüre. Doch denkste! Natürlich klappte das. Das schöne Wetter mit blauem Himmel und Sonne satt hatte mich bereits tagsüber angefixt und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Blurryface von den Twenty One Pilots auf den Ohren ging es auf eine schnelle Laufrunde.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 15,12 km in 1h 23m absolviert

Schneller Lauf bei kühlen Minusgraden

Kühle minus zwei Grad herrschten morgens um zehn, als ich am Samstag durch die Felder losgelaufen bin.

Anders als ich am Donnerstag Nachmittag kamen mir die Minusgrade nicht so übel kalt vor. Es war eine trockene Kälte, bei der nur je nach Laufrichtung stark auffrischende Wind für gelegentliche Atemnot bei mir sorgte. Ansonsten kam ich flott über die fünfzehn Kilometer und war mit dem Lauf zufrieden.

Als ich um die Mittagszeit mit dem Auto einkaufen wollte, war ich erleichtert, dass ich meine Laufeinheit bereits hinter mich gebracht hatte. Blitzeis hatte für spiegelglatte Straßen gesorgt und das Laufen wäre zur Rutschpartie geworden.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 15,04 km in 1h 19m absolviert

Tag 1 nach dem Blitzeis

Es war ein Wetter zum im Bett bleiben. Noch am Vormittag lagen die Wolken tief über dem Feld und es war nicht erkennbar, wo der Nebel aufhört und wo die Wolken anfangen.

Während viele Menschen bei diesen usseligen Außenbedingungen einfach auf der Couch liegen bleiben und den Sonntag mit Faulenzen verbringen, habe ich mich dem inneren Schweinehund widersetzt und habe mich laufend auf den Weg gemacht. Meine Sorge vor Restanten des Blitzeises vom Samstag war unbegründet. Bei fünf Grad Plus waren meine Laufwege ohne Ausnahme frei von glatten Abschnitten. Auch die Thermo-Tights konnten zu Hause bleiben und wurden durch kurze Tights ersetzt.
Pizza Vulcano Hit and Hot Kaarst Weil am Tag darauf wieder die Schule für die Kids in Nordrhein-Westfalen beginnt, haben wir mittags traditionell Pizza bestellt. Nach dem Lauf hat mir das Essen gleich doppelt so gut geschmeckt und den Teigfladen hatte ich mir absolut verdient.

Marc hat einen runtastischen Lauf über 16,18 km in 1h 27m absolviert

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 unter #ProjektLaufen2016 und #ProjektLaufen2017.

Autor: Marc

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