Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 122

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Und wieder nur zwei Einheiten in einer Woche – werde ich langsam trainingsmüde, nachdem ich auch in dieser Woche erneut nur zwei Mal gelaufen bin?

Nein, definitiv nicht. Ich bin nur zweimal gelaufen, weil ich es a) erlauben kann und weil b) manchmal andere Dinge wichtiger sind. So wie zum Beispiel Arbeiten am und im Haus, die mich in der zweiten Herbstferienwoche gefordert haben.

Entspannter langer Lauf

Um zehn Uhr ging es am Freitag Vormittag bei angenehmen acht Grad auf die Laufstrecke. Weil mein letzter Lauf – damals noch in Ostwestfalen – sechs Tage her ist, habe ich mich für einen längeren Lauf entschieden.

Von Kleinenbroich ging es über Büttgen nach Kaarst und entlang des Nordkanals weiter über Vorst zurück heimwärts. Auf meiner Runde war der Herbst unübersehbar. Die Wege sind voller buntem Laub 🍃 und Kastanien, die reif von den Bäumen gefallen sind.

Halbmarathon zum Ausklang der Herbstferien

Weil ich am Freitag bereits 18 Kilometer gelaufen bin und am Samstag einige Dinge (siehe oben) zu erledigen waren, habe ich kurzerhand die für diesen Tag ursprünglich geplante Einheit ersatzlos gestrichen und bin nur noch am Sonntag gelaufen. Und das sogar komplett ohne schlechtes Gewissen.

Als Belohnung habe ich mir die Laufstrecke Richtung Liedberg mit Schloss Dyck und dem Nikolauskloster vorgenommen. Jene Strecke, die ich bereits am Tag der Deutschen Einheit gelaufen bin und die ich zur Hälfte im Dauerregen absolviert hatte. Um kurz nach zehn ging es bei weniger als sechs Grad und lang anhaltendem Nebel los.

Anne hielt mich für komplett durchgeknallt, als ich mit kurzen Tights und dünnem Langarmshirt losgelaufen bin. Es war allerdings die richtige Wahl, denn nach zwei Kilometern hatte ich mich warm gelaufen und wunderte mich über entgegenkommende Läufer, die lange Hose, Jacke und Mütze getragen haben. Ich würde bei so vielen Klamotten kaputt gehen.
Insgesamt war ich flott unterwegs, die Pace lag immer um die 5:20 und die Kilometer rasselten nur so die Laufuhr herunter. Am Ende hatte ich die 22 Kilometer in weniger als zwei Stunden hinter mich gebracht und war zufrieden mit dem Ergebnis.

Die Halbmarathon-Distanz habe ich übrigens in 1:53:33 Stunden erledigt – anscheinend liegt mir das herbstliche, kühle Wetter und spornt mich zu schnellen Läufen im Training an.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 und unter #ProjektLaufen2016.

Autor: Marc

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