Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Alle (zwei) Jahre wieder: der Check Up 35

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Es ist kurz vor acht am Freitag Morgen.

Ich sitze im Wartezimmer meines Hausarztes und mein Magen knurrt. Ich warte auf meinen Termin zum Check Up 35 und sollte zu diesem Termin nüchtern erscheinen.

Nüchtern. Ich muss schmunzeln. Denn nach dem Abend zuvor wäre ich am liebsten hacke voll erschienen. Mein BVB hatte nach einer komfortablen 3:1-Führung nach sechzig Minuten am Ende mit 3:4 verloren. Es war ein unfassbares Erlebnis, das mich immer noch beschäftigt und auch im Wartezimmer nicht loslässt.

Gestern Abend war ich allerdings so konsterniert, dass mir nach dem ersten Bier der Durst auf alkoholische Getränke vergangen ist. Nun gut, habe ich zumindest beim Arzt keine Probleme und kann das Postulat des nüchtern in der Praxis erscheinen locker erfüllen.

Der Check Up 35 im Detail

Bereits zum dritten Mal nach 2012 und nach 2014 bin ich auch in diesem Jahr Arzt Arztkoffer Untersuchung Spritze Medikament zum Check Up 35 erschienen und bestens mit dem Prozedere vertraut.

Auf der Webseite meiner Krankenkasse sind die Untersuchungen detailliert beschrieben:

„Der Gesundheits-Check-up dient zur Früherkennung von Krankheiten – insbesondere Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie Zuckerkrankheit bei Menschen, die das 35. Lebensjahr vollendet haben.

Diese Untersuchung kann alle zwei Jahre wiederholt werden und wird über die Versichertenkarte abgerechnet. Der Check-up kann auch dann in Anspruch genommen werden, wenn Sie keine Beschwerden haben.

Zum Check-up gehören:

Untersuchung
•    Klinische Untersuchung (Ganzkörperstatus)
•    Abhören von Herz und Lunge
•    Abtasten des Bauchraumes
•    Beurteilung des Bewegungsapparates, der Haut und der Sinnesorgane
•    Blut-Untersuchungen (Gesamtcholesterin, Glukose)
•    Urin-Untersuchungen (Eiweiß, Glukose, Erythrozyten, Leukozyten und Nitrit)“

Meine Untersuchung beim Check Up 35

Nachdem ich Platz genommen habe, stutzt die Ärztin, als sie nach meinem Gewicht fragt. Der letzte Eintrag aus dem April 2014 war mit 93 Kilo deutlich höher als heute, schließlich bringe ich derzeit dank des Laufens maximal 81 Kilo auf die Waage

Ein Lächeln huscht über das Gesicht der Medizinerin und im Anschluss gesteht sie mir, dass sie auch gern läuft, aber leider viel zu häufig nicht zum Trainieren komme. Das Lächeln verschwindet allerdings, als wir über bisherige Erkrankungen in der Familie sprechen. Mit Diabetes, Asthma, Schlaganfall und Herzinfarkt in meiner nahen Verwandtschaft bin ich leider reichlich gesegnet.

Anschließend heißt es „Hosen runter“. Ich lege meine Kleidung ab und werde auf der Liege untersucht. Mein (Ruhe-) ist Puls sehr niedrig – meine Withings-Waage zeigt mir morgens einen Wert zwischen 52 und 65 Schlägen pro Minute an -, doch dies ist bekanntlich bei Sportlern nicht ungewöhnlich. Und auch mein Blutdruck ist mit 120 zu 80 sozusagen mustergültig.

Auch die übrigen körperlichen Untersuchungen zeigen genauso wenig Auffälligkeiten wie das Abhorchen. Nach weniger als einer Viertelstunde ist die Untersuchung erledigt und ich kann mich wieder ankleiden. Abschließend darf ich noch eine Blutprobe abgeben (drei Ampullen wurden abgezapft!) und in den Becher pinkeln – das war´s dann auch schon mit dem Check Up 35 2016.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

Ein Kommentar

  1. Da kann ich dir nur beipflichten. Auch ich bin für regelmäßige Checks und Vorsorge. Nicht nur für sich selbst, man ist es auch irgendwie für seine Familie schuldig – denke ich. Und wie du selbst schreibst, die paar Minuten sollte man sich nehmen.

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