Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Meine Must Sees für ein Wochenende in Hamburg

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Bodensee, Europapark Rust und das Bergische Land.

Wenn ich an meine Reiseziele der vergangenen sechs Wochen denke, kann ich nicht behaupten, dass ich nicht viel von Deutschland gesehen hätte – im Gegenteil. So schön solche Reisen auch sind und so viele Eindrücke und Erlebnisse ich auch nach Hause bringe, so schön ist es auch, endlich mal wieder einige Wochenenden daheim verbringen zu können.

Doch es geht schon weiter mit dem Reisen. Ende August werde ich für ein Wochenende mit meinen Kumpels vom Stammtisch in den Norden reisen und Hamburg besuchen. Nach zwei Stammtisch-Fahrten ins Sauerland nach Winterberg mit Kartfahren und Wellness war es Zeit für eine Veränderung. Und da kommt die Hansestadt gerade richtig.

Dank des Gruppentickets der Deutschen Bahn reisen wir günstig mit dem Zug in die Hansestadt. Für fünfzig Euro pro Person erhalten wir nicht nur die Hin- und Rückfahrt, sondern auch noch die Reservierungen. Da kann ich nicht meckern – und günstiger geht’s nicht.

Was muss man in Hamburg gesehen haben?

In Vorbereitung auf die Reise habe ich bereits vor einigen Wochen bei Hamburgern und Reise-Fans nachgefragt, welche Sehenswürdigkeiten ein absolutes Muss sind. Die Antworten ließen nicht lange auf sich warten, sondern prasselten zahlreich auf mich ein, so dass ich Mühe hatte, die geeigneten Ziele zu ermitteln.

Hier eine kleine Auswahl in unsortierter Reihenfolge:

  • Busrundfahrt für einen ersten Überblick
  • Altstadt
  • Perlachturm
  • Goldener Saal im Rathaus
  • große Hafenrunde
  • Hafenrundfahrt
  • Planten und Bloomen (Park)
  • Alsterfahrt (Innen- und Außenalster)
  • Michel
  • Gängeviertel
  • Kuchen essen bei Herr Max
  • die Linienschiffe wie ÖPVN verwenden
  • Dinner im Le Kaschemme
  • Lasbkaus essen im Old Commercial Room
  • Landungsbrücken
  • alter Elbtunnel
  • Övelgönne und Elbstrand
  • Speicherstadt
  • MiWuLa
  • Cap San Diego
  • die Elbfähren nutzen
  • Fleetefahrt
  • Gewürzmuseum in Speicherstadt
  • und die Franzbrötchen essen nicht vergessen!

Schon bald zeigte sich, dass weniger als 48 Stunden in der norddeutschen Metropole nicht ausreichen, um auch nur annährend einen Bruchteil der zahlreichen Vorschläge abzuarbeiten.

Es galt also, das Beste vom Besten auszuwählen. Eine verdammt schwierige Aufgabe.

Der passende Reiseführer für Hamburg

Neben den persönlichen Empfehlungen habe ich mich auch in das Thema Hamburg eingelesen. Gute Dienste hat mir dabei der Reiseführer mit vielen praktischen Tipps und kostenloser App von Matthias Kröner aus dem M. Müller Verlag geleistet.

Es handelt sich dabei nicht um einen 0815-Führer, der neben gutem Kartenmaterial auch den einen oder anderen Tipp parat hält.

Außerdem habe ich weitere Anregungen in den Blogs von Tanja, Daggi und Michael finden können, die bereits in Hamburg zu Besuch gewesen sind und weitere Inspirationen geliefert haben.

Was schauen wir uns in Hamburg an?

Zeitlich sind wir an dem Wochenende leider eingeschränkt, so dass sich das Programm fast von allein aufstellt.

Wir kommen gegen halb eins am Samstag im Hauptbahnhof an und werden die Superbude im Stadtteil St. Georg als Übernachtungsmöglichkeit nutzen. Anschließend geht es Richtung Innenstadt zum Essen, danach zum Hafen zur Hafenrundfahrt und abends Richtung Reeperbahn.

