Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 69

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Zwei statt der geplanten Lauf-Einheiten gab es in der vergangenen Lauf-Woche für mich.

„Schuld“ war unser Eifel-Kurzurlaub in der zweiten Herbstferienwoche, der mir vier volle Tage geklaut hatte. Aber auch ohne den dritten Lauf bin ich gut 31 Kilometer unterwegs gewesen.

Ungeplant langer Lauf – die Regiobahn ist schuld

Bevor ich morgen in die Nordeifel aufbreche und erst Freitag Abend zurückkehre, war eine Laufeinheit angesagt. Das herbstliche, sonnige Wetter und zwölf Grad am Nachmittag waren ideal für einen Lauf.

Allerdings spürte ich nach gut fünf Kilometern den Lauf vom Tag zuvor über 15 Kilometer und hatte bald keine Lust mehr. Plötzlich tauchte auch noch Heißhunger auf Äpfel auf. Auf Äpfel! Wieso denn nur Äpfel? Ich hatte keine Idee, wieso ausgerechnet Äpfel auf einmal diesen Heißhunger ausgelöst hatten.

Auf alle Fälle wollte ich nur heimwärts. Doch meine geplante Route musste ich ändern, weil die Regiobahn meinen Weg kreuzte und die Schranken beim Bahnübergang heruntergelassen waren. Weil ich nicht warten wollte, bin ich einfach weitergelaufen und nach einiger Zeit war mein Tief überwunden und ich lief die gleiche Strecke wie gestern.

Allerdings war ich heute ein wenig langsamer als einen Tag zuvor. Ach, und noch etwas. Seid ihr auch schon mal beim Laufen über Kastanien oder Eicheln ins Straucheln gekommen? Die Biester sind wirklich gefährlich für uns Läufer – habe ich für euch ausprobiert 🙂

Laufen mit der Liebsten

Im Kurzurlaub in der Eifel von Dienstag bis Freitag war an Laufen nicht zu denken. Bei null bis drei Grad und Schneefall brauchte ich die Laufschuhe erst gar nicht zu schnüren.

Umso schöner war es, am Samstag Nachmittag mit meiner Frau zu laufen. Die ersten 6,5 Kilometer sind wir gemeinsam gelaufen und nachdem ich sie nach Hause begleitet habe, wurde noch eine weitere Runde hinten drangehangen.

Weil meine Borussia aus Dortmund bereits gestern Abend in Mainz gewonnen hatte, konnte ich den Samstag Nachmittag ganz entspannt angehen. Erstmals bin ich von Kleinenbroich Richtung Raderbroich und durch den Hoppbruch gelaufen.
Laufen 17102015 Kleinenbroich Raderbroich HoppbruchDie Strecke mit einigen Abschnitten im Wald war prima zu laufen. Bei angenehmen neun Grad standen am Ende 15,8 Kilometer mit einer Pace von entspannten 6:13 Minuten auf der Laufuhr.

Bist du eigentlich länger krank gewesen?

Spannend war kürzlich am Mittag eine Begegnung mit einer Arbeitskollegin in der Kantine, die mich längere Zeit nicht gesehen hat. „Bist du eigentlich länger krank gewesen?“, mit dieser Frage hat sie das Gespräch eingeleitet.

Ich konnte sie beruhigen. Nein, ich war nicht länger krank, ganz im Gegenteil. Ich laufe nur seit mehr als vierzehn Monaten regelmäßig und habe seitdem gut dreizehn Kilo abgenommen.

Kennt ihr solche Anmerkungen oder Fragen auch?

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014 und unter #ProjektLaufen2015.

Autor: Marc

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