Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Jetzt wird´s ganz schön persönlich: 20 Fakten über mich

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Thorsten hat es getan und Jens ebenfalls. Jetzt bin ich an der Reihe und präsentiere nach dem Auftakt zur „30 Tage Blogger-Challenge“ nicht weniger als 20 Fakten über mich.

Der eine oder andere wird vieles von den Fakten bereits kennen (vor einiger Zeit gab es bereits einiges über mich in 8 Dinge, in 20 facts about me und Fragen über Fragen über mich zu lesen) – aber wer weiß, vielleicht kann ich mit der einen oder anderen Überraschung aufwarten.

  1. Ich bin nah am Wasser gebaut.
    Das bedeutet nicht, dass ich schnell und ständig heule. Emotional bin ich aber rasch angefasst, auch wenn ich mir das vielleicht oft nicht anmerken lassen.
    Aber ein beeindruckendes Konzert, ein sentimentaler Film oder auch ein berührender Gottesdienst lassen mich innerlich – und bisweilen auch äußerlich – eine Träne vergießen.
  2. Ich habe zweimal die Fahrrad-Prüfung gemacht.
    Das ist peinlich, ich weiß. In der vierten Klasse stand im November 1984 die Fahrradprüfung auf dem Plan und ich bin durchgefallen.
    Und damals war ich erst der Zweite (und der erste Junge!), dem in meinem ostwestfälischen Dorf dieses Kunststück gelungen ist. Es hatte übrigens etwas mit „rechts vor links“ zu tun.
  3. Ein Marathon soll meine (bisherige) Lauf-Laufbahn krönen.
    Die Entscheidung, laufen zu gehen, war eine meiner besten Entscheidungen des Lebens. Inzwischen laufe ich seit mehr als zweieinhalb Jahren und taste mich langsam an die Königsdisziplin heran.
    Für dieses Jahr ist es noch zu früh, doch 2018 möchte ich erstmals die Distanz über 42,195 Kilometer erfolgreich bewältigen.
  4. Eine Heimat habe ich noch nicht gefunden.
    Während meine Frau schon an fünf verschiedenen Orten und in zwei Bundesländern gelebt hat, bin ich mit vier Orten und einem Bundesland ganz gut bedient. Streng genommen sind es nur zwei Regionen, denn nach 23 Jahren in Ostwestfalen ging es ins Rheinland.
    Deshalb habe ich auch so Schwierigkeiten mit dem Begriff „Heimat“. Ist Heimat meine Region, in der ich geboren wurde? Oder ist Heimat mein Lebensmittelpunkt, also der Niederrhein?
    Heimat ist ein Gefühl, werden einige jetzt einwenden. Das stimmt. Aber ein richtiges Heimatgefühl habe ich noch nicht entwickelt.
  5. Frösche ängstigen mich ohne Ende.
    Ich verabscheue diese Amphibien wie verrückt und kann mich auch noch gut an den Ursprung erinnern.
    Als Kind habe ich mit meinen Freunden am Bach gespielt, als ich plötzlich die Bekanntschaft mit einer fetten, ekligen Unke gemacht habe. Das Riesenvieh hat mir so einen Schrecken eingejagt, dass ich seitdem von allen Fröschen, Kröten und Unken dieser Welt einen großen Sicherheitsabstand halte-
  6. Dreiecks-Beziehungen sind mir nicht fremd.
    Ich werde nicht auf Details eingehen, nur soviel dazu. Damals war ich 19 oder 20 Jahre alt und hatte nicht nur eine, sondern gleich zwei parallel laufende Beziehungen.
    Als ich meine „menage á trois“-Geschichte an einem Sonntag Abend einem hiesigen Radio-Moderator anvertraut habe, hatte ich keinen blassen Schimmer, dass mein Bruder ebenfalls diese Sendung hört und stark verwundert gewesen ist, als er meine Stimme über den Äther hören konnte.
  7. Mein Vertrauen kann nur einmal missbraucht werden.
    Wer mich zum Freund hat, kann alles von mir haben. Wer allerdings einmal mein Vertrauen missbraucht, hat schlechte Karten. Ich kann in dieser Hinsicht nur ganz selten verzeihen und bin absolut nachtragend.
  8. Ich habe bei radio ffn Weihnachtslieder gegurgelt.
    Ein Heiligabend Anfang der 1990er Jahre. Bevor es um 16 Uhr in den Gottesdienst mit Krippenspiel geht und nach dem gemeinsamen Kaffee trinken bei meiner Oma mit dem leckeren Aprikosen-Mandarinen-Obstboden höre ich Radio ffn.
    Dort werden Weihnachtslieder gegurgelt. Kein Scheiß! Der Anrufer gurgelt ein Weihnachtslied und die Radio-Crew muss es erraten. Ich hatte Glück, wurde in die Sendung durchgestellt und durfte vorgurgeln. Und habe für das Weihnachts-Gurgeln ein „Nichts reimt sich auf Uschi“-Shirt erhalten.
  9. Ab der Oberstufe habe ich einige Jahre im Lokalsport des Westfalenblattes gearbeitet und zwei Wochen Praktikum bei Radio Hochstift gemacht.
