Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 124

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Regeneration ist angesagt – ich schalte einen Gang zurück.

Der November ist da und die Wettkampfsaison nach dem Waldlauf in Korschenbroich für mich beendet. Nachdem ich im Oktober erstmals 200 Kilometer innerhalb eines Monats gelaufen bin, werde ich es in den verbleibenden zwei Monaten etwas ruhiger angehen lassen und meinem Körper weniger quälen.

So ist zumindest der Plan. Ob es klappt, werde ich unter Beweis stellen.

Schwere Beine

Nach meinen drei Läufen am Wochenende (Samstag fünf und zehn Kilometer beim Korschenbroicher Waldlauf sowie Sonntag 16 Kilometer lockeres Auslaufen) hatte ich bereits am Sonntag Nachmittag schwere Beine. Aber richtig schwere Beine. Insbesondere die Waden fühlten sich wie ein Rudel von Muskelkatern an und diese schmerzhafte Erfahrung setzte sich auch am Reformationstag fort.

Für Allerheiligen hatte ich einen langen Lauf geplant, der die Beschwerden ein wenig lindern sollte. Allerdings hatte ich bei meiner Planung nicht berücksichtigt, dass wir uns spontan beim Frühstück an Allerheiligen dazu entschlossen hatten, über Mittag eine zweieinhalb Stunden lange Wanderung durch den sehenswerten Birgeler Urwald zu unternehmen.

Mit dieser Wanderung in den Knochen fiel der Lauf am Nachmittag dann noch ein wenig schwerer. Aber ich habe es durchgezogen und mich auch nicht von der viel zu frühen Dämmerung einschüchtern lassen. Ich mag die Winterzeit nicht.

Monat der Regeneration

Ich musste eine Entscheidung treffen und ich habe sie getroffen. Nachdem ich im Oktober erstmals die magische Marke von 200 Kilometern gerissen habe, habe ich mir für den November die Regeneration auf die Fahnen geschrieben.

Das bedeutet, dass ich auch am Wochenende maximal fünfzehn, sechzehn Kilometer am Tag laufen werde und die Halbmarathon-Distanz erst gar nicht anrühren möchte. Mal schauen, wie es mir gelingt, den Vorsatz in die Tat umzusetzen.

Am Samstag Morgen habe ich den ersten Schritt getan. Gegen zehn Uhr ging es bei acht Grad und leicht feuchter Witterung auf die Strecke. Nach einem Lauf Pause hatte ich zum zweiten Mal die Brooks PureFlow 5 am Start. Und wieder machte sich nach fünf, sechs Kilometern die rechte Wade bemerkbar.
Ich vermute, dass es an der nur vier Millimeter Sprengung liegt, die deutlich kleiner als die Sprengung meiner bisherigen Laufschuhe ist. Meine Füße müssen sich nach und nach daran gewöhnen. Ich bin guter Dinge, dass das klappt.

Windige Sonntags-Laufrunde

Die Sonne am Sonntag Vormittag war trügerisch. Denn bei acht Grad wehte ein frischer Wind, der ordentlich aufgefrischt hatte und für einen beschwerlichen Lauf gesorgt hat. Die ersten fünf Kilometer bin ich gemeinsam mit Annegret gelaufen. Anschließend ging es zehn Kilometer allein Richtung Raderbroicher Wald, wo ich gleich zwei unangenehme Begegnungen hatte.

Als erstes waren da sechs Walker. Drei Damen und drei Herren hatten sich in Dreier-Reihen formiert und ließen mich erst nach einem lauten „Vorsicht!“ vorbeiziehen. Im Vergleich zu meiner zweiten Begegnung war das aber noch harmlos. Kurz nachdem ich die nervenden Walker überholt hatte, gingen mir wild tobende Hunde auf den Geist. Obwohl deren Frauchen und Herrchen mich bereits von weitem angelaufen kommen gesehen haben, ließen sie ihre Hunde weiter wild toben.

Nur weil ich geistesgegenwärtig ausgewichen bin und die Balance halten konnte, bin ich von dem tobenden Rudel nicht zu Boden geworfen worden und konnte Schlimmeres verhindern. Und die Besitzer der Tiere? Haben noch dämlich gelacht. Unfassbar.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 und unter #ProjektLaufen2016.

Autor: Marc

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