Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Asics Gel Fuji Attack 4 GTX

Ich bin jetzt Läufer – Woche 85

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Seit mehr als eineinhalb Jahren laufe ich regelmäßig meine Einheiten.

Es versteht sich von selbst, dass über kurz oder lang Langeweile eintritt. Denn nicht jeder Lauf findet vor abwechslungsreicher Landschaft statt, nicht jeder Lauf ist ein optisches Highlight, das noch lange in Erinnerung bleibt. Manchmal müssen einfach nur Kilometer „gefressen“ werden.

Wie gut, dass ich deshalb in der vergangenen Laufwoche eine Änderung der Perspektive eingebaut habe.

Perspektivenwechsel

Tagein, tagaus die gleiche Hausstrecke zu laufen kann auf Dauer nerven. Abwechslung ist dann der Schlüssel zur Zufriedenheit und zu neuer Motivation und so habe ich am Montag Nachmittag etwas ganz Verrücktes ausprobiert. Ich bin meine klassische Strecke in entgegengesetzter Richtung gelaufen. Es ging die 12,2 Kilometer also nicht erst durch die Felder, sondern erst durch den Ort und anschließend über Büttgen durch die Felder heimwärts.

Es ist erstaunlich, die eigentlich bekannte Strecke, bei der ich jede Stolperstelle und jeden Sprintabschnitt wie meine Westentasche kenne, ganz neu zu erleben. Da konnte mir auch mein ständiger Begleiter, der stürmische Dauerregen nichts anhaben. Aber so ist es bei vielen von uns Läufern: während viele Menschen bei diesem usseligen nass-kalten Wetter lieber daheim bleiben und jeden Aufenthalt im Freien auf ein Minimum reduzieren, macht es uns beim Laufen durch die Pfützen und den Matsch erst so richtig Spaß.

Apropos Pfützen. Ich bin wieder mit den Asics Gel-Fuji Attack 4 GTX gelaufen und konnte wieder mit Schmackes in die teilweise fetten Pfützen springen. Zum Ende hin ist es dann passiert: wie auf Feldwegen üblich, gibt es entlang der Wege zahlreiche kleine und große Wasserlöcher.

Und ich habe dieses Mal die Tiefe einer Pfütze  unterschätzt und bin volle Kanne hereingesprungen. Die Folge: pitschnasse Unterschenkel – aber vollkommen trockene Füße in den Gore-Tex-Schuhen. Und auch weiterhin gilt: ich muss mich erst mal an das ungewohnte Gefühl gewöhnen, dass die Füße einfach trocken bleiben.

Entspannter Lauf mit dem Hörbuch

Bin ich am Vortag noch im Dauerregen unterwegs gewesen, so präsentierte sich das Wetter heute komplett anders. Durchweg regenfrei und in einigen Abschnitten sogar mit ein wenig Sonnenschein. So war es zumindest, bis ich vom Büro nach Hause gekommen bin.

Er ist wieder da HörbuchAls ich die Laufklamotten angezogen hatte, gab es Regen, Sturm und bisweilen sogar Schneeregen. Tolle Wurst! So etwas verdirbt mir aber nicht Laune, sondern ich habe mich zu einem entspannt-meditativen Lauf entschlossen. Und was passt besser zu einem entspannten Lauf als ein Hörbuch?

Deshalb gab es heute Nachmittag „Er ist wieder da“ von Timur Vermes auf die Ohren. Da konnte mir auch der nervige Gegenwind auf der Hälfte der Strecke nichts anhaben.

Und dass ich diesmal sogar mehr als 1:08 Stunden für die 12,2 Kilometer gebraucht habe, hat mich auch nicht gestört. Nervig war einzig das GPS, das mir gut 350 Meter gemopst hat. Ich verstehe nicht, wie es zu diesen Ungenauigkeiten kommt 🙁

Lauf am frühen Samstag

Bereits um kurz nach fünf weckte mich am Samstag Morgen das Festnetztelefon. Der große Sohn, seit Montag in Südengland mit der Klasse unterwegs, war seit Freitag Nacht auf der Rückfahrt und wider Erwarten früher als geplant zurück.

Also war die Nacht verdammt früh um und ich holte den Großen von der Schule ab. Nach einem für das Wochenende sehr frühen Frühstück war der Tag bereits erstaunlich früh angebrochen. Also sprach auch nichts gegen einen frühen Lauf mit der Liebsten.

Um viertel vor neun ging es also los. Die ersten sieben Kilometer sind wir gemeinsam gelaufen und haben dabei sogar noch die schöne Morgensonne mitnehmen dürfen. Auf den restlichen neun Kilometern, die ich alleine unterwegs war, zog der Himmel zu, doch der Regen blieb aus.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 und unter #ProjektLaufen2016.

Autor: Marc

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