Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Puma Ignite Ultimate Herren Laufschu

Funktions- und Laufshirts zum Joggen – praktisch oder psychologischer Effekt?

| 1 Kommentar

Seit mehr als zweieinhalb Jahren laufe ich jetzt regelmäßig. Und nicht ohne stolz behaupte ich, dass es eine meiner besten Entscheidungen gewesen ist, die Laufschuhe zu schnüren.

Es gibt nichts wenig Schöneres, als Sport in der freien Natur zu treiben. Es weckt meine Lebensgeister und hält meinen Körper und meinen Geist fit. Der Kampf mit dem inneren Schweinehund ist aber immer präsent und es gilt, diese Auseinandersetzung psychologisch zu gewinnen.

Beim Laufen halte ich nicht sonderlich viel von modischem Schnickschnack, aber mir ist dennoch Qualität und Funktionalität wichtig. Aus den Mizunzu Wave Ridern, die mir lange Zeit sehr gute Dienste erwiesen haben, wurden inzwischen die Puma Ignite Ultimate. Beides sind sehr gute Laufschuhe mit perfektem Sitz und bestem Komfort.

Aber nicht nur Laufschuhe sind für einen Läufer wichtig, sondern auch sogenannte Funktionsshirts, die passende Slogans wie „atmungsaktiv“ und „bodymapping“ oder „kühlend“ tragen. Ich bin der Sache mal auf den Grund gegangen und habe getestet, ob echte Laufshirts einem normalen Shirt etwas voraus haben oder es sich einfach nur um ein ein loses Werbeversprechen handelt.

Anforderungen an Multifunktions-Shirts

Als Sportler kenne ich meinen Körper wie kaum ein anderer und weiß genau, wann ich anfange zu schwitzen und wie ich bei Temperaturunterschieden reagiere. Ich habe exakte Anforderungen an Laufkleidung und suche sie mittlerweile auch danach aus. Diese Funktionen sind mir im Einzelnen wichtig:

  1. Aufnahmefähigkeit von Schweiß
    Gerade bei langen Läufen und an wärmeren Tagen ist es wichtig, dass ein Laufshirt gut Schweiß bzw. Wasser aufnehmen kann. Dies kann ein normales Baumwollshirt zwar auch, es klebt dann aber sehr schnell an der Haut und ich friere schneller.
  2. Abtransport von Schweiß
    Wenn der Schweiß nicht abtransportiert werden kann, macht das Funktionsshirt keinen Sinn. Dies sollte möglichst schnell passieren bzw. eine Zirkulation sollte fortwährend vorhanden sein.
  3. Wärmeisolation
    Sowohl durchgeschwitzt als auch trocken muss das Shirt über eine Wärmeschicht in Form eines Luftpolsters verfügen. So ist es auch bei Temperaturunterschieden für den Körper einfacher, die Wärme zu halten.
  4. Tragekomfort
    Das beste Shirt bringt mir nichts, wenn es mich beim Laufen behindert, klebt, kratzt oder zu eng oder zu locker sitzt.

Aufgrund dieser Anforderungen bin ich schnell vom Baumwollshirt weggekommen, da es einfach zu lange nass bleibt und die Luftpolster zu schnell verliert.

In dieser Hinsicht war die Wahl eines Funktionsshirts schon mal eine gute Wahl, zumal ich auf dieser Seite sogar Laufshirts zum selber bedrucken gefunden habe, um die Optik auch noch auf meine Bedürfnisse anzupassen. Die meisten einheitlichen Shirts waren mir in dieser Hinsicht zu langweilig, so dass ich eine Möglichkeit gesucht hatte sie selbst zu gestalten.

Beim Laufen gibt es nichts Besseres

Während meiner vielen Laufrunden konnte ich mir ein gutes Bild von den Multifunktionsshirts machen. Sie trocknen erstaunlich schnell, kühlen viel besser im Sommer und haben auch noch eine UV-Schutzfunktion. Auch auf empfindlicher Haut fühlt sich der Stoff sowohl nass als auch trocken sehr angenehm an. Selbst Windböen konnten nicht wirklich durchdringen.

Natürlich sind viele Begrifflichkeiten Marketing, allerdings ist Fakt, dass diese Funktions-Shirts ganz bestimmte Zusatzmaterialien wie Silberfäden besitzen und aus speziellen Textilien wie Polypropylen bestehen, die nachgewiesener Maßen grade für Sportarten mit schweißtreibenden Aktivitäten über einen längeren Zeitraum wie Laufen oder Fahrradfahren am besten geeignet sind.

Sie sind in der Praxis für mich unverzichtbar geworden und genau wie Laufschuhe treue Begleiter bei Läufen im Sommer oder Winter.

Mit freundlicher Unterstützung von Team-Shirts.net.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

Ein Kommentar

  1. Hallo Marc,

    ich finde Deine Liste von Kriterien wichtig und richtig und seit 2016 gehört für mich noch ein Punkt dazu:
    Verträglichkeit – Ist es giftfrei? Ist es fair produziert? Kurze Transportwege? Ist es nach fairen biologischen oder sogar cradle2cradle Standards produziert?

    Weil die Welt doch unser Läuferzuhause ist 🙂

    Was meinst Du?

    Viele Grüße,
    Hans

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