Am Sonntag ist nach dem Frühstück ein Besuch des alten Elbtunnels geplant, bevor es nach dem Mittag wieder zurück Richtung Rheinland geht.

Welche Tipps habt ihr für Hamburg?

So sieht das Programm aus. Wenn ihr weitere Tipps und Must Sees für Hamburg habt oder mir eure liebsten Plätze verraten wollt, freue ich mich über einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Mehr über Hamburg

Meine bisherigen und zukünftigen Artikel über den Besuch in Hamburg finden sich unter dem Schlagwort #Hamburg2015 hier im Blog.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

9 Kommentare

  1. Puuh… Effektiv nur einen Tag in Hamburg mit der riesen Liste könnte man als sehr sportlich bezeichnen!
    Ich persönlich bevorzuge die Elbfähren (z.B. Linie 62 von Landungsbrücken nach Finkenwerder und zurück) gegenüber ner Hafenrundfahrt. Mit ner HVV-Tageskarte kosten die Fähren nichts und man spart sich die langweiligen Märchengeschichten (subjektive Meinung). Im Zweifelsfall bleibt genügend Zeit, um alle wichtigen Details über den Hafen selbst zu googlen.^^
    Für das Abendprogramm wäre meine Empfehlung vorher noch gemütlich in die (Stern)Schanze und nach der Reeperbahn (entweder vor oder nach dem schlafen) noch einen Schlenker über den Fischmarkt zu machen.

    Darüber hinaus könnte man die Liste sicher noch beliebig erweitern. Aber in Anbetracht der knappen Zeit passt das sicherlich schon so, wie Ihr das geplant habt.

    • Danke für Deine Tipps, Stefan!

      Ich bin gespannt, wie unsere Tour wird – das typische Hamburger Wetter scheinen wir – zum Glück – nicht zu erwischen, sondern Temperaturen von 24 bis 27 Grad und Sonne 🙂

  2. Danke fürs Verlinken!

    Die Nachtwächterführung fand ich super.

    Mit der Fähre sind wir auch gefahren, allerdings hatten wir ja ziemlich schlechtes Wetter mit Regen und Schnee.

    Wenn ich Dir eine Kneipe empfehlen darf, dann geht in den Anker in der Davidstrasse, ganz bunt gemischtes Volk und die Bedienungen sind einfach der Hammer.

    Und wenn Ihr aus dem Anker raus kommt und nicht von den Mädels angesprochen werden wollt, einfach die rechte Straßenseite Richtung Davidwache benutzen 😉

    Auf dem Fischmarkt waren wir am Sonntagmorgen auch, den Markt fand ich jetzt nicht so erlebenswert, aber in der Fischmarkthalle war ordentlich was los.

    Viel Spaß!

  3. Hamburg, da muss man einfach immer wieder hin! Wie ich da weg ziehen konnte, weiß ich auch nicht so richtig 😉

    Danke für die Verlinkung im Beitrag. Der Artikel ist schon etwas älter. Inzwischen sind neue Erfahrungsberichte dazu gekommen. Was vielleicht noch in Dein zeitlich knappes Programm passt:

    – Laufrunde morgens um die Außenalter (ich bin spaziert, aber Du als Lauffreund… ;-)) -> http://www.vielweib.de/2015/08/hamburg-fotospots-

    – kurze Runde an den Landungsbrücken und bei Fischbude Nummer 10 ein Krabbenbröttchen essen oder morgens Richtung Rothenbaum (U-Bahnhaltestelle direkt davor) und im Funck Eck eines der 300 Frühstücke im alten Stil genießen -> http://www.vielweib.de/2015/04/genussmomente-hamb

    – Touri-Tipp, aber interessant und vor allem bis abends spät geöffnet: Miniaturwunderland -> http://www.vielweib.de/2015/04/hamburg-drei-beson… Überhaupt ist die Speicherstadt toll.

    Bin nächste Woche und nächsten Monat auch wieder in HH. Freu mich drauf 🙂

    LG Tanja

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