Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Ich bin jetzt Läufer – Woche 82

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Sonne, Regen, Frost und Schnee – die dritte Laufwoche im Jahr 2016 hatte wirklich einiges zu bieten.

Ich bin bisher selten an meine körperlichen Grenzen gekommen, doch was ich am Samstag Mittag erlebt hatte, war für mich schon hart an der Grenze des Erträglichen.

Finde das regenfreie Fenster!

Was bin ich für ein Glückspilz! Die Wettervorhersage hatte von Montag bis Freitag Dauerregen angesagt und ich hatte mich schon wie in der Vorwoche im Regen laufen sehen. Doch es sollte anders kommen, ich sollte mit dem Glück im Bunde sein.

Denn am Dienstag Nachmittag öffnete sich ein regenfreies Fenster, das ich unbedingt erwischen wollte. Also habe ich um halb vier das Büro verlassen, um gegen halb fünf einsatzbereit für den ersten Lauf der Woche zu sein. Und der Plan ging nicht nur auf, sondern wurde auch noch mit einem gemeinsamen Lauf mit der Liebsten belohnt.

Die ersten sechs Kilometer sind wir bei klaren, angenehmen sieben Grad gelaufen, bevor ich mich allein weitere neun Kilometer in die inzwischen heraufziehende Dunkelheit gewagt habe.

Lauf unter Extrembedingungen mit Sturmböen und Eisregen

Der angekündigte Schnee am Niederrhein ließ auch am Samstag auf sich warten und so lief ich bei dunklen Wolken gegen halb elf mit der Liebsten los. Bei drei Grad und überwiegend Rückenwind war der Lauf angenehm und das Tempo ebenfalls in Ordnung. Nach knapp sechs Kilometern bin ich alleine weitergelaufen und hatte weiterhin einem Extra-Booster dank des Windes.

Doch als ich mich in Büttgen auf den vier Kilometer weiten Rückweg gemacht habe, kam es knüppeldick. Nun musste ich gegen die heftigen Sturmböen anlaufen und bekam sogar gratis noch einen Portion Eisregen dazu. Der Regen war teilweise so heftig, dass ich kaum Luft bekam. Es fühlte sich an wie eine Nordpol-Expedition, die kein Ende nehmen wollte. Mit einem lauten SCHEISSE machte ich meinem Frust Luft.

Als ich zu Hause angekommen bin, konnte ich kaum sprechen, so eingefroren war mein Kopf und insbesondere der Mund. So strapaziös der Lauf auch war, so gestärkt fühlte ich mich auch. Denn Aufgeben ist für mich nie eine Option 🙂

Sportlicher Sonntag

Am Vormittag Schwimmen mit dem jüngsten Sohn und am Nachmittag gemütlich Laufen ohne Begleitung bei ein bis zwei Grad – das war mein Sonntag – und bei euch so?
Der Schnee vom Morgen war an vielen Stellen weggetaut, doch so war zumindest die Laufstrecke nicht glatt und rutschig. Und als es zum Ende des Laufes sogar noch ein paar zarte Schneeflocken gefallen sind, wurde mir sogar gleich richtig winterlich.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 und unter #ProjektLaufen2016.

Autor: Marc

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