Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 118

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Als ich Mitte September erstmals dreißig Kilometer am Stück gelaufen bin, habe ich gedacht, dass mein Soll für dieses Laufjahr erfüllt ist.

Doch Pustekuchen! Auch in den restlichen 14 Wochen hat 2016 noch einige Überraschungen für mich parat.

Zum Beispiel die 75 Kilometer, die ich innerhalb von sieben Tagen gelaufen bin – eine Bestmarke, die ich so definitiv nicht auf meiner Rechnung gehabt habe.

Zurück im Laufalltag

Mein 30 Kilometer-Lauf vom Sonntag war inzwischen zwei Tage her und damit stand wieder der läuferische Alltag auf dem Programm.

Die 2:50 Stunden Laufen am Stück habe ich insbesondere am Montag noch in meinen Knochen beziehungsweise besser gesagt in den Muskeln gespürt. Allerdings war das Gefühl nicht so wirklich störend, vielmehr haben mich die Zipperlein daran erinnert, dass ich erstmals die Marke von 30.000 Metern gerissen habe – und darauf bin ich immer noch stolz.

Nach der Kür kommt die Pflicht und deshalb bin ich am späten Dienstag Nachmittag auf meiner Hausstrecke ganz entspannt und gemütlich die üblichen 12,2 Kilometer gelaufen. Anfangs spürte ich noch die Verhärtung in den Oberschenkeln, doch mit jedem Kilometer wurde es geschmeidiger.

Ein wenig Probleme bereitete mir nur mein rechtes Kniegelenk. Je länger ich gelaufen bin, umso mehr schmerzte es. Und als das linke Knie die gleichen Mätzchen startete, war ich beunruhigt. Ich schiebe es aber zum einen auf den Lauf vom Sonntag als auch auf die Brooks Glycerin 13, die ich erstmals nach langer Zeit getragen habe.

Mal schauen, welche Herausforderung ich mir für das kommende Wochenende aussuche…

Schneller Lauf ohne Schmerzen

Um halb sechs ging es am Donnerstag auf meine Hausstrecke und im Gegensatz zum Lauf zwei Tage zuvor war es dieses Mal einfach klasse.

Klasse, weil ich die Schmerzen vom dreißig Kilometer Lauf vom Sonntag nicht mehr gespürt habe. Klasse, weil ich ordentlich Geschwindigkeit auf die Strecke gebracht habe. Klasse, weil ich mir Duran Duran auf die Ohren gegeben habe. Jene Band aus den 1980ern, denen ich als Teenager meine ersten musikalischen Erfahrungen zu verdanken habe und die mich während des Laufens in meine Jugendzeit zurückkatapultiert hat. Hach, wie schön war das.

Erstaunlich schnell war ich unterwegs und habe die 12.200 Meter lange Route mit einer Pace von 5:09 Minuten gemeistert.

Halbmarathon nach dem Westfalenstadion-Besuch und 75 Kilometer in sieben Tagen

Am Freitag Abend war ich mit meinem kleinen Sohn und dessen Freund zum ersten Mal seit einem halben Jahr in Dortmund zum Fußball gucken. Im Westfalenstadion haben wir die herrliche Atmosphäre und einen 3:1-Sieg unserer Borussia genossen.
Nach einer kurzen Nacht ging es am Samstag Morgen auf die lange Laufstrecke. Meine Route führte mich über Büttgen und Holzbüttgen entlang des Nordkanals bis nach Kaarst und dann heimwärts. Bei Sonne satt und angenehmen 17 Grad hat der Lauf einfach nur Freude und Spaß gemacht. Und da ist es mir auch leichtgefallen, mal eben den Halbmarathon in 1:54:12 Stunden zu erledigen.

Mit diesem Lauf bin ich in den vergangenen sieben Tagen sage und schreibe mehr als 75 Kilometer gelaufen – es könnte schlimmer sein 😉

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 und unter #ProjektLaufen2016.

Autor: Marc

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