Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Mein Nordsee-Tagebuch, Tag 1: Auf dem Weg ins Wangerland, in die Jugendherberge und an den Deich

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Endlich war es soweit: unser verlängertes Wochenende mit der Reise an die Nordsee stand auf dem Programm!

Am Abend vor der Abreise, mitten im Koffer packen, gab es frohe Kunde. Petra Stanojevic, Assistentin in der Jugendherberge Schillighörn, rief mich abends um viertel vor neun an , begrüßte mich mit einem landestypischen Moin, um mich anschließend mit der Aussicht auf zwei (von vier) Nächten im Altbau mit einem Zimmer inklusive Dusche und WC zu überraschen.

Ursprünglich war unser Aufenthalt in einem der Lehrerzimmer ohne direkten Zugang zu Dusche und Toilette vorgesehen. Mit dieser neuen Option war zwar ein Umzug nach der Hälfte unseres Aufenthaltes verbunden, aber so hatten wir die Gelegenheit, den Neubau und den Altbau der Herberge kennenzulernen.

Überhaupt war Frau Stanojevic schon am Telefon super sympathisch und super hilfsbereit – und darüber hinaus eine norddeutsche Frohnatur – die Vorfreude auf unsere Reise wurde noch größer.

Beste Aussicht für das lange Wochenende

Am Mittwoch Morgen, unserem Tag der Anreise, war ich happy, denn die Wetteraussichten für das lange Wochenende an der Nordsee waren verheißungsvoll:

Google Maps bietet drei unterschiedliche Routen vom Niederrhein Richtung Wangerland an. Ich habe mich für die zwar längere, aber entspanntere Strecke über die A31 entschieden. Auf der Fahrt in den Norden haben wir am Nachmittag bei einem amerikanischen Schnellrestaurant an der Autobahn Halt gemacht. Während die Kids ihre Burger gefuttert haben, habe ich mit Anne überlegt, welches Fischbrötchen wir uns in Schillighörn als erstes schmecken lassen.

Als wir Wilhelmshaven hinter uns gelassen hatten und weiter nördlich nach Horumersiel und Schillighörn gefahren sind, wurden die Wolken dichter und feiner Regen und diesiges Wetter setzte ein. Die Wettervorhersage hatte wohl ein wenig geschummelt 😉 Aber es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung und in dieser Hinsicht sind wir präpariert gewesen.

Endlich angekommen!

Nach weniger als fünf Stunden sind wir um kurz nach sechs an der Nordsee angekommen – gerade rechtzeitig zum Abendessen. Das Abendessen gibt es zwischen 17:45 Uhr und 19 Uhr. Damit es nicht zu wuselig und stressig an der Essensausgabe zugeht, werden die Anfangszeiten gestreckt. Die Schulklassen und Jugendgruppen essen früh, während die Familien später an der Reihe sind.
Und das zahlt sich aus. Entspannt genießen wir unsere Mahlzeit und den Ausblick an den Bänken im „Panoramadeck“. Es gibt Rinderhacksteak mit Kartoffelpüree und Gemüse sowie frischen Salat – wirklich lecker!

Stilles Wasser und ein Kaltgetränk stehen kostenfrei zur Verfügung; wer lieber Cola, Fanta oder Bier mag, wird an der Rezeption oder am Automaten gegen Entgelt (Softdrinks 1,50 Euro und Bier ab 2,- Euro) fündig.

Nach dem Essen konnten wir unser Zimmer „Spiekerog“ im zweiten Obergeschoss des Haupthauses begutachten und waren angetan von der Sauberkeit und den pfiffigen Details. Neben dem großen Schlafraum stand uns in jeweils separaten Zimmern eine Dusche mit Waschbecken sowie ein WC mit Waschbecken zur Verfügung.  Außerdem waren Bettwäsche und Hand- und Badetuch für jeden von uns inklusive.
Außerdem wurden wir mit einem kleinen Begrüßungsdrink und einem Logbuch von der Wangerland Touristik begrüßt.

Übrigens werde ich in einem separaten Beitrag auf die DJH Jugendherberge Schillighörn ausführlich eingehen.

Ab über den Deich, rein ins Watt

Als Abschluss des Tages ging es raus aus der Jugendherberge über den Deich an die Nordsee. Das Wetter war weiterhin diesig, doch das milde Wetter und die Windstille erlaubten uns sogar eine kleine Wanderung bei Ebbe durch das Watt.
Mit einem Fischbrötchen hatte es am ersten Tag noch nicht geklappt – doch das sollte sich am nächsten Tag ändern.

Mehr über die Nordsee und das Wangerland

Alle weiteren Artikel über den Besuch an der Nordsee finden sich unter dem Schlagwort #Nordsee2016 hier im Blog.

Autor: Marc

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