Ein Ostwestfale im Rheinland

Das Leben jenseits des Rheins in mehr oder weniger weisen Worten.

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Webmaster Friday: Computer-Spiele – Zocken oder Zeitverschwendung?

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Der Webmaster Friday hat mir eine Reise in meine Kindheit beschert. Es geht um die Frage Computer-Spiele – Zocken oder Zeitverschwendung?

Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, wann ich das letzte Mal ein Spiel am Computer gespielt habe. Sehr wohl kann ich mich aber an meine ersten Spielversuche an einem Rechner erinnern.

Es war Weihnachten 1987. Meine Eltern hatten mir einen Commodore Amiga 500 geschenkt und eröffneten mir damit die Welt der Computerspiele. Zur damaligen Zeit gab es nur die Frage Atari ST oder Commodore Amiga. Während der Atari mit einem monochromen Bildschirm aufgewartet hatte, präsentierte der Commodore satte, bunte Farben.

Insofern bin ich meinen Eltern heute noch dankbar, dass meine ersten Spiele am Heimcomputer farbig gewesen sind, während mein bester Freund in schwarz-weiß spielen musste. Doch davon abgesehen hatten wir nachmittags das Beste aus zwei Welten und spielten entweder bei ihm am Atari oder bei mir.

Spielen am Personal Computer

Nach dem Amiga 500 folgte einige Jahre später der erste Personalcomputer. Mein erstes Spiel – Star Wars: Rebel Assault – war gleichzeitig auch das erste Spiel auf einer Compact Disc. Die CD hatte die Disketten im 3,5 Zoll-Format abgelöst und ermöglichte Spiele in bis dato nicht erlebter Grafikpracht. Insbesondere das Star Wars-Spiel mit seinen filmreifen Zwischensequenzen und dem eher unterdurchschnittlichen Gameplay galt als die Referenz schlechthin.

Heute, mehr als zwanzig Jahre später, spiele ich schon lange nicht mehr am Rechner. Das letzte Mal muss einige Jahre her sein. Ich habe die Strategiespiele a la Command and Conquer und Colonization sowie das für mich absolut beste Spiel von Sid Meier, nämlich Civilization, geliebt und bis zum Abwinken gezockt.

Inzwischen habe ich den Rechner gegen die Spielekonsole getauscht. Seit Oktober 2012 steht eine PlayStation 3 im Wohnzimmer und anstelle von Strategiespiele haben Ego-Shooter und Sportspiele Einzug gehalten. Bis vor einem halben Jahr habe ich mehr oder weniger regelmäßig abends gezockt, doch derzeit reizt mich die Konsole nicht. Da schaue ich lieber Serien wie Game of Thrones oder Wayward Pines.

Kinder und die Spiele-Sucht

Als Vater ist mir das Computer spielen bei Kindern auch nicht fremd. Meine Söhne spielen gern am Rechner und beschäftigen sich mit Minecraft. Der große Sohn hat außerdem Steam für sich entdeckt und dabei einige weniger kommerzielle Spiele im Auge. Derzeit ist Garry’s Mod ganz stark angesagt.

Mir ist wichtig, dass meine Kids „vernünftige“ Spiele spielen – in Sachen Sucht gilt wie bei allem anderen wie Alkohol auch hier: die Dosis macht das Gift. Passend dazu lese ich gerade übrigens das Buch Digital Junkies: Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder. Nach dem ersten Kapitel fällt mein Fazit aber eher enttäuschend aus.

Autor: Marc

Hallo, ich bin Marc. Schön, dass Du bei mir im Blog vorbeischaust. Hier mein Leben in weniger als 140 Zeichen: Google-Fan, Sony Xperia Z5 compact, ipad mini 2, BlackBerry Classic, Android, iPad 4, Social Media, nur der BVB, Reiseblogger, Vater, (Ehe-) Mann, Chef. Ich bin übrigens auch bei Facebook, Google+ und Twitter zu finden.

2 Kommentare

  1. Pingback: Pro und Contra Computerspiele

  2. Bin leider nicht in den Genuss von Atari und Amiga gekommen. Erste Konsole war die Nintendo. Erstes digitales Spiel war Teletennis, was man am Ferseher spielen konnte. Mit einem Balken schoss man einen viereckigen „Ball zum Gegner.

    Da sind die grafischen Darstellungen heute eine Augen weide. Habe aber keine Konsolen mehr, da die Interessen unserer Patenkinder zwischenzeitlich andere sind. Und das ist ja auch gut so.
    Schönes Wochenende und HG
    Hans

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