Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 67

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Es läuft bei mir derzeit – so kann ich die 67. Lauf-Woche auf den Punkt bringen.
Die milden Temperaturen kommen mir gelegen, denn das Laufen ist zwar nicht wenig anspruchsvoll, doch bei unter zwanzig Grad sind die Bedingungen ideal.

Und ohne besonders darauf zu achten, stimmt auch mein Tempo wieder, seitdem das Zipperlein auf dem rechten Spann der Vergangenheit angehört. Ich bin jedes Mal erstaunt, wenn ich nach dem Training eine Pace von unter 5:20 Minuten entdecke.

Herbstlauf mit neuem Rekord

Am Nachmittag habe ich erst mit der Liebsten eine Radtour zum Obstbauern gemacht, um super leckere Elstar Äpfel zu kaufen. Diese Sorte ist einfach nur lecker. Yummy!

Anschließend habe ich mich auf die Lieblingsstrecke begeben und bin an diesem herrlichen Spätsommer-Tag – oder sollte ich eher Frühherbst-Tag sagen? – entspannt losgelaufen.

Zu Beginn habe ich mich wie eine Meute junger Hunde gefühlt, die ewig zu Hause eingesperrt war und endlich raus ins Freie gekommen ist. Kennt ihr dieses Gefühl? Einfach super geil, einfach befreiend und herrlich frisch.

Ein wenig nervig war nur der etwas stärkere Gegenwind auf der ersten Hälfte, der mich doch ein wenig gebremst hat. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau, denn die zweite Halbzeit lief mit Blick in die untergehende Abendsonne und ohne Gegenwind klasse.

Mich erstaunt, dass ich seit einiger Zeit die zwölf Kilometer locker und ohne große Mühen stetig mit einer Pace unter 5:20 Minuten absolvieren kann, ohne mich danach halbtot zu fühlen. So kann es weitergehen.

Übrigens habe ich mit diesem Lauf eine neue persönliche Bestmarke geknackt. Erstmals bin ich in einem Monat mehr als 170 Kilometer gelaufen. In den ersten neun Monaten bin ich übrigens insgesamt 1.400 Kilometer gelaufen. Läuft bei mir – würde mein ältester Sohn jetzt sagen 🙂

Dieser Lauf war nicht nur der 113. Lauf des Jahres, ich habe mit 171,32 Kilometern im Monat auch eine neue persönliche Bestmarke erreicht. Noch nie bin ich in einem Monat so weit gelaufen.

Das war mein Laufmonat September 2015

Mit diesem Lauf endete der Laufmonat September für mich. Und so sieht die aktuelle Monatsstatistik 2015 aus:

  • Der September hatte für mich 13 Läufe mit 171,32 Kilometern im Angebot – meine neue persönliche Bestleistung!
  • 12 Läufe mit 146,3 Kilometern sind es im August geworden.
  • In 12 Läufen bin ich im Juli 147,6 Kilometer gelaufen.
  • Im Juni war ich in 12 Läufen exakt 168,2 Kilometer unterwegs.
  • Im Mai bin ich in 13 Läufen exakt 157,2 Kilometer gelaufen.
  • Im April betrug mein Pensum in 12 Läufen exakt 152,8 Kilometer.
  • Im März waren es in 13 Läufen insgesamt 156,9 Kilometer.
  • Im Februar bin ich zwölf Mal gelaufen und habe 148 Kilometer zurückgelegt.
  • Im Januar waren es 14 Läufe mit 160,8 Kilometer.
  • Die Gesamt-Distanz in acht Monaten liegt damit bei 113 Läufen mit 1.409,1 Kilometern.

Ziemlich müde Beine – ist das Düsseldorfer Altbier schuld?

Was gibt es Schöneres, als bei diesem herbstlichen Wetter am Donnerstag einen bunten Herbstlauf zu absolvieren? Wie schon am Dienstag meinte es auch dieses Mal das Wetter verdammt gut mit mir und ich konnte bei blauem Himmel und prallem Sonnenschein loslaufen.

Das Schöne am Laufen ist, die Natur in ihren zahlreichen Facetten zu erleben. Für mich hat jede Jahreszeit ihre Reize. Ich mag den Herbst, wenn ich entlang frisch geernteter Felder entlang laufe und den Geruch von frisch gepflügtem Acker in der Nase habe.

Ich genieße den Lauf entlang der bunten Bäume und habe Spaß daran, endlich wieder auf der Strecke Gas zu geben. Nachdem die Sommermonate überwiegend recht heiß gewesen sind, macht das Laufen bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad am meisten Laune.

So wie jetzt. Es war nicht zu warm und nicht zu kalt und dementsprechend bestes Laufwetter. So schön das Wetter auch gewesen ist, so müde sind auch meine Beine gewesen. Vermutlich lag das am Abend zuvor . Mit Arbeitskollegen ging es ins Schumacher in der Düsseldorfer Oststraße.

Neben dem einen oder anderen Alt (es müssen mehr als sieben oder acht oder neun oder … gewesen sein) gab es auch ein Schnitzel mit Bratkartoffeln und Apfelstrudel mit Vanillesauce. Nicht die beste Grundlage für einen Lauf am nächsten Tag… Aber schön war’s, das zählt!

Laufen mit dem Hörbuch auf den Ohren

Am Samstag bin ich das erste Mal mit einem Hörbuch auf den Ohren gelaufen. Bislang war es Musik, die ich mir gegeben hatte, doch das Experiment mit dem Buch vorlesen lassen hatte ich schon länger auf meiner Liste.

Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser: Von den Anfängen bis zum Mittelalter heißt das Werk von Ernst H. Gombrich, das von dem in meinen Augen fantastischen Christoph Waltz gesprochen wird und damit gleich doppelt faszinierend ist. Auch wenn das (Hör-)Buch in erster Linie für Kinder ab Jahren gedacht ist, können auch erwachsene jede Menge lernen.

Bevor es allerdings mit dem Hörbuch losgegangen ist, habe ich eine halbe Stunde Story Running von Runtastic absolviert und dabei eine formidable Pace von unter fünf Minuten auf fünf Kilometern geschafft.

Anschließend habe ich es ruhiger angehen lassen und bin insgesamt vierzehn Kilometer bei herrlichem Sonnenschein am 25. Tag der Deutschen Einheit in 1:17 Stunden (Pace 5:29) gelaufen.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014 und unter #ProjektLaufen2015.

Autor: Marc

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