Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Ich bin jetzt Läufer – Woche 78

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Wenn ich an meinen ersten Dezember als Läufer vor einem Jahr denke, dann ist es in diesem Jahr komplett anders.

Ich bin beispielsweise im Dezember noch nicht bei warmen 16 Grad und kurzärmelig durch die Gegend gelaufen. Aber was soll´s, Wetter ist immer und das Wichtigste ist, dass ich laufen kann!

Laufen gegen den Frust

Kennst du diese Tage, an denen alles scheiße läuft und du nichts gebacken bekommst? Diese Tage, an denen du im Job den ganzen Tag busy gewesen bist, aber am Abend das Gefühl hast, nichts geschafft zu haben? Diese Tage, die irgendwie nur nerven und absolut unnütz sind?

Ich kenne diese Tage und ich hatte gleich zum Start der Woche solch einen Montag. Und das Beste, was ich dann machen kann, ist laufen. Einfach nur laufen und den Stress des Alltags abschütteln und den Nerv-Faktor wieder in den Griff zu bekommen. Dabei war mir gar nicht nach Laufen zumute.

Einen Tag nach meinem Geburtstag mit Kuchen, Bier und Pizza und zwei Tage nach meinem ungeplanten Lauf über die Halbmarathon-Distanz wäre ich nach der Arbeit lieber auf der Couch vor der PlayStation 4 geblieben. Aber Frust muss beseitigt werden und deshalb ging es um kurz nach halb fünf los.

Der Dauerregen vom Vortag war Vergangenheit und es lief erstaunlich gut. Ich spürte zwar die 21,3 Kilometer vom Samstag, doch meiner Geschwindigkeit gereichte das nicht zum Nachteil, im Gegenteil. Erstaunlich flott kam ich nach einer guten Stunde zu Hause an und der Frust war so gut wie weggefegt.

Fröhlicher Frühlingslauf bei 16 Grad

Als ich am Samstag um viertel nach elf mit der Liebsten losgelaufen bin, waren es sage und schreibe 16 Grad und es gab Sonnenschein satt. Das Wetter Mitte Dezember war auch schon mal weihnachtlicher, und mit Kurzarm-Shirt und kurzer Hose bin ich zu dieser Jahreszeit auch noch nicht gelaufen 🙂

Die ersten sechseinhalb Kilometer bin ich mit Anne gelaufen und habe dank ihr einige neue Wege rund um Kleinenbroich kennengelernt. Allein lief ich anschließend Richtung Büttgen, Holzbüttgen und Nordkanal, um am Ende nach zwei Stunden die Halbmarathon-Distanz um 1.400 Meter zu verpassen.

Wirklich dramatisch ist das nicht, denn in den nächsten Tagen habe ich Weihnachtsurlaub und werde den einen oder anderen Lauf noch folgen lassen.

Flinker Lauf am vierten Advent

Weniger als 24 Stunden nach meinem letzten Lauf über knapp zwanzig Kilometer bin ich Sonntag wieder in die Laufklamotten geschlüpft, um mein Wochenpensum von drei Einheiten zu erfüllen.  Mit elf Grad um viertel nach zehn am Vormittag war es fünf Grad frischer als einen Tag zuvor, doch immer noch angenehm im Laufshirt mit kurzen Ärmeln.

Mir sind während des Laufes einige Läufer mit langen Tights und Mütze (!) entgegen gekommen und ich frage mich, was diese Sportler machen, wenn die Temperaturen unter fünf Grad sinken…  Die Hausstrecke lief ich mit einer 5:14er Pace und war zufrieden.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass mir der lange Lauf vom Samstag weder in den Knochen noch in den Muskeln oder den Gelenken gesteckt hat.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014 und unter #ProjektLaufen2015.

Autor: Marc

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