Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Ich bin jetzt Läufer – Woche 66

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Die wichtigste Nachricht der 66. Lauf-Woche: ich laufe endlich wieder komplett schmerzfrei.

Die Schmerzen auf dem rechten Spann gehören der Vergangenheit an. Ich habe die Vermutung, dass es eine Kombination aus zu fester Schnürung und den falschen Laufsocken gewesen ist.

Denn seitdem ich den rechten Schuh locker statt fest binde und die Discounter-Laufsocken gegen die CEP-Variante ausgetauscht habe, gehören die fiesen Schmerzen endlich der Vergangenheit an.

Kein Lauf am frühen Morgen

Der Plan war klar. Bevor ich Dienstag mit dem Zug nach Frankfurt aufbrechen wollte, galt es, den ersten Lauf der Woche zu absolvieren. Ich hatte mir direkt den Lauf am frühen Morgen ausgesucht, denn tagsüber sollte es bis in den späten Abend hinein dauerregnen.

Allerdings hatte ich die Rechnung ohne meine Müdigkeit gemacht und mir dann den Luxus gegönnt, am Morgen einfach liegen zu bleiben und den Lauf auf den Abend nach meiner Rückkehr aus Frankfurt zu schieben.

Zwei Tage nach meinem klasse Lauf mit einer neuen persönlichen Bestzeit über zehn Kilometer mit einer Sub 49 lief ich abends um halb sechs und sollte gut daran getan haben, die Regenjacke anzuziehen. Denn kurz nach dem Start begann es zu regnen und der Regen sollte über eine Stunde mein Begleiter sein.
Nach einer halben Stunde entwickelte sich der Regen zu einem Wolkenbruch und ich wurde nass bis auf die Haut. Das war der Zeitpunkt, an dem ich mir Gedanken über den Unterschied zwischen Joggern und Läufern gemacht habe.

Ich kam zu dem Fazit, dass Jogger nicht nur weniger lang und weit laufen, sondern auch bei so einem usseligen und unwirtlichen Regenwetter im Herbst laufen. So bescheuert können nur Läufer sein. Oder?

Laufen komplett ohne Regen

Das tat gut! Nachdem ich am Dienstag im Dauerregen gelaufen bin und die Laufschuhe selbst zwei Tage später noch nicht getrocknet waren, war der Lauf am Donnerstag Nachmittag eine wahre Wohltat.

Bei bedecktem Himmel, 19 Grad Celsius und ein wenig Wind lief es sich verdammt entspannt entlang der Felder. Auf die Ohren gab es übrigens „Kompass“, das neue Album von Madsen. Ein ereignisarmer, wohltuender Lauf – nicht mehr und nicht weniger.

Nach der Dusche habe ich mich mit dem großen Sohn der lateinischen Sprache gewidmet und ihn mit Vokabeln und Grammatik gequält.  Am nächsten Morgen stand die erste Latein-Klassenarbeit auf dem Programm. Veni, vidi, vici 🙂

Die Runtastic App kackt ab 🙁

Die äußeren Bedingungen waren am Samstag Vormittag ideal. Herbstliches, sonniges Wetter, knapp zwanzig Grad und ein Rucksack voll mit Lauf-Lust konnte ich in die Waagschale werfen, als ich auf die Laufstrecke gestartet bin.

Nur die Runtastic App hatte nicht wirklich Lust und meldete nach zweieinhalb Kilometern „GPS – Signal verloren!“. Von nun an blieb die Angabe von Kilometer, Pace und Gesamtzeit still. Macht nix, war mein erster Gedanke, ich kann auch so laufen.

Und so zog ich mein Pensum durch, begegnete einigen Läuferinnen und Läufern und habe ich herbstliche Sonne genossen. Mit einer Zeit unter einer Stunde und vier Minuten auf 12,2 Kilometer war ich auch absolut zufrieden.

Mehr zum Thema Laufen in meiner Artikel-Serie “Projekt Laufen”

Alle bisherigen und künftigen Beiträge zum Thema Laufen findet ihr unter #ProjektLaufen2014 und unter #ProjektLaufen2015.

Autor: Marc

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