Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

Jena Thüringen Rostbratwurst Grillteufel

Das war unser Christi Himmelfahrt-Wochenende 2015 in Thüringen

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Nach zwei Jahren Unterbrechung sind wir in diesem Jahr endlich wieder in Thüringen gewesen.

Unser letzter Aufenthalt datiert von Ostern 2013 und weil wir den 24-Monats-Rhythmus gern beibehalten möchten – schließlich ist es Annes Heimat und wir sind gern in Jena und Umgebung unterwegs -, haben wir uns das verlängerte Wochenende über Christi Himmelfahrt herausgepickt.


Am Donnerstag Morgen hieß es, früh aus den Federn zu kommen. Um viertel vor fünf saßen wir mit gepackten Taschen und geschniegelt und gestriegelt im Auto und waren bereit für die gut 460 Kilometer lange Fahrt. Die Autobahn war wie zu erwarten überwiegend so gut wie leer und inklusive einer Frühstückspause in Alsfeld beim Goldenen M hatten wir die Wartburg bei Eisenach bereits um kurz nach neun passiert.

Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald

Weil wir uns bei unserem Vermieter in der Pension Steffenhagen erst für ein Uhr angemeldet hatten, blieb also noch jede Menge Zeit. Doch was macht man am späten Morgen an einem Feiertag vor den Toren Jenas? Nach kurzer Absprache mit meiner Frau haben wir uns für Buchenwald entschieden. Richtig, für das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald, das zwischen Erfurt und Jena nahe Weimar schon von weitem von der Autobahn zu erkennen ist.

Über den Besuch der Gedenkstätte schreibe ich in Kürze noch separat. Soviel vorweg: es war sehr bewegend und hat mich nachhaltig berührt. Und auch mit Kindern ist ein Besuch durchaus möglich – und im entsprechenden Alter sogar aus meiner Sicht richtig und wichtig.

Mittags ging es dann weiter nach Jena, um die Ferienwohnung zu beziehen. Anschließend haben wir der Jenaer City einen Besuch abgestattet und lecker im Roten Hirsch zu Mittag gegessen.

Nach einem Bummel über das Frühlingsfest und einem Spaziergang am Saale-Ufer ging es zurück ins Quartier und für mich war der Tag bereits um halb zehn beendet – müde und erschöpft verabschiedete ich mich in einen zehnstündigen, erholsamen Schlaf.

Shopping und Wandern am Freitag

Der Freitag begann mit einem Frühstück und Thüringer Wurstspezialitäten. Das war auch gut so, denn für die anschließende sechs Stunden dauernde Shopping-Tour brauchten wir jede Menge Kraft. Natürlich durfte auch der Genuss nicht zu kurz kommen, denn die Thüringer Bratwurst XXL beim Grillteufel ist bei jeder Fahrt nach Jena Pflicht.

Nach dem Einkaufen sind wir zum Abend hin noch aktiv geworden und haben eine Wanderung unternommen. Von der Ferienwohnung ging es in den Jenaer Forst mit einem Stopp im Forsthaus zum Essen und einem Abstecher zum Bismarckturm. Der Ausblick von dort auf Jena in der Abendsonne war einfach atemberaubend schön.

Flohmarkt und Wandern am Samstag

Auch am Samstag hatten wir ein gemischtes Programm. Am frühen Morgen bin ich gegen sieben Uhr auf einen wunderschönen 12 Kilometer langen Lauf rund um Jena aufgebrochen und habe entlang der Jenaer Laufwege viel von der Stadt gesehen.

Vormittags wurde es nostalgisch. Rund um den Eichplatz und im Schatten des JenTowers hatten sich zahlreiche Händler versammelt und verkauften auf dem antiken Trödelmarkt alte und weniger alte Klamotten, Gegenstände und Utensilien. Insbesondere für DDR-Devotionalien-Fans war der Markt ein Paradies.

Trödeln macht hungrig und deshalb ging es anschließend Richtung Lobeda. In der Lobdeburgklause haben wir Thüringer Spezialitäten genossen und sind anschließend zur Lobdeburg und dem Fürstenbrunnen gewandert.

Landgrafen und Abschied am Sonntag

Und dann war es auch schon Sonntag. Wir wollten die Studentenstadt aber nicht verlassen, ohne dem „Balkon Jenas“ einen Besuch abzustatten. Über 380 Treppenstufen ging es hoch auf den Landgrafen. Bei sonnigem, aber frischem Wetter hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Berge.

Dann hieß es gegen viertel vor zwölf aber Abschied nehmen. Das verlängerte Wochenende war wie im Flug vergangen und die Autobahn rief.

So entspannt die Fahrt in den Osten am Donnerstag war, so nervig verlief die Rückfahrt. Sage und schreibe sechs Stunden brauchten wir für die 450 Kilometer und waren erst um viertel vor sechs zurück am Niederrhein.

Unsere Ziele während des Urlaubs in Thüringen

Ich habe erstmals mit einer eigenen Karte bei Google Maps experimentiert (Danke an Janett!) und die markanten Punkte unseres Kurzurlaubs markiert.

In den nächsten Tagen werde ich nach und nach meine Artikel zu den Ausflugszielen im Blog veröffentlichen und damit die Karte noch interaktiver gestalten.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

2 Kommentare

  1. Thüringen ist ein schönes Bundesland, dort kann man viel entdecken. LG Romy

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