Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Bodensee-Tagebuch 2015 – Tag 2: Moleturm, Wellenfreibad Ailingen und Spicy Grill

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Trotz der Hitze in der Nacht am Bodensee nach dem bisher heißesten Tag des Jahres hatte ich einen ebenso langen wie erholsamen Schlaf.

Erst um viertel vor acht bin ich von dem fröhlichen Vogelgezwitscher auf der Obstplantage geweckt worden. Gemeinsam mit den Kids habe ich mich auf den Weg zum 400 Meter entfernten Bäckerei Schwarz in der Meersburger Straße 24 gemacht.

Anscheinend hatte nicht nur ich die Idee, um halb neun frische Brötchen und anderes Backwerk zu kaufen, denn die Schlange der Kunden reichte einmal quer durch den Laden. Doch irgendwann kamen wir dann auch an die Reihe und konnten erstmals von den leckeren schwäbischen Backwaren probieren. Insbesondere die Rosinen-Wecken mit dem Hagelzucker sind total lecker.

Nach dem Frühstück ging es gegen viertel nach elf Richtung Friedrichshafen. Im Bodensee-Reiseführer hatte ich drei lohnenswerte‎ Ziele für den heutigen Sonntag ausgemacht. Es ging erst ans Wasser, dann ins Wasser und wurde abschließend feurig.

Ein Bummel entlang der Uferpromenade Friedrichshafen

Den Auftakt hat ein Bummel entlang der Uferpromenade Friedrichshafen gemacht. Wir haben das Auto im Parkhaus am See, einer Tiefgarage unweit der Promenade ‎abgestellt. Sonntags kostet das Parken nur 40 Cent je halbe Stunde bis mittags.

Die Hitze um die Mittagszeit war mit 28 Grad noch nicht auf ihrem Höhepunkt, doch davon ließen sich die zahlreichen Touristen nicht abschrecken. Ich war erstaunt, wie viele Gäste den Bootsverleih genutzt haben. Trotz sengender Sonne und ohne Kopfbedeckung paddelten, traten und segelten Frauen und Männer mit ihren Kindern auf dem See und hatten keine Angst vor Sonnenbrand und Sonnenstich.

Mein persönliches Highlight war ein Hello Kitty Tretboot mit Wasserrutsche, das nicht nur die Mädchenherzen höher schlagen ließ.

Beste Sicht auf den Bodensee und die Berge: der Moleturm

Unser erster Anlaufpunkt entlang der Promenade war der Moleturm im Hafen. Der Aufstieg zum 22 Meter hohen Podest wird mit einem wunderbaren Blick auf Friedrichshafen, den Bodensee und das Voralpenland belohnt. Leider hatten sich an diesem Tag die Alpen hinter einem dichten, diesigen Schleier verborgen, doch auch sonst ist die Aussicht spektakulär.

Es macht großen Spaß, die ankommenden Ausflugsschiffe, Autofähren aus Romanshorn in der Schweiz und die schnellen Katamarane aus Konstanz ‎zu beobachten und sich dabei den erfrischenden Wind um den Kopf wehen zu lassen.

Das Wellenfreibad in Ailingen

Nach einem Bummel über das Hafengelände und einem etwas überteuerten Eis auf die Hand im Eiscafe Al Museo am Buchhornplatz 8 ging es weiter Richtung Ailingen.‎

Dort gibt es das ebenso beliebte wie geniale Wellenfreibad, das wir ausgiebig zur Abkühlung an diesem heißen Tag genutzt haben. Und anscheinend hatten wir nicht allein diese Idee:

Als wir nach einem mehr als vierstündigen Aufenthalt am frühen Abend aufgebrochen sind, war uns klar, dass wir das Wellenbad sicherlich noch einmal besuchen werden. Doch jetzt musste erst einmal der Hunger gestillt werden.

Die besten Burger in Friedrichshafen und Umgebung

Als dritte Station des Tages hatte ich den Spicy Grill im Westen von Friedrichshafen ausgewählt.

Die Kombination von Burgern, Steaks, Pizza und anderen leckeren Gerichten klang verheißungsvoll. Und wir sollten nicht enttäuscht werden. Doch bis es soweit war, mussten wir Glücksgöttin Fortuna ins Boot holen.

Bei unserer Ankunft um viertel nach sechs am Abend waren so gut wie alle Plätze auf der Terrasse belegt. Und auch im Innenraum waren die Tische entweder besetzt oder mit einem „Reserviert“-Schild versehen. Doch weil wir früh am Abend zu Gast waren, wurde uns flugs ein Vierertisch freigemacht. Glück gehabt!

Also lieber reservieren, wenn keine Enttäuschung folgen soll. Diese Erfahrung musste auch eine vierköpfige Familie machen, die um halb acht unverrichteter Dinge gehen musste, weil das Lokal komplett ausgebucht gewesen ist.

In Kürze gibt es hier im Blog einen ausführlichen Bericht über die Burger und die Pizza, deshalb an dieser Stelle vorab als Appetizer nur ein Foto, damit euch das Wasser im Mund zusammenläuft, und ein kurzes Statement: die Burger waren super, die Pizza riesengroß und der Service klasse.

Den Rest des angebrochenen Abends haben wir gemütlich auf dem Balkon mit kühlen Getränken und interessanter Lektüre – nicht nur für Sportler – verbracht.

Weitere Beiträge über den Urlaub am Bodensee

Alle bisherigen und alle zukünftigen Artikel über unseren Aufenthalt am Bodensee finden sich unter dem Schlagwort #Bodensee2015.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

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