Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

On Running Cloudsurfer

Ich bin jetzt Läufer – Woche 108

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In der 108. Laufwoche bin ich erstmals seit langem mit vier Einheiten unterwegs gewesen.

Neben dem Highlight, dem B2Run in München, bin ich zwei Tage später auch einen Halbmarathon gelaufen und durfte mich am Ende der Woche über mehr als 50 Trainingskilometer freuen.

Schweißtreibender, windiger Lauf

Zum Wochenbeginn ging es bereits Montag auf die Laufstrecke. 25 Grad um halb sechs abends waren zwar keine perfekten Voraussetzungen, aber der Lauf war geplant und so musste es losgehen.

Auf der ersten Hälfte hatte ich zwar mit der Sonne zu kämpfen und der Schweiß floss in Strömen, doch das war nichts im Vergleich zu dem, was mich in der zweiten Hälfte erwarten sollte.

Denn während ich die ersten sechs Kilometer mit Rückenwind gelaufen bin, hatte ich auf dem Rückweg ordentlich mit den windigen Gewalten zu kämpfen. Es fiel mir nicht leicht, gegen den Wind anzukämpfen und so wurde es ein langsamer Lauf knapp unter 6er-Pace.

Der letzte Lauf vor dem B2Run in München

Deutlich angenehmer als am Vortag waren die Temperaturen am späten Dienstag Nachmittag. Ein bewölkter Himmel und 21 Grad ließen mich deutlich weniger schwitzen und auch der Wind ließ sich dieses Mal nicht so oft wie am Tag zuvor blicken.

Und so spulte ich – mit dem „Best Of Fury in the Slaughterhouse“ auf den Ohren – mein Programm über die 12,2 Kilometer der Hausstrecke souverän ab und freue mich nun auf den B2run am Donnerstag in München.

Nachdem ich seit dem Lauf am Montag Schmerzen an der rechten Fußsohle habe, sind die Cloudsurfer von On Running heute übrigens zu Hause geblieben und ich habe auf die Mizuno Wave Rider 19 gesetzt. Vermutlich sind die Cloudsurfer eher für kurze, schnelle Strecken geeignet.

Als Überraschung gab es eineinhalb Kilometer vor dem Ziel noch einen fetten Platzregen für mich, nach dem ich nass bis auf die Knochen geworden bin. Schön war’s 🙂

Hervorragendes Debüt beim B2Run in München

Wow, was für ein Lauf! Als einer von mehr als 30.000 Teilnehmern bin ich am Donnerstag Abend beim Firmenlauf B2Run im Münchener Olympiapark gestartet.

Ich hatte ein Frühstarter-Ticket und durfte mit dem ersten Schwung der Läufer um 18 Uhr starten. War es am Start auch sehr knubbelig, hatte ich rasch mein eigenes Tempo gefunden und lief einfach los. Anfangs hat mich die stabile und hohe Pace von 4:50 erstaunt, doch als nach zwei Kilometern immer noch die gleichen Zahlen auf der Uhr standen und ich mich körperlich gut gefühlt habe, ließ ich es einfach laufen.
Bei Kilometer 4 stand eine 4:49 und auf den letzten 2.200 Metern gab ich noch mal richtig Gas. Der Lauf durch das Große Marathontor ins Olympiastadion war einfach unbeschreiblich geil und ein echtes Erlebnis und wurde nur noch von meiner Zielzeit von 28:33 Minuten getoppt.

Halbmarathon mit „oben ohne“ auf halber Strecke

Zwei Tage nach meinem Debüt beim B2Run in München stand am Samstag Nachmittag ein langer Lauf auf dem Programm. Bei 26 Grad, leicht bewölktem Himmel und System of a Down auf den Ohren war ich gedanklich anscheinend noch beim Lauf in Bayern.

Denn wie sonst ließ sich die Pace von Sub 5 auf den ersten fünf Kilometern erklären? Ich flitzte los wie die Feuerwehr und hatte teilweise eine 4:54er Pace auf der Uhr – logisch, dass das auf Dauer nicht gut gehen konnte (auch wenn ich zu der Zeit noch nicht wusste, dass ich 21,1 Kilometer laufen werde).

Als dann noch die Sonne richtig hinter den Wolken hervorgekommen ist, musste ich meinem zu schnellen Anfangstempo Tribut zollen und es langsamer angehen lassen. Die Hitze wurde langsam aber sicher zusätzlich unerträglich. Nach elf Kilometern hatte ich die Nase voll und zog mein Laufshirt aus und lief oben ohne weiter.
So schlimm muss das nicht ausgesehen haben – nur ein Autofahrer zeigte mir einen Scheibenwischer. Vielleicht war er auch einfach nur neidisch auf meinen Prachtkörper und fühlte sich diskriminiert von meinem Anblick 😉

Als sich abgezeichnet hat, dass ich den halben Marathon – übrigens den zweiten in diesem Monat klarmachen könnte, wollte ich noch mal eben so ein Ei auf Pokémon GO ausbrüten. Doch seit heute Nachmittag sind die Server down und es blieb bei dem Vorhaben. Dann musste ich halt nach dem Duschen noch eine Runde spazieren gehen.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 und unter #ProjektLaufen2016.

Autor: Marc

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