    Als es auf dem Gymnasium langsam ernst wurde, stand in der elften Klasse ein Berufspraktikum an. Ich konnte einen Platz bei Radio Hochstift in Paderborn ergattern und war 1991 im Januar im Einsatz (das ist aber eine andere Geschichte, die mich übrigens 20 Jahre später erneut ins Radio gebracht hat).
    Im Rahmen dessen bin ich auch beim Westfalenblatt gelandet und habe als freier Mitarbeiter mehrere Jahre lang über den Jugendfußball und die Senioren in der Bezirksliga, Kreisklasse A und Kreisklasse B berichtet. Über meine Berichte habe ich sogar noch einen Ordner, in dem alle Zeitungsartikel ordentlich eingeklebt worden sind.
  10. Ich habe einen Borussia Dortmund Fanclub gegründet.
    Meine Liebe zu Borussia Dortmund ist 1990 entstanden und war mehrfach Thema hier im Blog.
    Als Ostwestfale gab es damals nur drei Möglichkeiten, wenn du Fußballfan sein willst: Bayern, Schalke oder BVB. Klar, dass ich mich für die richtige Seite entschieden habe und Borusse geworden bin.
    Die Liebe zum Verein ging so weit, dass ich einen Fanclub gegründet habe: den BVB Fanclub Amelunxen, der den Zusatz „Die schwarz-gelben Tiger“ getragen hat und für den ich als Schatzmeister auch Fahrten zu Heimspielen organisiert habe.
  11. Ich bügele gern.
    Wäsche. Natürlich meine ich Wäsche, die ich gern bügele. Für mich ist das Bügeln Entspannung hoch drei und mein Bügeln hat mich vor viereinhalb Jahren sogar in die 11Freunde gebracht.
  12. Arroganz ist mein zweiter Vorname.
    Das meint man zumindest, wenn man mich nicht kennt. Auf den ersten Blick bin ich arrogant. Auf den zweiten unnahbar.
    Aber eigentlich ein netter, geselliger und zuverlässiger Mensch.
  13. Ich kann T-Shirts in Größe M und Jeans in Größe M tragen – und mache es auch.
    Für viele von euch ist das nichts Besonderes, aber für mich schon. Das ist insofern unvorstellbar, weil ich noch vor drei Jahren mit Shirts in XL und Jeans in Bundweite 36 herumgelaufen bin.
  14. Mit sechs Jahren habe ich mir das Rauchen abgewöhnt.
    Kein Witz und wirklich wahr. Damals hat mich mein Schulfreund zum heimlichen Rauchen hinter einem Holzschuppen überredet – und natürlich bin ich prompt erwischt worden. Das Schlimmste war, dass ich zwei Wochen kein Micky Maus-Heft kaufen durfte und das war für mich der Zeitpunkt, das Rauchen einzustellen.
  15. Wenn ich in Rente gehe, möchte ich an der Ostsee leben.
    Das ist eine relativ neue Information für viele von euch – auch für mich.
    Kürzlich habe ich mit einem Arbeitskollegen darüber sinniert, wie wir uns unseren Lebensabend vorstellen. Und ich habe für mich klargezogen, dass ich mit dem Beginn der Rente an die Ostsee ziehen möchte. Nach Kühlungsborn, nach Boltenhagen, auf Rügen oder auch Usedom. Das wäre etwas Feines!
  16. In meiner Jugend bin ich Schiedsrichter gewesen.
    Parallel zu meinem Fan-Leben ab 1990 habe ich kurze Zeit später eine Schiedsrichter-Ausbildung für meinen Heimatverein TuS Amelunxen begonnen und Spiele im Jugendbereich gepfiffen.
    Damals sind wir Schiedsrichter komplett in schwarzer Kluft aufgelaufen und schon damals waren militante Eltern die größte Herausforderung für mich als Unparteiischen.
  17. Ich kann alle viele Songtexte von Duran Duran, Erasure und Camouflage auswendig.
    Diese drei Bands waren meine absoluten Lieblinge in den 1980er Jahren und noch heute genieße ich es, ihre Songs zu hören und zu trällern.
  18. Es sieht scheiße aus, wenn ich betrunken tanzen.
    Der Satz steht für sich und ist selbsterklären. Und: Nein, das Video bekommt ihr nicht zu sehen.
  19. Rosenkohl ist mein Lieblingsgemüse.
    Viele Menschen mögen keinen Rosenkohl. Ich kann das nicht verstehen. Ich liebe Rosenkohl über alles.
  20. Ich habe Namensfindungsschwierigkeiten.
    Egal ob beruflich oder privat: immer öfter ertappe ich mich dabei, dass mir ein Name eines Menschen partout nicht einfallen will.
    Ob das eine Frage des Alters oder eine Folge meines überlaufenden Hauptspeichers ist, kann ich nicht sagen.

Was soll das eigentlich?

Dieser Artikel ist Teil meiner 30 Tage Blogger-Challenge. Hier gibt es weitere Infos zum Start der Serie und alle Themen, die in den 30 Tagen enthalten sind.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

5 Kommentare

  1. Da steht ein Satz, dafür werden Frauen Dich lieben!

    (Wann darf ich meine Wäsche bringen?)

    😉

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  4. Wow Marc, mit der „menage á trois“-Geschichte zerstört Du das Bild, das ich mir in den letzten Jahren von Dir gemacht habe 😉

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