Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Brooks PureFlow 5

Ich bin jetzt Läufer – Woche 123

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Wow, die 123. Laufwoche war für mich wirklich der Hammer!

Ich bin nicht nur im Training überdurchschnittlich unterwegs gewesen, sondern habe ich mein Debüt beim Korschenbroicher Waldlauf übererfüllt und mit zwei traumhaften Zielzeiten gekrönt. Zu allem Überfluss 😉 durfte ich sogar einmal auf das Siegertreppchen.

Und nicht nur das: erstmals in meiner bald zweieinhalbjährigen Lauf-„Karriere“ habe ich in einem Monat die Marke von 200 Lauf-Kilometern gerissen und komme nach zehn von zwölf Monaten auf mehr als 176.000 Meter – die magische Grenze von 2.000 Kilometer zum Jahresende rückt für mich in greifbare Nähe.

Letzte Einheit vor dem Korschenbroicher Waldlauf

Es ist einige Zeit her, dass ich am späten Nachmittag nach dem Büro gelaufen bin. Am Dienstag war es mal wieder soweit und ich bin um kurz nach fünf aufgebrochen, um noch einigermaßen im Hellen nach Hause zurückzukehren.

Hatte ich schon erwähnt, dass mir die frühe Dunkelheit in den herbstlichen Monaten auf den Geist geht? Ja? Gut. Dann brauche ich das ja nicht erneut wiederholen. Denn das ist auch der Grund, weshalb ich bis auf weiteres überwiegend nur einmal unter der Woche und zweimal am Wochenende laufen werde.

Denn ich habe null Bock, im Dunkeln durch die Felder und Orte zu flitzen. Jetzt aber zu meinem Lauf. Lag es an meinem schnellen, langen Lauf vom Sonntag oder an den Nudeln mit Bolognese Sauce, die ich heute Mittag verspeist habe? Wie auch immer, ich war wider Erwarten super schnell unterwegs und war von meinen Zwischenzeiten absolut überrascht.

Fünf Kilometer in 24:12 Minuten und zehn Kilometer in 49:54 Minuten – die Generalprobe für den Korschenbroicher Waldlauf konnte ich als gelungen betrachten.

Ich habe den 12. Korschenbroicher Waldlauf 2016 gerockt

Was war das denn? Auch mit etwas zeitlichem Abstand kann ich nur schwer realisieren, was sich am Samstag Nachmittag ab viertel vor drei rund um das Korschenbroicher Waldstadion abgespielt hat.

Als erstes habe ich die fünf Kilometer in für mich fantastischen 22:17 Minuten absolviert und bin dafür sogar auf das Siegerpodest gekommen. Als Zweiter bei den M40 wurde mir die Hand geschüttelt. Ein ungewohntes Gefühl und mein erstes Mal.
Nach diesem emotionalen Höhenflug war es mit den Überraschungen aber noch nicht zu Ende. Für den nur zwanzig Minuten später stattfindenden Lauf über zehn Kilometer hatte ich mir eine Sub 50 vorgenommen, da ich mich zuvor ordentlich verausgabt hatte. Doch es kam anders.

Ganz anders. Nach 10.000 Metern hatte ich das Ziel nach sage und schreibe 46:51 Minuten erreicht. Und wieder eine neue persönliche Bestzeit, nachdem ich beim Korschenbroicher City-Lauf im April mit 48:13 Minuten schon recht schnell unterwegs gewesen bin.

Was für zwei wunderbare Läufe, was für ein wunderbarer Nachmittag!

Lockeres Auslaufen nach dem Waldlauf Korschenbroich

Nach den beiden phantastischen Läufen beim Korschenbroicher Waldlauf – unter anderem mit einem zweiten Platz in meiner Altersklasse über fünf Kilometer -stand einen Tag später am Sonntag ein lockeres Auslaufen mit der Liebsten auf dem Programm.

Mit am Start waren erstmals meine neuen Brooks PureFlow 5 in der geilsten Farbkombination überhaupt: schwarz-gelb. Und schon zu Beginn stand fest, dass die Laufschuhe optisch ordentlich etwas her machen. Brooks PureFlow 5Alex hatte mir diesen schnellen Wettkampfschuh bereits im Frühsommer empfohlen und die Brooks standen bei mir seit Juni im Karton und wurden seitdem nicht benutzt. Der Einstieg in die Schuhe war für mich ungewohnt. Der PureFlow 5 ist vom Material eher weich und anschmiegsam, aber das erste Schlüpfen in den Schuh war eher ein Hineinzwängen. Ich war gespannt, wie sich der erste Lauf anfühlt.

Die ersten fünf Kilometer bin ich gemeinsam mit Anne in der warmen Herbstsonne gelaufen, um dann weitere elf Kilometer allein zu laufen. Von Kleinenbroich ging es rund um den Raderbroicher Wald und dann zurück heimwärts. Wie erwartet muss ich mich erst an die neuen Schuhe gewöhnen. Die ersten sieben Kilometer fühlte sich alles gut an, doch dann spürte ich die geringere Sprengung der Laufschuhe. Mal schauen, wie die nächsten Läufe werden.
Auf alle Fälle war dieser Lauf der Abschluss eines hervorragenden Monats: Erstmals habe ich 200 Kilometer in einem Monat geschafft und außerdem drei Wettkämpfe bestritten.

Das war mein Laufmonat Oktober 2016

Und so sieht die aktuelle Monatsstatistik 2016 aus:

  • Spitze war der Oktober mit 200,84 Kilometern und 13 Läufen. So gut lief es noch nie!
  • Der September war mit 178,62 Kilometern in 11 Läufen eine weitere Topmarke für mich.
  • Im August bin ich 172,81 Kilometer in 13 Aktivitäten gelaufen und steigere mich erneut.
  • Der Juli war mit 161,86 Kilometern und 13 Läufen deutlich besser als der Vormonat.
  • Im Juni war ich mit 141,33 Kilometern in zehn Läufen eher schwach unterwegs.
  • Der Mai war mit 11 Läufen und 180,35 Kilometern ebenfalls stark.
  • Im April gab es 15 Läufe mit 188,01 Kilometern und das war erneut eine neue persönliche Bestmarke.
  • Die 31 Tage des März brachten 13 Läufe mit 184,84 Kilometern und damit einen neuen Distanz-Rekord für mich.
  • Der Februar war mit 13 Läufen und 178,96 Kilometern nah an meiner bisherigen Bestmarke vom Vormonat.
  • Im Januar waren es 13 Läufe mit 180,15 Kilometern.
  • Die Gesamt-Distanz nach zehn Monaten liegt damit bei 125 Läufen mit 1.767,78 km Kilometern.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 und unter #ProjektLaufen2016.

Autor: Marc

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