Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Ich bin jetzt Läufer – Woche 81

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So zäh und schleppend meine 81. Woche als Läufer begonnen hat, so gut endete sie mit zwei Läufen am Wochenende.

Interessant ist in meinen Augen, dass ich dem inneren Schweinehund jedes Mal aufs Neue ein Schnippchen schlagen kann und mich nicht unterkriegen lasse.

Laufen wider Willen

Ich. Hatte. Keine. Lust. Diese vier Wörter haben mein Empfinden vor dem Lauf am späten Mittwoch Nachmittag am besten beschrieben. Wahrscheinlich war die dreitägige Laufpause seit Sonntag zu lang oder meine Laune wegen der ersten Fünf-Tage-Woche im Büro seit einer gefühlten Ewigkeit im Keller oder es handelte sich um eine Mischung aus beidem.

Als es dann auch noch auf dem Nachhauseweg vom Büro angefangen hatte zu regnen, war ich erst recht down. In solchen Situationen zeigt sich das Laufen oftmals als das einzig Wahre und so sollte es auch dieses Mal sein. Anfangs lief es noch nicht wirklich, doch mit jedem Kilometer mehr besserte sich meine Laune und das Wohlbefinden stieg.

Obwohl der kleine Schauer inzwischen in Dauerregen übergegangen war, hatte ich bei Kilometer 3 meinen Frieden mit dem Lauf gemacht und war auf Betriebstemperatur angekommen. Zwar nervte der Regen insbesondere auf der zweiten Hälfte, da ich als Brillenträger trotz Mütze nur eingeschränkt etwas sehen konnte, aber die Zufriedenheit nach dem Lauf hatte über den inneren Schweinehund gesiegt.

Lauf am Wochenende, Teil 1

Nachdem ich am Mittwoch wider Erwarten pitschnass geworden bin und mehr als eine Stunde im Dauerregen unterwegs war, wusste ich, dass der nächste Lauf bei trockenem Wetter starten sollte. Der Wettergott hatte ein Einsehen und als ich am Samstag Vormittag gegen elf Uhr bei angenehmen sechs Grad mit der Liebsten losgelaufen bin, schien die Sonne vom blauen Himmel herab.
Die Laufstrecke führte uns heute durch den Raderbroicher Wald und ich kam in Gegenden, die ich bislang noch nicht kannte. Das ist ja auch das Schöne beim Laufen: die eigene Heimat lässt sich laufend entdecken 🙂 Nach neun Kilometer ging es für Anne heimwärts und ich habe die gleiche Distanz noch mal allein absolviert.

Der Start in das Wochenende war gelungen.

Lauf am Wochenende, Teil 2

Blauer Himmel, Sonne und neun Grad – bei diesem Wetter am Sonntag Vormittag musste ich unbedingt laufen. Da hat es mich auch nicht gestört, dass der letzte Lauf weniger als einen Tag hinter mir gelegen hat.

Auf meiner Strecke begegnete mir wie vor einer Woche ein Läufer Ende fünfzig, der langsam, aber beharrlich sein Pensum abgerissen hat. Wie vor einer Woche grüßten wir uns freundlich, als sich unsere Wege gekreuzt hatten. Ich ziehe den Hut vor Menschen, die ihr Lauf-Ding so konsequent durchziehen und auch „im hohen Alter“ die Fitness stärken.

Help – I need somebody!

Seit Weihnachten 2015 gibt es die Musik der Beatles bei vielen gängigen Streaming-Anbietern. Und seitdem höre ich die Pilzköpfe rauf und runter. Dank Amazon Prime Music hatte mich bei diesem Lauf die Playlist „Joggen mit den Beatles“ begleitet.

Bei „Help“ habe ich wieder alles gegeben und den gesamten Song mitgesungen – ein geiles Gefühl!

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014, unter #ProjektLaufen2015 und unter unter #ProjektLaufen2016

Autor: Marc

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