Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 87

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Der Frühling lässt zwar weiter auf sich warten, aber zumindest die Tage werden immer länger und damit auch die Möglichkeiten, nach Feierabend im Hellen zu laufen.

Und auch wenn ich mein geplantes Wochenpensum von 40 Kilometern in dieser Woche nicht erreicht habe, bin ich mit den Ergebnissen zufrieden.

Endlich wieder ein schneller Lauf

Als ich am Dienstag um kurz nach halb fünf abends loslaufe, zeigt das Thermometer knapp vier Grad an. Der Himmel ist blau und die Sonne scheint, doch so wirklich warm sind die Strahlen des Himmelskörpers zu dieser Stunde nicht mehr.

Ich laufe meine Hausstrecke und werde zwischendurch von zwei Fußgängern gestoppt, die auf der Suche nach einem Mädchen sind. Leider habe ich die Kleine nicht gesehen und soll sie auch auf meinem weiteren Weg nicht antreffen. Auf den Ohren habe ich Fury in the Slaughterhouse, eine Band, die meinen Musikgeschmack Mitte der Neunziger maßgeblich beeinflusst hat. Viele der Songs kenne ich noch auswendig und dann passiert es.

Passend zu Kilometer 9 startet „Every Generation got its own disease“ und wie aus dem Nichts pumpt das Adrenalin in meinen Körper. Ich kann mich nicht dagegen wehren, ich muss einfach schnell laufen. Schneller und schneller laufen. Der Takt der Musik, die Rhythmen der Gitarre bestimmen meinen Laufstil und ich renne, ich renne, ich renne.

Dass ich bereits neun Kilometer und mehr als eine Dreiviertelstunde in den Knochen habe, stört mein Gehirn nicht. Ich renne und renne. Am Ende habe ich diese eintausend Meter in 4:40 Minuten absolviert und doch habe ich nicht genug.

Auch die restlichen zwei Kilometer reisse ich in einem für mich zu diesem Zeitpunkt ungewohnt schnellen Tempo ab und komme mit einer für mich ungewohnt schnellen Pace von 5:11 daheim an.

Abends ist es wieder länger hell

Als ich am Mittwoch Morgen auf dem Weg zur Bahn war, waren es minus vier Grad. Bei dem Gedanken, dass ich nachmittags Laufen wollte, hat es mich regelrecht gefröstelt. Doch meine Sorgen waren unbegründet. Den ganzen Tag über gab es blauen Himmel und Sonne satt – und das war auch am späten Nachmittag noch so.

Weil ich am Donnerstag und Freitag beruflich nach München reisen muss, kam mir das Laufen zwei Tage hintereinander ganz gelegen. Der schnelle Lauf vom Vortag steckte mir noch in den Knochen und deshalb war es mir ganz recht, die ersten acht Kilometer gemeinsam mit der Liebsten zu laufen, um anschließend noch fünf Kilometer allein unterwegs zu sein.

So entspannt der Lauf auch war, so nervig war das ständige Sodbrennen, das ich dem ungarischen Gulasch in der Kantine am Mittag zu verdanken hatte. Es macht wenig Spaß, wenn dir das Mittagessen „ständig Pfötchen gibt“. Aber da musste ich durch.

Und ist das nicht herrlich? Langsam, aber unverkennbar bereitet sich die Natur auf den Frühling vor und es bleibt abends länger hell. Als ich gegen viertel nach sechs von meinem Lauf zurückgekehrt bin, war es noch hell – ein wirklich schönes Gefühl!

Nieselregen und Stürmchen

Elf Grad am Sonntag Vormittag waren ein krasser Kontrast zu den kühlen Temperaturen der vergangenen Tage. Um meine drei Laufeinheiten pro Woche zu vervollständigen, ging es nach dem Frühstück um zehn Uhr auf den Weg durch die Felder.

Die erste Hälfte lief klasse, bis Kilometer fünf blieb ich unter 25 Minuten. Doch als ich die Kehre bei der Büttgener Mühle hinter mich gelassen hatte, begann nicht nur der Nieselregen, sondern auch der Kampf gegen den Sturm, der sich aber als laues Stürmchen entpuppte.

Mit der Gesamtzeit von weniger als 1 Stunde und vier Minuten auf 12,2 Kilometer bin ich zufrieden und habe den Rest eines wohlverdienten Gammel-Sonntags genossen.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 und unter #ProjektLaufen2016.

Autor: Marc

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